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Freunde bleiben

Ihr habt jemanden kennen gelernt. Dieser Jemand ist toll und über kurz oder lang seit ihr zusammen. Das hält dann einige Zeit, aber nach der anfänglichen Verliebtheit (oder sehr viel später) merkt ihr, dass ihr doch nicht so recht zusammen passt, weil die Unterschiede zwischen euch doch zu groß sind. Es kommt zu Spannungen und ihr entschließt euch, euch zu Trennen.
Jetzt seid ihr an dem Punkt “Freunde bleiben” oder komplett getrennte Wege gehen.

Ihr habt da alle wahrscheinlich unterschiedliche Erfahrungen gemacht, deshalb fände ich es interessant eure Meinungen zu hören. Persönlich bin ich ja der Meinung, dass man wirklich tolle Menschen nicht aus seinem Leben kicken oder einfach verschwinden lassen sollte, auch wenn man Zeitweise etwas Stress gehabt hat. Auch wenn es gerade, wenn die Trennung noch recht frisch ist, von beiden Parteien durchaus Selbstbeherrschung und Zurückhaltung verlangt, da gerade die “Anfangszeit” noch recht emotional sein dürfte.

Nicht, dass ihr mich falsch versteht. Wenn mich jemand wirklich verletzt hat und das Ende einer Beziehung nur noch in Streit ausartet, dann habe ich kein Interesse daran diese Leute nochmal wieder zu sehen. Um die geht es mir hier nicht.

Meine eigene Erfahrung zeigt, dass es möglich ist, nach einer Trennung Freunde zu bleiben. Ich habe nachdem Schluß war noch 1,5 Jahre mit meinem Ex zusammen gewohnt, weil ich mir alleine keine eigene Wohnung leisten konnte. Inzwischen bin ich zwar ausgezogen, wir unterhalten uns aber trotzdem noch regelmäßig und treffen uns ab und zu.

Nun nochmal in kurz:
Denkt ihr, dass es möglich ist mit dem/der Ex weiterhin befreundet zu sein?
Wenn ihr denkt, dass es nicht geht, wo seht ihr die Probleme? (eventuelle sexuelle Spannungen? Streitthemen, die sich während der Beziehung aufgebaut haben? Würde euch verletzen, wenn ihr ihn/sie mit einem neuen Partner seht?..)
Wie sind eure eignen Erfahrungen diesbezüglich?
Hättet ihr Angst, dass ihr vielleicht wieder in eine Beziehung rein rutscht, in der die Probleme wieder von vorne los gehen?
usw…

Hm also ich glaube auch, dass man das jetzt nicht so pauschal sagen kann, sondern auch die Tatsache wie eine Beziehung geendet ist, da eine ganz große Rolle spielt…
Wobei ich sagen muss, dass ich eigentlich nie absichtlich den Kontakt zu einem Ex-Freund abgebrochen habe, es aber schwierig ist, wenn man emotional noch zu sehr an eine Person gebunden ist, dann schmerzt es doch gewaltig, wenn man sich über den Weg läuft.
Bei mir gab es da aber auch immer das Problem, dass man sich auf einer nicht allzu großen Insel (lebe erst seit 3 Jahren wieder auf dem Festland xDD), ja auch garnicht wirklich aus dem Weg gehen kann, selbst wenn man dass dann vorübergehend erstmal gerne getan hätte, um ein wenig Abstand zu bekommen.
Das ist auf dem “Festland” mit Sicherheit einfacher, es sei denn, beide kommen aus dem selben kleinen Dorf… xD
Aber grundsätzlich denke ich auch, dass es durchaus möglich ist noch nach einem Beziehungsende befreundet zu bleiben.

Also für mich als Person geht es nicht.

Ich habe bisher ein paar Beziehungen gehabt, die Kindereien waren, die meisten von meinem Partner deutlich mehr ernst genommen als von mir, eine, die von mir sehr ernst genommen wurde und eine wirklich ernste. Bestimmt hat jeder hier schonmal vom Leiterprinzip gehört von wegen erste Stufe Sympatie, zweite Stufe Freundschaft und irgendwann ganz oben kommt Sex. Bei Frauen gibt es ja bekanntlich zwei Leitern und wer einmal auf der einen ist kann niemals auf die andere. Ich habe zwar erlebt, dass es doch den ein oder anderen Menschen gibt, bei denen Freundschaft tatsächlich zu einer wunderschönen Beziehung wird und ich habe auch schon erlebt, dass man Freundschaften zerstören kann, indem man im falschen Augenblick direkt zum Sex springt, aber ich persönlich in meinem eigenen selbstpersönlichen Liebesleben habe noch nicht erlebt, dass ich nach einer Beziehung eine Freundschaft aufbauen konnte.
Die Kindereien habe ich nie wieder getroffen weil ich meistens darauf geachtet habe, meine Liebschaften außerhalb meines Freundeskreises zu halten. Ich kann mit Menschen, mit denen ich einen intime Beziehung hatte nicht mehr normal umgehen. Die, die von anderen ernster genommen wurden als von mir sind daran gescheitert, dass ich nach Aussage anderer eine gnadenlose Herzensbrecherin und Maneater bin. Herzlichen Dank, Ars***och. Dann war da noch der Typ, der mir das Herz gebrochen und danach mit meiner besten Freundin geschlafen hat. Da steh ich drüber.

Jah … und da wäre dann noch mein Ex, dem ich seit nem viertel Jahr aus dem Weg gehe, weil ich einfach nicht über ihn hinweg komme. Verständlich, dass da nicht viel mit Freundschaft ist, oder?

Allgemein fällt mir auf, dass ich bei Freunden und Partnern auf verschiedene Dinge achte. Angewohnheiten, die ich bei Freunden ertrage machen mich bei meinem Partner wahnsinnig und anders herum. Außerdem habe ich normalerweise einfach nicht so viel Gesprächsstoff mit ehemaligen Partnern, irgendwie ist es immer etwas peinlich. Keine Ahnung wie ich das heute bei lange her Exfreunden sähe, aber aktuell geht es mir eben so. Meine beste Freundin ist da anders, die versucht, den Kontakt zu halten und ist beleidigt, wenn der Ex-Freund das anders sieht.

Wenn ich ein Kind hätte würde ich auf jeden Fall über meine eigenen Gefühle hinweg sehen und eine freundschaftliche Beziehung zu dessen Vater erhalten wollen. Wobei mein persönliches Ziel ja eine intakte Familie ist. Mir persönlich war Freundschaft immer viel wichtiger als eine Beziehung, deswegen bin ich immer recht schnell im Friendzoning gewesen. Als ich mit meinem letzten Freund zusammen gekommen bin war ich noch ziemlich verletzt vom letzten und ich gebe zu, dass ich nicht gedacht hatte, dass es so was ernstes wird. Das hat sich zwar innerhalb der ersten paar Wochen schon ansatzweise gezeigt, aber am Anfang habe ich uns nicht mehr als ein paar Wochen gegeben. Wäre vielleicht besser gewesen, wenn ich die Finger davon gelassen hätte.

Ich denke man kann Freunde bleiben, aber gerade am Anfang ist das doch recht schwer weil man Abstand zum anderen erstmal braucht um die Trenung richtig verarbeiten zu können.

Bei meiner LetztenTrennung war das nicht gegeben, weil wir uns aus Vereinsgründen immer noch jede Woche gesehen haben. Das war furchtbar. Als die Jungs dann nach kurzer Zeit anfingen mit ihm Scherze über eine neue Errungenschaft zu machen, fühlte ich mich auch verletzt, weil es (auch wenn ich Schluss gemacht hatte) in meinen Augen zu früh war und deswegen unangebracht.

Wegen all dem hat die Überwindungsphase ewig gedauert und richtige Freunde konnten wir eigentlich nie werden :/

Nichts destotrotz glaube ich das man Freunde bleiben kann, vor allem wenn man nicht im Streit auseinander geht.

Ich glaube, dass kommt ein bischen auch auf den Umstand der Trennung an.

Wenn man irgendwann merkt, die Interessen gehen zu weit auseinander, man kommt evtl. mit den Hobbies und Gewohnheiten des anderen dauerhaft nicht klar, kann man denke ich eher Freunde bleiben, als wenn der Trennung ein massiver Vertrauensbruch (was nicht nur “Fremdgehen” heißen muss) zugrunde liegt.

Bei ersterem kann man wohl eher sagen, okay, auf Dauer geht das echt nicht, aber es ist kein Grund, sich nie wieder zu sehen. Dann trifft man sich halt nur zu den Dingen, die beide Mögen und den rest der Zeit lebt jeder, wie er will. Bei letzterem aber ist halt das Vertrauen und der Glaube an die Person selber so erschüttert, dass man sie nicht mehr unter die Augen bekommen will.

Eine gewisse Zeit aber, bis man sich wieder “problemlos” sehen kann, braucht es aber immer. Am Ende einer Beziehung sagt man sich selbst immer “Zum Glück bin ich von ihm getrennt, weil xy” um sich selbst darüber hinwegzubringen. Aber in wirklichkeit verdrängt man eigentlich, dass man natürlich auch schöne Zeiten und Erlebnisse mit jemand hatte - sonst wäre man ja nie in einer Bezeihung gewesen. Und mal von der Gefühlsduselei abgesehen, gibt es auch ganz schnöde psychologisch und biologische Gründe. Man kann wohl von Berührungen und Zärtlichkeiten genauso abhängig werden und wie bei jeder Sucht, ist es so, dass es erst mal scher fällt, sich es abzugewöhnen. Der Mensch ist aßerdem ein Gewohnheitstier … man muss sich wieder abgewöhnen, Person X um sich zu haben.

Ohman, eigentlich wollte ich ja nur den ersten Absatz schreiben, jetzt ist es so lange geworden. xD

Ich habe mit keinem meiner Ex-Freunde kontakt. Nicht direkt. Von einem habe ich nie mehr was gehört, vom anderen bekomme ich indirekt immer mal wieder was mit, weil er in meinem “Internet-Umfeld” ist. Aber jemals wieder geschrieben oder so haben wir auch nicht. Er hat mich immer ignoriert, dann hab ichs irgendwann aufgegeben.

Vielleicht ist es etwas kindisch aber, ich bin mit 14 Jahren mit meiner Kindergarten Liebe zusammen gekommen, wir waren 1 1/2 Jahre zusammen. Jetzt nach der Trennung, 6 Jahre später, sind wir die besten Freunde. Ich fliege sogar diesen Sommer mit ihm in den Urlaub…
Was ich damit sagen möchte ist: Ich finde es nicht schlimm mit dem Ex Freund weiterhin befreundet zu sein. Klar, ist es direkt nach der Trennung schwer, sich damit ab zu finden das alles vorbei ist aber nach ca 1 Jahr oder weniger kann man sich ja trotzdem mit dem Ex Freund weiterhin verstehen. Leider hat es in der Beziehung nicht geklappt aber in der Freundschaft dafür mehr.
Mit meinem Freund wohne ich zur Zeit zusammen, wenn wir uns nicht mehr verstehen sollten, würden wir trotzdem noch weiter zusammen wohnen, als WG (haben wir bereits ausgemacht), wenn wir uns dann garnicht mehr ausstehen können, müssen wir uns wohl oder übel ganz trennen (Wohnung auflösen etc.).
Die erste Zeit nach der Trennung habe ich eigentlich garkeine Lust meinen Ex zu begegnen, geschweige mit seiner evtl. neuen Perle. Aber nach einer Zeit geht auch der Schmerz vorbei und ich kann mir durchaus eine Freundschaft mit meinem Ex vorstellen (wie ich sie ja eh schon habe…).
Hat er mir zu sehr weh getan, will ich ihn garnicht mehr sehen, kommt halt auf das Verhältniss des Gegenübers an.

Was bisher gesagt wurde, ist sicher richtig. Ich mein, das sind alles ganz persönliche Erfahrungen, und wie Mieze schon meinte- für sie ginge es nicht.
Anstatt noch irgendwas “bezüglich der Trennung als solche” zu sagen, mag ich mal auf die Art des Kennenlernens hinweisen.

Wenn aus einer Freundschaft langsam und allmählich (oder auch sehr plötzlich), eine Liebesbeziheung wird, so bin ich der festen Überzeugung, dass man nach dem Auseinandergehen auch wieder zurück zur Freundschaft finden kann.
Wenn man sich allerdings vom ersten Moment an nur als potenzieller Partner für eine Liebesbeziehung gesehen hat (und ich hoffe doch, dass solch einen Gedanken nciht nur ich habe…?) und diese Beziehung dann auseinander geht… dürfte es schwirig werden. Allein schon, weil der Term “Freunde //bleiben//” gar nicht gegeben ist. Man kann nichts “bleiben” was man nie war.
Ich halte es zwar auch hier durchaus für eine Möglichkeit, nach dem Scheitern der Beziehung eine gute Freundschaft aufzubauen- aber dies dürfte doch sehr abhängig sein von der Intensivität, der Länge der Beziehung; wie viele Hobbys/Interesse, denen Freunde gemeinsam nachgehen können, man hat etc.

Ich sehe es prinzipiell wie Calyses, dass es doch sehr schade wäre, eine Person, die einen Abschnitt meines Lebens so geprägt hat/in diesem so wichtig für mich war, einfach verschwindet. Wenn es durch Bemühungen möglich ist, eine Freundschaft aufzubauen/zu erhalten, würde ich mich redlichst bemühen. Als viel wichtiger empfinde ich es allerdings, die guten Momente vor den schlechten nicht zu vergessen :3

Wenn aus einer Freundschaft langsam und allmählich (oder auch sehr plötzlich), eine Liebesbeziheung wird, so bin ich der festen Überzeugung, dass man nach dem Auseinandergehen auch wieder zurück zur Freundschaft finden kann. Wenn man sich allerdings vom ersten Moment an nur als potenzieller Partner für eine Liebesbeziehung gesehen hat (und ich hoffe doch, dass solch einen Gedanken nciht nur ich habe..?) und diese Beziehung dann auseinander geht... dürfte es schwirig werden.

Da sprichst du einen wichtigen Punkt an. Das habe ich in meinen Beziehungen auch schon bemerkt, wobei ich dazu noch sagen muss, dass eine Beziehung, die sich aus einer anfänglichen Freundschaft entwickelt hat bei mir länger hält, als eine, wo ich sofort in die Partnerschaft gesprungen bin, allein schon weil man mehr zu erzählen hat, mehr gemeinsam machen kann und seine gemeinsame Zeit einfach sinnvoller nutzen kann.
Das kann man - ich zumindest - auch auf die Zeit nach einer Beziehung übertragen, weil man sich nicht gegenseitig anschweigen muss.

Was mir da leider aus Erzählungen von Freundinnen unter gekommen ist, ist dass sie ihre Hobbies eingestellt/ aufgegeben haben, weil sie Angst hatten da ihre(n) Ex wieder zu treffen. Das heißt sie versuchen die Kontaktpunkte aktiv zu minimieren.

Für mich ist es ein riesiger Unterschied, den Ex normal zu sehen und ein paar freundliche Worte mit ihm zu wechseln, oder richtig befreundet zu sein.
Als Freunde bezeichne ich nur Menschen, denen ich unbedarft viel oder alles aus meinen Gefühlen, Gedanken und meinem Leben erzählen kann, deshalb habe ich nur wenig Freunde und viele Bekannte, mit denen man gut mal einen kleinen Schnack halten kann, aber mehr nicht unbedingt.

Persönliche Erfahrung habe ich nur aus einer Beziehnung mit anschließender Trennung - wir waren anderthalb Jahre zusammen und verlobt. Ich habe letztendlich die Beziehung beendet, weil er Alkoholiker ist und ich damit nicht länger klar kam… Was nicht verhindert hat, dass ich dachte, ich müsste sterben, als ich mein Zeug aus seiner Wohnung geholt hab. Das heißt, ich habe mich von ihm getrennt, während ich ihn liebte; das macht für mich eine Menge aus.
Ich glaube, wenn wir uns in Verachtung oder Gleichgültigkeit getrennt hätten, würde ich mich jetzt anders verhalten.

Ganz zu Anfang wollte ich ihn nicht sehen, und habe auch meine Eltern gebeten, ihn nicht in unsere Wohnung zu lassen; ich brauchte meine Festung, weil ich dachte, ich brech auseinander.
Als ich mich dann wieder gut fühlte, bin ich auch wieder in die Dartkneipe gegangen, die mein Ex und ich uns nach wie vor teilen. Er ist nicht aus dem Dartclub meines Vaters ausgetreten, und ich feuere diese Mannschaft weiterhin an. Meine Eltern haben ihn mal wieder zu uns eingeladen.
Inzwischen ist es für uns unproblematisch, uns wie ganz normale Bekannte zu verhalten.

Am Anfang fiel mir das noch sehr schwer; es ist wie HopesDead gesagt hat, man ist einfach so gewöhnt an die Berührungen des anderen, dass es komisch ist, wenn sie nicht kommen. Die ersten paar Male, die wir nach der Trennung zusammen gedartet haben, waren echt eigenartig… es ist üblich, sich gegenseitig abzuklatschen, wenn man zusammen an einem Automaten dartet. Wenn man liiert ist, löst man dieses Abklatschen für gewöhnlich in Form eines Kusses. Es war so eigenartig, mit meiner Hand in seine zu klatschen! ^^°

Auf jeden Fall geben wir uns beide Mühe, wie erwachsene Menschen mit allem umzugehen. Wir haben keine schmutzige Wäsche im gemeinsamen Bekanntenkreis gewaschen, und wir haben und nicht in aller Öffentlichkeit angefeindet, sondern gehen einfach wie Kneipen-Bekannte miteinander um.

…Ich glaube, an dem, was Tiefenwasser gesagt hat, ist ne Menge dran. Zumindest mit meiner Erfahrung deckt sich das soweit; mein Ex und ich waren quasi sofort, als wir uns kennenlernten, zusammen. Da war nicht mal genug Zeit, um einen Gedanken wie “Mensch, das ist ja ein hübscher, des sollte ich mal ansprechen.” zu formulieren, sondern ich kam in den Raum und “es hat Zoom gemacht”. ;)
Dementsprechend hatte ich keine Ahnung, wie er und ich uns verhalten, wenn wir nicht zusammen sind. Ich kann mir vorstellen, dass es einfacher ist, sich nach einer Trennung auf einer freundschaftlichen oder zumindest freundlichen Ebene zu treffen, wenn man schon weiß, wie man sich verhält, wenn der andere nur ein Freund ist.

Um nach diesem ganzen Geschwafel nochmal auf meinen ersten Satz zurückzukommen: Ich kann mir bislang nicht vorstellen, mit einem Ex mal richtig gut befreundet zu sein. Zu Freundschaft gehört für mich einfach eine unschuldige “Ich will nix von dir und tu dir auch nichts”-Komponente, und bei einem Ex kann ich mir zu diesem Zeitpunkt nicht vorstellen, dass dieses Gefühl nochmal aufkommt, nachdem man miteinander im Bett war. :/

Was ich aber auch wenig erwachsen finde, ist das, was Calyses über ihre Freundinnen schreibt: Ich denke, man kann ein halbwegs zivilisiertes Verhältnis mit seinem Ex haben, sodass man sich noch immer im gleichen Bekanntenkreis oder beim gleichen Hobby aufhalten kann.
Es sei denn, der Typ hat einen geprügelt, vergewaltigt, psychisch misshandelt… aber wenn mein Bekanntenkreis so einen Typen dann wieder mit offenen Armen empfängt, hätte ich ohnehin wenig Lust, mich mit diesen Menschen zu umgeben.

Also… ich habe hauptsächlich Erfahrungen mit unschönen Trennungen und hab mich immer danach gesehnt, daß es mal anders läuft und man den Kontakt hält.
Mein letzter war da anderer Ansicht als die Herren davor und die Trennung war auch eher dezent und freundschaftlich. Es war auch so gedacht, daß wir den Kontakt halten, aber ich muß sagen… der Vorsatz hält nicht sonderlich viel. Vielleicht auch, weil ich nicht unbedingt extrem scharf auf engen Kontakt bin. Auch weil meine Frau mit sowas wie “ich komm mal spontan zum Kaffee herum” nichts anfangen kann. Und melden tut er sich auch von selbst gar nicht und ich hab von ihm weder Festnetz noch Handynummer, er meines aber schon. Das ist von meiner Seite aus durchaus auch gewollt, da er gesundheitlich (sowohl körperlich als auch psychisch) anstrengend sein kann und da hab ich selbst mit uns beiden genug um die Ohren. Und er hat echt genug Leute, die ihn da stützen. :wtf:
Ergo: wenn beide es wollen und da auch wirklich aktiv Bestandteile ihrer mageren Freizeit für opfern wollen, geht sowas klar. Wenn man mit sich und dem neuen Partner schon genug um die Ohren hat, wird es schwierig, denn… gerade eine ehemals partnerschaftliche Beziehung braucht nach meiner Einschätzung als reine Freundschaft mehr Kraft als eine Normale

Hm, denke auch dass das sehr stark vn den Umständen der Trennung und den beteiliten Personen abhängt.

Eine Freundin hat sich gerade etrennt und das ist so mies gelaufen das man nur sagen kann: Niemals!
Aber es gibt bestimmt auch genug fälle wo so etwas möglich ist.

Frage ist ob die neue Freund/in damit klar kommt. Vor allem wenn klar ist das der Ex von deinen/r Freund/in noch was will, was dann? An sich möchte ich es unproblematisch finden wen es wirklich nur eine Freundschaft ist, aber wer weis wie man reagiert wenn man in der Situation ist.

Was ich mich letzt gefragt habe. Wenn man "Freunde " ist und klar ist das einer darin sehr viel mehr sieht, was macht man dann?

Was ich mich letzt gefragt habe. Wenn man "Freunde " ist und klar ist das einer darin sehr viel mehr sieht, was macht man dann?

Meinst du jetzt bevor man überhaupt in einer Beziehung war oder nach ende einer Beziehung und einer will zurück zu diesem Status? Ersteres passt hier nicht ganz hin und würde in einem eigenen Thread mehr Sinn machen. Zu letzterem kann ich nur folgendes sagen:

Mit meinem Ex-Freund hatte ich ein/zwei solche Momente. Er meinte zwischendurch, wir könnten es ja nochmal versuchen, weil wir ja immer noch so gut zusammen passen würden.
Ich denke, in solchen Momenten ist es sehr wichtig vernünftig miteinander zu reden. Das kann sehr schmerzhaft sein, aber es ist auf jeden Fall besser als unausgesprochene Spannungen zwischen euch zu haben. Erinnere dich und ihn nochmal sachlich daran, warum ihr euch getrennt habt und schaut, ob sich zwischenzeitlich irgendwas verändert hat.
Bei uns wäre alles so gewesen, wie es vorher war, darum war eine Beziehung für mich unmöglich. Das habe ich ihm auch so gesagt. Es hat ihn verletzt, aber schlussendlich musste er meine Entscheidung akzeptieren. Ich habe ihm auch deutlich machen können, dass er eigentlich gar nicht mich wieder haben will, sondern ein Traumbild von mir, dass er sich gebaut hat. (Ihr wisst schon, mit allen guten Eigenschaften und so, wie er mich haben wollte.) Zudem konnte ich ihm deutlich machen, dass alles, was wir anfangen würden nur ein Provisorium wäre, was ihn und mich davon abhalten würde, nach etwas neuem zu suchen, was vielleicht viel besser ist, als das, was wir zu diesem Zeitpunkt hatten. Wie gesagt, räumliche Trennung war bei uns zu dem Zeitpunkt nicht. Wir haben noch zusammen gewohnt. Das setzt den Härtegrad nochmal eine Nummer rauf.

Was ich aber auch wenig erwachsen finde, ist das, was Calyses über ihre Freundinnen schreibt: Ich denke, man kann ein halbwegs zivilisiertes Verhältnis mit seinem Ex haben, sodass man sich noch immer im gleichen Bekanntenkreis oder beim gleichen Hobby aufhalten kann. Es sei denn, der Typ hat einen geprügelt, vergewaltigt, psychisch misshandelt... aber wenn mein Bekanntenkreis so einen Typen dann wieder mit offenen Armen empfängt, hätte ich ohnehin wenig Lust, mich mit diesen Menschen zu umgeben.

Es handelt sich hier um zwei Personen:
Meine Freundin hat sich von ihrer Freundin getrennt, aber sie erzählt recht wenig darüber, also wissen wir im Freundeskreis nicht wirklich, was genau vorgefallen ist. Es muss nur ein wirklich unschöner Streit gewesen sein. Seither geht besagte Freundin nichtmehr zu den Tanzveranstaltungen, auf denen sie ihre Ex treffen könnte. Was ich persönlich unglaublich schade finde. Ich kenne meine Freundin sehr gut. Sie ist in diesen Fällen leider sehr stur. Ich denke, wenn ich auf Frauen stehen würde, würde ich mit ihr nichts anfangen wollen, weil ich Angst hätte unsere Freundschaft dadurch zu versauen und mich unglaublich mit ihr zu verkrachen, wenn etwas schief ginge. Dafür ist sie mir als Freundin einfach zu wichtig.
Einer anderen Freundin ist es passiert, dass sich ihr Freund in einer - ich ziehe bei Nacht- und Nebelaktion - heimlich aus, während du auf der Arbeit bist, von ihr getrennt hat, nachdem sie ihren ersten richtig fetten Streit über Prioritäten hatten. Nachdem sie 7 Jahre zusammen waren wohl gemerkt.
Da war es anders herum. Im Vorfeld liefen ganz viele nicht so schöne Dinge ab und der Freundeskreis hat ihr deutlich zu verstehen gegeben, das wir nicht mit ihrem Typen einverstanden sind. Trotzdem wollten wir noch zu ihr stehen. Hat nicht wirklich geklappt, weil sie sich dann auch immer mehr von uns entfernt hat. Ohne ihren Kerl ging halt nichts.
Anfangs hat sie sich gefreut, dass wir ihr halt gegeben haben, doch nun (die ganze Geschichte ist schon Jahre her) habe ich, durch eine Email von ihr, festgestellt, dass sie dem Typen immer noch hinterher trauert.
Da würde ich sagen, ist es sehr problematisch, wenn er aufeinmal ankommt und sagt, wollen wir Freunde sein. Ach ja, ich bin übrigens auch wieder solo…
Da habe ich Angst, dass die ganze Schose wieder von vorne los geht.

Ansonsten gebe ich dir absolut recht. Der Bekannten und gerade Freundeskreis sollte sich nicht arschig verhalten. Ich finde es okay, wenn sie sagen. Dein Ex hat uns nichts getan, wir ihm auch nicht, aber sie sollten nicht anfangen für einen von beiden Seiten Partei zu ergreifen, wenn beide EX-Partner nach wie vor fest zu dem freundeskreis gehören (Das ist wieder ein sehr utopischer Gedanke, ich weiß…) Da muss man wieder sehr Erwachsen sein um so einen Spagat hinzubekommen. Hat wieder viel mit der Art der Trennung zu tun und ob man seine Schmutzwäsche in der Öffentlichkeit wäscht.

Sollte nicht so rüber kommen als ob ich in so einer Situation bin. Konnte mir nur Vorstellen das es dann schwirig wird das zu händeln, und hab bei Freunden und Bekannten schon die Erfahrung gemachtt Und das wirkte irgendwie nicht nach etwas was man mal ausprobieren will. Und der ohne tiefergehende Gefühle nichts weiter gemacht hatte und der mit den Gefühlen sich weiter zu grunde gerichtet hat.
Hate eben das, hier schon beschriebene, Abstandhalten nicht beachtet und war auch nicht in der Lae dazu und hat dann die Freundschaft genommen wie sie ihr gegeben wurde.

Ich glaube den Vorsatz kann man einfach nicht fassen- Ich trenne mich von dir, aber wir bleiben Freunde.
Wer sowas zu mir sagen würde, den würd ich zerhacken.
Man kann nach einer Trennung sehen, wenn der erste Trennungsschmerz weg ist, ob man vernünftig miteinander reden kann, wenns dann geht- super, wenn nich- ja, dann nicht.
Hab das letztes Jahr mit meinem aktuellen Ex gehabt- der hat sich wie ein kompletter Arsch verhalten und wollte dann eine Freundschaft ohne Aussicht für eine weitere Beziehung haben und dabei dann noch eben mit der Tussi zusammen sein, mit der er vor mir zusammen war- und ich dachte echt, ich bin im falschen Film- es gab jeden Tag Streit und Gemeinheiten, Nervenkrieg, Eifersüchteleien auf beiden Seiten, bis ich einfach überall meine Blacklist Aktiviert habe um wieder frei atmen zu können.
Meist gehen Beziehungen bei mir unschön auseinander, weil ich nicht in der Lage bin, rechtzeitig auf die Bremse zu treten und so Beziehungen einfach kaputtlebe, bis man sich einfach zuviel angetan hat- ausserdem war ich dann auch tatsächlich mit gestörten Arschlöchern zusammen und bin selber nicht einfach.
Auf der anderen Seite habe ich 2-3 Exfreunde, die ich nur ab und an mal im Internet sehe oder auf der Straße und mit denen ich dann ein paar ungezwungene Worte wechsel, nett die neue Freundin begrüße und super damit klarkomme, allerdings hatte man da genug Zeit alles zu verdauen, drüber zu reflektieren und sich zu fragen, ob man temporär nicht sogar glücklicher ist, als in der Beziehung mit dem Ex, der da grad vor einem steht.
Einer meiner längsten und… aahhh… ja… schon besten Freunde ist mein Ex von vor 10 Jahren- war nicht einfach bis heute, aber inzwischen sind da null Eifersüchteleien, man ist ungezwungen und macht ab und an was miteinander.
Aber ich denke eben, Freundschaften nach einer Beziehung brauchen Zeit und es ist sicher eher die Ausnahme, dass man mit jemandem, mit dem man eine Beziehung hatte beste Freunde wird.
Ich finds schön, wenn ich Phil oder Stefan auf der Straße treff, man ausm Sabbeln nicht mehr rauskommt- und dann auch seiner Wege geht.

Also, ich sehe das im Prinzip so wie viele hier und denke, dass es letzten Endes auf die beiden Personen ankommt, die vorher miteinander in einer Beziehung waren. Ein zivilisierter Umgang (jetzt mal davon ausgehend, dass man nicht mit Zeter und Mordio und Betrug auseinander gegangen ist) sollte auf jeden Fall drin sein. Aus meiner Erfahrung und Beobachtung heraus ist es allerdings sehr schwierig, wieder “einen Gang zurück zu schalten”, wenn man einmal als Paar zusammen war.

Nicht umsonst interpretieren viele Ex-Partner in das daraufhin vielleicht entstehende freundschaftliche Verhältnis dann irgendwann doch wieder mehr hinein, weil einfach die große emotionale Bindung (ich möchte fast sagen: Abhängigkeit) noch da ist. Solche “Versuche Nummer 2” enden dann meistens im Drama, weil man sich irgendwann dann doch wieder daran erinnert, warum man es in der Vergangenheit hat sein lassen. Von daher finde ich, ein wenig Abstand nach dem Ende einer Beziehung ist nur gesund für alle Betiligten. Man kann sich ja trotzdem vielleicht nach einiger Zeit wieder freundlich oder freundschaftlich annähern, aber auf Teufel komm raus sofort “Freunde zu bleiben” halte ich für riskant. Ich zumindest würde da meinen eigenen Gefühlen nicht so ganz trauen.

Ist für mich nichts.
Aber so allgemein kann ich das auch nicht dagen, kommt auf die Person, die Beziehung und den Trennungsgrund drauf an.

Das ist auch wieder so ein Ding… da kann man pauschal nix sagen denk ich.

Von meiner Seite aus kann ich sagen ich hätte das sehr gerne so gehabt in der Vergangenheit muss aber meine letzte Beziehung ausklammern. Ich bin mittlerweile verheiratet und die Beziehung davor war weit entfernt von normal und gut.
Man kann es nicht anders sagen als: Mein Ex war ein Psychopath. Über die Beziehung an sich will ich daher auch gar nicht schreiben es reicht wenn ich sage, dass ich ihn hätte ins Gefängnis bringen können wenn ich zu solchen Entscheidungen damals fähig gewesen wäre.
Nach der Trennung wurde er zum Stalker und hat mir teilweise echt Angst gemacht mit so jemanden will man also eher nicht befreundet bleiben. Ich zumindest bin froh das ich nix mehr mit ihm zu tun habe.
Bei den anderen Beziehungen die ich hatte muss ich sagen ich fände es schön man hätte noch Kontakt aber da ich mit meiner Familie im Anschluss 2mal umgezogen bin (also als ich noch bei Mutti wohnte) und bei sowas iwie immer Leute auf der Strecke verloren gehen.

Jetzt bin ich glücklich verheiratet und habe somit hoffentlich dieses Thema abgehakt. :wiiii:

Ein interessantes Thema.
Ich denke nicht, dass es IMMER funktioniert, allerdings kann ich sagen, dass ich inzwischen mit jedem von meinen Exfreunden mehr oder weniger gut befreundet bin… zugegebener Maßen ein überdurchschnittlich hoher Anteil im Vergleich zur Allgemeinheit… Bei den meisten hat es auch länger gedauert bis es so funktioniert hat und vermutlich ist da auch ein wenig Glück mit im Spiel.

Ganz extrem ist es aber vermutlich bei meinem letzten Freund gelaufen. Der ist inzwischen nämlich mein bester Freund. Also so richtig mit wöchentlich sehen, alles erzählen, etc. Wir liegen sogar teilweise halb zusammengekuschelt auf dem Sofa rum.
Zugegebener Maßen war es am Anfang echt schwer, vor allem für mich (er war derjenige der Schluss gemacht hat), aber wir hatten beide wirklich starkes Interesse daran, dass es funktioniert.
Man muss vermutlich dazusagen, dass wir auch bevor wir zusammengekommen sind schon sehr gut befreundet waren und vermutlich auch deshalb wollte keiner von uns beiden die Freundschaft aufgeben, die schon so lange bestand und die uns beiden extrem wichtig war/ist.
Es ist also schon ein extremer und untypischer Fall. Aber es sagt mir, dass es auf jeden Fall möglich ist.

Natürlich muss die Trennung auch irgendwie im positiven verlaufen. Wenn einer den anderen zu schwer verletzt oder sich wie ein Ar*****h aufführt, dann kann daraus natürlich auch keinerlei Freundschaft entstehen.

Ich hatte leider immer die Erfahrung gemacht, dass sich meine besten Freunde leider nach einiger Zeit in mich verliebt hatten und ich damit überhaupt nicht umgehen konnte ;____;…
Ich hatte nie Interesse in der Art gezeigt, war einfach nur gut drauf und habe mich blendend mit denen verstanden und urplötzlich sprach man mich auf eine feste Beziehung an Oo;;;;…
Ich habe immer den gleichen Text runtergeleiert, dass ich mich geschmeichelt fühle, aber das ich leider nicht genauso empfinde und es ist nach kurz oder lang immer die Freundschaft daran zerbrochen und ich habe mich über meine vermeintlichen Freunde jedesmal geärgert, weshalb die diese blöde Frage stellen mussten Dx!

Seitdem hatte ich (und werde ich wohl niemals haben) nie mehr einen besten Freund mit dem ich rumalbern, zu Horrorfilmabenden treffen, Games zocken usw. konnte und das stimmt mich immernoch sehr traurig…
Auch begegne ich dem männlichen Geschlecht seitdem immer mit großer Vorsicht und halte mich in allem zurück.
Ich möchte nicht wieder eine Freundschaft aufbauen, die dann doch wieder im Müll landet, traurig aber wahr =____=…

Sowas bleibt leider nicht aus. Mir ist es persönlich einmal passiert. (Meinen Ex und die versuche wieder was mit mir anzufangen zähle ich jetzt mal bewusst nicht mit.)
Ich habe einen lieben, netten Kerl im weiteren Freundeskreis, wer regelmäßig mit uns (zwei weiter Mädels, mein Mitbewohner und ich) Rollenspielwochenenden veranstaltet hat. Dafür ist er extra aus Köln nach Münster gekommen.
Zugetragen hat sich das ganze, nachdem er erfahren hat, dass mein Mitbewohner schwul ist. Wahrscheinlich hat er uns vorher für ein Pärchen gehalten. Auf einmal wurde er sehr anhänglich und wollte unbedingt Dinge mit mir alleine unternehmen (Konzerte und so…) und hat mir eine sehr eindeutige Email geschrieben. Da war mir dann auf einmal auch ein wenig mulmig zumute, denn er ist zwar nett, aber vom Wesen her passen wir komplett nicht zueinander (Also ich bin eher der rabiate Typ und denke manchmal nicht drüber nach was ich sage, daher brauche ich jemanden, der die Dinge nicht gleich in den falschen Hals kriegt und leider sagt die Erfahrung, dass er genau so jemand ist und sich schnell persönlich angegriffen fühlt. ) und ich habe kein Interesse an ihm, dass über eine Freundschaft hinausgeht.
Als ich meinen Freundinnen das erzählt habe, haben sie mir gesagt, dass er das bei ihnen auch schon versucht hat. Selbst bei der Freundin, von der er weiß, dass sie lesbisch ist. Also ich weiß wie das jetzt klingt, aber zwischen den Versuchen liegen Monate und jede von uns konnte ihn überzeugen, dass wir nicht die sind, die er in uns sieht. Wir haben da das Problem gesehen, dass er uns wahrscheinlich nur von unseren positiven Seiten kennt und daher ein Traumbild auf uns alle projeziert. Dazu würde passen, dass er eine hochsensible Person ist und solche Anwandlungen immer dann bekommt, wenn er versucht aus einer Depri-Phase wieder raus zu kommen.
Wir haben es trotz dessen geschafft Freunde zu bleiben. Da hilft in dem Fall auch ein wenig die Entfernung. Manchmal muss man halt sagen wie es ist.
Und wir versuchen ihm etwas Mut zuzureden, damit er sich an andere Mädels rantraut. Er hat generell auch das Problem, was man als “Friend-zoned” bezeichnet. Er sagt den betreffenden Mädels zu spät, dass er was von ihnen will. Meist geht dann nichts mehr.