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Flohmärkte, Second-hand-Läden und Co. Kauft ihr gebrauchte Sachen?

Seit einiger Zeit gehe ich wieder sehr regelmäßig auf Flohmärkte und kaufe auch sonst viele Sachen gebraucht. Daher wollte ich mal fragen, ob es hier noch mehr Leute gibt, die das machen.

Kauft ihr gebraucht? Falls ja, was und wo?
Habt ihr vielleicht Bedenken gegenüber gebrauchten Dingen? Falls ja, welche sind das?

Ich besuche regelmäßig die verschiedenen Flohmärkte in meiner Stadt und nutze auch sehr rege eBay Kleinanzeigen und die Facebook-Gruppe “free your stuff” meiner Stadt. Außerdem gibt es bei uns auch einen sehr schönen Second-hand-Laden namens ReSales.
Dabei kaufe ich so ziemlich alles, was ich gerade brauche: Kleidung, Schuhe, Taschen, Alltagsgegenstände, Möbel… und natürlich alte Pokémonkarten, die braucht man immer. XD

Mittlerweile besteht der Großteil meines Kleiderschranks aus gebrauchter Kleidung und auch fast alle unsere Möbel sind nicht neu gekauft.
Ich finde, dass das nicht nur sparsamer sondern auch nachhaltiger ist, da man Sachen, die sonst vermutlich auf dem Müll landen würden, ein verlängertes Leben schenkt.

Am Anfang hatte ich einige hygienische Bedenken, gebrauchte Kleidung und Schuhe zu tragen, aber mittlerweile haben sich diese zerstreut. Man kann alles sehr gründlich waschen und reinigen, und auch Schuhe lassen sich bspw. problemlos nicht nur von außen sondern auch von innen reinigen. Unterwäsche, Socken und Bademode sind allerdings meine Grenze. Auch diese ließen sich vermutlich angemessen reinigen, aber das ist mir persönlich dann doch zu viel.

Dinge, die ich nicht mehr brauche, landen übrigens (fast) nie auf dem Müll. Ich verkaufe sie entweder über ebay Kleinanzeigen oder verschenke sie über free your stuff. Im Prinzip ist das ein ständiges Weiterreichen. Vor allem Wandertüten für Klamotten finde ich toll. Man nimmt sich raus, was einem gefällt, legt vllt noch etwas hinein, das man nicht mehr braucht, und reicht die Tüte dann an die nächste Person weiter.

Schreibt eure Meinungen, teilt eure Erfahrungen und Tipps und gebt auch gerne mit euren Einkäufen an. :smiley:

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Der Großteil meines Kleiderschrankes ist auch Second Hand. Ich hab immer schon viele Klamotten von Verwandten und Bekannten bekommen und hab mich als Kind schon immer drüber gefreut, weil ich gerne extravagante Sachen getragen hab und dort oft Kleidung bekommen habe, die ich sonst eben nicht bekommen hätte.
Mein Kleidungsstil ist seit Jahren ziemlich 80er und früher hab ich das was ich cool fand einfach nur auf Flohmärkten bekommen. Inzwischen trifft die Mode zwar sehr gut meinen Geschmack, aber die Qualität der Stoffe ist meist so furchtbar, dass ich es ohnehin nicht kaufen würde. Wenn ich ne Bluse finde die 30 Jahre alt ist und tiptop aussieht hält sich die bestimmt noch einige Jahre. Anders wenn man irgendeinen Fussel bei H&M oder so kauft, das geht viel zu schnell kaputt, die Qualität lässt zu wünschen übrig und besonders nachhaltig ist es auch nicht.
Am allerliebsten gehe ich auf Pfarrflohmärkte am Land, dort bekommt man oft wirklich ältere hochwertige Sachen und das für wenig Geld. :)

Unterhosen und Socken kaufe ich tatsächlich neu, aber selbst ein paar Badeänzüge und BHs hab ich second hand. Das selbe mit Schuhen, wenn die noch recht neu aussehen, versteh ich dieses “Ihhh, getragene Schuhe.” nicht - wenn ich neue Schuhe in nem Laden kaufe hatten die wahrscheinlich auch schon ein paar Leute vor mir probiert. ist doch genau das selbe und oft bekommt man auch Schuhe Second Hand, die bestimmt nur 2-3x getragen wurden.

Klamotten die noch gut sind aber ich nicht mehr trage gebe ich meist an eine Hilfsorganisation.
Diese Wandertüte klingt interessant - hast du da schonmal mitgemacht?
Ich kenne nur “Kleidertauschparties” ist aber leider nichts für mich, weil die meisten Stücke dort eben H&M Qualität haben, aus Polyester sind, etc. womit ich nichts anfangen kann. :(

Würde ich eigentlich gerne machen, aber das funktioniert für mich nicht. Da ich immer extrem genau weiß was ich will, sind meine Ansprüche einfach zu hoch, was Kleidung angeht. Also suche ich diese im Internet aus und kaufe sie dann entweder neu im Laden oder eben per Versand (das aber ungerne, weil Passform oft dann doch nicht stimmt). Kleiderkreisel wäre eine Option, damit habe ich aber schlechte Erfahrung: Es gibt immer nur 1 Sache, das ist für mich sehr ineffektiv. Die Fotos sind schlecht, gerade bei schwarz nicht hilfreich. Man bekommt gerne mal abgetragene Dinge voller Knötchen etc.

Da ich in meinem Stil sehr gefestigt bin, kaufe ich, wenn ich endlich mal was gefunden habe gleich 3-8 mal. Und ich entsorge es erst, wenn es mir fast vom Leib fällt. Oder wenn ich verstanden habe, dass die Passform tatsächlich der letzte Mist ist, was ich vorher einfach nicht wahr haben wollte.
Daher sehe ich mein Kaufverhalten letztendlich auch nicht problematisch, da ich die Dinge richtig verbrauche und die dann so fertig sind, dass ich sie nicht mehr mit gutem gewissen verkaufen kann.
Ich erinnere mich noch an meine Lieblingshose, an der ich eines Tages ein Loch am Gesäß entdeckte. Bei genauem Hinschauen hab ich dann plötzlich 7 Löcher gefunden - alle nie beachtet.

Als Mikrobiologe verstehe ich “iieh getragene Schuhe” und weiß, was da so alles drinne wohnt. Das meiste ist harmlos, aber es gibt da auch so pilzige Bewohner, die neue Füße als Zuhause suchen. Und wer mal speziellere Fußpilzsorten und Nagelpilz hatte oder hat, der weiß, dass man die Dinger nur schwer bis gar nicht mehr los wird. Und dass einen die Tabletten dagegen fast umbringen.

Ich kaufe nicht gerne Kleidung, für mich ist das schrecklicher Stress. Ich bin auch total unmodisch. Mein System gibt mir Gleichförmigkeit, Sicherheit und extrem viel Ruhe, denn ich muss nur äußerst selten los.

@Ginko
Wandertüten für Kleidung finde ich oft auf free your stuff. Meistens fängt es damit an, dass jemand im größeren Rahmen ausmistet und die Tüte dann reinstellt. Da ja nicht unbedingt alles davon passt oder gefällt, stellt die Person, die die Sachen bekommen hat, die Tüte dann wieder in die Gruppe und reicht sie so weiter. Ich hatte schon einige dieser Tüten und habe jedesmal mindestens ein Teil darin gefunden, das mir gefallen und gepasst hat. Auf anderen Plattformen neben free your stuff habe ich aber noch keine Wandertüten gesehen.

@Major
Jup, genau diese Pilzgeschichten haben mich bei Schuhen auch erst abgeschreckt. Ich habe gelesen, dass man Schuhe gut mit Sattelseife von innen reinigen kann. Hast du vielleicht noch einen Profitipp parat?

Ich hab auch einiges an Klamotten aus zweiter (oder teils dritter) Hand… aber meistens bekomme ich die über Freunde oder Verwandte.

Meine Großmutter bekommt zum Beispiel ganz häufig Stapelweise Klamotten (und Tonnen von anderem Zeug), wenn eine ihrer Freunde/-innen oder Bekannten ins Heim geht, krankheitsbedingt total ab-/zunimmt oder stirbt. Und das sind oft Kleider einer Qualität, die ich mir so aktuell nicht leisten könnte, da freu ich mich immer sehr. :)

Meine Mutter und ich tragen inzwischen bummelig die gleiche Kleidergröße, sind nur unterschiedlich verteilt, also hab ich einen halben Kleiderschrank voll von ihren Sachen und sie umgekehrt alles mögliche von mir, weil wir irgendwann feststellten, dass der einen von uns das Teil viel besser steht als der anderen. ^^

Und dann gibt es noch den Flohmarkt meiner Selbsthilfegruppe, wo ich immer gerne ein paar Teile erbeute.

“Normalen” Flohmarkt mag ich persönlich nicht so gern, weil der hier bei mir in der Umgebung oft sehr kommerziell ist (sind viele hauptberufliche Händler da, die mir irgendwelche Stahlbürsten andrehen wollen), und weil ich es unheimlich unangenehm finde, wie wenig Wertschätzung die Gegenstände, die zum Verkauf angeboten werden, dort erfahren… Ich weiß, es ist Flohmarkt, aber einen extrem hochwertigen Wintermantel anzufragen und auf “Ich hätte schon gern noch 10 Euro” mit “50 Cent?” zu antworten, finde ich einfach unendlich traurig. :(
Ich weiß, viele Leute stehen auf dieses gefeilsche, aber ich persönlich mag es einfach nicht haben (und gebe, wenn ich mal was auf einem Flohmarkt kaufe, immer ein bisschen mehr, als der erstgenannte Preis, wenn ich finde, dass das Teil mehr wert ist).

Schuhe (und theoretisch auch BHs oder Unterhemden oder so) nehme ich nur aus bekannter und zuverlässiger Quelle… wenn mir meine Omi oder eine uralte Familienfreundin sagen, die Schuhe sind zweimal getragen, dann glaub ich das gerne und nehm sie, wenn sie passen. Bei Fremden hätte ich da glaub ich Probleme…
(Und ja, Unterhosen und Socken brauch ich auch neu, das ginge für mich gar nicht. ^^°)

Kleidung von meiner Mutter hatte ich tatsächlich auch schon einige, da meine Mama sich wirklich gerne neue Sachen kauft. Allerdings ging das fast nur bei kurzärmeligen Oberteilen, da ich ein gutes Stück größer bin als sie und Ärmel und Hosenbeine dann gerne zu kurz waren. Wenn mehrere Personen in der Familie exakt die selbe Größe haben, stelle ich mir das schon echt praktisch vor. :D
Leider haben wir mittlerweile auch nicht mehr denselben Geschmack, sodass mir ihre Sachen häufig gar nicht gefallen, was sie aber nicht davon abhält, mir diese aufzunötigen. :joy:

Das Problem mit den Neuwaren auf Flohmärkten kenne ich auch. Wir haben einen regelmäßigen Uniflohmarkt, der leider mittlerweile zu locker einem Drittel aus Neuwaren besteht… Ich ignoriere diese Stände immer, finde es aber trotzdem schade. Dafür gehe ich ja nicht zum Flohmarkt.

Ich handele zwar auch ganz gerne mal, allerdings finde ich dein Beispiel schon ziemlich heftig, das ist einfach nur dreist. Ein oder zwei Euro weniger finde ich aber ok, da die meisten VerkäuferInnen ihre Preise sowieso mit Verhandlungsspielraum ansetzen.

Ich war schon ewig nicht mehr auf einem Flohmarkt. Irgendwie fehlt mir die Zeit. Wobei ich da wahrscheinlich keine Kleidung kaufen würde. Ich will (muss) die Sachen vorher anprobieren, weil ich mit meiner Körperform schlichtweg nicht alles anziehen kann. Vieles passt einfach nicht.
Aber ich habe mir mal in einem Second-Hand Geschäft ein schönes T-Shirt gekauft.
Bei Unterwäsche hört es bei mir aber auch auf. Da will ich was neues.

Selbst Sachen verkaufen ist bei mir nicht drinnen. Dafür sind meine Sachen zu sehr abgetragen oder kaputt, wenn ich sie aussortiere.

Die meisten Sachen in meinem Kleiderschrank habe ich als Neuware erworben.

Ich kaufe eher gebrauchte Bücher u.ä., Kleidung gehe ich sowieso nicht besonders gerne einkaufen.

Ich war als Kind fast jedes Wochenende auf dem Flohmarkt und kenne es daher, fühle mich da wohl und finde es auch nett, zu schlendern. In den letzten Jahren war es für mich eher unattraktiv, weil weder Sachen für mein Hobby, noch interessante Kleidung benötigt waren bzw es auf Flohmärkten eher weniger Sachen für meine Bedürfnisse gibt.
Sollten bei mir mal Kinder anstehen, sähe das wieder ganz anders aus. Ich sehe, was Freunde und Nachbarn für Baby/Kinderkleidung im Geschäft ausgeben und da wird einem fast schlecht bei. Sie wachsen doch eh schnell raus, toben und machen die Sachen kaputt. Dafür ist Flohmarkt doch ideal!

@firecloud
Ja, die Sache mit dem Anprobieren ist wirklich ein Problem. Mittlerweile kann ich zwar recht gut einschätzen, was mir passt, bin aber trotzdem froh, wenn ich eine Jacke, Bluse oder einen Pulli zur Sicherheit mal darüberziehen kann. Die meisten VerkäuferInnen haben nichts dagegen und bieten es sogar an, wenn man sich ein Teil länger anschaut. Hosen muss man aber leider auf gut Glück kaufen und da hatte ich auch schon mal Pech und habe eine erwischt, die etwas zu klein war. Daher hole ich mir Hosen lieber aus Wandertüten von free your stuff. Die kann man dann in aller Ruhe zu Hause anprobieren.

@Taku
Ich bin auch ein Flohmarktkind. :smiley: Meine Eltern haben früher jahrelang alles Mögliche auf Floh- und Antikmärkten verkauft, sodass ich fast jeden Samstag meiner Kindheit auf einem solchen verbracht habe. Ich fühle mich da einfach wohl. Erst als ich seit Langem mal wieder auf einem Flohmarkt war, ist mir aufgefallen, wie sehr ich das vermisst habe. Es hat irgendwie etwas Erholendes für mich. So wie andere Leute zum Entspannen spazieren gehen, gehe ich auf den Flohmarkt. Dabei muss ich nicht mal unbedingt etwas kaufen, einfach hingehen und stöbern reicht auch.

Wenn ich mir anschaue, wie schnell mein Neffe wächst und neue Sachen braucht, finde ich es fast utopisch Kinderkleidung komplett neu zu kaufen. Er hat auch viele gebrauchte Sachen, Neuware gibt’s dann eher mal als Geschenke von Verwandten und Freunden.
Ich habe neulich gesehen, dass es als Pendant zum Kleiderkreisel nun auch den Mamikreisel für Kindersachen gibt.

Also ich habe selbst des öfteren einen Stand am Flohmarkt, und finde es einfach wahnsinnig toll. :relaxed: Manche Sachen sind fuer mich einfach unbrauchbar geworden, aber dennoch waere es zu schade, sie weg zu schmeißen, da sie noch in gutem Zustand sind und fuer die Allgemeinheit doch noch nuetzlich sein koennen. Bevor ich das allerdings am Flohmarkt verkaufe, frage ich allerdings in meinem Freundes- und Bekanntenkreis nach, ob hier jemand Verwendung dafür haben koennte, und wenn ja, dann schenke ich es der Person. :relaxed: Anderenfalls, wie gesagt, wandert es zum Flohmarkt. Wobei es mir dabei nicht um finanziellen Profit geht, sondern mehr darum, anderen eine Freude zu machen, wenn sie teure Sachen, ganz billig ergattern koennen. :wink: (erst letztens habe ich dort einen neuwertigen Toaster um 3,-€ verkauft :joy: einfach weil ich ihn aus platztechnischen gründen los haben wollte, ohne ihn wegzuwerfen. Der Käufer hat sich gefreut wie ein honigkuchenpferd, und darum gehts mir ja auch. :grinning:)

Ich selbst kaufe auch gerne B-Wäre ein. Hauptsächlich kaufe ich solche Sachen fuer meine Tochter ein. Besonders gerne Spielsachen, Kassetten & Bücher fuer die kleine (die Interessen ändern sich in kleinkindalter ja auch so schnell, da wären teure Neuanschaffungen wirklich Geldverschwendung). Das beste was ich fuer meine Tochter bisher auf einem Flohmarkt ergattern konnte, war ein supertolles Fahrrad um 25 € :flushed: sie hat damit das Fahrradfahren ohne Stützräder sehr schnell gelernt. :wink:
Alltagsgegenstände oder Dekozeug nehme ich auch sehr gerne von dort mit, wenn mich etwas anspricht. :relaxed:
Auch Klamotten wuerde ich dort vielleicht kaufen, allerdings bin ich so waehlerisch, das ich bisher nichts gutes in meiner Größe gefunden habe :sweat_smile:
Nur bei Schuhen, Unterwäsche, socken und Bademode weigere ich mich, diese am Flohmarkt zu kaufen. :sweat_smile:

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@koko
Reinigen ist schonmal super.
Ich habe das hier
https://www.mwk-bionikshop.de/de/odoactive-geruchsvernichter-500ml-37-38-39-40-65.html
Dafür müsste man eigentlich desinfizieren nach dem reinigen (Peressigsäure oder Alkohol) und dann das aufsprühen. Die Mikroorganismen halten die Plätze voll, sodass es für die Pilze unattraktiv wird.
Da ich nur meine eigenen Erste-Hand Schuhe habe, sprüh ich das derzeit einfach so auf. Gegen Pilze, gegen Mief, für ein gutes Fußmikrobiom. Das sind ca. 300 verschiedene Bakterienarten und die sind alle ungefährlich.

Mir ist noch was eingefallen, was ich nicht auf einem normalen Flohmarkt kaufen würde: Makeup. Das hab ich mal gesehen. Ich würde Makeup ausschließlich auf Beautyflohmärkten kaufen: Auf den normalen wurde viel rumgefingert, die Präsentation war schlecht, Kundinnen stützten sich im Makeup ab und gruben dabei ihre Fingernägel in die Lidschatten etc… auf einem reinen Beautyflohmarkt ist die Wertschätzung viel höher.
Die sind aber sehr selten, ich war noch nie auf einem.

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@Major
Danke für den Tipp, das werde ich mal ausprobieren. Desinfiziert hatte ich die Flohmarktschuhe tatsächlich bereits nach dem Reinigen, da ich das sowieso hin und wieder mit all meinen Schuhen mache.

Da ich fast gar kein Makeup benutze, wäre ich gar nicht auf Idee gekommen, das gebraucht zu kaufen. XD Würde ich mich aber vermutlich ebenfalls nicht trauen, weil man das ja nicht so einfach reinigen kann. :see_no_evil:

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Kennt ihr eigentlich schon dieses Flohmarktkonzept?

Ich war heute bei einem solchen Hofflohmarkt in einem Mainzer Stadtteil und fand es ziemlich gut. Die Leute sind viel freundlicher als auf normalen Flohmärkten und Neuwaren findet man gar nicht.
Allerdings ist es auch deutlich mehr Lauferei, weil die einzelnen Haushalte, die mitmachen, teilweise ziemlich zerstreut sind und man quasi durch den gesamten Stadtteil laufen muss. Dadurch hat der Flohmarkt locker doppelt so viel Zeit in Anspruch genommen wie ein normaler. Hat aber trotzdem viel Spaß gemacht. :)

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Oh cool, das Konzept kannte ich bisher nur von “Dorfflohmärkten”, auf denen dann jeder im Dorf im Garten etwas verkaufen kann:)
Klasse, dass es das auch in Städten gibt^^
Ich hab in den nächsten Terminen leider keinen bei mir in der Nähe gefunden, aber vielleicht ergibt sich da ja irgendwann mal was:D

Gestern war ich zum ersten Mal auf dem Mainzer Nachtflohmarkt und der war fast mehr ein Event als ein Flohmarkt. XD
Da es ein Hallenflohmarkt ist, musste man 3€ Eintritt bezahlen, was ich in Ordnung fand. Allerdings war die Schlange an der Kasse mega lang und in der Halle selbst war es extrem voll. Dem Flohmarkt war zudem ein großer Essenbereich vorgeschaltet, wo man trendiges (und echt teures) Essen kaufen konnte. Außerdem gab es Live-Musik und die Halle war recht dunkel, was nicht so günstig war, da es dadurch stellenweise extrem laut war und man teilweise Probleme hatte, die Waren zu sehen. Gut, dass heutzutage alle Smartphones mit Taschenlampe dabei haben.
Offenbar wollten die Veranstalter wohl wirklich eine Art Party- oder Eventstimmung erzeugen. Oo
Die VerkäuferInnen waren entsprechend vor allem junge Leute, die häufig Markenkleidung verkauft haben. Neben Klamotten, Taschen, Schuhen und hier und da etwas Deko hat man aber quasi nichts Anderes gefunden. Da ich sowieso Klamotten kaufen wollte, fand ich das jetzt nicht so schlimm, aber wer das nicht wollte, hat den Eintritt definitiv umsonst bezahlt.

Normale Flohmärkte sind jedenfalls deutlich mehr mein Fall. :sweat_smile:

Ich bin auch ein riesiger Fan von Flohmärkten! :slight_smile:

Am liebsten halte ich Ausschau nach exotischen Malsachen, sowas wie alten Buntstiften und Farben. Manchmal findet man da echte Schätze :3
Kleine Möbel und Lampen nehme ich auch gern mit, wenn sie zu meinem (sehr eigenen) Einrichtungsstil passen. Ich habe eine kleine Sammlung an altmodischen Tischlampen ^^

Kleidung kann ich leider nur selten kaufen, weil mir kaum etwas passt. Meine Körperform ist wohl zu seltsam und ich muss immer lange suchen, selbst bei Neuware.
Aber ich kann ganz gut nähen und schocke die Standbesitzer ab und zu, indem ich hässliche Vorhänge, Tischdecken und Bettbezüge kaufe.
Die sind oft viel günstiger als neue Stoffe und haben eine großartige Qualität. ^^"

Ich sage immer: Wenn ich mal heirate, will ich ein selbstgenähtes Kleid aus Bettlaken und Glitzertischdecken! xD Schade dass es angeblich Unglück bringt, das eigene Brautkleid zu nähen.

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Nach Mal- und Bastelbedarf halte ich auch immer Ausschau, bis auf ein paar super niedliche Clearstamps und Stanzen habe ich bisher aber noch nicht wirklich etwas Ungewöhnliches gefunden. Was war denn dein bester Flohmarktfund bisher?

Wenn ich so gut nähen könnte, würde ich das auch machen, dafür reichen meine Fähigkeiten aber leider nicht. Zum Glück kann ich bei Klamotten mittlerweile gut einschätzen, was mir passen könnte, sodass mir die allermeisten Flohmarktkäufe tatsächlich auch passen. Nur bei einem Kleid habe ich mich neulich vergriffen, das passt zwar, sitzt aber nicht sonderlich vorteilhaft. Das landet dann vermutlich in der nächsten Kleiderwandertüte von free your stuff. XD

@koko
Mein bester Fund war in einem 2nd Hand Laden ein fast neuer Reiseaquarellkasten von Lukas für 2,50€.
Und alte Fantasiabuntstifte auf einem Flohmarkt, die noch die goldene “Fantasia”-Prägung haben.
Und ein paar coole Lehrbücher über Faltenwurf und Perspektive :3

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Ich habe früher vergeblich auf ebay nach Aquarellkästen-Schnapper gesucht. Aufm Flohmarkt hab ich inzwischen einen gefunden :slight_smile:
Ich finds aber schade, dass ebay so stark voller Neuware geworden ist. Ich versuche derzeit selbst wieder, dort Waren zu verkaufen, alles gebraucht. Mir scheint, da schauen kaum noch Leute rein und das Verkaufen ist eher mau geworden. Man muss schon spezielle Sachen anbieten.

Dabei gefiel mir vor allem die überaschung nach dem bieten so sehr. Was sind die leute bereit zu zahlen. Mein Highlight waren Diddlblöcke, 4 Stück für 40 €. Das hätte ich nie gedacht.

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Ja, eBay ist inzwischen wirklich sehr enttäuschend. Früher war das so mein Online-Second Hand Laden. Inzwischen bekommt man sogar Neuwaren angeboten, wenn man explizit “gebraucht” angklickt.
Allerdings bin ich vor einiger Zeit an einen gebrauchten Kasten mit Rembrandt Aquarellfarben gekommen. Fast ungenutzt, allerdings hat eine Farbe gefehlt, die ich allerdings problemlos nachkaufen konnte. Billiger als neu kaufen. Besonders, da ich nicht wusste, ob mir die Farben zusagen.
Ich würde gerne mal wieder auf einen Flohmarkt gehen. Auf einem Flohmarkt habe ich meine ersten Mangas gekauft. Das hat mich damals sehr gefreut. Kleidung kaufe ich mir nicht, ohne sie vorher an zu probieren. Ist für mich ein No-Go.

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