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Fantasy-STA- Themenfindung

Aber warum “musst” du die Karten zulassen? Wenn du findest, dass sie nicht okay sind, bist du der Leiter und hast das letzte Wort, auch ohne lange Liste, was erlaubt ist und was nicht.

(Und ja, auch das kann einen Teilnehmer kosten. Mir sind in meiner letzten Aktion 4 Personen abgesprungen, weil ich Nachbesserung verlangt oder Karten abgelehnt habe.)

Ich bin großer Befürworter strenger Regeln für STA Karten.
Ich selbst packe gerne so viel Kleinkram wie möchlich auf eine Karte und investiere eine Menge Zeit in die Ausarbeitung, vor allem nach der Wimmelbild STA letztes Jahr, und ich finde es doch ärgerlich, wenn ich diese Karten schweren Herzens hergebe, und dann etwas zurückbekomme, das mit einem Minimalaufwand gezeichnet wurde…
Und ich kenne auch die Seite der Leitung, Karten annehmen zu “müssen”, die besser hätten sein können, und dann ein schlechtes Gewissen gegenüber den anderen Teilnehmern zu haben. (Aber man hat ja in den STA Regeln nicht explizit darauf hingewiesen… Alles, was nicht verboten ist, gilt als erlaubt… Diskussionen via PN sind äußerst anstrengen und führen zu nichts… die STA hat so schon gerade die Minimalanzahl an Teilnehmern…)

Von daher freue ich mich auf die STA und bin bemüht, teilzunehmen.

PS: Da ich in deiner Ankündigung im Planungsthread was von Fluchtpunkt gelesen habe - ich bin bemüht, bis zum Start der STA noch das Tutorial zur Zweipunktperspektive fertigzustellen. Danke für den Anreiz ;)

@Ariana
Es ist genau so, wie FraeuleinAmalia schreibt. :sweat_smile:
Das Problem ist, dass man sich auf Regeln verlassen können muss. Wenn jemand mir totalen Rotz einreicht und ich 3 Nachbesserungen fordere und die Karte DANN gerade mal minimal die Regeln erfüllt (aber immer noch Rotz ist), geht mir die Munition aus. Ich kann ja nicht einfach aus meinem Bauchgefühl eine Karte ablehnen, sondern ich muss mich auf eine Regel berufen können.

Im Zweifel gibt es da noch die eine Regel, die alles retten soll: Karten, die unter dem Galerieniveau des Zeichners liegen, werden abgelehnt.
Dumm nur, dass es mittlerweile User gibt, die sich einfach bei ALLEN Karten in ihrer Galerie keine Mühe geben. Da zieht die Regel dann nicht…

Da helfen eigentlich nur klarere Vorgaben insgesamt, fürchte ich ^^"
Es gibt Anfänger, die nie ein Lineal benutzen und bei einer normalen STA damit durchkommen, dass sie es ja sonst auch nicht tun. Ist ja “Galerieniveau”.
Aber wenn die Benutzung von Lineal, Fluchtpunkten und Licht/Schatten Pflicht ist, müssen sie es sich einfach spontan beibringen, oder sich eben abmelden. Das sind Dinge, die im Prinzip jeder mit wenig Aufwand lernen kann. (Nagut - Fluchtpunkte fallen nicht jedem leicht. Aber das kann man umgehen, indem man auf Motive ausweicht, bei denen man keine braucht. Dein Tutorial wäre mir sehr Willkommen um es zu verlinken, @Rosa-Canina ^^)

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Dinos… da bin ich raus.

@GruenerTee
Das ist schade. Aber Fabelwesen und düstere Meerjungfrauen hebe ich mir für später auf ;) Es sei denn, jemand anders ist schneller und startet die Themen vor mir.

@Ermelin
Ich stimme dir zu, dass man sich auf Regeln verlassen können muss. Wo ich dir allerdings nicht zustimme, ist dass dafür jedes einzelne verbotene Detail in den Regeln stehen muss. Wenn in meinen Regeln steht “Karten mit simplen Hintergrund sind nur in Ausnahmefällen zugelassen, wenn es die Bildkomposition verlangt”, dann sind alle Zeichner vorgewarnt, dass sie bei einer Karte mit simplen Hintergrund das Risiko eingehen, dass ich sie ablehne, wenn ich nicht der Meinung bin, dass die Bildkomposition einen simplen Hintergrund rechtfertigt.

Bezüglich Galerieniveau: das kann leicht umgangen werden, das stimmt. Es gibt ja auch ein paar besondere User, die gefühlt mit jeder Karte ihr Galerieniveau minimal senken, aber halt so minimal, dass es insgesamt noch als “Galerieniveau” zählt. Weshalb ich persönlich mittlerweile die Regel habe, dass ich ein allgemeines Mindestniveau, unabhängig von Galerieniveau verlange. Ich bin dafür dann auch gerne bereit, jemandem, der sich schwertut, detailliertes Feedback mit Skizzen, Mockups und Redlines zu geben, aber das erwarte ich dann auch, das umgesetzt wird. Bisher haben das auch die meisten User getan (mit oben genannten Ausnahmen, die sich lieber abgemeldet haben) und in vielen Fällen gab es da dann wirklich deutlich sichtbare Qualitätssprünge (meiner Ansicht nach). Aber ich hatte tatsächlich noch niemanden, der sich beschwert hätte, dass das nicht fair sei, weil ich nichts detailliertes zu dem Thema in den Regeln stehen habe.

(Ich gebe zu, ich ärgere mich gerade ein bisschen über die (imaginäre?) Implikation hier und in deiner Aktionsanmeldung, dass man mit weniger detaillierten Regeln kein strenger Leiter mit hohem Qualitätsanspruch sein kann (oder dass jede Karte ohne detaillierten Hintergrund “Minimalaufwand” ist))

Wenn ich mich dazu als relativer Neuling mal einklinken darf. Ich denke gegen Strenge Regeln und deren Einhaltung hat im Grunde keiner was, ich glaube man muss da einfach nur aufpassen das man am Ende Können und Mühe nicht miteinander verwechselt. Gerade als Neuling finde ich diese Diskussion sehr interessant, weil ich gerne die Herausforderung Suche um mich zu verbessern, allerdings weiß ich auch wo aktuell meine zeichnerischen Grenzen liegen und da sehe ich dann ein wenig die Gefahr, dass eben genau das am Ende als “keine Mühe” gegeben interpretiert werden könnte. Das hat jetzt weniger mit der Nutzung eines Lineals zu tun, als z.b. mit der Handhabung neuer Techniken oder vielleicht auch noch Basics wie Outlines etc… Also Ich hätte total Lust auf so eine Aktion, aber ich frage mich gerade einfach ob es bei so strengen Regeln nicht dann tatsächlich einfach Sinn ergibt ein gewisses Zeichnerisches Können für die Teilnehmer vorauszusetzen, dass könntest du als Aktionsleiterin dann z.b. anhand der Galerie der “Bewerber” für dich selbst als Zulassungskriterium festlegen.
Es ist zwar dann schade für alle Neulinge, die aufgrund ihrer aktuellen Fähigkeiten nicht teilnehmen können, aber am Ende spart es allen vielleicht dann den hier schon erwähnten Frust. Ich kann verstehen, dass jemand der auf hohem Niveau zeichnet z.b. mit der Karte eines Anfängers, in der genauso viel Mühe und Aufwand steckt, weniger zufrieden ist, als mit einer von jemanden des selben Niveaus. Eben weil der Aufwand und das Herzblut, vielleicht für den geübten in den Anfängerkarten nicht immer ersichtlich sind. Auf der anderen Seite sieht es dann natürlich auch frustrierend aus, wenn etliche Stunden und Mühe in eine Karte investiert wurden, und diese dann immer wieder als nicht ausreichend eingestuft würde. Am Ende soll es ja auch noch Spaß machen und nicht in Frust ausarten.

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Ich bin so froh, du das schreibst, denn dann verstehe ich besser, worauf du hinauswillst. Ich will hier nämlich auf gar keinen Fall anderen Leitern das Gefühl geben, dass ich ihre Regeln zu lasch finde. Gut dass du mich darauf aufmerksam machst, dass es so wirkt.
Ich habe bisher selber nie so strenge Regeln verwendet. Es geht mir nur darum, dass ich bei meinen letzten STAs ein paar Erfahrungen gemacht habe, die mir wirklich weh getan haben. Ich habe mich beinahe gefühlt, als würden mich einige Teilnehmer absichtlich trollen. Sobald einer damit durchkam, haben es 5 andere imitiert. Und dann kam die Abmeldewelle der anderen per PN.
Ich bin gerade in der Zwickmühle, ob ich (ohne Namen zu nennen) ein Beispiel nennen soll. Wenn ich es nicht tue, versteht man vermutlich nicht genau, wovon ich rede.
Wenn ich es tue, fühlen sich Leute angesprochen, die gar nicht gemeint sind…

Ich bin STA-Leiterin seit 2013 und sowas ist zuvor noch nie vorgekommen, erst in den letzten 2 Jahren gehäuft. Und ich war so, sooo enttäuscht und frustriert, dass ich oft darüber nachgedacht habe, als Leiterin aufzuhören.
Ich denke nicht, dass man mit lascheren Regeln eine schlechte Leiterin ist. Dann wäre ich die letzten 7 Jahre lang ja auch eine schlechte Leiterin gewesen.
Mir geht es hier nur um diesen “Troll-Trend”. Einer setzt sich hin und überlegt, wie er die Regeln so richtig hart umgehen kann - und andere kopieren das. Das war teilweise so dreist, dass ich mir fast sicher war, dass jemand wirklich absolut bewusst überlegt hat, wie man meine Regeln gerade noch einhält und so großen Käse einreichen kann wie nur möglich.
Tatsächlich hatte ich mehrere Diskussionen per PN, mit Teilnehmern, die halt meinten: Ich hab die Regeln doch eingehalten, jetzt nerv nicht mit Verbesserungswünschen.

Regeln wie ich sie diesmal plane, würde ich auf keinen Fall auf kakao-karten.de zum Standard machen. Nicht jeder Kakaoler hat Spaß an einer STA, bei der so viel beachtet werden muss. Ich selber würde an sowas auch nur als Challenge teilnehmen, aber immer würde ich es nicht wollen.

Falls dieser Testlauf erfolgreich ist, denke ich darüber nach, künftig 2 Kategorien von STAs zu starten - manchmal eine mit strengen Regeln und dann wieder welche mit normalen.
Es geht mir nur darum, ab und zu mal speziell den Usern etwas zu geben, die sonst immer damit leben müssen, dass in ihrem Hin-Umschlag 35 Stunden arbeit stecken und im Rückumschlag vielleicht 12.

Das mit den strengen Regeln ist ja auch Teil des STA-Titels um klarzumachen, dass die Gib-dir-Mühe-Challenge Teil des Themas ist.

@xXSaphiraXx
Ich hoffe, dass ich dich beruhigen kann. Ich möchte auf keinen Fall Anfänger ausschließen.
Vor einigen Jahren gab es eine Diskussion hier im Forum, als auf animexx “Elite-STAs” aufkamen, bei denen nur besonders gute Zeichner mitmachen durften. Auf kakao-karten.de gibt es die aus Prinzip nicht, weil alle Aktionen allen offenstehen sollen. Ich stehe zu 100% hinter diesem Konzept.
(“Elite-STAs” finde ich übrigens nicht negativ. Es ist ein Ansporn, zu wissen dass es sowas in privaten Gruppen gibt, und dass man es sich als Ziel stecken kann, an sowas mal teilnehmen zu dürfen. Aber in unserem Forum hier ist sowas unpassend.)

Meine “strengen Regeln” sind tatsächlich vor allem auf Basics bezogen. :wink: Es gibt Dinge, die kann man als Anfänger wirklich nicht, weil sie erst mit vielen Jahren Erfahrung kommen. Z.B. sich vor dem Zeichnen schon ein Gesamtkozept auszudenken, bei dem man bewusst Farben und Effekte plant, um beim Betrachter bestimmte Emotionen auszulösen. Das vorauszusetzen, wäre gemein.
Das gleiche gilt für Karten mit perfekter Anatomie. Das kann man nicht einfach so, nur weil es in den Regeln verlangt wird.

Aber ich würde gern ein paar Dinge verlangen, die man als Anfänger mit geringem Aufwand umsetzen kann:

  • ein Lineal benutzen, wenn ich Dinge zeichne, die gerade Linien erfordern
  • mir vorm Zeichnen überlegen, aus welcher Richtung das Licht kommt
  • nicht mit einer Figur loslegen, die mitten im Bild steht, und dann überlegen, wie ich jetzt einen Hintergrund dahinter quetsche - sondern ganz am Anfang kurz nachdenken, was auf meiner Karte passieren soll und was für ein Hintergrund dazu passen würde.
    Beispiel: Ich will eine fiese Hexe zeichnen. Ich überlege mir vorher, dass in den Hintergrund ein Lebkuchenhaus passen würde. Also setze ich die Hexe so ins Bild, dass ein Lebkuchenhäuschen später problemlos in den Hintergrund passt.
  • mir ein Tutorial dazu anschauen, wie man einen Fluchtpunkt benutzt. Das kann jeder relativ schnell lernen, ohne dass jahrelange Übung nötig ist. Wenn man es wirklich nicht hinkriegt, gibt es viele Motive, bei denen man gar keinen braucht ^^

Schwieriger ist es bei technischen Dingen. Z.B. kann ich eine strichelige Buntstiftcolo nicht verbieten. Es gibt einfach Zeichner, die können noch nicht mehr.
Fluchtpunkte kann man lernen, indem man 10 Minuten Tutorial anschaut. Colos wie die von kiwinyo nicht ^^

Ich werde versuchen, einen guten Mittelweg zu finden. Ich kann nur hoffen, dass mir das gelingt. Da ich sowas zum ersten Mal versuche, kann ich nicht garantieren, dass meine Umsetzung gleich beim ersten Mal perfekt ist. Es kann sein, dass ich von manchen Usern zu viel oder zu wenig verlange… aber das würde ich versuchen zu vermeiden.

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Ich muss zugeben ich bin äußerst gespannt darauf wie dieses Experiment ausgehen wird.

Immerhin werden Regeln normalerweise immer dann aufgestellt, wenn man merkt, dass es ohne nicht geht.
Und da ich selbst auch bei einer meiner letzten Aktionen kurz davor war alles zu überdenken, (wovon mich glücklicherweise jemand dann doch noch abgehalten hat)
würde ich gerne sehen wie dies nun ankommt.
Zumal hier ja Überlegungen reingewandert sind, die speziell für Anfänger gedacht sind
und ich muss zugeben, dass ich persönlich selbst die strichelige Buntstiftfarbgebung zur Überarbeitung zurückgehen lassen würde. Zumindest bis zu einem bestimmten Grad kann auch ein Anfänger so etwas besser herstellen, außer natürlich du hast wirklich extrem junge Künstler dabei, die ihre Handarbeit noch nicht unter Kontrolle haben.
Auf der anderen Seite traue ich ehrlich gesagt nicht jedem den korrekten Umgang mit einem Lineal zu. Viele kriegen es nicht gebacken, dass der gezeichnete Strich exakt neben der Linealkante liegt und nicht exakt darauf. Und je dicker die Stiftspitze desto weiter liegt diese Linie weg.

Und ich muss an dieser Stelle leider dann auch für mich bereits feststellen, dass mich die Linealregel auch leider abschreckt. Ich zeichne auch so gut wie nie mit Lineal, außer ich versuche wirklich perspektivisch Architektur darzustellen oder habe eine sehr lange gerade Linie, die ich mit der Hand wirklich nicht so gut hinbekomme.

Über das Thema Galerieniveau stolper ich aber auch immer wieder und hab noch keine endgültige Idee wie ich damit umgehen soll. Gerade wenn der Großteil der Teilnehmer auf sehr hohem Niveau Karten einreicht und sich sogar selbst übertrifft und dann hast du eben solche Leute dabei, die an ihrem eigenen unteren Ende des Galerieniveaus kratzen, ob absichtlich oder unabsichtlich.
Aber mit den Leuten darüber zu diskutieren kann einem echt den Spaß an der Sache verderben.
Wenn einem nach einer Entscheidung dann aber auch so viele andere Teilnehmer abspringen ist das noch bescheidener >.<
Ich glaub ich werde mir @Ariana s Mindestanforderungstext mal genauer anschauen.
Das hört sich so erst mal recht praktikabel an.
Wobei ich bei den großen Aktionsleitern aber ehrlich gesagt wirklich nicht erwarten würde Ausbesserungsvorschläge über die textliche Formulierung hinaus zu bekommen. Sowas wie Redlines etc würde ich eher bei den kleinen Aktionen erwarten.
Es ist schade, dass dann so wenige den Thread nutzen um einfach schon Skizzen zu zeigen und so ggf von anderen Meinungen zu hören. Gibt ja durchaus ein paar Leute, die gerne auch Hilfe geben.

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Das Thema klingt auf jeden Fall cool.

Tatsächlich finde ich die Idee mit strengeren Regeln eigentlich ganz gut.
Das ist noch einmal eine größere Herausforderung und spornt an. Bestimmt gäbe es dann auch viele innovative Themen, die man sonst so nicht bekommen würde.
Ich frage mich jedoch genau, wie xXSaphiraXx , ob das nicht abschreckend wäre.
Ich habe halt Angst, dass die Regeln dann vielleicht doch etwas zu streng werden.
Hier werden zwar nur explizit Fluchtpunkte und die Verwendung von Linealen erwähnt, aber ich z. B. bin einfach nicht in der Lage perfekt parallele Linien zuziehen und eine schräg gezogene Linie kann man auch sehr schlecht ausbessern.
Auf der anderen Seite denke ich, dass das genau die Leute, die euch das Leben schwer machen werden, zum Nachdenken anregt und sie gegebenenfalls nicht teilnehmen.
Ich bin auch gespannt, wie es funktionieren wird.
Ich persönlich habe bei Arianas Aktion wirklich dazugelernt. Es war hilfreich noch ein paar Zusatzinfos zu bekommen und in eine andere Richtung zu gehen.
Natürlich war es aufwendiger, aber ich denke, wer sich verbessern möchte, hat bei so einer Aktion wirklich gute Chancen.

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Da muss ich ehrlich zugeben, dass ich mit dir nicht in allen Punkten übereinstimme.

  • Lineal okay, wobei ich durchaus auch Zeichner kenne, die Lineallinien als zu steril empfinden oder (wie ich persönlich) nicht immer passend. Weil meine normalen Lines sind nicht so exakt und präzise (weil ich tendenziell in kurzen Strichen Line), da fallen mit Lineal gezogene Lines dann stilistisch raus
  • das mit dem Licht fällt vielen wahnsinnig schwer. Wenn ich möchte, dass jemand Schatten setzt, der es sonst nicht tut, muss ich eigentlich immer ganz genau erklären (und idealerweise via Mockup zeigen) wo genau ich sie haben will, weil das gerade bei komplexeren Motiven echt schwer ist.
    (Und wenn ich ehrlich bin kann ich es bei komplexen Motiven oder Lichtstimmungen immer noch nicht 100% und ich gebe mir echt Mühe bei dem Thema)
  • würde ich nicht immer anfordern, finde ich aber bei deiner konkreten STA absolut passend, schließlich geht es ja auch um Hintergründe
  • Fluchtpunkte sind… interessant. Ich komme halbwegs damit klar… meistens. Wenn ich runde Dinge habe oder Gegenstände, die nicht perfekt aufgereiht sind, wird es lustig, da kriege ich es oft nicht auf die Reihe. Wobei ich nicht sicher bin, ob du das in solchen Fällen verlangen würdest? Aber de facto finde ich Fluchtpunkte (mit eventueller Ausnahme von Zentralperspektive) ziemlich komplex und nichts, das ich mit einem 10-minütigen Tutorial schaffen würde
  • strichige Buntstiftcolo zählt dafür absolut zu den Dingen, wo ich Nachbesserung verlange. Oder generell strichige Colo, gerade bei größeren Flächen. Ich bin dann auch gerne bereit, Medienspezifische Tipps zu geben, aber ich erwarte dann auch zumindest einen sichtbaren Versuch, die Kritikpunkte zu verbessern

Übrigens (falls das nicht gut rüber gekommen ist), ich finde dein Konzept echt interessant, würde mir das Thema liegen, würde ich auch über eine Teilnahme nachdenken lassen. Mir war es nur wichtig, zwischen diesem Thema, das eine spezifische Herausforderung darstellt und allgemein der Möglichkeit, strenger auf Kartenqualität zu achten, ohne zwingen extrem präzise Regeln zu haben oder bestimmte Motive komplett auszuschließen.

Ich wäre neugierig, aber du kannst es mir auch gerne per PN schreiben xD
(Wenn du magst, kann ich dir dann auch konkrete Beispiele für meine Vorgehensweise geben)

Siehst du, und bei sowas bin ich dann “gemein” und nutze mein Privileg als Leiterin, auch Sachen abzulehnen, die zwar der “Letter” aber nicht dem “Spirit” meiner Regeln folgen. (Und habe meine Regeln bewusst so formuliert, dass diese Option im Raum steht)
Das ist nämlich denke ich ein Fall, wo einem spezifischere Regeln schaden können - je spezifischer die Regeln, desto größer die Chance, dass man sich mit einem “Rules Lawyer” herumschlagen muss, der meint jedes Schlupfloch argumentieren zu müssen, weil ach so witzig. Bei weiter gefassten Regeln, die mir als Leiter mehr Möglichkeiten geben, Einzelfallentscheidungen zu treffen, geht das nicht so leicht, weil dann muss man anfangen, mit meiner Interpretation meiner eigenen Regeln zu streiten und sorry, aber da sitze ich am längeren Ast xD

Hm. Ich bin vielleicht eine fiese Leiterin, aber ich diskutiere da nicht. Wenn ich Verbesserung verlange, dann wird die Karte entweder verbessert oder nimmt nicht teil. Wenn man nicht an einer fertigen Karte rumwerkeln will, dann ist das legitim und ich akzeptiere das - aber dann muss man entweder eine neue Karte zeichnen oder aussteigen.

(Hmm… ich denke, ich vergraule gerade erfolgreich alle potentiellen zukünftigen Teilnehmer x’D Ich schwöre, ich bin nicht bissig und ich rechne durchaus den aktuellen Zeichenstand mit ein. Ich verlange von keinem Zeichenanfänger professionelle Bilder und ich gebe jederzeit gerne detailliertes Feedback)

Also jetzt aus meiner Perspektive: Zeichenanfänger sind bei mir jederzeit willkommen - aber die Wahrscheinlichkeit ist tatsächlich höher, dass ich bei einer Karte Verbesserungswünsche habe. Ich beziehe aber dabei durchaus den aktuellen Stand mit ein und bin gerne bereit, sehr konkrete Tipps zu geben und dabei auch visuelle Hilfestellungen zu verwenden (z.B. via Skizzen visualisieren, was ich meine; Redlines (falls dir der Begriff nichts sagt: digital mit “Rotstift” über eine Skizze drüber gehen um zu zeigen, was man ändern würde) oder auch Mockups (konkret ist das mein mir meistens digital Schattensetzung einzeichnen oder auch andere Korrekturen, die man an einem fertigen Bild noch vornehmen kann). Und ich erwarte nachher dann auch nicht, dass jemand plötzlich einen riesigen Sprung macht, mir reicht es, wenn sich sichtbar Mühe gegeben wurde, meine Vorschläge umzusetzen.

Das ist tatsächlich der Hauptgrund, warum ich Galerieniveau nur noch als grobe Richtlinie, was ich jemandem “zumuten” kann, nehme. Ein paar zu viele User, die sich anscheinend Mühe geben, ihr Galerieniveau mit jeder Karte nach unten hin auszureizen.

Wenn du magst kann ich auch gerne meine Vorgehensweise per PN genauer mit dir besprechen, falls es dich interessiert :)

Bisher mache ich das tatsächlich. Ich habe aber auch noch keine Aktion mit mehr als 12 Teilnehmern abgeschlossen x’D Wenn ich 30 Teilnehmer hätte, die das alle in Anspruch nehmen wollen, dann würde ich es vermutlich nicht mehr schaffen.

Aber ich muss ehrlich zugeben, dass es wirklich ordentlich Zeit frisst. Wenn ich ausführlich Tipps gebe (auch mit visuellen Hilfen und so), dann frisst das gerne mal ein bis zwei Stunden. Weshalb ich es zwar von mir aus anbiete, aber mir die Mühe nur mache, wenn der Teilnehmer das Angebot auch annimmt - für ignoriert werden ist das nämlich schlicht zu viel Aufwand. Dafür waren meine Erfahrungen, wenn jemand das Angebot angenommen hat, bisher eigentlich durchgehend positiv - die fraglichen Zeichner haben sich alle große Mühe gegeben, mein Feedback umzusetzen und meiner Ansicht nach hat man das den Karten auch immer deutlich angesehen.

Was jene angeht, die das Angebot nicht annehmen, habe ich bisher drei Varianten erlebt:

  1. schriftliches Feedback, was ich verbessert haben möchte, reicht und der nächste Versuch entspricht meinen Anforderungen
  2. der nächste Versuch weißt genau dieselben Probleme auf wie der erste und wird erneut abgelehnt - daraufhin wird meistens entweder das Angebot angenommen oder wir kommen zu Variante 3
  3. die Person meldet sich ab (meistens nach einer sehr beleidigt klingenden PN)

Mit allen 3 kann ich leben.

Das finde ich auch immer schade. Vor allem bei Teilnehmern, denen womöglich schon ein Beitrag abgelehnt wurde, und die dann trotzdem stur immer wieder nur die fertigen Karten zeigen, die dann wegen Problemen abgelehnt werden, die im Skizzenstadium korrigiert hätten werden können.

Öh… Textwall. Sorry x’D

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Ich wollt hier auch mal meinen Senf dazu geben. x’D
STAs mit gewissen Anforderungen begrüße ich total, am Anfang meiner Kakaozeit hab ich einer deiner STAs mal ne grenzwertige Karte eingereicht und das war für mich total gut, dass du nicht einfach durchgewunken hast sondern wirklich gesagt hast was das Problem ist und ab da hab ich viel mehr auf STA Regeln geachtet. :)

Deine Punkte hab ich so aufgefasst dass man sich Gedanken darüber macht, aber es nicht perfekt sein muss. Wissen dass z.B. die Sonne im Himmel die Lichtquelle ist heißt ja nicht gleich dass die Schattensetzung perfekt ist aber dann kann man zumindest davon ausgehen dass die hellen Stellen nicht unten sind.
Ich muss aber auch aus Erfahrung mit Zeichenanfängern sagen, dass Perspektive für viele ein extrem schweres Konzept ist. Ich hab letztens erst 2 Stunden im Real Life(also ich hatte sowohl Objekt als auch Bücher und sämtliche Ressourcen zur Verfügung) damit verbracht jemandem grundlegende Perspektive zu erklären und auch dann gab es noch heftige Diskussionen über Aufsichten und Verkürzungen. Die meisten Leute lernen technische Dinge wie glatte Buntstiftcolos viel leichter als konzeptionelle Dinge wie Perspektive. Was man erwarten kann ist dass sie wissen von wo man auf das Motiv schaut(oben/unten/Augenhöhe) und dass Dinge weiter hinten kleiner sind. Korrekt konstruierte Perspektive würde ich mir gerade bei Anfängern nicht erwarten und hab ich z.B. auch noch nie auf ner Kakaokarte gemacht.

Eine Sache die mir gerade bei Dinos & Menschheitsgeschichte total wichtig wäre ist: Referenzen ansehen/nutzen!
Etwa die Hälfte der Verbesserungen die ich im Zuge von STAs gebe hätte ich mir sparen können wenn die Leute sich selbst hingesetzt und sich mal Referenzen angeguckt hätten.
Also dass man sich generell mal ansieht wie wie Dinos funktionieren - wenn man nen laufenden Dino zeichnen will gibt’s zig Videos auf Youtube mit Animationen oder wenn man Römer zeichnet kann man mal googeln was die anhatten.

Vielleicht kann man gerade für Anfänger anmerken dass die Umsetzung nicht perfekt sein muss, aber gerade wenn man sich mit Licht/Perspektive noch schwer tut Skizzen erwünscht sind. Dann kann man rechtzeitig Verbesserungen geben(wenn dass im Forum passiert helfen ja auch oft andere Teilnehmer und man hat als Leiter garnicht so viel Arbeit :)) und sieht dann auch ob versucht wurde es zu verbessern. Und darum sein Bestes zu geben, egal auf welchem Niveau ist ja das Ziel des Konzepts. ^^

Haha, eigentlich ist das Thema voll nicht meins aber jetzt hab ich richtig Bock bekommen weil da sicher ne coole Truppe mit richtig viel konstruktivem Feedback zusammenkommt. Kann mir gut vorstellen, dass wenn sowas öfter ist das auch alte Hasen anspornt nochmal eins drauf zu legen und man richtig viel voneinander lernen kann. :D

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Man könnte bei größeren STAs, wenns zuviel Aufwand ist, bzw allgemein, wenn der Leiter nicht genug Zeit hat nen komplettes Tutorial zusammen zu stellen, die Nachbesserer an jemand anderen weiterleiten.
Persönlich hätte ich kein Problem Redlines und Nachbesserungsvorschläge zu geben, wenn mich jemand direkt darum bittet, bzw der Aktionsleiter mit mir bespricht, dass ich bei dem Thema der Ansprechpartner bin. Natürlich nicht für alle, aber so dass die Teilnehmer ein bisschen verteilt werden, wenn man merkt, dass es zuviel für einen wird.

Gibt es nicht mittlerweile die Möglichkeit vernünftig per PN Dreiergespräche zu haben? Würde sich ja dann anbieten und wenn was ist/falsch erklärt wird, kann der Leiter immernoch dazwischenreden.

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Das mit dem Lineal ist auch nicht so mein Favorit muss ich zugeben. Ich skizziere zwar mit Lineal, jedoch ziehe ich die Linien immer mit der Hand. Da ich zu denen gehöre wie Ariana schon sagt das zu steril findet. Denn wenn wir mal ehrlich sind es gibt eigentlich nix was 100% gerade ist. Ist nur meine Meinung aber ich mag es so steril leider nicht XD Ich kann es aber verstehen wenn man strenger durchgreifen muss, denn auch ich kenne da manch Problem Teilnehmer. Trotzdem bin ich eher dafür dass man nicht zu streng sein sollte und ein paar künstlerische Freiheiten lassen sollte! ;-)

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Ich gebe auch mal meinen senf dazu ^^

Mir geht es mit der Lineal-Regel ähnlich wie FireCave, ich ziehe die skizzen mit dem Lineal und die Lines per hand drüber, damit habe ich selten probleme und ich mag auch dieses wie es formuliert wurde “sterile” nicht so wirklich.

Im großen und ganzen begrüße ich den Versuch mit strengeren Regeln auf jeden fall, ich gehöre zum typus der sich eine STA zum teil auch danach raussucht, ob sie eine Herausforderung darstellt und ich mir immer ein bisschen was neues aneignen möchte. Da ist eine STA die vorraussetzt das sich wirklich alle in ihrem gegebenen Rahmen anstrengen das beste aus sich herauszuholen wirklich verlockend. :3

Ich kenne mich jetzt nicht so sehr mit der Leitung von STAs aus (traue mir das im moment nicht zu) aber ich finde es beeindruckend das du das versuchen möchtest. Es wird bestimmt nicht einfach, einerseits die Regeln durchzusetzen und andererseits Anfänger nicht zu verscheuchen. :blush:

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Ich habe die Lineal Regel von Ermelin glaube ich in keinem Moment so Ernst genommen, sondern eher als “wenn deine Linien nicht ordentlich perspektivisch zusammen passen nimm ein Lineal” aufgefasst. Soviel zur Regelinterpretation. Ich stehe momentan sehr auf eine leichte Fischaugenperspektive in meinen Bildern - also nichts da mit Lineal.
Was ich aber eigentlich loslassen wollte - ich find Domehs Idee wunderbar, gerade als wirklicher Anfänger kann man sehr viel mehr mit visuell unterlegten Erklärungen und Verbesserungsvorschlägen anfangen und häuftig sind gerade die größeren STAs die populären bei denen auch neuere Zeichner ihre ersten Erfahrungen machen.
Ich hätte zusätzlich als Teilnehmer nichts gegen eine Regel dafür, dass alle Skizzen oder generell Zwischenschritte gepostet werden ‘müssen’, obwohl ich auch zu denen gehöre die selten eine Skizze sehen lassen. Ausnahmen können ja immernoch besprochen werden.

Ich hatte das bei meiner ersten Midi versucht. Das Ergebnis war ein riesen Aufschrei und grandiose zwei Anmeldungen (bei einem eigentlich ziemlich allgemeinverträglichen Thema), bis ich die Skizzenpflicht gekippt habe. Seither versuche ich es nicht mehr. Wenn mir jemand auch nach der fünften abgelehnten Karte partout keine Skizzen zeigen will, muss halt sehr viele Karten zeichnen oder sich abmelden.

Also erstmal ich kann gar nicht verstehen wieso jemand etwas dagegen haben sollte seine Skizzen zu zeigen… ist doch für einen selber gut sich ein Feedback zu holen was man verbessern kann und wenn alles ok ist kann man sich wenigestens sicher sein das man auf dem richtigen Weg ist. Zudem liebe ich es als Teilnehmer die Zwischenschritte von anderen zu sehen, so wird man irgendwie am Entstehungsprozess beteilig und hat einen stärkeren Bezug zu der Karte :D

@Ermelin bin erstaunt was mir diese Diskussion alleine hier für Erkenntnisse über meine Karten gebracht hat XD ich gehöre nämlich zu den Personen die in 90% meiner Karten mit einer Person anfange und erst danach gucke was ich für einen HG einbaue. Beim durch gucken meiner Galerie ist mir jetzt echt aufgefallen das die Karten die ich direkt mit HG geplant habe viel lebendiger wirken:D Also danke von mir schon mal ich werde es in Zukunft berücksichtigen. Leider ist Dinosaurier so gar nicht mein Thema…solltest du irgendwann mal eine STA zum Thema Fabelwesen oder Düstere Meermenschen starten bin ich dabei :))

Ich finde ne Skizzenpflicht auch gut und überlege schon länger ob ich das bei meinen STAs auch einführen soll.
Das Argument das ich gegen Skizzen zeigen kenne ist “ich zeichne am liebsten einfach los und dann direkt durch” - was eh nicht zu den Regeln dass man sich vorher sein Motiv überlegen soll passt von daher wär das bei der STA denk ich kein Problem.

Und falls mal Leute für Feedback & Redlines gebraucht werden würd ich mich auch melden. :raising_hand_woman:

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Für mich ist es auch nur sehr bedingt nachvollziehbar, aber nachdem es damals eine öffentliche Diskussion war: hier bitte, die Argumente der Gegenseite (ich kopiere nur den ersten Post rein, danach folgt eine Diskussion).