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Eure STA-Karten

Für mich sind STAs vor allem angenehmer als ein normaler Tausch.
Bei einre STA meldet man sich ja für gewöhnlich an, weil man irgendwie Bezug zu dem Thema hat, im Idealfall also mit in einen Topf von Karten fällt, die einem rein thematisch gefallen könnten.
Das zögern fällt weg, ob man einem Tauschpartner zu- oder absagt, die Themenkorrespondenz, die ich auch immer etwas unangenehm finde im direkten Gespräch. Dazu hat man eine Deadline, die man sich fest setzen kann, und wenn was hartes dazwischen kommt, die Möglichkeit, abzusagen. Beschissener würd ich mich fühlen, wenn ich wüsste, dass meine direkte Tauschkarte fertig ist, mir aber was dazwischengekommen ist.

Ansonsten versuche ich, je nach Thema natürlich, eine Mischung aus Comfort Zone und Herausforderung zu schaffen.
Meine STA-Karten sollen sich schon untereinander unterscheiden, da ich in STAs weniger langweilig finde, als 3x das gleiche Motiv in anderen Farben, metaphorisch gesprochen.
Bei meiner letzten STA hab ich die im Startposting angesprochene Problematik selber erlebt: Neues Medium ausprobiert mit dem ich definitiv nicht meinen sonstigen Arbeitsstandard halten kann, es versemmelt und mit mir gehadert. Allerdings waren die Rückmeldungen auf die Karte schon außerhalb der STA so gut, dass ich sie eingereicht habe, da mir lediglich ein Aspekt missfiehl.
Für STAs entstehen für gewöhnlich meine besten Karten, zumindest in meinen Augen. Da hab ich mir dann eigentlich nichts vorzuwerfen, dass ich meine Beiträge in der STA “abladen” würde, aber ich nutze sie auch wirklich gern, um neues auszuprobieren.

Und betreffend zufriedenheit: Ich unterscheide da inzwischen zwischen persönlicher Zufriedenheit und qualitativen Aspekten. Eine Karte kann technische Makel haben, aber aus irgendeinem Grund genau dem entsprechen, was man sagen wollte. Ein schiefes Gesicht, welches aber irgendwie den Ausdruck rüberbringt den man/ich mit Perfektion nie erreicht hätte. Da würde ich wohl zögern, ob ich den STA-Leiter in die missliche Lage bringen würde, mir sagen zu müssen, dass die Karte nicht meinem Niveau entsspräche, genauso wie wenn ich auf einmal einen seeehr minimalistischen Stil ausprobieren würde.

Seht ihr das ganze als gute Übung für euch an? Probiert ihr neue Medien und Materialien aus? Probiert ihr neue Stilrichtungen oder Colotechniken aus oder macht ihr alles wie immer? Wenn euch eine Karte nicht gefällt, reicht ihr sie dennoch ein, weil ihr immerhin viel Zeit und Mühe rein gesteckt habt, oder zeichnet ihr dann eine Neue? Stören euch zu strenge STA-Regeln wie z. B. ausgearbeitete HGs? oder freut ihr euch ehr auf die Herausforderung?

Ich probiere schon gerne mal was aus, aber nur, wenn ich etwas vorher geübt habe, ich will so bisschen auf Nummer sicher gehen, dass es auch was wird. Ich werde keine Karte in eine STA geben, die ich für schlecht halte.
Wenn mir eine Karte gar nicht gefällt, werfe ich sie weg, (kommt öfter mal vor…^^)). Wobei ich glaube, dass die meisten, die von ihren eigenen Karten sagen, dass sie ihnen nicht gefallen, in Wirklichkeit nur Angst vor Kritik haben und diese damit schon vorwegnehmen wollen oder dass sie so eine Art “fishing for compliments” betreiben. mich an die eigene Nase pack :DDD
Ich glaube ruhigen Gewissens sagen zu können, dass ich mir für alle meine Karte gleichermaßen die größte Mühe gebe. Manches kann ich einfach besser, und anderes nicht, ich arbeite daran… und das setze ich auch bei den anderen voraus.

Die Regeln schrecken mich auch nicht , ich bin sogar ganz dankbar für die Regeln, dadurch wird doch ein gewisses Niveau gehalten…

Neue Dinge probiert ich für STAs eher selten aus. Hängt aber auch damit zusammen, dass ich mit meinem jetzigen Medium eh immer wieder neue Sachen entdecke.

Ich würde aber nie Karten einreichen, mit denen ich garnicht zufrieden bin. Klar, man denkt sich immer, dass das eine oder andere doch anders besser gepasst hätte, aber ich stell mir dann immer im Geist die Frage, ob ich mich freuen würde, wenn ich die Karte bekommen würde und wüsste, was meine Gedanken dabei waren.
Hatte ich auch erst kürzlich. Die Karte zu meiner ersten Idee wollte einfach überhaupt nicht werden und ich hab hin und her überlegt und da was geändert und dort noch, aber im Herzen war ich einfach nicht glücklich damit, sodass ich sie nicht eingereicht habe.

Regeln finde ich gut und herausfordernd zugleich. Sie setzen einen Rahmen, sodass man weiß worauf man sich einlässt und zwingen einen auch mal andere Wege zu gehen oder sich wirklich mal an ne Haltung zu wagen, die man sonst eher gemieden hätte.
Und wer damit nicht einverstanden ist, muss ja nicht teilnehmen.

Generell seh ich STAs als kleine Wundertüte. Ich bekomme Karten zu einem Thema, welches ich mag. Solange der Zeichner auch sein Herzblut reingesteckt hat, freue ich mich über jede Karte.

Sile

Ich probiere gerne bei STAs ganz neue Sachen! Ich find’s interessant jede Karte mit zB einem anderen Medium zu gestalten.
Natürlich würde ich wirklich misslungene Karten nicht abgeben… kleine Fehlerchen gibt’s aber bei so ziemlich jedem, ich finde da muss man auch nochmal unterscheiden.

Ausserdem sagen viele Zeichner dass sie mal mit etwas unzufrieden sind was aber absolut nicht heisst dass die Zeichnung nicht gut ist! Ich kenne das von mir selbst, ich denke öfters “oh die Stelle hätte ich mir anders vorgestellt” und bin deshalb nicht 100% zufrieden, die Karte ist aber trotzdem schön und findet Gefallen usw…
Wirklich nicht einreichen würde ich Karten nur nicht wenn sie mir echt nicht gefallen und ich nicht dahinter stehen kann, oder sie grobe Fehler beinhalten wie zB ein riesiger verwischter Liner im Gesicht oder 8 Finger an der Hand oder so.

Generell sind STAs für mich auch sowas wie Überraschungstausche wo ich den Tauschpartnern nicht persönlich hinterher rennen muss sondern mich darauf verlassen kann dass sich der Leiter drum kümmert wenn jemand Blödsinn macht. Ich mag die Spannung eigentlich sehr gerne - wobei es mir immer schwerer fällt gleich 3 Karten “so einfach wegzugeben”, weshalb ich auch die STAs wo man auch mal nur 1 oder 2 Karten einreichen darf auf Mexx zB lieber, da würde ich viel öfter mitmachen wenn es nicht immer 3 Karten wären.

Gute Frage…

STAs sind für ich immer eine Gelegenheit, Dinge zu zeichnen, die ich schon gerne länger zeichnen wollte, wo ich aber noch nicht dazu gekommen bin… oder weil ich auf die Idee, gewisse Sachen zu zeichnen, von mir aus gar nicht komme. Allgemein versuche ich dabei auch, anspruchsvolle Karten zu machen und gebe mir meist mehr Mühe als bei Karten, die ich nur für mich selbst zeichne.

Kommt drauf an. Ich habe auch schon Karten eingereicht, mit denen ich nicht 100% zufrieden war, einfach weil die Zeit nicht mehr reichte, noch eine neue zu machen. Wie schon andere gesagt haben, dass man nicht total zufrieden mit einer Karte ist heißt ja nicht, dass sie schlecht ist oder dass man sie selber grauenvoll findet sondern erst mal nur, dass man als Zeichner den Eindruck hat, man hätte es evtl. noch besser machen können.

Ich nehme gerne an STAs teil, einfach weil ich selbst Bock habe, gewisse Sachen zu zeichnen und weniger, weil ich mir erhoffe, supertolle Karten zurückzukriegen. Dabei ist es dann schon mein Anspruch, etwas zu zeichnen, was ich mit meinen derzeitigen Fähigkeiten nicht besser hinbekommen könnte. Einfach, damit ich mich auch weiterentwickeln kann.

Ich habe erst angefangen an STAs teilzunehmen, denke aber, dass ich fortan den Großteil meiner Karten in diesem Rahmen zeichnen werde.
Ich experimentiere was das angeht überhaupt nicht rum, um zu vermeiden, dass irgendwas bei rauskommt womit ich gar nicht leben könnte. Zumal in den Regeln ja immer steht, dass geschaut wird ob man dem aktuellen Stand entsprechend zeichnet. Da hab ich immer Angst, dass es dann heißen könnte es sieht nicht aus als wärs von mir, oder ist im Vergleich zu meinen bisherigen Karten nicht ausreichend.

Wenn ich mit einer Karte nicht zufrieden bin reiche ich sie nicht ein und zeichne sie neu.

Es gibt Regeln die mich stören und Regeln die mich nicht stören. Also einen gut ausgearbeiteten HG dürfen die Karten schon haben. Man möchte ja auch entsprechend schöne Tauschkarten bekommen. Das ist für mich keine Regel, sondern eine Selbstverständlichkeit.
Was mich stört sind Vorschriften a la “aber nur 1x Charakter sowieso”, “nur eine Karte zu Teil XY”, “Ich will mind. 1 Karte mit diesem und jenem sehen”. Im Endeffekt erhält ja keiner 2 Karten vom gleichen Zeichner zurück. Daher finde ich es überflüssig die Motivwahl vorzuschreiben. Das hat mich auch schon daran gehindert an der ein, oder anderen STA teilzunehmen.

Für mich persönlich schließe ich auch STAs aus in denen mehr, als 3 Karten eingereicht werden müssen. Am liebsten zeichne ich nur 2 zu einem STA Thema. Leider gibt es das selten. Bei 3 Karten muss ich mich schon zwingen. Mehr kämen für mich gar nicht in Frage, weil ich ein und dasselbe Thema (egal wie vielfältig man es gestalten kann) auch einfach mal über habe.

Ich nehme zwar derzeit erst an meiner ersten STA teil, sehe die STA aber als Möglichkeit mich auf ein bestimmtes Thema konzentrieren zu können. Mir persönlich tut die Einschränkung der Thematik gut.

Ich würde aber auf keinen Fall eine Karte einreichen über die ich mich nicht selbst freuen würde, das ist meiner Meinung nach nicht Sinn der Sache. In gewisser Weise will man den anderen Teilnehmern ja auch eine Freude machen.

Ich habe mich aber auf diese STA auch nur beworben weil mich das Thema interessiert und werde das so auch beibehalten.

Hm - Neues?/ mich ausprobieren?.. hm…
Doch eigentlich schon- oder oft ^^
Allerding bin ich so ein Mensch, der gerne den Titel der STA - und die Bedingungen/Kriterien - liest und dann schaut was die Eingebung her gibt - heißt Skizzen Skizzen Skizzen! ^^
In dieser Phase sieht man meiner Meinung nach bereits, ob man was “anständiges” produzieren kann oder nicht.
Gut - bei der Coloration würde ich nur wenig - und auch nur wenn ich es mir absolut zutraue - oder nebenher ausprobiere was Neues machen. Liegt aber daran, dass ich mir das Colorieren allgemein nicht so zutraue ^^’

STAs sind für mich - als fauler Mensch - ein Tritt in den Hintern! Kann einfach besser arbeiten, wenn Termine daran geknüpft sind ;) Und ein guter Themen-Input. Der oft bei mir noch ewig nachhängt und dadruch auch zu völlig anderen Karten führen kann ^^

Kriterien und Beschränkungen sind, finde ich, ganz individuell. Manchmal ist es so, dass ich über jeden weiteren Input glücklich bin und bei anderen Events hätte ich gerne mehr Freiheiten - ist also echt ganz unterschiedlich… ^^

Und eine Karte die nicht gelungen ist - ist nicht gelungen! Wird also irgenwo versteckt oder eliminiert. :P
Nie würde ich diese dann aus der Hand geben!! Wie hier bereits schon erwäht wurde - ich will ja auch keine Karte, mit der der Ersteller so überhaupt nicht zufrieden ist… Außer er trifft trotzdem auf irgendeine magische Art und Weise genau meinen Geschmack ^^’ Da wird die Unzufriedenheit wahrscheinlich andere Gründe haben und weniger am Künstlerischen liegen.

Wenn die STA eine Stilrichtung vorgibt, dann probiere ich natürlich gezwungenermaßen Neues aus - aber ansonsten eher nicht.

Wenn ich eine Karte schlecht finde, wandert sie direkt in Ablage P. Ohne auch nur irgendwo hochgeladen zu werden. Also… nope, ich reiche nix ein, was ich nicht guten Gewissens präsentieren kann. Klar ist nicht jede einzelne Karte eine persönliche Bestleistung, aber ich achte auf ein gewisses technisches Mindestniveau und unterscheide da nicht zwischen Wunschtauschkarten und STA-Beiträgen.

Mich stören solche Regeln ganz gewaltig.

“Ausgearbeitete HGs” als Pflicht sollen natürlich sicherstellen, dass die eingereichten Karten ein gewisses Minimum an Aufwand und Ausarbeitung zeigen - aber mich persönlich schränkt das sehr ein. Wenn ein Leiter auf irgendwelchen Objekten im HG besteht, einfach damit da irgendwas rumfliegt, auch wenns die Komposition völlig zerhaut, kann ich an der betreffenden Aktion halt nicht teilnehmen.

Was mich GANZ besonders ankotzt, sind diese “Kategorien”. Es ist mir jetzt schon SO oft untergekommen, dass ich mich auf ein Aktionsthema gefreut habe und schon passende Motive im Kopf hatte (von denen ich mir auch sicher bin, dass sie Liebhaber gefunden hätten), und kann sie dann nicht machen… Also so wie ich das sehe, erfüllen Kategorien einfach ihren Zweck nicht. Kategorien SOLLEN doch bloß sicherstellen, dass niemand drei fast identische Motive einreicht. Aber so wie ich das sehe, reicht es dafür völlig aus, zu sagen, “bitte achtet auf Abwechslung in euren Beiträgen”. Wenn Kategorien die Kreativität der Teilnehmer ernsthaft einschränken, sehe ich das als Verlust. Ich persönlich melde mich jedenfalls prinzipiell nicht mehr bei STAs mit Kategorien an.

Wenn euch eine Karte nicht gefällt, reicht ihr sie dennoch ein, weil ihr immerhin viel Zeit und Mühe rein gesteckt habt, oder zeichnet ihr dann eine Neue?

Wenn ich eine Karte selbst schlecht finde, lade ich sie nicht einmal hoch. Wenn es zwar ein paar Macken gibt, ich sie sonst aber mag, reiche ich sie ein - sollten sich viele Teilnehmer an diesen Makeln stören, würde ich sie zurück ziehen. Doch meistens sehen nur die Künstler selbst minikleine Kleinigkeiten, die der Betrachter nicht einmal als störend empfindet.
Normalerweise reiche ich allerdings nur Karten ein, die ich auch selbst mag, auf die ich irgendwie stolz bin und auch selbst gern bekommen würde.
…Was mich regelrecht stört ist, wenn jemand Karten hochläd, drunter schreibt, dass er alles kacke findet und, im Härtefall, diese dann auch noch zu einer STA einreicht. Das geht nur unter einer Bedingung: ohne ernst gemeinten Tauschwunsch dieser Karte (also auch STA), sondern nur mit der Absicht, dass der Künstler Kritik ausdrücklich wünscht, um die Karte neu zu zeichnen oder einfach nur um zu lernen. Damit mein ich nun aber nicht ein “Der eine Arm ist irgendwie zu lang” oder “das Licht wollte ich eigentlich anders machen”, sondern ein direkt ausgedrücktes tiefes Nichtmögen der eigenen Karte. Frei nach dem Motto “ich finde sie scheiße, aber vielleicht tauscht sie ja wer, dann muss ich sie nicht wegwerfen.”

** *Eller: * ** Was mich GANZ besonders ankotzt, sind diese "Kategorien". Es ist mir jetzt schon SO oft untergekommen, dass ich mich auf ein Aktionsthema gefreut habe und schon passende Motive im Kopf hatte (von denen ich mir auch sicher bin, dass sie Liebhaber gefunden hätten), und kann sie dann nicht machen... Also so wie ich das sehe, erfüllen Kategorien einfach ihren Zweck nicht. Kategorien SOLLEN doch bloß sicherstellen, dass niemand drei fast identische Motive einreicht. Aber so wie ich das sehe, reicht es dafür völlig aus, zu sagen, "bitte achtet auf Abwechslung in euren Beiträgen". Wenn Kategorien die Kreativität der Teilnehmer ernsthaft einschränken, sehe ich das als Verlust. Ich persönlich melde mich jedenfalls prinzipiell nicht mehr bei STAs mit Kategorien an.

Das kann ich so direkt unterschreiben! Jedes einzelne Wort. Mit Ausnahme dessen, dass ich mich bei STAs mit einem wirklichen Cait-Thema trotzdem anmelde. Aber back2topic: ich finde einfach, dass eine gewisse Abwechslung auch ohne Pflichtkategorien möglich ist und vorausgesetzt werden kann. Kategorien können zwar ganz nett zur Ideenfindung sein - dann kann man sie allerdings auch als freiwillige Kategorien setzen. Ich mache es zum Beispiel in meinen mSTAs so, dass ich Kategorien ausdrücklich nicht voraussetze - allerdings eine groooße Anzahl an möglichen Kategorien angebe, um den Teilnehmern zu helfen. Ob sie dieses Angebot nutzen oder nicht, ist mir nicht wirklich wichtig. Wenn ich sehe, dass die mSTA jedoch zu sehr in eine Richtung abdriftet, weise ich die Teilnehmer kurz drauf hin. Beispiel “britische Inseln” - zu Beginn der mSTA haben sich alle Teilnehmer schier auf die (freiwillige vorgeschlagene) Kategorie “Mythologie” gestürzt. Da es für mich so aussah, als würde es so gut wie nur noch Karten zu dem Thema geben, habe ich darum gebeten nur eine Karte pro Teilnehmer zu Mythologien einzureichen. Das konnte ich mMn guten Gewissens machen, da das mSTA-Thema allgemein doch recht riesig ist und “keltische Mythologie” ein Thema ist, dass sich ja förmlich für eine eigene mSTA anbietet.

Neues probieren in STAs? Je nach Thema - manchmal bewege ich mich einfach gern in meiner Comfort-Zone, doch gerade bei den letzten STAs habe ich viel Neues probiert und gesehen, dass sich mein Stil dadurch verändert hat (womit ich sehr zufrieden bin). Manchmal muss man sich einfach mal trauen.

Na ja - Regeln sind nicht gleich Regeln, oder?
Regeln wie “die Karten müssen dem Niveau deiner Galerie entsprechen”, “bitte steck Mühe in die Karten” und “bitte sorg für Abwechslung in deinen Motiven” finde ich vollkommen okay. Die stellen sicher, dass niemand irgendwelchen Rotz oder dreimal das gleiche Motiv in minimaler Abwandlung einreicht.
Aber Regeln wie “nur sauber nachgezogene Outlines” sind einschränkend, eben weil dann z.B. Mitglieder, die gar nicht mit Outlines arbeiten, schlichtweg draußen sind, selbst dann, wenn ihnen nie jemand mangelnden Aufwand ihrer Karten unterstellt hat. Mich hat diese Regelung schon mehrere STA-Teilnahmen gekostet - obwohl ich davon ausgehen würde, dass meine Karten nicht wesentlich unbeliebter gewesen wären als die anderen Beiträge…
Genauso wie diese unsägliche Regelung “keine Farbverläufe im Hintergrund” - es gibt nun mal Motive, bei denen mehr HG-Details die Komposition völlig zerhauen würden. Ich weiß, was der jeweilige STA-Leiter damit erreichen will - mehr Aufwand in den Beiträgen - nur ist das eben manchmal kontraproduktiv. Die zugrundeliegende Annahme, mehr Details ergäben zwangsläufig auch ein besseres Bild, halte ich für grundfalsch.

Das sehe ich absolut genauso und hat mich auch schon von STAs abgeschreckt.
Auch “einfache” Karten können mehr ausdruck haben als eine vollgestopfte Karte.
Es kommt eben immer auf das Gesamtpaket an.
:’)

Mittlerweile mach ich auch nur noch bei Stas von Bekannten mit (außer es ist ein wirklich tolles Thema), weil ich bei denen weiß wo ich dran bin. Und nicht direkt abgelehnt werd.

Der Witz ist doch: sämtliche (!) meiner typischen (und beliebten) Motive haben Farbverlauf-Hintergründe. Und keine Outlines. Nur ein paar Beispiele:
http://animexx.onlinewelten.com/fanart/zeichner/31674/2251875/
http://animexx.onlinewelten.com/fanart/zeichner/31674/2170451/
http://animexx.onlinewelten.com/fanart/zeichner/31674/2132284/
http://animexx.onlinewelten.com/fanart/zeichner/31674/2033389/
http://animexx.onlinewelten.com/fanart/zeichner/31674/2417512/
http://animexx.onlinewelten.com/fanart/zeichner/31674/2489729/
http://animexx.onlinewelten.com/fanart/zeichner/31674/1976521/
Und keiner der Empfänger hat sich je über mangelnden Aufwand oder mangelnde Qualität beschwert… (Die Bilder würden SCHLECHTER, wenn man was Unruhiges in den HG quetschen würde!) Ich kann eigentlich nicht glauben, dass es wirklich nötig ist, entsprechende Karten aus Qualitätssicherungsgründen (!) von vornherein auszuschließen. Aber bei gefühlt 90% aller STAs hab ich halt ein faktisches Teilnahmeverbot. :D (Bei der “Bicolor” wäre ich z.B. zu gerne dabei gewesen…) Na ja, irgendwie kann ichs auch witzig finden.

Da spricht mir Eller aus der Seele. Ich bin der Meinung ich habe auch bei solchen STAs schon teilgenommen und dabei glücklicherweise noch keine negativen Erfahrungen in der Beziehung gemacht (obwohl meine Hintergründe meist nur sehr rudimentär und einfach sind oder aus einem Farbverlauf bestehen |D), aber im allgemeinen finde ich diese Regel sehr hinderlich :/ Aus den Gründen die Eller oben schon ausgeführt hat.
Es gibt so viele Motive die einfach mit wenig viel mehr bewirken, wobei ich auch kein Fan von übermäßigen Details bin…
Genauso geht es mir mit den meisten Kategorien die in STAs aufgestellt werden… auch diese finde ich meistens eher beengend als fördernd.

Welche Regel ich für mich als sinnvoll erachte und auch in meinen STA-Texten stehe habe ist, dass Lebewesen nicht einfach nur schön in einer Gegend rumstehen ohne Bezug oder ohne sich darin zu bewegen / damit zu interagieren.
Es wirkt einfach nicht wie ein schöner „Strandtag“, wenn das Mädchen im Bikini nur ihre Arme leblos an den Seiten baumeln hat, mittig im Bild steht und ein ggf. lebloses Lächeln im Gesicht hat.

Im Allgemeinen gebe ich mir mit meinen STA-Karten genauso viel Mühe wie mit allen anderen Karten und probiere selten rum. Wenn ich rum probiere, dann werden die Ergebnisse nur eingereicht wenn ich zufrieden damit bin. Alles andere wäre den anderen Teilnehmern gegenüber unfair.
Dies gilt auch, wenn ich allgemein mit einer Karte nicht zufrieden bin, auch wenn ich nichts Neues probiere. Klar ist man immer mit dem einen oder anderen Detail unzufrieden, weil man es sich anders vorgestellt hat – aber das muss nicht unbedingt meine Gesamtzufriedenheit über die Karte brechen.

Bei STA-Themen suche ich selten die Herausforderung (außer FanArts… FanArts sind die Hölle für mich |D), wenn’s mich nicht interessiert oder ich keine gescheiten ersten Ideen habe melde ich mich nicht an.
Die Herausforderung kommt dann max. mit den Motiv was ich mir in den Kopf gesetzt habe.

Das große Problem dieser Regel ist eben das wenn man sie weglassen würde einige irgendwas kleines in die Ecke malen und der Rest ist ein Farbverlauf…
Als Leiterin hätte ich deine Karten, wenn eben zum Thema passend, durchaus zugelassen. Ich glaube auch nicht das die Regel dafür gemacht ist solche! Karten von einer STA auszuschließen.

Bestimmte Regeln sollen nur sicherstellen das man nicht Karten in der Aktion hat die ohne Aufwand hingeklatscht sind. Soweit ich mich erinnere gilt die HG Regel auch nur dann, wenn der Hintergrund auch eine nennenswerte Fläche einnimmt.

http://www.kakao-karten.de/karten/183154?sort=benutzer
Die Karte war für eine STA und hat auch keinen HG der ausgearbeitet ist. Es hätte meiner Meinung nach nicht gepasst und sie wurde auch zugelassen.

Effektiv tut die Regel aber genau das.

Eben nicht! Das würde mit dem “Mühe geben” und “dem Galerieniveau entsprechen” bereits ausgeschlossen! Also dafür braucht es mMn absolut keine Extraregel. Mini-Motiv in Ecke und viel freie Fläche würde ein Aktionsleiter auch so schon ganz einfach ablehnen können.

Ich gehör zur “angemessenen/passenden Hintergrund”-Fraktion und will 08/15-Frontalaufstellungen und “ich hab keine Ahnung, was ich mit dem Hintergrund anfangen soll, hatte keine Lust drüber nachzudenken, also hab ich ihn bunt angemalt”-Karten so vermeiden. Und bei solchen Karten bleibt idR. auch viel mehr “Leerraum” als z.B. bei Ellers Karten. Davon abgesehen: Ich weiß nicht, wie Eller das macht, aber für mich wirken ihre Farbhintergründe nicht leer.
Ich werd eure Äußerungen zum Anlass nehmen, meine STA-Texte zu überarbeiten.

Ich bin wie gesagt der Meinung, dass sich das unter “gebt euch gefälligst Mühe” zusammenfassen lässt. ;) Klar, irgendwelches Verlegenheits-Gekleckse will irgendwie keiner. Ich sag ja auch, ich verstehe sehr, sehr gut, wo die Regel herkommt. XD
Nur… ist es halt schade, wenn mich das mit Regelmäßigkeit die Teilnahme an STAs kostet, bei denen ich ansonsten liebend gerne teilgenommen hätte.

Das ist jetzt wohl off topic, aber: die SIND nicht leer. Die Farben und Tonwerte sind jeweils essentieller Bestandteil der Komposition. Allein in der Hell-Dunkel-Verteilung steckt teilweise mindestens genauso viel Planung wie in der Ausarbeitung des Vordergrund-Motivs. XD Ist nur nicht so leicht auf den ersten Blick ersichtlich. Sinnvolle Farbhintergründe sind keine triviale Angelegenheit…

Dass sie nicht wirklich leer sind, weiß ich xD nur im Gegensatz zum “Standardfarbverlauf” Wirkt es viel lebendiger. Eben weils nicht :ich mals Orange-Grün an" ist.

EisBlume, die Karte ist meiner Meinung nach ein schlechtes Beispiel ^^" Das war eine von mir geleitete STA, und ich habe diese Hintergrund-Klausel nicht drin. Ich achte auf die Mühe und den aktuellen Stand der Galerie und würde Karten, die im Gesamteindruck nicht passen, nicht zulassen. Dementsprechend habe ich das nicht in den Regeln stehen.

Zu meinen eigenen Karten kann ich nur sagen, dass ich für STAs immer genauso viel Mühe in die Karten investiert habe wie für alle anderen. Sie gehen schließlich an andere Personen und dann will ich mit bestem Wissen und Gewissen gezeichnet haben.
Wie bei Nelia landen Karten, mit denen ich nicht zufrieden bin und hinter denen ich nicht 100%ig stehe, gar nicht erst in meiner Galerie, sondern die werfe ich weg. Ich drücke niemandem was auf, mit dem ich nicht zufrieden bin.