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Eure STA-Karten

Einfach weil es mich interessiert und weil ich kein vergleichbares Thema mit der Suche gefunden hab, falls es das Thema bereits gab/gibt bitte kurz Bescheid geben.

Es würde mich einfach mal Interessieren, wie handhabt ihr das mit euren STA-Karten?

Seht ihr das ganze als gute Übung für euch an? Probiert ihr neue Medien und Materialien aus? Probiert ihr neue Stilrichtungen oder Colotechniken aus oder macht ihr alles wie immer?
Wenn euch eine Karte nicht gefällt, reicht ihr sie dennoch ein, weil ihr immerhin viel Zeit und Mühe rein gesteckt habt, oder zeichnet ihr dann eine Neue? Stören euch zu strenge STA-Regeln wie z. B. ausgearbeitete HGs? oder freut ihr euch ehr auf die Herausforderung?

Ich persönlich versuche mich stets bei STAs zu verbessern, würde aber wohl ehr nicht neue Materialien und Medien ausprobieren, weil ich mir damit zu unsicher wäre die Karten zu verhauen, und wenn ich es doch einmal tun würde und mit dem Ergebnis nicht happy wäre, würde ich wahrscheinlich auf altbekannte Sachen zurückgreifen.

Einige Zeichner sagen ja oft, dass sie mit Ihren Bildern nicht zufrieden sind, reicht ihr sie dann dennoch bei STAs ein? Meine Bilder werden auch oft nicht so, wie ichs mir anfangs vorgestellt hab, aber wenn ich wirklich unzufrieden mit einer Karte bin, würd ich sie wohl auch nicht bei einer STA einreichen.

Regeln und Kategorien bei STAs finde ich durchaus interessant und aus gute Herausforderung, damit man nicht immer “in seinem alten Trott” bleibt dennoch möche ich mich bei mindestens einer Kategorie frei entfalten können, eine gesunde Mischung find ich also sehr wichtig.

Ein absoluten UNding ist für mich, Karten, die ich selbst als absoluten Mist bezeichne, bei einer STA einzureichen - bei mir kommen die noch nicht mal in die Galerie!
Natürlich gibt es Karten, die anders werden wie geplant oder etwas schief geht, aber solang ich mich arrangieren kann bzw noch was zu retten ist und ich die Karte nicht absolut fürchterlich finde, reich ich sie ein - wenn ich mich nicht arrangieren kann und die Karte grausam finde - landet sie im Müll. Und ich will ehrlich gesagt bei STA keine Karte bekommen, die der Zeichner selbst als crap bezeichnet. Abzugrenzen von “Die Colo der Falten wurd überhaupt nicht so, wie geplant und auch die Haarfarbe, aber sonst mag ich die Karte!”

Ansonsten nehme ich nur an Themen teil, zu denen ich gewisse Kenntnisse habe und mache eigentlich das, was ich schon kann. Ich sehs nicht so sehr als Herausforderung, sondern als Spaß, mitzumachen. Wenn ich was Neues auprobieren will, mag ich mich ehrlich gesagt nicht dem Zeitdruck aussetzen, dass es dann fertig und gut sein muss - hab ich einmal versucht, endete damit, dass ich kurz vor knapp umdisponieren musste und extrem aufwändige Skizzen mit Perspektive mit vielen Details nicht umsetzen konnte und neu angefangen habe.
Generell geb ich mir immer Mühe.
Ich meld mich auch nie bei STA an, wenn ich nicht schon beim Durchlesen des Textes nicht mindestens zwei Ideen habe.

Regeln zu Hintergründen stören mich nicht, da meine Karten sowieso von Haus aus immer Hintergründe haben.

Für mich sind STAs in erster Linie Entspannung. Ich kann mich auf ein Thema konzentrieren, welches mir persönlich Spaß macht, ohne auf die Wünsche eines Tauschpartners achten zu müssen. Der Spaß an der Sache motiviert mich auch ab und an, Neues auszuprobieren, allerdings möchte ich das Zeichnen dabei nicht neu erfinden. Ich erprobe mich dann eher an kleinen Dingen :)
Das ging aber auch schon deutlich in die Hose. Ich erinnere mich, dass ich bei einer STA Karte versucht habe das Lichtspiel zu erfassen, welches durch das Durchdringen von Licht durch die Baumkronen entsteht. Das Ergebnis hat mir absolut nicht gefallen, weshalb ich die Karte dann zum Tausch freigab. Allerdings mit der Bemerkung, dass diese für eine STA gedacht war, aufgrund meiner Unzufriedenheit nicht einreichen wollte. Dementsprechend wollte ich auch nicht viel für die Karte haben, wollte sie allerdings auch nicht unbedingt verschenken, weil dabei echt viel Copicfarbe drauf gegangen ist. Lustigerweise erfreute sich die Karte doch großer Beliebtheit. Dennoch hätte ich mich nicht wohl gefühlt sie einzureichen.
Neue Materialen erprobe ich ebenfalls aus, allerdings immer in Kombination mit Copics, da ich einfach nichts so gut beherrsche wie den Umgang mit den Alkoholmarkern. Dazu kommen aber mittlerweile viele Buntstiftakzente, Sticker und manchmal sogar Rasterfolie.
Ich würde mich schon gerne mal an Aquarellkarten erproben, wenn ich mir die Erstausstattung finanzieren kann, allerdings müsste ich dann erstmal so sicher mit den Medium sein, dass ich sie mit gutem Gewissen einreichen könnte.

Ich muss zugeben, dass es mich teilweise sogar sauer macht, wenn ich unter STA Karten lesen muss, dass sie den zeichnern überhaupt nicht gefallen. Aber versuchen kann man es ja trotzdem mal, oder was?
Genauso STA Karten, die dann in der Schule entstanden sind und ganz fröhlich an STAs teilnehmen dürfen. Ich würde mich wirklich schämen, denn mir kann keiner erzählen, dass man in der Schule genug Ruhe, Konzentration und Zeit findet, um sich liebevoll um seine Beiträge zu bemühen. (Das stand übrigens in der Kartenbeschreibung und man hat es der Karte auch angesehen, dass sie eher flott in einer Pause entstanden sein muss.)

Kategorien sind immer so ein zweischneidiges Schwert. Sie können ein Thema vielfältiger gestalten, ABER sie können auch das komplette Gegenteil erreichen und unangenehm einschränken. Vor allem kleine Themen leiden manchmal sehr unter den Kategorien, die oftmals sogar keinen Sinn machen. Man könnte sogar behaupten, dass sie mir einige Themen schon so unattraktiv gemacht haben, dass ich mich doch lieber nicht angemeldet habe, obwohl’s mein Ding gewesen wäre.
Man sollte Kategorien nicht so auf Zwang einsetzen nur um auf Kategorien zurückgreifen zu können. Habe erst letztens so eine Mini gesehen bei der die Teilnehmer zwar für jede kategorie eine Karte zeichnen mussten (die auch wieder total steif aufgeführt waren), aber hinterher nicht von jeder Kategorie einen Part zugeteilt bekommen haben. Sondern querbeet. Sinn?

Ich finde STA sehr interessant, weil zum selben Thema sehr unterschiedliche Ergebnisse raus kommen. Das macht für mich den Reiz aus.

Vielleicht erstelle ich darunter keine super hochwertigen Kunstwerke unter der Kunstdefinition her, sondern nur ästhetischen Firlefanz, aber nett ists dann doch, vor allem nett an zu schauen (und wenn nicht, seht ihr das Ergebnis sowieso nicht!).

Ich habe eine Karte aus meiner STA-zuordnung rausgekickt und ersetze sie gegen eine andere Karte, weil ich damit nicht zufrieden bin. Das mache ich so lange, bis nur noch Karten die STA-zuordnung haben, die ich so guten Gewissens weggeben kann. Auch wenn ich das manchmal gar nicht tun mag.

Wenn ich eine STA zu hart eingeschränkt empfinde, nehme ich nicht teil. Ich habe nicht all zu viel Zeit und möchte STA daher als Freude verstehen, nicht als Pflicht.

Ob mich die Themen herausfordern, weiß ich nicht. Aber sie regen mich zu Karten an, die ich sonst nie gezeichnet hätte. Das finde ich toll.

Ich finds persönlich nicht gut, wenn Leute an einer STA Teilnehmen, um zu üben. Zum Üben ist das Skizzenbuch da, aber bei einer STA sollte man zumindest so ein bisschen wissen, was man tut. Wenn man ein bisschen was neues Ausprobiert, das auf etwas basiert das man schon kann, ist das sicherlich ne tolle Sache, weil man selber wohl nicht den Antrieb hätte, mal was anderes zu machen, aber wenn ich immer seh, wie viele sagen, oh tolles, Thema, da mach ich mit, weil das kann ich nicht und lern vielleicht was dabei… ich weiß nicht, ich versteh diese Haltung nicht.
Genauso wie ich auch nicht verstehe, dass manche Leute offensichtlich der Meinung sind, sobald sie hier angemeldet sind, dass absolut alles was sie zeichnen, sofort ne Karte sein muss und vertauscht werden muss und alles, was nicht tauschbar ist, weil es z.B. im Skizzenbuch ist, ist Verschwendung von Material und Zeit.
Das ist natürlich etwas übertriebne dargestellt, aber sowas sieht man immer wieder in der Galerie.
Ich persönlich würde nur bei einer STA mitmachen, bei der ich zumindest schon ein bisschen Erfahrung hab. Klar kann ich nicht alles perfekt und würde mir da jetzt auch nicht den Spaß an ner STA verbieten lassen, weil ich z.B. Menschen schlechter kann als Pferde. Da würd ich trotzdem an ner Menschen STA teilnehmen, aber auch da weiß ich halbwegs, was ich tue und würde nur Karten einreichen, von denen ich sagen kann, dass sie im großen und ganzen ok sind.
Wenn nicht alles perfekt ist (aktuellstes Beispiel, schwarze Muschel, sollte eigentlich hell sein), aber das Bild trotzdem noch angemessen erscheint, kann mans einreichen, aber Karten die mir absolut gar nicht gefallen, lad ich gar nicht erst hoch, auch nicht als freie Karten.
Ich fänds ziemlich schlimm, wenn jemand meine Karte zugeteilt kriegt und sie nicht mag =/

Man muss ja auch immer in Relation sehen, was der Zeichner mit “nicht zufrieden” meint. Wenn natürlich da steht “Ich finde diese Karte absoluten Oberdreck und würde sie in den Müll werfen, wenn ich sie nicht bei der STA einreichen könnte”, keine Frage – sowas hat bei einer STA nichts zu suchen.

Allerdings bin ich zum Beispiel auch jemand, der nicht gerade routiniert beim Karten zeichnen ist und immer mal wieder neue Dinge ausprobiert. Ich kenne meine Schwächen und es gibt eigentlich immer, immer, immer etwas, was ich an meinen eigenen Karten bemängeln könnte. Das hat dann aber nichts damit zu tun, dass ich gleich das ganze Ergebnis als “Müll” betrachte und es meiner Meinung nach eine Zumutung für andere STA-Teilnehmer ist. Die Karten sind, was sie sind – unperfekte Ergebnisse, die ich selbst gleichzeitig stolz und kritisch betrachte. Wenn ich nur absolut perfekte, lupenreine Karten in die Welt setzen dürfte, hätte ich ein ziemlich großes Problem und müsste wahrscheinlich erstmal zehn Jahre weiterüben. ;) Aber bisher waren offenbar auch so immer alle recht zufrieden, die meine Karten bekommen haben.

Problem ist aber, glaube ich, manchmal auch einfach, dass viele Zeichner tendenziell eher an ihren Karten rummeckern, anstatt das Gute hervorzuheben. Entweder aus Selbstkritik oder “Fishing for compliments”, aber ich denke, im wenigsten Fall hat es etwas damit zu tun, dass der Zeichner seine eigene Karte wirklich so absolut scheußlich findet, aber es trotzdem “einfach mal probieren wollte”.

Ich nehme nur an STAs teil, wenn mich das Thema interessiert und ich ein paar Ideen dazu habe.

Kategorien sehen ich unterschiedlich. Wenn es genug zur Auswahl gibt (5 aufwärts), regt das schon manchmal zu vielfältigeren Karten an. Auch Dinge wie Hintergrund finde ich volkommen in Ordnung.
Nur 3 Kategorien finde ich zu wenig, v.a. das es dabei leicht seien kann, dass einen eine davon nicht taugt…entweder man will/kann dazu selber nichts malen oder man will dazu keine Karte bekommen.

Karten, die mir selber nicht gefallen, würde ich nie in eine STA einreichen. Bei einer Zusatzkarte für den Leiter finde ich es allerdings nicht so tragisch, wenn da nicht alles perfekt ist. Allerdings selbst dabei hätte ich ein schlechtes Gewissen xD
(Und Karten, die so überhaupt gar nichts geworden sind, werden eh nicht hochgeladen…)

Ausprobieren tu ich bei STAs auch etwas, z.B. meine erste “Bastelkarte” ist während einer STA entstanden. Auch kleine Experimente mit Technik etc. sind manchmal drin. Mit einem komplett neuem Medium würde ich allerdings erstmal ein paar Testkarten machen ;)

Ich sehe eine STA immer als Gelegenheit etwas zu einem Thema zu zeichnen, wo ich von mir aus nicht zu komme, sei es, weil mir die Motivation fehlt, oder ich einfach noch nie auf die Idee gekommen bin, solche Karten zu machen. Da ist das, was ich zurückbekomme, meistens eher zweitrangig, es ist echt selten, das ich mich so sehr in Karte verliebe, das ich sie unbedingt haben will ^^

Karte einreichen, mir denen man nicht zufrieden ist, geht gar nicht <.<
Ich habe mal so eine Karte bekommen, mir persönlich hätte sie auch gefallen, aber trotzdem hab ich mich in dem Moment gefühlt, als wär ich der Müllschlucker und das hat mir die Karte wirklich arg madig gemacht. Entsprechend reiche ich auch keine Karten ein, mit denen ich nicht zufrieden bin. Es muss nicht die perfekte “Alles so geworden, wie ich wollte”-Karte sein, aber ich muss einfach guten Gewissens sagen können, das ich - aller Fehler und Schwierigkeiten zum Trotz - zufrieden bin.
Dasselbe erwarte ich auch von meinen STA-Teilnehmern und würde eine Karte, mit der nicht einmal der Zeichner selbst zufrieden ist, auch ablehnen.

Ich persönlich mag Kategorien gar nicht, habe deswegen auch nie welche drin und habe deswegen auch schon oft eine STA sausen lassen. Es ist ganz selten, das ich trotzdem mitmache und dann meistens nur, wenn ich beim Lesen schon Ideen habe.
Auch wenn ich das Gefühl habe, das der Starter zu explizite Vorstellungen hat, wie die Karten auszusehen haben, lass ich die STA lieber sausen, als mich da zu verbiegen, weil es mir einfach den Spaß nehmen würde. Ich muss einfach das Gefühl haben, das ich trotz aller Vorgaben immer noch das tun kann, was ich gerne möchte ;D

Hintergründe scheinen neuerdings ein schwieriges Thema zu sein, oder kommt mir das nur so vor? Ich weiß, das auch ein einfaches Muster im Hintergrund eine Menge arbeit machen kann, aber ich persönlich mag es so gar nicht, weil ich immer das Gefühl habe, das einfarbige Hintergründe oder Verläufe nicht gemacht werden, weil es zum Motiv passt, sondern weil der Zeichner einfach keinen Bock hat, sich was anderes einfallen zu lassen.
Um soetwas vorzubeugen ist das auch eine feste Regel in meinen STAs und wird auch nur geduldig, wenn es wirklich perfekt zum Motiv passt und auch deutlich ist, wie aufwendig das Ganze war… was aber eben nur sehr selten der Fall ist.

Neue Sachen ausprobieren ist halt immer Thema-Abhängig. Manche Themen drängen sich da einfach auf, mal was neues zu versuchen, aber meistens bleibe ich auch bei meinen Standart-Medien.


Seht ihr das ganze als gute Übung für euch an? Probiert ihr neue Medien und Materialien aus? Probiert ihr neue Stilrichtungen oder Colotechniken aus oder macht ihr alles wie immer?
Für mich ist es ein No-Go an einer STA teilzunehmen, zu dessen Thema ich nicht mal die Grundlagen kenne. Ich finde zum Beispiel Steampunk toll anzusehen, aber ich kenne mich nicht gut genug aus um problemlos drei gute Karten für eine STA zum Thema zu machen. Also lasse ich es sein. Ich stimme da Wüsenpfeil zu,ich finde eine STA ist nicht die richtige Gelegenheit, sich erstmals mit einem Thema zu beschäftigen und zu "üben". Auch Aussagen wie "Ich hab Spiel XY nie gespielt aber ich finde die Figuren sooo toll", als Begründungs an einer STA teilzunehmen, lassen mir die Kinnlade runterklappen.

Bei STA-Themen, die freie Motivwahl haben weil es eher um die Technik geht, zum Beispiel Farbthemen (Monochrom, Farbroulette etc.) oder ähnliches, sehe ich es als Herausforderung mich selbst in gewisser Weise einzuschränken und trotzdem die gleiche Qualität an Karten hinzubekommen.

Wenn es nicht in irgendeiner Form in der STA verlangt ist, probiere ich keinen neuen Stil aus. Andere Materialien kann schon mal sein, wenn es zur Karte passt, aber in der Regel verlasse ich mich auf Altbekanntes und -bewährtes.

Und wie einige andere auch, wenn mir nicht sofort ein paar Ideenansätze in den Kopf schießen, wenn ich ein STA Text durchlese, dann melde ich mich nicht an.

Wenn euch eine Karte nicht gefällt, reicht ihr sie dennoch ein, weil ihr immerhin viel Zeit und Mühe rein gesteckt habt, oder zeichnet ihr dann eine Neue?
Grundsätzlich sage ich: Nein! Wenn ich als Künstler die Karte selbst nicht mag, wie kann ich sie dann guten Gewissens in eine STA geben? Ich finde man sollte sich immer an den Grundsatz halten, dass man auch nur solche Karten einreicht, über die man sich selbst im Rückumschlag freut. Wenn ich mich hier mal vermalt habe und ich musste es kaschieren oder die Lines da krumm sind oder es nicht mit der Atmosphäre bei kommt, wie ich es mir vorgestellt habe ... dann geht das für mich schon mal in Ordnung, solange das Gesamtergebnis ansehnlich ist.
Stören euch zu strenge STA-Regeln wie z. B. ausgearbeitete HGs? oder freut ihr euch ehr auf die Herausforderung?
In den meisten Fällen empfinde ich Kategorien als einschränkend und/oder überflüssig. Vor allem in Mini-STA und wenn man nur drei Stück hat. Wenn, dann habe ich es viel lieber, wenn man mehrere Kategorien hat aus denen man drei für seine Karten auswählen darf.

Regeln zu ausgearbeiteten Hintergründen finde ich in Ordnung, so gewährleistet man zumindest ein bischen, dass die Teilnehmer sich zu jedem Bildteil ein paar Gedanken machen.

Nicht nur bei STAs finde ich das Einreichen solcher Karten absolut daneben! Auch in der Galerie finde ich ab und an Karten, die der Zeichner selbst abwertet, diese aber zum Tausch oder gar Verkauf anbietet. Von wegen "Ich finds scheiße, aber vielleicht wills ja wer haben (und ich kriege was Tolles dafür).

Aber zurück zum Thema:

Ich gebe keine Karte in eine STA, wenn ich sie nicht gelungen finde. Wie alle hier auch strebe ich dabei keine Perfektion an, aber ich muss die Karte schon selbst mögen und guten Gewissens abgeben können. Denn ich möchte ja den Teilnehmern auch das zurückgeben, was sie selbst aufbringen: Zeit und Mühe für die Karten.

Leider habe ich mich schon mal fragen müssen, was in Mitteilnehmer gefahren ist, dass sie das scheinbar nicht so sehen - wo man das dann den Karten auch ansieht. Ich finds dann immer schade, dass es immer wieder Extrawürste für solche Teilnehmer gibt. Und wenn man sich dann beschwert, ist man der Arsch der Nation.

In STAs bleibe ich, was das Material angeht bei meinen Leisten. Die Motive sind für mich aber immer etwas Neues, an dem ich mich versuche - allerdings passe ich schon auf, dass ich irgendwie weiß, was ich da tue. xD

Regeln finde ich durchaus notwendig und sinnvoll - allein dass es welche gibt, zeigt ja schon, dass sie notwendig sind. Überall, wo mehrere Menschen beteiligt sind, finde ich diese enorm wichtig und kann Leute, die drauf pupsen nicht verstehen. Soziale Verhaltensregeln und so, is doch nichts anderes…

Kategorien haben mir bisher eigentlich keine Probleme bereitet. Wenn es welche gibt, sollten diese aber auch sinnvoll sein und die Teilnehmer nicht zu sehr einschränken.

Und ich stimme da Wuestenpfeil zu, STAs sind nicht zum Üben da. Ich hab das Gefühl, dass sich da viel überschätzt wird, oder aus zu viel Elan einfach zu viel zu schnell gewollt wird.
Was ich nicht verstehen kann, denn Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut und niemand hier hat mit den Fingern geschnippst und konnte super zeichnen. Diesen Zwang verstehe ich einfach nicht, dieses “Ich muss schnell viel tauschen und sofort auf Profi-Niveau kommen”.

Kann ja sein, dass noch was anderes hintersteckt, aber so wirkt das stellenweise halt auch auf mich.

Seht ihr das ganze als gute Übung für euch an? Probiert ihr neue Medien und Materialien aus? Probiert ihr neue Stilrichtungen oder Colotechniken aus oder macht ihr alles wie immer?
Ich nutze STAs tatsächlich manchmal, um neue Stil- und Colotechniken auszuprobieren- allerdings nur bei großen STAs mit ca. 30 Teilnehmern und in der Regel bin ich nur bei einem von 3 Beiträgen experimentierfreudig. Bei einem Wunschtausch muss ich mich nach den Interessen des Empfängers richten, aber bei 30 Teilnehmern gehe ich davon aus, dass wenigstens 5 dabei sind, die auch auf total ungewöhnliche Dinge stehen. Also sind STAs für mich ein Stückchen Freiheit, mal etwas so zu machen, wie ich es mir vorstelle :) Das funktioniert natürlich nur bei STAs, bei denen strikt nach Kommentaren verteilt wird.

Dabei gehe ich aber nur an neue Dinge heran, die ich mir auch zutraue. Wenn ich unsicher bin, dann übe ich lieber erstmal in meinem Skizzenbuch oder probiere eine neue Technik aus und verwerfe die Karte notfalls.

Wenn euch eine Karte nicht gefällt, reicht ihr sie dennoch ein, weil ihr immerhin viel Zeit und Mühe rein gesteckt habt, oder zeichnet ihr dann eine Neue?
Das kommt drauf an... Weil ich selber Aktionsleiterin bin, weiß ich, dass man beim Verteilen oft Karten hat, die praktisch jeder haben möchte und andere Karten, bei denen alle hoffen, dass sie davor verschont bleiben. xD Als Zeichnerin wünsche ich mir bei jeder STA, dass meine Karten unter denen sind, die jeder gerne hätte - ganz einfach, weil ich dann ein gutes Gewissen habe, wenn ich selber Karten bekomme, über die ich mich freue. Nun will ich nicht behaupten, eine herausragende Zeichnerin zu sein, die sowas einfach aus dem Ärmel schüttelt, sondern ich versuche eine gewisse Qualität zu erreichen, indem ich eben richtig viel Arbeit in Bildaufbau, Hintergrund, Details, Posen, Farbschema, Handlung und ggf. Ausstrahlung des Charakters stecke. Das heißt, dass mehr als 10 Stunden pro STA-Beitrag für mich der Regelfall sind. Dann kann ich eben nur an einer statt vier STAs teilnehmen, aber das mit gutem Gewissen :)

Nun kommt es vor, dass ich mit einem meiner drei Beiträge trotz aller Mühe nicht ganz glücklich bin. Das bedeutet logischerweise aber nicht, dass die Karte schlecht ist, sondern nur, dass sie neben den anderen beiden Beiträgen ein bisschen schwächelt. Dann überlege ich mir, ob sie sooo daneben ist dass sie in die Kategorie “Karten die keiner haben will” fallen würde, oder ob sie mit dem Durchschnitt der anderen Beiträge noch mithalten kann. Wenn sie wirklich Müll ist, ist sie Müll… aber wenn ich mit gutem Gewissen sagen kann, dass sie zwar nicht herausragend, aber qualitativ anständig ist und dass ich als Teilnehmer nicht traurig wäre sie zu bekommen, dann reiche ich sie ein.

Stören euch zu strenge STA-Regeln wie z. B. ausgearbeitete HGs? oder freut ihr euch ehr auf die Herausforderung?
Kommt drauf an, ob die Einschränkungen sinnvoll sind. Wenn ein Aktionsleiter unüberlegte Kategorien aus dem Ärmel geschüttelt hat, weil er glaubt dass er sich unbedingt welche ausdenken muss, dann kann es mich ggf. stören. (z.B. wenn jemand die Kategorien "guter Chara", "böser Chara" und "Maskottchen" festellegen würde, sodass ich keine Möglichkeit hätte, eine Interaktion zwischen zwei Figuren zu zeichnen.) Andere Einschränkungen wie "detaillierter Hintergrund" oder "mindestens eine Karte mit Interaktion" finde ich super, weil es erstens eine Herausforderung ist und ich zweitens hoffe, dann auch so eine Karte zu bekommen :)

Also als Übung habe ich eine STA noch nie gesehen. Aber neues probiere ich immer gern aus daher nehme ich schon die ein oder andere STA an bei der ich wenig Ahnung von der Materie habe.
Aber! Nur wenn ich schon von Anfang an Ideen dazu habe und mir zutraue es auch zu schaffen gute Karten fertig zu bekommen.
Ich hab mich schon mal überschätzt und bin dann doch lieber aus der STA ausgestiegen weil ich das Desaster keinem zutrauen wollte.

Wenn euch eine Karte nicht gefällt, reicht ihr sie dennoch ein, weil ihr immerhin viel Zeit und Mühe rein gesteckt habt, oder zeichnet ihr dann eine Neue?
Jein. Wenn ich nicht zu 100% zufrieden bin aber die Karte von der Qualität mit meinen anderen mithalten kann dann reiche ich sie ein. Oft ist es auch so das Karten die ich nicht "perfekt?" "super toll" finde von meinen Beiträgen dann die beliebteste ist. Ich sortiere aber auch eine menge Karten aus. Bei der Meermenschen STA hab ich 3 Karten aussortiert von denen 2 komplett fertig waren. In meinen Augen waren sie eben schlecht und werden weggeworfen.
Stören euch zu strenge STA-Regeln wie z. B. ausgearbeitete HGs? oder freut ihr euch ehr auf die Herausforderung?
Ich bevorzuge strenge Regeln und bin auch oft enttäuscht wenn ein STA-Leiter Dinge durchgehen lässt die eigentlich nicht mehr regelkonform sind. Ich finde das jeder, egal wie gut er ist, Anfänger oder "Profi" es schaffen kann Qualitativ hochwertige Karten zu erschaffen das ihrem Level angepasst ist. Vor allem Hintergründe sind für mich besonders wichtig, sie sollten passend sein und das heißt eben auch manchmal dass man viel Arbeit investieren muss. Wenn man dazu nicht bereit ist sollte man solche STA's eben meiden.

Bei Kategorien ist es so eine Sache… auf der einen Seite mag ich sie, da man dadurch auch mal Dinge zeichnet die man sonst vielleicht nicht machen würde.
Aber ich mag es nicht wenn man 3 Kategorien vor die Nase gesetzt bekommt und zu jeder eins zeichnen muss. Ab 4-5 Kategorien ist es dann wieder ok.
Man kann sich die aussuchen die einem liegen, aber es sollten auch schlüssige Kategorien sein die vom Leiter gut durchdacht wurden.

Ich nehme STA immer als besondere Herausforderungen an mich und meine Kreativität.Ich leg mich ganz besonders ins Zeug das Thema lebhaft und emotional wieder zu geben.Grad so was wie Zitate MSTA ,Regenbogen STA oder Landschaft STA hatte ich einen riesen Spass dran.Aber das Thema muss auch stimmen.
Material verlasse ich mich auf altbewärtes worin ich sicher bin,experimentiere aber manchmal bei dem fein schliff am Ende, zb Goldtusche oder kleine Nagelsternchen,dezent eingeklebt. Ich würde nie was einreichen was mir ned selber gefallen würde,mini Patzer die noch retten kann und das Bild nicht zerstören mach ich ned neu und besser sie irgendwie aus,aber würde ich völlig versagen würde ich es neu machen.
Mir gehts da wie Nelia,zur STA muss mir beim durchlesen schon grob was einfallen.Alle meine Karten werden mit Herz und Spass gemacht,also lege ich mich pro Karte schon mal 4 oder mehr Stunden ins Zeug ,nur für die Skizze dauert auch schon mal 1~2 Stunden bis alles sitzt.

Ich würde lügen wenns mir nicht auch bisschen um die aufrichtige Anerkennung geht das man was tolles gemacht hat und die Leute Freude an meinen Karten haben.Das was dabei rüber gekommen ist.Und bin gard auf Kakao karten immer zufrieden gewesen mit der Vergabe und Organisation.Ohne diese stregen Regeln gehts einfach nicht ,owohl ich die gar nicht streng finde sondern an sich nur gesunder Menschenverstand ist.Weil dann passieren Sachen wie in nächstem absatz.

Ich habe leider den Fehler gemacht 2 mal bei Facebook STA mitzumachen und leider bin ich jedes mal bisschen auf die Nase gefallen,die Karten die zurück bekommen habe waren fast immer schlecht oder recht schlampig gemacht .In denen bis auf wenige Ausnahmen ,wenig liebe drin steckte( hiermit meine ich nicht technischen lvl sondern lieblos hinge klatschte Motive ohne Hintergrund und schiefe Karten auf schlabbrigem Papier.)davon habe ich nun Abstand genommen,weils das nicht wert ist meine Zeit zu verschwenden und arbeit in ein Projek zu legen und dann nicht mal Rückmeldungen zu bekommen wo die Karten hin gingen.Hier gehts bei vielen Teilnehmern nur um schnell Karten abgreifen und sich nicht anstrengen dafür.Kakao Karten Fast Food.
Auf Cayow habe ich 2 mal mitgemacht und war total begeistert,hängt also wirklich von der Plattform ab.

Ich nehme eher selten an STAs teil, aus Zeitgründen und weil ich am liebsten ganz frei und ohne jede Vorgabe zeichne.
Für mich muss nicht nur das Thema und der Zeitraum stimmen, ich muss auch beim STA-Text das Gefühl haben, mich damit arrangieren zu können. Ich mag strenge Regeln, was die Qualität der Karten angeht, da ich mir selbst viel Mühe gebe und das auch von den anderen Teilnehmern erwarte. Wenn jemand ausgearbeitete Hintergründe oder Szenen verlangt, erwartet er ja nicht, dass nur supergeniale Detailbomben eingereicht werden, aber ein paar Gedanken, die über „ich zeichne Charakter xy und in den Hintergrund… ähhh… mal sehen“ hinaus gehen, finde ich nicht zu viel verlangt. Da ist es mir lieber, wenn Karten abgelehnt werden, als dass es dann Karten gibt, über die sich niemand so richtig freuen kann.

Zu einschränkend sollten die Regeln oder Kategorien aber auch nicht sein. Ich finde es schön, wenn zwischen mehreren Kategorien gewählt werden kann und wenn diese Anregungen und Ideen geben, auf die man als Teilnehmer vielleicht sofort kommt. Ich glaube, es war die Zentangle STA, bei der es wirklich viele Herausforderungen gab, die man für seine Karten verwenden musste und kombinieren konnte… es gibt halt Themen, da bietet sich so was an.

Ich sehe STAs generell als Herausforderung. Die Beiträge sollen ja nicht nur regelkonform sein, sie sollen den anderen Teilnehmern auch gefallen, also gebe ich mein Bestes und reiche nur Karten ein, zu denen ich stehen kann. Und auch, wenn ich eigentlich zufrieden wäre, die Karte aber erst einmal überhaupt keine Kommentare bekommen würde, würde ich wahrscheinlich überlegen, ob ich die Karte nicht zurückziehen und durch eine Neue ersetzen sollte, wenn das zeitlich möglich ist.

Bei Themen, von denen man „fachlich“ gar keine Ahnung hat, sollte man meiner Meinung nach nicht mitmachen. Das gilt für Fan-Themen oder z.B. eine Pferde-STA, wenn man ganz genau weiß, dass man viel zu wenig Erfahrung in Sachen Pferdeanatomie hat und das in der Zeit auch nicht so weit verbessern kann, dass man mit den anderen Beiträgen mithalten kann.
Allerdings finde ich es nicht falsch, sich an etwas Neuem zu Versuchen und andere Stile und Techniken auszuprobieren… wenn man genug Zeit mitbringt und bereit ist, Karten zu mehrmals zu zeichnen, zu verwerfen und eventuell reichzeitig auszusteigen, wenn man merkt, es klappt nicht.

Ich gehöre auch zu denjenigen, die eine STA als Herausforderung sehen. Dementsprechend probiere ich auch sehr gern mal neue Materialien oder Techniken aus, wenn sie denn zum Thema passen. Falls die Idee in der Umsetzung nichts wird, mach ich halt eine andere Karte, wenn mir etwas selbst nicht gefällt, mag ich es auch niemandem sonst zumuten.
Die Karten werden zwar nicht gerade entsorgt, landen aber ganz normal in meiner Gallerie. Allerdings ist es bisher noch nicht so häufig vorgekommen, dass ich von selbst eine STA-Karte nicht dafür eingereicht habe.

Die meisten STAs an denen ich bisher teilgenommen habe, hatten so etwas wie eng gesetzte Kategorien gar nicht. Ich finde es auch besser, wenn einem eine breitere Auswahl an Entfaltungsmöglichkeiten gegeben werden. So wie ich mich kenne, habe ich manchmal auch etwas ungewöhnlichere Umsetzungsideen, da würde ich es sehr schade finden, wenn von vorne herein einem gleich so enge Kategorien vorgegeben werden. Variationen zur Auswahl sind immer gut, es kann ja immer mal vor kommen, dass einem vom 3 Themen 2 super von der Hand geben, man beim 3. in ein Krea-tief fällt und schlimmstenfalls dadurch die Karten nicht abgeben kann.

Und wie Ermelin schon geschrieben hat, bei großen STAs sind sicherlich einige Teilnehmer dabei, die auch ungewöhnlichere Umsetzungen gut finden würden.

Also ich seh STAs immer als gute Übung, Herausforderung und Erweiterung. Es ist interessant, sich etwas besonderes zu einem meistens eher schlichten Thema auszudenken. Außerdem finde ich es cool, dadurch auch auf neue Techniken zu stoßen, die ich sonst nie ausprobiert hätte. Ich lese mich dann mithilfe einiger Bücher aus der Bücherei und Bildern von Google in das Thema ein und versuche, die Technik möglichst gut nachzuahmen, um dann damit eigene Bilder zu malen. Bis jetzt war ich immer recht zufrieden mit meinen Bilder, weshalb ich sie alle eingereicht habe. Allerdings finde ich, wenn man mit seinen Bildern nicht zufrieden ist, dann sollte man sie nicht einreichen, außer man lässt sich von 5 Freunden oder so das Gegenteil bestätigen.

Ich find auch die Idee nett, zu einem bestimmten Thema 3-5 Karten von verschiedenen Künstlern und dadurch in verschiedenen Stilen zurückzubekommen. Man stoßt so auch auf neue Künstler, die man davor nicht gekannt hat und bekommt auch einen kleinen Eindruck davon, wie gut man im Vergleich zu anderen ist. Außerdem erhält man über STAs viel Feedback zu den eigenen Arbeiten, die einem helfen, sich zu verbessern :)

Ein letzter Punkt, den ich an STAs liebe, ist, dass STAs eine gute Beschäftigung zwischen Kreativitätslücken sind. Wenn einem keine Ideen einfallen (was manchmal einfach vorkommt) dann bekommt man ein bisschen Hilfe und Anregung durch ein vorgegebenes Thema und meistens fallen einem während dem Zeichnen wieder neue Ideen ein :)

Neues ausprobieren find ich gut und auch in STAs. Für die Kosmos STA zum Beispiel hab ich zum ersten mal grauen Karton verwendet und auf schwarzem Papier gemalt. Und die Karten sind cool geworden. Wären sie nichts geworden, hätte ich sie einfach nicht eingereicht. Also Experiemente ja, aber wenn sie schief gehen, müssen neue Karten gezeichnet werden. Ich hab keine Angst davor eine Karte zu verhaun. Wenn es passiert, reiche ich sie hald nicht ein und lad sie meistens auch gar nicht hoch. Ich glaube wenn ich jede Karte hochladen würde, die ich zeichne, statt sie in den Müll zu werfen hätt, ich bestimmt schon drei mal so viele Karte gezeichnet und es sind jetzt bald 300 Stück.

Und ich reiche keine Karte ein, mit der ich nicht zufrieden bin, egal wie viel Zeit ich in die Karte gesteckt hab, wenn sie nichts geworden ist, kommt sie weg. Regeln wie z.B. ausgearbeitet HGs stören mich nicht, denn meistens kann man in diesem Fall auch besere Karten von den anderen Teilnehmern hoffen. Die “keine Portraitcharas Zeichnen”-Regel ist da immer auch super. Eine detaillierte Karte ist für mich selbstverständlich. Für mich gibt es kaum einen Unterschied von Motiv und Hintergrund, das geht ineinander über. Bei einem guten Motiv erkennt man nicht so sehr, dass es da ein Ding gibt, das irgendwo davor steht, keine vorne und kein hinten, sondern es handelt sich um eine Szene, etwas agiert in einer Umgebung und man kann nicht mehr richtig sagen, wo der Hintergrund anfängt und das Motiv aufhört, es ist eins. Ich bin mit meinen Karten da sehr streng, egal ob vom STA Leiter strenge Regeln vorgegeben werden oder nicht.

Mit Kategorien hab ichs nicht so und oft sieht es so aus, als wenn jemand nur Kateogiren macht, weil andere das auch machen. Was ich meistens sehr doof finde, wenn es zwei Kategorien gibt und die dritte frei wählbar ist. Dann soll man die Kategorien doch gleich weglassen. Viele Module dagen find ich besser. Am liebsten hab ich allerdings gar keine Kategorien. Gab leider schon viele STAs wo das Thema so mega genial war und die dann so eingeschränkt wurden durch Kategorien, dass ich dann doch nicht mitgemacht hab. Am sinnlosesten sind für mich meistens diese Einteilung in männlicher-charakter/weiblicher Charakter/freies Wahl. Und das zu Themen, bei denen man vielleicht gar keine Charas zeichnen müsste. Manchmal sind Kategorien auch gut und stellen eine Herrausvorderung dar, das find ich cool, aber oft machen sie das Thema unzeichenbar, weil ich gerne ungewönliches zeichne, das sich dann in keine der Kategorien mehr reinquetschen lässt. Was ich allerdings sehr cool finde, sind Herrausvorderungen, wie sie z.B. star-behind-the-moon in ihrer Technik MSTA gestellt hat. Dadurch kommt man auf viele neue Ideen und fühlt sie nicht so eingeschränkt wie bei Kategorien.

Was mir bei STAs zudem sehr wichtig ist, ist mittlerweile die Zeichenzeit. Es kommt leider nur noch selten vor, dass ich eine Karte in ein paar Stunden fertig schaffe. Oft brauch ich einige Tage und das zieht sich dann schon mal über Wochen hin, wenn ich nicht frei hab.

STA’s sind für mich ein bisschen wie weihnachten… wenn ich bei einer mitmache, dann denke ich erstmal gar nicht daran, was ich bekommen könnte, sondern nur, was ich hergebe und womit ich anderen eine freude machen kann. tatsächlich fiebere ich meistens viel mehr den reaktionen der teilnehmer entgegen, die meine karten kriegen, als dass ich meinem eigenen rückbrief entgegenfiebere xD
(trotzdem freu ich mich immer sehr, wenn der brief dann eintrudelt, das soll nicht abwertend klingen oder so gegenüber den anderen teilnehmern - ich freu mich wie ein kleines kind, wenn ich meine kärtchen auspacke :D)
aber das ist bei mir einfach irgendwie so, eben wie an weihnachten- ich freu mich im vorfeld mehr darauf, andere zu beschenken, als dass ich mir gedanken mache, was ich denn kriegen könnte und hab dann meistens an heiligabend so ein aha-erlebnis (ach, ich krieg ja auch noch was! toll! xD)

etwas anderes, was mich an STA’s reizt, ist, so seltsam es klingt, dass meine karten (fast) immer in glückliche hände kommen. irgendwie habe ich manchmal mühe, fertige karten getauscht zu kriegen ._. die meisten wollen wenn schon einen wunschtausch, wenn man sie anfragt, und keine bereits fertige karte. und ich hab nicht gern dutzende fertige karten zuhause, die niemand tauschen möchte. schliesslich sind kakaos zum weggeben da, jedenfalls für mich^^
ich habe also sozusagen eine ‘tauschgarantie’, wenn ich bei einer STA mitmache.

da hier die diskussion aufkam, ob und wie sehr man neues ausprobieren und üben darf bei STA’s… also, ich mach das durchaus, und finde es sehr spannend :D ich hab auch schon bei STA’s wirklich ne total neue technik ausprobiert, ohne die geringste ahnung, ob es klappen wird. selbstverständlich kommen die karten aber nur dann online und in den STA-pot, wenn ich zufrieden damit bin, sonst gehts zurück ans reissbrett.

ich würd jetzt nie bei einer STA mitmachen, bei der mich das thema absolut nicht reizt, nur, damit ich mich zum üben zwingen muss… aber allgemein finde ich STA-themen nette motivationen :)

quintessenz; ich liebe STA’s, weil ich andere user mit kakaos überraschen kann, in die ich viel mühe und herzblut gesteckt habe und weil ich die ‘tauschgarantie’ schätze :)

zum thema sta-regeln und ob sie manchmal zu streng sind: man liest sich das ganze ja vorher durch. entweder ist man einverstanden, oder dann nimmt man nicht teil. so einfach^^

was ich toll fände (hab ich auch schon deponiert und manche sta-starter machen es bereits) wären mehrere kategorieren. oft gibts ja ein STA-thema und dann drei verschiedene unterthemen, zu denen man karten einreichen soll, damit sich die beiträge nicht alle zu ähnlich sind. ganz toll finde ich es, wenn mehr kategorieren zur auswahl stehen als man karten einreichen muss. dadurch ist ebenfalls gewährleistet, dass man unterschiedliche beiträge abgibt, hat aber selber noch etwas mehr freiheit =)

Also STAs sind für mich persönlich ein Ansporn, mich stetig zu verbessern, bzw. mich einfach auch mal an etwas ran zu trauen, denn durch das vorgegebene Thema, bin ich minimal eingeschränkt und das macht für mich einfach den Reiz einer STA aus. Bei einigen STAs bin ich grundsätzlich unsicher, nämlich dann, wenn es festgesetzte Kategorien gibt, aber auch das ist eben Herrausvorderung und hält mich nicht davon ab, teilzunehmen.

Stilrichtungen probiere ich, oder besser habe ich sowieso ganz unterschiedliche, dass hängt prinzipiell von meiner Tagesform ab, worauf ich gerade Lust habe und ganz massiv vom Medium, welches ich für eine Karte benutze. Natürlich ist ein Grundstil immer vorhanden, aber mit dem einen Medium kann ich besser, mit dem anderen wieder nicht so gut, deshalb nutze ich jede Möglichkeit um zu üben und mich zu fordern.

Karten die mir selber nicht gefallen, würde ich auch nicht bei einer STA einreichen, denn ich muß schon hinter meinen Karten stehen und mich auch mit dem was ich da fabriziert habe, identifizieren können und das kann ich mit Karten, die mir selber nicht gefallen, einfach nicht. Ich lade diese Karten auch nicht hoch, sie befinden sich in einem Sonderalbum und wenn ich Zeit und Muße habe, dann schau ich den Ordner durch, such mir eine Karte raus und setze mich nocheinmal dran und versuche es im zweiten Anlauf besser zu machen.

Regeln sind für mich bei den STAs einfach das A und O, ohne Regeln geht es nicht und ich finde auch “strenge” Regeln und “strenge” Leiter durchaus gut, denn es zwingt mich dazu, einfach auch mit ganzem Kopf bei der Sache zu sein und nicht einfach larifari was auf’s Papier zu klatschen ohne wirklich darüber nachgedacht zu haben.