Naja, mal ehrlich, man wird sich ja wohl denken können, dass man drei bis vier Tage vor dem Abgabetermin den Brief einwerfen sollte. Wenn am 14. Abgabe ist, trägt man halt in seinen Kalender ein: Einwurf spätestens 10. Also so viel Verstand rechne ich fast volljährigen Jugendlichen und jungen Erwachsenen ehrlich gesagt schon zu. Natürlich ist es nur fair, wenn man dann noch zwei, drei Tage abwartet, ob noch was eintrudelt, bevor man mit dem Verteilen anfängt. Aber die Rechnung von Datum-minus-vier-Tage dürfte eigentlich jeder hinkriegen. Mir ist klar, dass es immer irgendwie vage im Kopf herumspukt, aber wenn man sich da bissl schwertut, dann macht man die minus-vier-Tage-Rechnung eben, schreibt das in-den-Kasten-werf-Datum auf einen Zettel und hängt den an den Rand des Monitors.
Viele Leute haben eine sehr zuverlässige Poststelle und sind es gewohnt, dass ihre Briefe ein-zwei Tage später an ihrem Ziel ankommen. Wenn man also wirklich in Stress gerät, könnte es trotz scharfsinniger Vier-Tage-Rechnung dazu kommen, dass man sich denkt: “Okay, zwei Tage sind eh geschenkt…”
Ich weiß, ich mach mich nicht beliebt damit, eine Threadleiche auszugraben - aber nen neuen Thread starten “darf” man ja auch nicht. ;) Und ich seh auch keinen Grund dazu, wenn es dieses Thema doch noch gibt.
Also, warum ich es ausgrabe?
Weil meinem Empfinden nach in letzter Zeit jede zweite (M) STA ein verlängertes Abgabedatum hat.
Der Grundtenor der Beiträge zu diesem Thema war doch, dass man grundsätzlich gegen Verlängerungen ist und nur in Not- und Ausnahmefällen mehr Zeit geben sollte. Und man war sich mehr oder minder einig, dass man gerade bei großen STA auf ein oder zwei Teilnehmer verzichten könnte.
Hat sich denn an dieser Haltung so viel geändert?
Ich persönlich muss sagen, dass ich es unfair finde, wenn es ein paar nicht schaffen, ihre Situation einzuschätzen, ihre Zeit falsch planen und deswegen die Karten nicht schaffen, dass dann alle anderen warten müssen, die es reichtzeitig geschafft haben. Und wenn es bei STA an denen ich teilgenommen habe Verlängerungen gab, bin ich zugegebener maßen auch immer recht angefressen. Gerade, wenn es nur wenige sind. Und für mich sind dann fünf von 28 Leute noch wenig.
Auch als Leiter einer Aktion bin ich rabiat. Es gibt keine allgemeine Verlängerung in meinen Aktion. Meine Teilnehmer sollen sich der Aufgabe bewusst sein und sich abmelden, sobald sie merken, dass es nicht mehr geht. Dazu hat man schließlich Nachrücker.
Aber ich will auch betonen, dass ich mich hier auch einzig auf “Trödler” beziehe. Schicksalsschläge und extreme Veränderungen im Lebensumfeld sind “höhere Macht”.
Da du schonmal was ausgebuddelt hast, was ich recht interessant finde, sag ich auch mal was xD
Ich nehme gerade an meiner ersten STA teil. Und unsere Aktionsleiterin war so freundlich den Termin nach hinten zu schieben, damit alle fertig werden.
Ehrlich gesagt stört mich das überhauptnicht, obwohl ich pünktlich eingereicht habe. Ich kann verstehen das es einige Leute nervt und es soll sicher nicht der Sinn sein jede STA um 1-2 Wochen zu verlängern. Aber warum stört euch das so? Klar die Spannung welche _Karten ihr bekommt kribbelt im Nacken, schon klar, aber seht es doch mal so :
Ihr seid pünktlich fertig und könnt euch neuen Aufgaben und STAs zuwenden. Die meisten haben ja schon an einigen STA teilgenommen und können auch für die anmelden, für die man schonmal eine erfolgreiche STA Bewertung braucht!
Ärgert euch doch nicht so darüber, hakt die Sache ab und fangt was neues an und freut euch, wenn der Brief bei euch ankommt! :)
Ich finde es ehrlich gesagt auch nicht so schlimm. Wenn es jetzt bei einer großen STA mit 30 Teilnehmern wegen einem einzigen Teilnehmer wäre, könnte ich es vielleicht noch verstehen.
Aber ich als Mini-STA-Leiter habe auch schon Einsendeschlüsse nach hinten verschoben. Oft gibt es zum Beispiel auch einfach keine Nachrücker und wenn dann zwei Leute nicht rechtzeitig fertigwerden, sind es schon nur noch 4 und bei drei kann ich das aufteilen schon vergessen…
Ich muss auch sagen, dass es mich nicht stört wenn es Verlängerung gibt.
Ich selber kann das gut verstehen. Im Leben passiert doch ständig was - Neuer Job der alles durcheinanderwirbelt - Mann im Krankenhaus - Hund Krank - selber Krank - Multiliner geschrottet - Katze hat Karte gefressen :wtf:/ als Bett Missbraucht - 3Stunden unfreiwillger Aufenthalt an einem Bahnhof weil der Zug nicht kommt :starr:- und diese Liste kann man endlos weiterführen.
Was bei mir auch oft den Zeitplan f*** ist wenn ich zwar Ideen habe und diese zu Papier bringe sie mir dann aber für die STA nicht gut genug sind.
Und da muss ich sagen lieber etwas länger warten als dann irgendwas einreichen nur um was eingereicht zu haben.
Aber gut das du es mal ansprichst so kann mann nochmal überprüfen wie es zur Zeit von den Usern gesehen wird. :wiiii:
Zuerst mal: Threadleichen, sofern die neuen Beiträge relevant sind, sollen natürlich immer ausgegraben werden statt einen neuen Thread zum selben Thema zu erstellen. Aber das nur nebenbei.
Krankheit und Ähnliches sind ja wie schon gesagt höhere Gewalt - da kann man ohne Probleme um eine Verlängerung bitten.
Eine STA sollte meiner Meinung nach aber nur einmal verlängert werden. Nicht immer noch eine Woche und dann noch eine damit auch ja alle Nachzügler fertig werden. Eine Verlängerung, und wer dann nicht fertig ist, dem ist auch nicht zu helfen. Welchen Zeitraum diese eine Verlängerung umfasst liegt natürlich im Ermessen des Starters.
Was auch dazu kommt ist, dass ich finde, man sollte man wieder ein bisschen mehr darauf zurückgreifenTeilnehmer im schlimmsten Fall auch nur mit zwei Karten teilnehmen zu lassen - da sie ja auch nur zwei Karten zurückbekommen verliert keiner dabei.
Zwei, drei Tage länger auf einen Nachzügler Brief warten finde ich persönlich auch nicht so dramatisch, auch wenn ich es manchmal ärgerlich finde, dass bestimmte Vertreter die Nettigkeit der Starter ausnutzen, nach dem Motto “Ach auf die zwei Tage kommt es ja nicht an” - speziell wenn sie behaupten, sie haben den Brief schon wesentlich früher losgeschickt als das Datum, das auf dem Poststempel steht…
Wenn jetzt jemand der zwei Tage vor Einsendeschluss noch nicht eine Karte hat um Verlängerung bittet und dann auch noch in fünf anderen STAs angemeldet ist, kann man das schon kritischer sehen.
Gut, aber da würde ich mir als Leiter auch eher etwas veräppelt vorkommen . O.o
Ich habe mittlerweile aber auch das Gefühl, dass es Teilnehmer gibt, die von Anfang an denken: “Ach da wird sowieso verlängert wenn ich es nicht schaffe, da kann ich mich erstmal um andere Sachen kümmern” Ganz oft sind es nämlich, so wie ich das mitbekomme, immer dieselben die aufeinmal eine Verlängerung brauchen, oder erst zwei Tage vor Abgabertermin anfangen zu zeichnen und dann rumjammern, dass sie es nichts schaffen.
Im Grunde habe ich gegen ein oder zwei Verlängerungen nichts, aber wenn es dann drei Verlängerungen jeweils um eine Woche gibt und das weil 2 von ca.30 es nicht schaffen, dann finde ich das persönlich einfach nur blöd. Nach einer so langen Wartezeit ist meine Freude auf die Karten auch schon getrübt und ich bin nur noch froh wenn sie dann da sind. Ich bin ja wirklich geduldig, aber in diesen Fällen will ich mir eigentlich nur noch den Kopf an die Wand schlagen. Immerhin habe ich mich ja an Abgabetermine usw. gehalten und das auch bei STAs, die in ungünstige Zeiten fallen und wenn ich merke, hoppla mir ist was großes dazwischen gekommen, dann melde ich mich halt ab auch wenns mir schwerfällt.
Allerdings muss ich sagen, wenn es jetzt einen guten Grund gibt den man nicht vorher sehen konnte, wie z.B Krankheit, Familienstress, oder auch Schulaktionen (die ja auch blöderweise immer später angekündigt werden >_<) dann habe ich auch verständnis und warte auch gerne mal 2-3 Wochen länger.
Ich find Verlängerungen prinzipiell auch nicht dramatisch- solange sie verständlich und nachvollziehbar kommuniziert werden.
Ich bin selbst schon in die Situation gekommen, dass ich während die STA lief noch andre Arbeiten an die Backe gepfeffert bekommen habe, und nicht von beidem vernachlässigen wollte, da war ich dann froh, dass es eine Verlängerung gab, wenn auch nicht von mir erbeten.
Ich finde solche Verschiebungen sollten die Ausnahme bleiben, was sie momentan leider nicht sind. Ich sehs ja ein, wenn jemand mal längere Zeit ausscheidet, kann vorkommen, aber meistens kommen ja Kleinigkeiten als Begründung.
Und ehrlich gesagt versteh ichs manchmal echt nicht, wie sich manche die Zeit einteilen. Wie lange hat man Zeit für 3 Karten? Oft mehr als 4 Wochen !
Das ist doch genügend Zeit, wie lange braucht ihr für so winzigkleine Karten? Doch nicht nicht wirklich 4 Wochen oder?
Klar kann es Tage geben, an denen man mal keine Zeit/Lust hat, aber irgendwann in diesen 4 Wochen (oft sinds sogar 5 oder 6) muss doch mal eine Stunde da sein zum Zeichnen, da könnte noch so viel dazwischen kommen. Und man fängt auch nicht erst eine Woche vor Abgabe an zu zeichnen. Viele tun das anscheinend, oder sogar noch später, so etwas ist nicht okay. Ich mein die Zeit ist doch da, dass man sie nutzt, dass man seine Karten zeichnet und so lange dann noch an seinen Karten feilen kann, sie verbessern kann, aber nicht erst gegen Ende anfängt.
Ich trau mich fast nicht es zu sagen, aber für diese Karte: hab ich höchstens 15 Minuten (ausschneiden und kleben ausgeschlossen) gebraucht: http://www.kakao-karten.de/karten/140642
Nicht dass ich die Karte oben einfach so hingeschmiert hätte, schnelle Skizzen sehen bei mir anders aus, da reichen Sekunden. Ja, ich weiß, manche brauchen evtl. länger zum zeichnen, aber mir kann niemand erzählen, er hätte in 4 Wochen (Das sind 672 Stunden!) nichts ansehbares zusammen bekommen.
Da ich ja nett bin, verschiebe ich meistens trotzdem, bei Mini-STAs gäbs ja sonnst fast keine Karten. Ob ich bei normalen STAs verschieben würde, weiß nicht, wenn genug Einsendungen da sind wohl eher nicht, es ist ja auch ein wenig unfair den Zeichnern gegenüber die in den 40320 Minuten (!) fertig werden und ihre Karten rechtzeitig einreichen.
Socke, ich finde, jetzt wirst du in einigen Zeilen unfair oder zumindest ein wenig sehr hart :(
Glaubs oder glaubs nicht, aber manchmal hat man nichtmal in 7 Tagen die Möglichkeit, 1 oder 2 Stunden zu zeichnen, und wenn man zu denen gehört, die auch mal 8+ Stunden an einer Karte sitzen, kannste dir ausrechnen, wie eng das wird.
Ich hab mir beispielsweise Anfang Januar noch gesagt, dass der Zustand der Dreifachbelastung ja nur 1 Woche anhält, sonst hätt ichs nicht auf mich genommen, eben weil mir für jegliches privates einfach keine Zeit bleibt.Nun sinds schon 3, mindestens eine kommt noch, wär ich da in STA’s angemeldet gewesen weil ich anders geplant hätte, wär das ein ziemliches Problem oder akuter Bedarf an 48Stunden-Tagen ;_;
Ich finde dieses “Zeitaufrechnen” jetzt ehrlich gesagt auch etwas unfair. Wie auch Taku kenne ich das sehr gut, dass man einfach auch in vier Wochen mal keine / wenig / nicht ausreichend Zeit findet, um etwas Anständiges zu Papier zu bringen. Ein Kreatief finde ich jetzt nicht “verachtenswerter” (etwas krass formuliert), als einen schweren Schicksalsschlag in der Familie, der einen zum Aufgeben in der STA zwingt.
So eine “Trödelei” hat ja auch nicht immer nur was mit schlechter Zeitplanung zu tun. Ein bereits erwähntes Kreatief, eine unerwartete zusätzliche Arbeitsbelastung in Schule/Studium/Beruf, eine nicht ganz optimale / aufwändigere / persönliche Arbeitsweise (nicht jeder ist so schnell wie du, Sockenzombie, wenn bei mir bei Buntstiftkarten alles zusammen kommt, sitze ich von der 1. Skizze bis zur fertigen Karte meist mehr als 20 Stunden!) oder auch aufwändigere Technik (Buntstift dauert viel länger als Copics oder Aquarell),… und sicher gibts noch viel mehr Gründe - das sind jetzt nur ein paar, die mir grad einfallen.
Klar, in der letzten Zeit häuften sich die Verlängerungen ziemlich. Als jemand der (erst) eine MSTA geleitet hat war ich drauf bedacht (und bin es auch in Zukunft), die Aktion pünktlich zu Ende zu führen und es hat geklappt, worüber ich auch sehr froh war. Andererseits war ich auch schon mal als Teilnehmer sehr erleichtert, als es eine Verlängerung gegeben hat, weil ich (mal wieder ^^;) spät dran war. Daher verstehe ich es auch als Leiter gut, wenn mal was dazwischen kommt und wenn man nicht auf den allerletzten Drücker damit ankommt, finde ich eine Verlängerung auch total ok - als Leiter und als (Mit-)Teilnehmer
Es kommt aber auch immer drauf an, wie man als Leiter solche Möglichkeiten nach außen kommuniziert. Ich denke, wenn man von vorne herein klipp und klar sagt, dass es keine Verlängerung geben kann (aus persönlichen Gründen wie z.B. Urlaub, Dienstreise etc.) oder einfach wird, halten sich die Teilnehmer auch eher dran als wenn man da nicht so Stellung zu nimmt, eben weil sich alle zunehmend dran gewöhnen, dass da ja “bestimmt ne Verlängerung drin!” ist. Bei Chian z. B. hat das bisher auch gut geklappt. Da gabs zwar auch schon mal ein paar Tage extra zum Hochladen, allerdings wurde dadurch nicht der Gesamtzeitplan zerstört, da das theoretisch von der Kommentarzeit abging und die Karten sowieso erst am Ende dieser beim Starter angekommen sein mussten. Diese Lösung finde ich persönlich sehr gut.
Natürlich muss jeder sich am Ende solch einer “Aktion” (also Verlängerung ausnutzen) selber fragen, ob das jetzt WIRLKICH nötig war und seine Lehre für die Zukunft draus ziehen. Aber manchmal (und vielleicht öfter, als so manch anderer denkt) kommt einem nun mal was dazwischen.Dass das nicht immer der Fall ist, ist klar, aber alles so über einen Kamm zu scheren ist doch etwas ungerecht.
@Taku
@playgo
Ich wollte mit diesen Zeilen niemanden unfair behandeln.
Wie gesagt, ich verschiebe meine STAs ja trotzdem, wenn es jemand nicht schafft.
Ich kann nur sagen, wie es bei mir ist und ich zeichne anscheinend ziemlich schnell. Bei mir ist es so, dass ich erst mal zum Zeichnen kommen muss, zeichnen ist ja nicht mein einzigstes Hobby (ja, ich hab auch oft das Gefühl, Tage sollten 48 Stunden lang sein), ich denke mittlerweile, ich zeichne viel seltener als andere, dafür schneller. ^_^
Es sind auch meistens Motive, die ich bereits im Kopf hab. Bei STAs, zu denen mir nichts einfällt melde ich mich nicht an. Und wenn ich aktuell keine Zeit hab ebenfalls nicht, ich pokere nicht, ob ich vielleicht die letzen Tage vor der STA noch was schaffen könnte.
Bei 8+ Stunden für eine Karte kanns natürlich schon mal passieren, dass es knapp wird, auch wenn es etwas größeres gibt, wie es bei dir anscheinend der Fall war Taku, ist das ja okay zu verlängern. Mein Beispiel oben war vielleicht nicht das richtige. Es ging mir hauptsächlich um Kleinigkeiten. Einige lassen untätig Zeit verstreichen, melden sich vielleicht sogar parallel bei x STAs an und am Ende kommt ihnen dann plötzlich was dazwischen.
Zu den 8 Stunden, das finde ich schon sehr viel, auch für Buntstiftkarten, kann das aber selbst schlecht einschätzen wie lange andere brauchen. Mir ist das auch am letzten Treffen aufgefallen, dass ich anscheinend schnell zeichne, vielleicht sollte ich mir mehr Zeit nehmen, dann würden meine Karten besser werden?
Ich brauch nur so lange, wenn ich eine Tutorialkarte mache und alle paar Minuten die Zeichnung neu einscannen muss oder wenn es sich um ein stark festgelegtes Wunschmotiv handelt, bei dem ich mir die genaue Gestaltung nicht aussuchen kann. Aber wenn ich mich bei einer STA anmelde, bin ich mir vorher sicher, dass ich es zeitlich schaffe und das Thema spricht mich in der Regel schon sehr an und es fällt mir dadurch leichter etwas dazu zu zeichnen.
Also meine grundsätzliche Meinung zu STA-Verlängerungen: ** Ich finde sie nicht gut und bei mir gibt es sowas nicht** (Ausnahme: siehe unter Punkt 3).
Dafür gibt es in meinen Augen ganz simple Erklärungen:
Wenn um Verlängerung gebeten wird, weil die Karten nicht rechtzeitig geschafft wurden ohne dass etwas “gravierendes” passiert ist.
Dann sehe ich persönlich es nicht ein, warum andere wegen der Unorganisiertheit eines einzelnen länger auf ihre Karten warten sollten. Die Termine stehen von Anfang an fest. Wenn ich weiß, dass ich generell sehr wenig Zeit zum Zeichnen habe und grad viel Stress ist, dann lass ich die Finger davon.
Vom Aktionsleiter wird auch immer erwartet, dass er regelmäßig online ist, sich rechtzeitig zurückmeldet und alles zeitnah organisiert. Da ist es nur fair, wenn man das auch von den Teilnehmern erwarten kann.
Wenn um Verlängerung gebeten wird, weil etwas “gravierendes” passiert ist (Todesfall in der Famile, unvorhergesehener Stress durch Veränderung der Arbeitssituation, Kreatief, etc.).
Wenn so etwas passiert, dann hat man erstmal andere Dinge im Kopf als zu zeichnen bzw. es dauer ne Weile wieder rauszukommen. In solchen Fällen ist es in meinen Augen sinnvoller sich auf sein RL zu konzentrieren und erst einmal alles in geordnete Bahnen zu bringen. Denn eine Woche Aufschub bringt in solchen Fällen nur, dass der jeweilige Zeichner sich selbst sehr unter Druck setzt und damit unbewusst/ ungewollt sogar den Stressfaktor im RL noch erhöht oder Karten schafft, die nicht seinem Niveau entsprechen und ihm im vielleicht auch nicht wirklich gefallen. Das möchte ich persönlich ehrlich gesagt nicht verantworten.
Für mich gibt es nur drei sinnvolle Verlängerungsgründe : Wenn der Brief **rechtzeitig ** (nicht einen Tag vorher) abgeschickt wurde und verloren gegangen ist oder die Karten **ungewollt ** (Katze hat sie gefressen oder ähnliches) vernichtet wurden. Oder es sind Nachbesserungen an einer Karte vorzunehmen.
Aber in solchen Fällen gibt es Möglichkeiten das Ganze zu regeln (wie playgo schon erwähnt hat plane ich deshalb bei meinen Aktionen immer eine Woche ab Hochladeschluss extra ein), ohne dass verlängert wird und derjenige trotzdem teilnehmen kann.
Das Problem ist oftmals (nicht immer) folgendes:
Diejenigen, die um Verlängerung bitten sind des öfteren die gleichen. Genauso gibt es auch diejenigen, die auf den letzten Drücker ihre Karten einreichen und man ganz genau sieht, dass dafür nicht soviel Zeit aufgewendet wurde wie sonst. Mich persönlich ärgert sowas maßlos und das möchte ich auch nicht unterstützen. Klar geht es hier um ein Hobby und das soll Spass machen.
ABER: wer zwingt euch denn an einer (M)STA teilzunehmen? Niemand. Der Grund ist, weil euch das Thema gefällt.
Was ist so schlimm daran, wenn man wegen zuviel “Stress im RL” bei der (M)STA nicht teilnimmt und stattdessen zu dem Thema einfach freie Karten zeichnet und sich zum Tausch eben Karten zu eben diesem Thema wünscht? Ich verstehe immer nicht ganz, warum es auf Biegen und Brechen im Rahmen einer (M)STA passieren muss.
Und wenn jetzt die Antwort kommt: Ich würde mich auch über Karten von Zeichnern freuen, bei denen Tauschanfragen oft ins Leere laufen (lange to-do, zu wenig Zeit, etc.) und eine STA bietet mir die Möglichkeit mit vielen (in der Regel 3) unterschiedlichen Teilnehmern zu tauschen, dann kann ich euch nur eins sagen: Meldet euch erst bei einer Aktion an, wenn ihr grobe Ideen für alle drei Karten habt, plant eure Zeit vernünftig und haltet den Einsendeschluss ein. Dann klappt das auch und man wird zudem gleich als zuverlässiges Kakao-Mitglied wahrgenommen. ;o)
Denn eines scheinen hier einige zu vergessen: Der Aktionsleiter legt den Termin der Verteilung oftmals so, dass er eine zügige Verteilung garantieren kann. Denn sogar Aktionsleiter haben ein Privatleben. zwinker
Habe ich meine (M)STA so getaktet, dass der Einsendeschluss zu Beginn meines Urlaubes oder ähnlichem liegt, dann brauch ich glaube ich nicht erklären, warum eine Verlängerung sich dann ungünstig auswirkt, oder?
Wie gesagt, die Anzahl der Verlängerungen in letzter Zeit stoßen mir auch sauer auf. Da ich den Aktionsbereich derzeit verwalte, kriege ich sehr oft mit, warum dem der Fall ist. Und so gut wie nie, sind es “sinnvolle” Gründe.
Ihr wollt doch auch, dass ihr euer Taschengeld/ Lohn/ Gehalt/ etc. rechtzeitig bekommt um eure Miete zu zahlen oder andere Rechnungen zu begleichen oder Sachen zu kaufen. Wie würde es euch da gehen, wenn eure Eltern/Chefs sagen: Ach, hab ich nicht rechtzeitig geschafft zu überweisen. Ich hatte soviel Stress…
Klar ist das hier nur ein Hobby, aber ich finde etwas Zeitplanung und Eigenorganisation gehört dazu, wenn ich an Aktionen teilnehmen will. Kann ich sowas nicht, dann lass ich die Hände davon. Kommt was ungeplantes dazwischen, bin so fair und melde mich rechtzeitig ab. So einfach ist das in meinen Augen.
Ich gehe da immer nach dem Grundsatz: Was ich nicht will dass man mir tut, das füg ich keinem andren zu.
Ich bekenne mich mal als absoluter Deadline-Worker.
Generell habe ich daher nichts gegen Verlängerungen, brauche sie aber nicht unbedingt. Es ändert nichts daran, dass ich meist erst kurz vor knapp fertig werde. Das liegt zum einen daran, dass ich vor allem beim Colorieren sehr langsam bin. (Sogar mit Aquarell brauche ich momentan im Minimum 4 Stunden und mit meinen Buntis sitze ich meist auch 6-8 Stunden an einer Karte. Was allerdings noch länger dauert ist aus eine Skizze vernünftige Lines zu machen…) Zum anderen liegt das aber tatsächlich an meinem miesen Zeitmanagement und daran, dass ich eine Chaotin bin, wie sie im Buche steht. Wie gesagt, darum brauche ich Deadlines. Oder jemanden, der mir in den Arsch tritt. Das hat dann auch nichts mit hinschludern zu tun. Zum Ende der jeweiligen Frist nehme ich mir dann auch tatsächlich die Zeit, die ich brauche. Wenn ich nämlich merke, dass ich tatsächlich nicht mit Karten fertig werde, bzw. ich selber nicht mit ihnen zufrieden bin, melde ich mich eher ab (mit allen Konsequenzen), als um eine Verlängerung zu betteln.
Ich denke, die feste Deadline ist ein Grund, warum ich regelmäßig bei STAs mitmache. Ich glaube, wenn ich die festen Termine nicht hätte, würde ich kaum Karten in meiner Galerie haben. Auch nicht zu Themen zeichnen, die ich mag.
Ich hab da mal eine Idee. ^_^
Die funktioniert allerdings nur für große STAs. So hab ich das bei ATC for all auch schon gesehen.
Was wäre, wenn es keine Anmeldung gibt, es wird nur das Thema und ein Abgabeschluss vorgegeben. Die Leute können dann nach belieben zeichnen zum Thema, (auch noch eine Woche vor Abgabeschluss, wenn ihnen die Zeit ausreicht) und wenn die Karten fertig sind, können sie sich im Thread melden und sie verlinken. Der Leiter lässt sie zu oder lehnt sie ab bzw. lässt noch verbessern. Wenn alles passt, gibt er dem Teilnehmer die Adresse und er darf sie losschicken und ist somit bei der STA dabei.
Nachteil: Man weiß vorher nicht, wie viele an der STA teilnehmen werden.
Vorteil: Es gibt niemanden der sich abmeldet oder um eine Verlängerung bitten muss. Entweder reicht man drei Karten bis zum Abgabeschluss ein und ist durch sie dabei oder man tut es nicht.
Die Idee finde ich ehrlich gesagt nicht schlecht. Eigentlich sogar richtig gut. Mir würde sowas in der Tat helfen.
Das Problem dabei ist natürlich, dass der Organisator schlechter planen kann und sein Teilnehmer schlechter unter Kontrolle hat. Aber es würde die Eigenverantwortung fördern.
Ich denke, diese Art von Projekt klingt hier schon im Kakao-Kränzchen an. Mit dem Unterschied, dass man da die Karten behalten kann.
Man könnte das doch als neue Tauschform mal probeweise einführen. Ich bin mir nicht sicher, ob jeder mit einer Neuregelung für die STAs glücklich wäre, aber wenn man dem Kind erst mal einen anderen Namen gibt, kann man ja einfach mal schauen. Grundsätzlich fände ich so eine Mischung aus STA und Kränzchen auch nicht schlecht. Sammeltausch-Kränzchen…?
Ich seh da nur nicht den Unterschied zu einer normalen STA? Im Gegenteil, ich sehe nur den Nachteil, dass der Organisator keine Übersicht hat, wie viele Leute teilnehmen und alles.
Denn was ich mir schon immer immer denke: Was ist das Problem, wenn man es nicht schafft, sich einfach von einer Aktion abzumelden?!
Entweder reicht man drei Karten bis zum Abgabeschluss ein und ist durch sie dabei oder man tut es nicht.
Is doch bei ner STA auch nicht anderst. Entweder man reicht drei Karten bis Abgabeschluss ein und ist dabei oder man meldet sich ab.
Noch eine Aktion mehr … neben WuST, M-STA und STA - die alle doch ähnlich sind - wird das nicht irgendwann alles zu unübersichtlich? Wirds haben jetzt schon soooo einen Regelkatalog, wer was machen darf, was was ist und wie was abläuft. Und ich muss als langjähriger Nutzer der Seite mich hin und wieder immernoch durch die Angaben “durchwühlen”. Muss es wirklich noch eine Aktion dazu geben, die sich dazu auch noch in nur einer einzigen Winzigkeit von normalen STA unterscheidet?
Das “Problem” sind nicht die Aktionen, die Regeln und die Form, in welcher sie ablaufen, sondern die Teilnehmer.
Aber mal was anderes … um meine Frage nochmal aufzugreifen - was ist das Problem, sich von einer STA abzumelden, sobald man merkt, es haut nicht hin und oder es kommt was dazwischen? Denn, wie Chian schon sagt, wenn man schon einen Schicksalsschlag erleidet und dann die Karten nicht rechtzeitig fertig bekommt, warum sich nicht ganz entlasten und sich abmelden? Haben die Leute “angst”, sie werden als unzuverlässig gesehen? Fürchten Sie sich vor Hohn und Spott?
Muss man in Zukunft klarmachen, dass es keine Schande ist und keiner einen auslacht, sich abzumelden?
