Der erste Link von Taku oben scheint nimmer zu funktionieren? Wobei ich das Thema auch in Sozialen Medien und damals im Fernsehen gesehen hab, also bin ich nicht völlig unwissend…
Persönlich hat mich das bisher nicht so betroffen, weil ich nie Pille genommen hab (und auch nie Frauenarzt war bisher… wär langsam mal angebracht, aber solange nicht nötig, wollte ich mich da drücken). Manchmal hört man dann Freundinnen über die Pille stöhnen, dass sie Pickel bekommen haben oder dass sie es timen müssen und sonst was, aber damals dachte ich mir nix dabei. Von den Nebenwirkungen wie Abnehmen und schöner Haut hab ich gehört, aber grundsätzlich glaub ich sowas nie. (Bin eher der kerngesunde Typ der nie mit Ärzten zu tun hat :'D)
Interessant ist mir in dem Kontext, dass es auch mal Studien zur “Pille für den Mann” gab, die aber abgebrochen wurden: http://www.spiegel.de/gesundheit/sex/pille-fuer-den-mann-hormonbehandlung-bleibt-frauensache-a-1119823.html
mMn lief es sogar gut wenn 4 von 5 Männern es wieder nehmen würden, aber da beim Rest die “Nebenwirkungen unerträglich” schienen, wurde das Ding nie weiter betrieben. Dabei sind die Nebenwirkungen ja nicht anders als bei Frauen, aber für Männer war es eben so ‘unmöglich’ sich das anzutun. Besten Dank auch.
Vl. etwas off-topic:
Scheint übrigens eh trauriger Alltag, dass in der Medizin die Frau eher wenig im Fokus steht. Hier ein TED-Vortrag, der mir das erst richtig bewusst gemacht hat: https://www.ted.com/talks/paula_johnson_his_and_hers_healthcare
Darin geht es darum, dass bei Medikamenten und Techniken erst mal alles an Männer ausgerichtet wird und auch entsprechend getestet und entwickelt werden. Dabei sind Frauen und Männer schon auf zellularer Ebene verschieden. Von daher auch kein Wunder wenn Therapien oder Diagnosen nicht oder falsch bei Frauen anschlagen.
Erst nach dem Vortrag kam der Stein ins Rollen http://blog.ted.com/how-a-ted-talk-helped-create-a-wider-understanding-of-gender-differences-in-health/ und seit 2014 müssen bei Studien auch angegeben werden wieviele Frauen und Männer beteiligt waren. Also nicht wirklich lange her. Und auch fraglich wie viel Erfolg seitdem war - vor allem bei älteren Medikamenten?
und noch mehr off-topic Ranting über Arznei-Industrie
Wär ja auch nicht neu, dass da ein Großteil von den Konzernen manipuliert wird, damit das Zeug weiter gekauft wird ^^; Es gab und gibt zig Sachen, die jahrelang als ‘Wundermittel’ gelten bis sie dann tödlich enden. Und oft spürt man es zu spät oder gar nicht. Und dann kommt die Industrie die versichtert ‘absolut unbedenklich, wir können uns die Symptome nicht erklären, sind Sie sicher dass Sie nicht selbst Schuld sind?’
(Stichwort: Radium Girls - ist zwar älter und heute kennt man Radioaktivität besser, aber das Prinzip gilt heut immer noch, dass kleine Privatleute schön wie Schafe zur Schlachtbank geführt werden solange dabei Kohle springt)
seufz es gibt leider zig Sachen, die Mensch sich gern einwirft/aufträgt/unterzieht, weil es Probleme zu lösen scheint… und legal ist vieles…
