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Ein anderer Blick auf die Anti-Baby-Pille

Der erste Link von Taku oben scheint nimmer zu funktionieren? Wobei ich das Thema auch in Sozialen Medien und damals im Fernsehen gesehen hab, also bin ich nicht völlig unwissend…

Persönlich hat mich das bisher nicht so betroffen, weil ich nie Pille genommen hab (und auch nie Frauenarzt war bisher… wär langsam mal angebracht, aber solange nicht nötig, wollte ich mich da drücken). Manchmal hört man dann Freundinnen über die Pille stöhnen, dass sie Pickel bekommen haben oder dass sie es timen müssen und sonst was, aber damals dachte ich mir nix dabei. Von den Nebenwirkungen wie Abnehmen und schöner Haut hab ich gehört, aber grundsätzlich glaub ich sowas nie. (Bin eher der kerngesunde Typ der nie mit Ärzten zu tun hat :'D)

Interessant ist mir in dem Kontext, dass es auch mal Studien zur “Pille für den Mann” gab, die aber abgebrochen wurden: http://www.spiegel.de/gesundheit/sex/pille-fuer-den-mann-hormonbehandlung-bleibt-frauensache-a-1119823.html
mMn lief es sogar gut wenn 4 von 5 Männern es wieder nehmen würden, aber da beim Rest die “Nebenwirkungen unerträglich” schienen, wurde das Ding nie weiter betrieben. Dabei sind die Nebenwirkungen ja nicht anders als bei Frauen, aber für Männer war es eben so ‘unmöglich’ sich das anzutun. Besten Dank auch.

Vl. etwas off-topic:
Scheint übrigens eh trauriger Alltag, dass in der Medizin die Frau eher wenig im Fokus steht. Hier ein TED-Vortrag, der mir das erst richtig bewusst gemacht hat: https://www.ted.com/talks/paula_johnson_his_and_hers_healthcare
Darin geht es darum, dass bei Medikamenten und Techniken erst mal alles an Männer ausgerichtet wird und auch entsprechend getestet und entwickelt werden. Dabei sind Frauen und Männer schon auf zellularer Ebene verschieden. Von daher auch kein Wunder wenn Therapien oder Diagnosen nicht oder falsch bei Frauen anschlagen.

Erst nach dem Vortrag kam der Stein ins Rollen http://blog.ted.com/how-a-ted-talk-helped-create-a-wider-understanding-of-gender-differences-in-health/ und seit 2014 müssen bei Studien auch angegeben werden wieviele Frauen und Männer beteiligt waren. Also nicht wirklich lange her. Und auch fraglich wie viel Erfolg seitdem war - vor allem bei älteren Medikamenten?

und noch mehr off-topic Ranting über Arznei-Industrie

Wär ja auch nicht neu, dass da ein Großteil von den Konzernen manipuliert wird, damit das Zeug weiter gekauft wird ^^; Es gab und gibt zig Sachen, die jahrelang als ‘Wundermittel’ gelten bis sie dann tödlich enden. Und oft spürt man es zu spät oder gar nicht. Und dann kommt die Industrie die versichtert ‘absolut unbedenklich, wir können uns die Symptome nicht erklären, sind Sie sicher dass Sie nicht selbst Schuld sind?’
(Stichwort: Radium Girls - ist zwar älter und heute kennt man Radioaktivität besser, aber das Prinzip gilt heut immer noch, dass kleine Privatleute schön wie Schafe zur Schlachtbank geführt werden solange dabei Kohle springt)

seufz es gibt leider zig Sachen, die Mensch sich gern einwirft/aufträgt/unterzieht, weil es Probleme zu lösen scheint… und legal ist vieles…

Ich habe ehrlich gesagt bisher noch keine Probleme mit der Pille gehabt, obwohl mein Präparat ganz oben auf der Liste steht.
Habe mit 18 damit anfangen müssen, da ich extreme Menstruationsbeschwerden hatte. Teilweise so starke Krämpfe, dass ich nicht mal mehr laufen konnte. Ultraschall war immer komplett unauffällig, also keine Zysten oder ähnliches. Darum bin ich dann zur Pille gekommen und die Beschwerden waren von heute auf morgen weg.
Ich setzte immer mal wieder ein Jahr oder länger aus und teste wie mein Körper reagiert. Wenn die Beschwerden aber zu arg werden und ich nur noch Schmerzmittel esse, gehe ich wieder zur Pille über. Ich werde das aber definitiv im Auge behalten.

Ich habe die Pille auch einige Jahre lang genommen (vorletzten Sommer abgesetzt glaube ich), nur so als Standard-Verhütungsmethode. Negative Auswirkungen habe ich dabei keine festgestellt, zumindest nicht bewusst. Vor zwei Jahren dann aufgrund von Familienplanung abgesetzt und seitdem hatte ich jedes Mal wenn meine Tage angefangen haben 2-3h lang sehr schmerzhafte Unterleibskrämpfe… Schmerzmittel funktionieren bei mir allgemein nicht gut, zumindest dabei hat keins geholfen, nur Spazieren gehen und ggf. Wärmflasche/Körnerkissen.

Da ich noch stille sind meine Tage bisher noch nicht wiedergekommen, ich hoffe einfach mal dass es durch die Schwangerschaft jetzt besser statt schlimmer sein wird, gehört habe ich von beiden Varianten… Von mir aus können sie gern auch noch ein paar Monate wegbleiben xD

Pille kommt für mich aber definitiv nicht mehr infrage.

Zu Menstruationsschmerzen wurde inzwischen ein Elektroschickdingsi entwickelt, das die Schmerzen lindern soll: Livia

Habs aber nicht und die, von der ichs kenne, hat dazu noch kein Blogposting verfasst. Vielleicht noch bei ihr in der Testphase.

Bei dem was man hier so zu lesen kriegt, bin ich froh, dass ich die Pille letzten Sommer abgesetzt habe.

Ich hab die Pille mit 17einhalb wegen starker Menstruationsbeschwerden verschrieben bekommen. Weg gingen die Schmerzen nur die erste Zeit, kamen aber wieder, wenn auch schwächer. Und ich hab nicht mehr zwei Wochen lang geblutet wie abgestochen. Das war doch eine große Erleichterung. Und ich hatte keine lustigen Zyklen mehr, bei denen von 18 bis 54 Tagen einfach ALLES dabei war.

Es gab dann noch einen Präparatwechsel von Lamuna auf Valette und von Valette auf Maxim. Alles drei Präparate, die im Pillenbericht Rot markiert sind, wuiiii. Ich kann von Glück reden, dass ich weder übergewichtig noch Raucherin bin, bei meinem Glück hätt mich die Thrombose schon lange erwischt.

Wegen er argen Probleme, wegen denen ich die Pille bekam, hatte ich lange Zeit Angst davor die Pille abzusetzen. Aber wer Kinder haben will, muss leiden :'D meine Blutung ist zwar nun wieder stärker als mit Pille, aber ich blute immer nur noch eine statt vor der Pille zwei Wochen lang und der Schmerz ist erträglich.
Was ich nicht so geil finde, ist, dass ich seit der Adventszeit an ausgeprägtem Mittelschmerz durch Eisprung leide. Heißt statt alle 4 Wochen sterbe ich jetzt alle 2 Wochen vor mich hin und wünsche mir endlich schwanger zu werden und rätsle, ob nicht doch der Blinddarm versucht mich umzubringen.

Libido ist schon lang am Arsch und kommt nicht wirklich zurück. Es ärgert mich, dass ich es nicht eher merkte - ich dachte es liegt an der Länge unserer Beziehung.

Außerdem hatte ich im Herbst nach dem Absetzen der Pille massiv Haarausfall, meine Haare sind so dünn wie nie zuvor. Aber da mir das Haar jetzt wieder brav nachwächst seit ca. Neujahr, ist es verschmerzbar :'D (auch wenns wie gerupft aussieht, wenn ich nicht aufpasse beim Styling).
Ich bin ich mir sicher, dass es am Absetzen der Pille lag. Es gibt Leute, die behaupten es sei der Stress gewesen und die Schmerzen durch meinen Bandscheibenvorfall, aber das schlägt mir eher auf die Verdauung als auf die Haare.

Aufgrund all der Probleme, die die Pille verursachen kann, bin ich mir unsicher, ob ich wieder ein Hormonpräparat zu mir nehmen will, wenn ich mit Familienplanung durch bin. Ich hätte gerne wieder keine oder weniger Schmerzen, aber krank werden durch ein Medikament will ich auch nicht. Tja, dann muss der Klump wohl ganz raus :D

Kein (guter)Arzt der Welt wird dir ohne triftigen Grund die Gebärmutter komplett entfernen. Das Loch das dabei entsteht ist nämlich auch nicht witzig.

Wenn du mit deiner Familienplanung durch bist kannst du dich wahrscheinlich immerhin sterilisieren lassen. Das löst immerhin das Verhütungsproblem

Pst, flapsiger Ausruf, nicht komplett ernst gemeint.

Wobei die Chance groß ist, dass durch meine Bindegewebsschwäche wie bei meiner Mutter auch sich Blase und Gebärmutter absenken. Mamas Gebärmutter kam deswegen letztes Jahr im Januar raus.

Um Verhütung ging’s mir mit der Pille übrigens nie.

Das sieht echt spannend aus XD Bin mal gespannt, ob es auch was bringt. Werde mal schauen, ob ich dazu ein paar Testberichte finde. Ansonsten kuschel ich mich zuhause immer gerne mit Wärmflasche auf die Couch und lass mich von meinem Mann pflegen ^o^

Ich hatte erst recht spät angefangen die Pille zu nehmen (mit 20 ca.) aus Verhütungszwecken und im Laufe der Einnahmezeit von ungefähr 4-5 Jahren habe ich einige verschiedene Präparate durch, wovon manche auch auf die rote Liste gehörten.
Damals wusste ich es natürlich nicht, selbstverständlich hatte mich auch kein Frauenarzt jemals irgendwann aufgeklärt über irgendeine Nebenwirkung <XD
Grund für den ständigen Wechsel bei mir waren meine andauernden Kopfschmerzen, teilweise schlimmste Migräne. Mir ist das Thema Migräne nie unbekannt gewesen, aber ich habe sie (zum Glück) nur alle paar Jahre für einen Tag und erhole mich dann langsam wieder. Unter manchen Präparaten ging das dann aber ganz schnell so los, das ich alle zwei Tage damit rechnen musste und so halt auch komplett ausgefallen bin teilweise, was in einer Ausbildung auch nicht so gut ist.

Ich wusste anfangs den Zusammenhang nicht herzuleiten. Dann wurde langsam immer wieder gewechselt, Migräne wurde besser aber Kopfschmerzen hatte ich trotzdem mindestens drei oder vier Mal in der Woche zumindest so stark, das ich dagegen eine Schmerztablette nehmen musste.
Ich war natürlich bei vielen Ärzten gewesen, auch bei Spezialisten um zu gucken woran das liegen könnte, aber gefunden wurde keine Ursache. Letztendlich hatte ich die Pille vor über einem Jahr dann endgültig abgesetzt, allerdings weil ich den Eindruck hatte dass es auch psychisch nicht so gut läuft und wollte einfach nur testen ob ich mich stabiler fühle ohne Pille.

Ohne Pille habe ich nun mit Kopfschmerzen kaum noch Schwierigkeiten und tatsächlich glaube ich auch, das es mir geistig wieder besser geht. Meine Libido mit Pille war damals auch fast gar nicht mehr vorhanden, ohne Pille tat sich eine ganz neue Welt auf <XD
Der einzige Vorteil damals mit Pille für mich (neben der Verhütung natürlich): Ich hatte früher starke Schmerzen am ersten Tag der Periode, das war dann mit Pille natürlich besser. Jetzt, ohne Pille, ist es aber am ersten Tag auszuhalten, auch wenn es wieder stärker geworden ist.

Den Beitrag damals hatte ich auch gesehen, allerdings hatte ich die Pille zu dem Zeitpunkt schon nicht mehr genommen. Überrascht war ich aber nicht allzusehr, muss ich gestehen :/
Auch, das man einfach fast gar nicht ordentlich beraten wird bzw. dann einfach irgendein Wunderpräparat versprochen bekommt. Ein Frauenarzt von mir wollte z.B. lediglich deswegen meine Pille wechseln, weil ihm “mein Hautbild nicht gut genug war”. Den habe ich dann rasch gewechselt, fand ihn sowieso sehr eigenartig…

Aktuell ist das Thema sowieso uninteressant für mich weil ich das erste Kind erwarte, aber ich bin mir auch schon ziemlich sicher das ich nach dem Abschließen unserer Kinderplanung nicht noch einmal zur Pille greifen werde. Einerseits weil ich natürlich fürchte, wieder die Nebenwirkungen zu bekommen und andererseits weil ich mich mittlerweile schon frage ob es für den eigenen Körper so gut ist hormonell so einzugreifen.

Ich weiß gerade meinen ersten Frauenarzt ganz dolle zu schätzen, obwohl ich ihn mir nie selbst ausgesucht hätte (weil Mann ^^’)
Ich hab die Pille mit 17 einhalb bekommen und zwar ausschließlich zu Verhütungszwecken. Er hat mich über die Risiken aufgeklärt und mir auch nahegelegt, sollten irgendwelche unerwünschten Nebenwirkungen auftreten, solle ich unverzüglich wiederkommen. Selbst wenn ich mir nicht sicher bin, ob es mit der Pille zusammenhängt, solle ich wiederkommen. (er hat mir zusätzlich auch noch einen Vortrag über Geschlechtskrankheiten gehalten und das die Pille dagegen nicht schützt und ich trotzdem aufpassen muss und alles xD so im nachhinein betrachtet einer der besten Ärzte, bei denen ich bisher war)
Ich hatte dann auch tatsächlich keinerlei Probleme und es war auch eine, die auf der Liste grün markiert war.

Vor ein paar Jahren hab ich sie dann wegen Kinderwunsch abgesetzt.
Da es ja nun aber wieder Thema ist, hab ich mich mit meinem neuen Frauenarzt beraten und werde wohl wieder die Pille nehmen (die Minipille, die laut seiner Aussage sehr viel Nebenwirkungsärmer ist, ich bin gespannt), einfach weil der Zeitraum bis das zweite Kind geplant ist, sehr überschaubar ist. Es folgte übrigens auch hier wieder ein Vortrag, welche Nebenwirkungen es geben kann, aber zumindest der Vortrag über Geschlechtskrankheiten blieb mir ersparrt xD Käme wohl auch etwas seltsam bei einer verheirateten Frau :'D
Was danach kommt, werden wir dann sehen, aber es wird nichts hormonelles mehr sein.

@Arvensis:
Nicht einmal eine Sterilisation ist einfach so möglich xD
Das Thema hatte erst eine Bekannte, die meinte, wenn man ihr wegen Endometriose schon was in den Bauchraum schiebt, könne man ruhig auch gleich die Eileiter kappen, weil sie mit Kinderplanung durch ist. Der Arzt hat ihr da aber erstmal erklärt, das er das nicht tun wird und er auch keinen Kollegen kennt, der das tut, weil sie für eine Sterilisation noch zu jung sei und zu wenig Kinder habe. (sie müsste ende 30, anfang 40 sein und hat zwei Kinder, die ältere fast volljährig und die jüngere auch schon 15/16)
Sollte Nelia also nicht gerade 10 Kinder planen, könnte selbst eine Sterilisation schon schwierig werden :D

@Nelia:
Der Haarausfall kommt ganz sicher vom Absetzen der Pille, das gehörte nämlich zu den Nebenwirkungen, die mir mein Arzt nannte, als es um das Absetzen ging. Wird übrigens nach der Geburt auch noch ein Thema, nach jedem Duschen ist das Abflußsieb zumindest voll und ich kann dann noch gut fünf Minuten büschelweise die Haare rauszuppeln ^^’ Laut befreundeter Hebamme trifft das wohl nach der Geburt jede Frau, gibt also wohl auch kein entkommen :'D

@Muukster:
Herzlichen Glückwunsch :D Hab ich gar nicht mitbekommen ^^

@ Schatten: Danke, die Halbzeit haben wir sogar schon geschafft C:

Gut zu lesen dass auch mal jemand ein gutes Bericht dazu abgeben kann - gerade was die Beratung betrifft, das finde ich eigentlich am Wichtigsten. Das man es nicht verträgt, wird man vorher schlecht einschätzen können aber wenn man Nebenwirkungen hat, ist es gut wenn man gesagt bekommen hat dass das auch von der Pille kommen könnte, bzw. das man einfach auch vorher weiß was einen erwarten kann

@Schatten

Ich weiß,es hängt auch immer stark mit dem Arzt zusammen.
Unter 30 wirst du selbst mit gefühlten 5 Kindern niemanden finden der dich sterilisiert. Über 30 mit Kindern sieht das dann schon wieder anders aus und ist von Arzt zu Arzt (und seiner bzw. ihrer Einstellung ) abhängig.
Daher auch “wahrscheinlich”. Wenn sie mit Mitte 30 und abgeschlossener Familienplanung an den größten Idioten der Welt gerät wird das natürlich nichts.

Gibt ja auch genügend Ärzte die sich weigern eine Abtreibung (innerhalb der erlaubten Zeit) durchzuführen, aufgrund moralischer Bedenken.
Wobei viele Ärzten, die sich weigern einen zu sterilisieren, eher der Meinung sind das spontan doch noch wieder ein Kinderwunsch (Nachzügler) auftreten könnte.

Kurzes Status-Update:
Ich habe mir gestern mal genauer die Nebenwirkungen meiner Pille durchgelesen, nachdem ich wieder einen mega depressiven Anfall hatte. Mein Mann beklagt schon seit 4 Jahren (seit ich diese Pille nehme) das ich totale Gefühlschwankungen habe und mental total unbeständig bin.
Und siehe da - Nebenwirkung Nr. 5 “depressive Verstimmungen” O_O dazu kommen noch regelmäßig auftretende Schmerzen in der Brust, die ich immer der Menstruation zugeschrieben habe, aber auch das sind Nebenwirkungen der Pille. Mein Fazit: ich höre sofort auf das Zeug zu nehmen! Danke für diesen Threat, ich hätte mich sonst nie damit beschäftigt und wäre auch nie auf die Idee gekommen, dass das alles an der Pille liegt. Ich dachte vorher immer es liegt an mir -__-

Das mit den Verstimmungen könnte daher kommen, es war bei mir ja letztendlich auch der Grund es mal ohne Pille zu testen. Du kannst es ja auch mal austesten wie es dir ohne Pille geht. Wenn es danach allmählich wieder ebenmäßiger wird, lag es evllt an der Pille, ja.
Brustspannen bzw. Schmerzen könnten (!) aber auch mit der Periode zusammen hängen. Es gibt dieses “Prämenstrruelles Syndrom” (kurz PMS), und das hatte ich auch eine Zeit lang ohne Pille, da war dann auch der Schmerz in der Brust dabei. Musst du vllt einfach mal gucken wie es sich ohne verhält und ob es dir damit besser geht C:

@Muukster:
Gerade bei so Sachen, die so massiv in den Körper einwirken wie Hormone ist gute Beratung eigentlich ein absolutes muss, deswegen finde ich sehr erschreckend, was die meisten hier so schreiben oo

@Arvensis:
Mit mitte 25 und 10 Kindern würde das dann aber auch wieder anders aussehen xD
Nein, klar dass das vom Arzt abhängt, ich wollt nur deutlich machen, dass das unter Umständen tatsächlich leichter gesagt als getan ist, weil man erstmal einen entsprechenden Arzt finden muss, der das durchführt. Vielleicht haben die ja auch irgendwelche Richtlinien an die sie sich halten müssen. (es ist z.B. ja auch verboten, das Geschlecht eines Kindes vor der 14 schwangerschaftswoche bekannt zu geben, damit nicht aufgrund eines “falschen” Geschlechtes abgetrieben wird, das wissen aber viele gar nicht. Vielleicht gibt es zur Sterilisation auch irgendwelche Gesetze, die der Ottonormal-Mensch nur einfach gar nicht kennt.)

Innerhalb der erlaubten Zeit ist bei einer Abtreibung übrigens auch relativ zu sehen. Man darf in Deutschland legal auch zu einem späteren Zeitpunkt abtreiben, wenn das Kind eine nicht zumutbare Belastung der Mutter darstellen würde.
Wenn man also beim zweiten Screening feststellt, das Kind könnte sowas wie Trisomie 21 (Down-Syndrom) haben könnte und das durch eine Genuntersuchung bestätigt wird, ist es legal, ein Kind auch in der 23sten Woche oder noch später abzutreiben.
Wobei man mittlerweile dazu übergegangen ist, das Kind schon im Mutterleib zu töten, weil es offenbar moralisch vertretbarer ist, ein ungeborenes Kind zu töten, als eines, das bereits auf der Welt ist. Mord ist es in jedem Fall, das hat der Fall von Tim relativ klar gemacht, finde ich.

Tim

Tim ist ein Junge, der in den 90er Jahren zur Welt gekommen ist. Aufgrund einer Trisomie 21 hat sich die Mutter für eine Spätabtreibung entschieden. Eine Abtreibung zu dem Zeitpunkt ist im Grunde genommen eine normale Geburt, nur das sie viel zu früh stattfindet. Diese Kinder sterben meistens bei der Geburt oder kurz danach, theoretisch sind sie zu dem Zeitpunkt aber durchaus lebensfähig. Den Beweis dafür hat Tim geliefert, der auch nach der Geburt einfach nicht sterben wollte. Neun Stunden lang hat man ihn sich selbst überlassen, bis man ihm schließlich medizinische Hilfe zukommen ließ. Zu dem Zeitpunkt hatte er schon nur noch 28 Grad Körpertemperatur und war durch die viel zu frühe Geburt und der mangelnden Medizinischen Versorgung schwer geschädigt.
Tim lebt übrigens heute noch, mit starken körperlichen und geistigen Einschränkungen zwar, aber er lebt.

Kokoro, das Absetzen der Pille dauert 1 Jahr, erst ab da kannst du sagen “Das bin ich ohne Pille”. Ich bin jetzt in Monat 7 des Absetzens und bin schon deutlich mehr das ich, das ich denke zu sein. Aber ich darf weiter hoffen auf noch mehr ich. Ich hab immer noch Rückfälle, in denen meine Nebennieren verrückt spielen und mir den Stress meines Lebens einbrocken. An anderen Tagen krieg ich wieder Endzeitstimmung und das ganze Leben wird elendig blöd und sinnlos. Das hatte ich vor der Pille nie. Diese entsetzlich tiefe Sinnlosigkeit zieht einen echt schlimm runter, es gibt kein Entkommen.

Aber mit jedem Monat kann ich immer noch ein positives Fazit ziehen. Es wird immer noch jeden Monat rückblickend besser.

Libido gabs bei mir wohl auch eher wenig. Manchmal ist das schon gruselig, was ich jetzt so denke °_° Das kenn ich gar nicht von mir.

Schmerzen in der Brust kann aber auch vom Rücken kommen, wenn du da Probleme hast. Ist bei mir beispielsweise der Fall (Skoliose). Bloß dass das bei mir nicht so ein Spannen ist, sondern mehr so ein Stechen, als würde man mit der Nadel richtig reinstechen, hält auch mal paar Tage an. Unabhängig von Zyklus.
Sollten diese Schmerzen allerdings gar nicht auszuhalten sein und du kennst sie nicht, dann kann das auch auf eine Herzerkrankung hindeuten. Mein Freund hatte bei seiner Herzmuskelentzündung unerträgliche Beschwerden in der Brust (er tippte auf Lunge) und Rückenschmerzen die gar nicht weggehen wollten. Dann sofort ins Krankenhaus. Aber nur, wenn du den Schmerz so noch nie gehabt hast und er nicht regelmäßig auftritt.

Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie ich mich verändern werde. Mein Schatz war teilweise schon total ratlos, wegen meiner extremen Stimmungsschwankungen. Das Gefühl der tiefen Sinnlosigkeit kenne ich auch nur zu gut und möchte das einfach nicht mehr haben. Die Brustschmerzen sind immer nur am Anfang meiner Periode, es fühlt sich dann auch an wie ein kurzen Stechen, als würde man mit einer Nadel gepiekt werden. Nach einem Tag, ist es dann auch wieder weg.

Ich habe bis Ende Mai inzwischen über 7 Jahre die Pille genommen und dann damit aufgehört. Ich bin lange super damit ausgekommen, bis ich nach ca. 5 1/2 Jahren angefangen habe, regelmäßig Kopfschmerzen zu bekommen, meistens um die Zeit der Abbruchblutung. Ne Weile habe ich das gut mit Dolormin im Griff gehabt, dann haben meine Frauenärztin und ich aber beschlossen mal was anderes auszuprobieren. Hab daraufhin eine östrogenfreie Pille verschrieben bekommen, die aber dann mit allen anderen Nebenwirkungen erster Güte aufwartete: Pickel (schlimmer als während der Pubertät), Libido gegen 0 und Stimmungstiefs vom allerfeinsten. Besonders letzteres hat mir sehr zu schaffen gemacht, gerade weil ich ein eher heiterer und ausgeglichener Mensch bin.
Diese Erlebnisse haben mich jetzt zu der Entscheidung gebracht, bis auf weiteres auf homonelle Verhütungspräparate zu verzichten - ich bin kein Chemiebaukasten und möchte nicht im Halbjahresrhythmus neue Pillen ausprobieren, bis ich dann irgendwann mal DIE Patentlösung hab.
In meiner pillenfreien Zeit geht es mir jetzt insgesamt besser, besonders mental, aber die Pickel bleiben sehr hartnäckig - da hab ich wohl einiges verschwurbelt in meinem Hormonhaushalt…außerdem kann ich meine Finger nicht davon lassen…:/ Ich behalte jetzt im Auge, was sich sonst noch verändert. ^^
Bei meinen Recherchen bin ich jetzt auf die Kupferkette gestoßen, die ich mir dann einsetzen lassen will. Erfahrungen anyone?

@Chiara: http://www.larabriden.com/pros-cons-copper-iud-natural-health-perspective/
Also das größte Risiko ist wohl eine Kupfervergiftung, da sollte man vorher einen Allergietest auf alle Fälle extra machen.

Ich habe mit der Kupferkette keine Erfahrung, aber was ich bisher so gegoogelt habe, gibt es wie bei der Pille auch viele positive wie auch viele negative Berichte, teils auch Horrorstories. Wenn du gar keine körperlichen Risiken in Kauf nehmen willst, wäre vllt. was für dich, dir die NFP-Methode anzueignen, da ist vllt. das Risiko höher, dass man einen Fehler macht und schwanger wird, aber dafür macht man seinen Körper nicht kaputt… Wenn du allerdings einen festen Freund hast, der an sich nicht gegen ein Kind abgeneigt ist und damit leben könnte, wenn ein Fehler bei der NFP-Methode passiert, dann ist das wohl die beste Wahl. Wenn man das aber richtig anwendet, dann sollte das Risiko einer Schwangerschaft bei NFP auch ziemlich gering sein. Ich würde das jetzt keiner 16-Jährigen (am besten noch mit wechselnden Freunden) empfehlen, weil man dazu sehr konsequent sein muss, aber wenn du dir zutraust, dass du das durchziehst und kein Chemie-Buakasten sein möchtest, ist das wohl das gesündeste.

Ich selber habe weder mit NFP noch mit der Kupferkette Erfahrung, das was ich schreibe, basiert auf Recherchen. Ich selber nehme die Pille und hatte keine Probleme damit. Mein Arzt fragt aber auch extra jedes Mal danach ob ich Probleme damit hab, aber ich gehöre zu den Leuten ohne Horrorstories bezüglich dieser. Wegen ihr muss ich wenigstens nicht daheim bleiben am Anfang meiner Tage oder brauch keine zig Schmerztabletten mehr um überhaupt aus dem Bett aufzustehen (bezügl. Rückenschmerzen, die vor den Tagen noch schlimmer wurden). Seitdem ich die Pille hab, werden die Rückenschmerzen zwar immenoch schlimmer, aber in einem weitaus erträglicherem Maß. Andere Nebenwirkungen hatte ich bisher keine, da klappert mich mein Arzt jedes Mal danach ab, weil er sichergehen möchte, dass ich die gut vertrage.