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Deutsche Mangas => Zukunft?

Quelle?
(Und nein, son Kerl auf youtube, der Infos aus einen Blog aus 2009 aufbauscht, ist keine seriöse Quelle.)

So’n Kerl? Ja okay LeFloid hat da anscheinend was missverstanden… hab ich auch grad mitbekommen :D Sorryfür die Falschaussage

Ich weiß ja nicht, ob dass hier eventuell etwas eingeschlafen ist mit den letzten Kommis, aber ich würde gerne auch etwas zum Thema sagen und gerne auch mehr dazu höhren!
Ich weiß nie wirklich ob es sich nun dumm oder nicht anhört, aber ich bin 18 und verfolge auf jeden fall das Ziel Mangaka zu werden bzw. Illustration zu studieren und dann mein Haupteinkommen mit Manga zu finanzieren und da ich mir denke, dass man da vorallem am Anfang nicht wirklich von überleben kann, möchte ich so dann auch noch als Illustratorin arbeiten, aber das eher nebenher.

@Mamori__91 muss ich zb. teilweise recht geben… ich habe auch dass gefühl, dass gerade deutsche Zeichner gerne das schulmädchen genre benutzen und viele Mädchenmanga rausbringen, aber ich meine , dass zb. auch die mehrzahl der deutschen Zeichner weiblich ist, deswegen eventuell auch verstädnlich… Aber generell in so großen buchgeschäften wie die mayersche oder thalia, da stehen mir generell zu viele boyslove und mädchenmanga rum. Ich bin da nicht so der fan von, vorallem scheint das einzige große andere genre action zu sein.
(ich werde auf jeden fall andere genres benutzen :D) Und das ist auch ein Grund warum ich lieber bei einen klenen verfreakten anime/m,anga laden einkaufen gehe als in den großen buchläden… denn da kennt sich der mann oder die frau im laden auch richtig aus, kann die auch mal richtige ecken-genres zeigen etc. ich finde dass viele kleine anime/manga - geschäfte viel zu wenig aufmerksamkeit und unterstützung bekommen… denn viele der händer machend ass ja auch aus leidenschaft… aber da schweif ich vom thema ab!

Dann würde ich gerne noch über ein anderes Thema reden:
Irgendwann in den letzten Wochen meine ich, hatt sich eine recht berühmte Zeichnerin wohl so zu wort gemeldet, dass deutsche zeichner nicht die japanischen nachmachen sollten, und dass sie deutsche manga zeichner für lächerlich hält (falls jemand genaueres weiß. ich kenne den wortlaut nicht, mir wurde es nur so erzählt und mir geht es auch nicht darum ob sie dass nun so gesagt hat oder nicht, jeder kann ja seiner meinung sein)
Ich finde die Meinung natürlich teilweise gut, jeder sollte versuchen einen eigenen stil zu bekommen, das unterstützen so wie ich hörte auch deutsche Verlage. Wäre ja auch schön, wenn deutsche Manga eher einen egenen Stil bekommen und man nicht das gefühl hat, der habe jemand anderen kopiert.
Aber ich denke nicht, dass man jemand wegen seiner nationalität verbieten kann irgend eine richtung einzuschlagen… dann dürften wir deutschen weder manga noch comic zeichnen… also nur bilderbücher oder was?
Und die nächste Frage die man sich stellen müsste wäre die : was machen denn die halbjapaner dann? Hätte dann deswegen Mikiko Ponczeck eher ein Recht darauf Manga zu malen als jemand anderes deutsches… also meiner Meinung nach grenzt sowas an rassismus und ist insgesammt sehr rückständig… (bitte jetzt nicht böse verstehen O.o)

Ich bin auf jeden fall dafür, dass sich das niveau der deutschen manga heben sollte, und dass die deutschen zeichner auch etwas mehr selbstvertrauen bekommen ihr eigenes ding durchzuziehen und nicht im kopf haben müssen, dass sie den japanischen manga gleichen müssten, dass fände ich nämich sehr langweilig, die deutschen manga sollten ihren eigenen flair haben! Da stimme ich @ Jitsch auf jeden fall zu!

ich find es immer ganz schlimm, wenn deutsche zeichner ihre storys in japan spielen lassen… selbst wenn die dort mal waren vielleicht sogar für ein ajhr oder zwei, da können sie immer noch nicht wirklich die lebensweise der japaner mit gefühl nachvollziehen… und vorallem gibt es dopch so viele japanische manga, die uns von denen erzählen, warum erzähhlen wir nicht von uns? unseren schulen ohne schuluniform und übertriebener höflichkeit? So würde man etwas komplett neues machen, aber es würde auch direckt viel besser rüber kommen, weil man ja hier aufgewachsen ist und gefühle besser rüber bringen kann!

Geld ist natürlich auch ein riesen Problem wie @Sockenzombie und @Kageko richtig erwähnt haben und ich denke es ist auch ein problem, dass viele deutsche manga zeichner anfangs zu schnell zu sehr kleinen verlagen gehen… zb Daniela Winkler, die hat einen süßen eigenen styl und ne tolle story, aber die ist bei knaur. ein verlag den keiner kennt als manga leser, und das wird sich durch sie auch nicht umbedigt ändern… denn dort wird man nicht plötzlich neue marketing-lücken ausprobieren, nur weil sie drei zeichner in ihren aber millionen auswahl von normalen büchern haben. Wenn man dann zu Tokyopop guckt: Mikiko Ponczeck ist sehr oft auf großen Cons vertreten, macht Toturialsund Autogrammstunden und ist zudem noch aushängeschild für Wacom auf Messen… sie wird also richtig gefördert und rumgezeigt, ich denke dieses gewisse maß an vermarktung des künstlers ist auch wichtig, denn sonst merkt ja niemand, dass man irgendwo in nem verlag den keiner kennt der keine preview hat, keine newsletter im internet, dass da irgendwo ein neuer deutscher manga rausgekommen ist. O.o

und ich weiß ehrlich gesagt nicht, wass ihr mit euren ändereungen an story und cover habt… so viel arbeit machen sich (meines wissens) deutsche verlage doch garnicht… die lehnen entweder etwas ab oder nehmen es an… nur bei nem buch wie harry potter würden die vielleicht schauen, dass da nicht wirgendwas rassistisches drin ist, weil eben berühmt wird und ein kinderbuch ist etc.
aber in deutschland haben redakteure doch eine ganzandere aufgabe als in japan O.o da wird der dir nicht sagen wie man zu zeichnen hat… (außer es geht um dass ding , dass man wen kopiert) Mikiko Ponczeck zb. sieht ihren Redakteur nie, da der der Leiter von Tokyopop ist und dementsprechend keine Zeit hat…

Also alles im allem bin ich dafür, dass deutsche mangaka mehr ihr eigenes ding machen sollten! Warumk nicht weg vom klischeehaften stil und warum denn alles schwarz weiß? warum immer mit den medien, die auch die japaner benutzen? wie wärs mit nem deutschen mangaka der manga und comic mischt… ich fänd das super!

ahw hab ich viel geschrieben >.<

So ich schreibe mal was ohne den Thread noch mal zu lesen, habe ihn schon vor längerer Zeit mal gelesen.

Das einzige was mich WIRKLICH richtig an deutschen Manga stört ist die japanische Leserichtung. Weil? Weil! Natürlich ist es ein klasse Stilmittel und es gibt auch japanische Manga die für uns ‘vorwärts’ sind, aber es wird nicht gemacht weil es ein “klasse Stilmittel” ist sondern weil man es halt so gewohnt ist. Oder so. Kriege ich mal wieder nicht gut formuliert.

Wie auch immer, ich habe einige deutsche (und auch Amerikanische und ein Spanisches) Werke bei mir im Regal. Ich muss sagen das sie viele teilweise etwas ‘unprofessionell’ wirken, aber daran störe ich mich nicht. Gibt auch japanische wo das zutrifft (ich verstehe bei einigen Manga und Anime eh nicht warum sie übersetzt werden, weil sie einfach grausig sind).
Tatsächlich finde ich es auch ein Problem das viele in japanischen Settings spielen. War ich wiederrum nachvollziehen kann ist wenn man typische japanische Elemente miteinbringt, schließlich kommt es einen nach einer bestimmten Menge an gelesen Manga “Normal” vor. Und das gilt nicht für “-chan” und co, wenn die Geschichte in Deutschland spielt.
Übrigens auch etwas über das ich mich bei übersetztunge aufrege, wenn man etwas nicht eindeutschen will (denn oft geht es (“onee-chan”)), dann doch bitte WENIGSTENS mit Erklärungen dazu. Nicht jeder hält seinen hundertsten Manga in der Hand.
Jetzt habe ich den Faden verloren.
Okay also bei deutschen Manga weiß man oft nicht DAS sie existierten, man kann sie oft nicht in Läden kaufen und viele sind schon eingestellt bevor ich sie entdeckt habe. Es fehlt auch die Werbung, aber das ist nicht das einzige denn ich erinnere mich an viel Werbung zu “Gott Gauss” (schweizer Manga). Man kriegt auch kaum infos ob Serien vielleicht doch noch ein Ende haben.

Ehm, ich habe schon wieder meinen eigenen Faden verloren. Ich hab zu viele ungeordneten Gedanke.

Ich bin auf jeden fall dafür, dass sich das niveau der deutschen manga heben sollte, und dass die deutschen zeichner auch etwas mehr selbstvertrauen bekommen ihr eigenes ding durchzuziehen und nicht im kopf haben müssen, dass sie den japanischen manga gleichen müssten, dass fände ich nämich sehr langweilig, die deutschen manga sollten ihren eigenen flair haben!
Da stimme ich zu. Ich finde die Zeichner sollten sich keinen Kopf darüber machen und nicht drüber nachdenken, was das denn jetzt für ein Stil ist, den sie da nachempfinden. Sie sollten einfach so zeichnen, wie es ihnen am meisten Spaß macht und im Stil, der ihnen selbst am besten zusagt. Mir als Leser ist es völlig egal, aus welchem Land ein Stil kommt, entweder gefällt er mir oder er gefällt mir nicht.
Übrigens auch etwas über das ich mich bei übersetztunge aufrege, wenn man etwas nicht eindeutschen will (denn oft geht es ("onee-chan")), dann doch bitte WENIGSTENS mit Erklärungen dazu. Nicht jeder hält seinen hundertsten Manga in der Hand.

Das nervt mich auch immer. Oft werden Dinge auch einfach auf englisch übersetzt. Ich les in deutschen Mangas total oft englische Begriffe und denk mir dann, was das soll, total nervig, wenn man ihn schon auf deutsch übersetzt, dann will ich keinen deutsch-englisch mix, sondern auch richtiges deutsch. Als wenn die Übersetzter, deren Job es ist das ganze auf Deutsch umzuschreiben, gar kein Deutsch könnten.

Das mit der Werbung find ich auch. Ich bekomm gar nix mit, weder wann ein neuer Deutscher Manga rauskommt noch wann ein neuer übersetzt wird. Aber vielleicht informier ich mich auch nicht richtig. Ich hab schon mal diese Bücher gesehen, in denen hunderte von Mangas mit Kurzzusammenfassung vorgestellt werden. Wie heißen die noch mal, die kann man sich ja oft kostenlos aus der Buchhandlung mitnehmen? Aber nach X Seiten mit jeweils ählicher langweiliger Story, fehlt mir die Lust da drin weiter zu blättern. Ich will außergewöhnliche Storys und Geschichten die anders sind als diese typischen Mädchen trifft Junge bla… echt nicht leicht die zu finden. Aber es gibt sie, immer wieder mal.

Mein Tipp für alle, die in den Verlagsprogrammen nichts passendes aus heimischer Feder für sich finden können: Werft einen Blick auf die Doujinshi-Szene! Es tut schrecklich weh, sich durch diese unorganisierten facebook-Streams, tumblr-Blogs und Fancomic-Sektionen auf animexx zu wühlen, aber man findet schon einige Perlen. Zur LBM, die ja neulich war, habe ich in meinem animexx-Blog eine Crowdsourcing-Aktion gestartet um eine möglichst vollständige Liste der dort erwerbbaren Eigendrucke zu bekommen, das hat super funktioniert und ich werde es auch zur Connichi wiederholen.