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Der Mensch - "Gottes größte Schöpfung" oder absolute Fehlkonstruktion?

Absolute Fehlkonstruktion.

Der Mensch hat ein Privileg, mit dem er umgehen soll, andern falls reißt er sich mitsamt der Umwelt in den Untergang, und das scheint zur Zeit der Fall zu sein, mehr denn je, die einzigen, die dagegenzuhalten vermochten, waren die Ureinwohner. Dort wurde die Natur als heilig angesehen, sie haben genau das erreicht, wovon jede Hochkultur oder Zivilisation träumt: Ewig zu währen. Klingt zwar nihilistisch, ist aber so; Was nicht da ist, kann nicht zerstört werden. Die amerikanischen Ureinwohner zum Beispiel leben seit über 30.000 Jahren auf die selbe Weise. Die Ägypter sind nach wenigen Tausenden zusammengefallen.

Vor allem die europäische Gesellschaft seit der Globalisierung baut viel Scheiße, viel lebensverformende Scheiße, wer zum Teufel braucht Sachen wie Monsanto, PayPal, McDonalds, einen Supersportwagen vor jeder Haustür …

Schaut euch das mal an:

http://www.youtube.com/watch?v=ZPWH5TlbloU# :)

Hm, zunächst mal finde ich den Thread-Namen ein wenig irritierend. Auch wenn du ihn in “” gesetzt hast, jedem der im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte ist sollte ja bekannt sein dass der Mensch nicht plötzlich einfach da war, weil irgend ein Gott mit dem Finger geschnippt hat. Aber das nur am Rande. :)

Persönlich halte ich den Menschen nicht für eine “Fehlkonstruktion”, wobei man wohl eher den Begriff “Fehl-evolution” nutzen sollte. Auch wenn sich sicher darüber streiten lässt, ob die Richtung in die sich der Mensch entwickelt ‘richtig’ oder ‘falsch’ ist.
Der Mensch ist eine, aber bekanntermassen nicht die einzige hochintelligente Tierart (ich tituliere das jetzt mit Absicht so) auf diesem Planeten. Nehmen wir mal an der Mensch schafft es tatsächlich irgend wann sich selbst zu zerstöhren: wer sagt uns denn das die dadurch entstandene Lücke an der Spitze der Evolution nicht durch eine andere Art ausgefüllt wird, die sich nach einigen Jahrtausenden der Evolution genauso verhält?
Ganz utopisch gesehen, (weil ja schon so schön Jurassic Park angesprochen wurde) was wäre passiert wären damals die Dinosaurier nicht ausgestorben? Es ist ja inzwischen nachgewiesen das einige Arten ebenfalls hoch intelligent waren und ein primitves sozialverhalten und eine sprache hatten, die mit den ersten Urmenschen vergleichbar ist. Nur mal als Denkanstoss.

Der Mensch ist eine intelligente und soziale Spezies, die durchaus das Potenzial hat sich in eine Richtung zu entwickeln, in der sie in der Lage ist mit der Natur wieder im Einklang zu leben ohne ihren technischen Standart aufzugeben. Die Tendenz geht ja bereits dorthin, siehe alternative Energien usw.
Das unser System einfach momentan noch nicht so weit ist steht ausser Frage. Solange die Gesellschaft so viel Wert auf selbstbereicherung und Konsum legt, wird es schwer diesen Punkt zu erreichen. Wenn man den Menschen nicht die Chance gibt diese Möglichkeiten zu nutzen, einfach weil z.B. Biostrom derzeit einfach noch viel teurer ist als ‘normaler’ Atomstrom etc, und sich die wenigsten Normalbürger Solarzellen auf ihren Häusern leisten können, haben wir noch einen sehr sehr weiten Weg vor uns. Und das ist nur einer von vielen Punkten.
Die Frage ist nur ob die Menschheit es noch rechtzeitig schafft, bevor sie sich selbst ausrottet.

Und seinen wir mal ganz ehrlich: Gefühlsregungen und Charakterzüge wie ‘Neid’ und ‘Egoismus’ sind nicht nur den Menschen vorbehalten. Zuerst einmal an das eigene Überleben zu denken ist ein Urinstinkt jeder empfindungsfähigen Lebensform. ‘Egoismus’ ist nur ein neumodisches Wort dafür.

Ebenso kann man bei jeder Art die ein Rudel- oder Sozialverhalten hat, und sei es noch so primitv, Revierkämpfe und eine unterdrückung schwächerer Rudelmitglieder erkennen. Also im Grunde nichts anderes als das was der Mensch auch praktiziert. Nur weil wir mit Hilfe von Technologie und über jahrtausende entwickelte Verhaltensweisen diese Handlungen ‘perfektioniert’ haben, ist der Grundgedanke mmn. der Gleiche.

Naja. Sobald die Welle erstmal entfesselt ist …

Menschen lieben den Schwachsinn, verachten die Natur, es wird nie was …

@Kasumi

Was meinst du mit “Privileg des Menschen”?
Privileg heißt Vorrecht, welches durch jemanden erteilt worden ist. Durch wen? Gott?

Du pauschalisierst. Worin besteht das Verachten der Natur, von der wir abhängig sind? Unsere Computer können wir nicht essen, unsere Fabriken produzieren kein Wasser, keine Luft zum Atmen. Der Mensch hat den Vorteil, dass er bis zu einem gewissen Grad die Zukunft vorraussagen kann. Wieviele Technologien haben wir aus der Not heraus entwickelt und nicht, um irgendetwas zu zerstören?

Sag mal, Kasumi, kann es sein, dass du ziemlich verbittert bist? Deine Weltanschauung erscheint mir sehr pessimistisch.

Der Mensch liebt nicht den Schwachsinn und er verachtet auch nicht die Natur. Die Schwäche, sozioökonomisch gesehen, die der Mensch hat ist, dass er absolut egoistisch ist. Dadurch kann so etwas wie der Kommunismus nicht funktionieren obwohl die Idee an sich nicht schlecht ist. Mit absolut egoistisch meine ich auch das, was Tieren zu eigen ist. Jedes Lebewesen ist egoistisch. Man nennt es auch Überlebenstrieb. Allerdings gibt es Unterschiede zwischen absolutem Egoismus und relativem. Bienen zum Beispiel sind relativ egoistisch. Sie tun alles für den Staat, zum Beispiel sich opfern. Auch Nackmulle sind relativ egoistisch. Sie tun alles für die Königin. Ein Wolfsclan ist in sich sowohl relativ als auch absolut egoistisch. Wölfe töten, um ihr eigenes Fortbestehen zu sichern, aber kein Wolf würde sich je opfern. Deswegen gibt es neben Rudeln immer wieder Einzelgängerwölfe. Aber sie kehren meistens zurück in die Gesellschaft, aus Egoismus. Sie brauchen den Schutz des Rudels. Der Mensch allerdings ist in seinem absoluten Egoismus perfekt. Das hat nichts mit seiner Natur zu tun, es hat mit der moralischen Entwicklung zu tun.
Gleichzeitig ist der Mensch in seinem Egoismus jedoch nicht weitsichtig. Ein egoistischer Mensch muss eigentlich weit in die Zukunft planen, um sich seinen Egoismus auch noch später leisten zu können. Allerdings ist der Mensch zumeist nicht bereit in der Gegenwart zu verzichten, um in der Zukunft zu haben.

Dennoch kann man den Menschen zweifellos als das intelligenteste Geschöpf bezeichnen, denn er kann eine Intelligenz entwickeln, die seine übersteigt. Ein Mensch kann keinen Computer perfekt programmieren, denn ein Mensch macht Fehler. Aber ein bestmöglich programmierter, immer noch fehlerhafter Computer kann eine KI, eine künstliche Intelligenz erschaffen, die fehlerfrei programmiert ist. Damit hat sich der Mensch über alles erhoben, was in er bekannten Welt als möglich gilt.

Ob der Mensch eine Fehlkonstruktion ist? Wie kommt ihr darauf? Vielleicht, weil er nicht so scharfe Zähne hat wie ein Wolf, nicht so gute Augen wie ein Adler und nicht so schnell laufen kann wie ein Strauß? Weil der Mensch … nicht an seinen Lebensraum angepasst ist?
Wozu sich an seinen Lebensraum anpassen, wenn man seinen Lebensraum an sich anpassen kann?

Übrigens sind von dem Egoismus beeindruckenderweise Mütter ausgenommen.

Einige Individuen taugen was, andere Individuen taugen weniger, ein paar gar nichts.
Wenn es einen Gott gibt, war der definitiv nicht nüchtern, als er uns zusammen geschraubt hat. Oder er hat kein Talent, was ich widerum bei der gut abgestimmten Natur nicht so ganz glauben kann.
Man merkt, Ich beurteile das Individuum, nicht die Menschheit an sich.
Für mich ist es keine Frage der Masse, sondern das Individuum, das sich behaupten muß, um den Schwung der Masse auszubremsen, zum Nachdenken anzuregen und eine Änderung herbei zu führen. Das Rudel braucht grundsätzlich eine richtige Führung, dann klappt das auch. Aber das Problem der richtigen Führung… ja. Ich denke, diejenigen, die nicht wollen wären am ehesten geeignet und deshalb sind sie auch nie dort, wo sie sein müssten.

Ein moralisches Urteil über eine Spezies als Gesamtes zu fällen ist mMn herzlich sinnlos - erst recht, wenn man selbst dazu gehört. Klar, die Menschheit insgesamt richtet einigen “Schaden” an (wobei allein schon der Begriff “Schaden” einzig und allein aus menschlicher Perspektive Sinn macht!), aber seien wir mal ehrlich: die Trilobiten damals waren nicht viel “netter”. Die haben auch alles gefressen, was ihnen unterkam, und dabei vermutlich auch die ein oder andere Art hopsgehen lassen… Und in geologischen Zeiträumen hat sich das alles als völlig bedeutungslos herausgestellt. XD Jeglicher “Schaden” am Planeten kann als kurzfristig angesehen werden. (Es sei denn, jemand schafft es, den gesamten Planeten zu sprengen - und in dem Fall hat sich das Problem ohnehin von selbst gelöst.) So, und jetzt hätte ich gern eine moralische Einordnung von Trilobiten. <3

Ein moralisches Urteil lässt sich glaube ich schon alleine deswegen nicht fällen, weil wir Teil einer speziellen Moralvorstellung sind. Wir hier in Mitteleuropa unterliegen der seit 2000 Jahre christlich geprägten Moral, die bestimmt nicht die schlechteste ist. In Indien ist seit mindestens, doppelt wenn nicht dreimal so langer Zeit der Hinduismus vorherrschend. Und so weiter und so fort. Man müsste jetzt ein rein theoretisch theologisches Modell aufbauen, ob man einen Menschen frei von moralischen Vorstellungen erziehen könnte, so dass dieser dann ein Urteil darüber fällen könnte. Oder wäre es vielleicht besser, ein Mensch wächst in allen moralisch kulturellen Kreisen auf und kann sich so sein bestes Bild zeichnen? Aber dann ist es immer noch nur eine Meinung, und eine Meinung ist kein logischer, chemischbiologischer Prozess, sondern eine unlogische, zufällig erscheinende Anordnung von Gehirnströmen, die aus Beobachtung, Erfahrung und Naivität resultieren. Bei den meisten menschen bin ich nämlich der festen Überzeugung, dass ihre Meinung nichts mit Nachdenken zu tun hat.

Naja, mit etwas Glück studiere ich ab nächstem Semester Vergleichende Kultur- und Religionswissenschaft, vielleicht weiß ich dann mehr xD

Das Privileg, die Umwelt zu verändern, und zwar drastisch: Atombomben, Planierraupen, Kraftwerke, … Und wir sehen alle, wohin das führt, wenn man das ausnutzt …

Hm, Kageko hat schon Recht. Privileg heißt, dass jemand der einzige ist, der etwas darf. Wer hat es ihm gegeben?
Außerdem muss man sich fragen: Hat der Mensch das Privileg, die Erlaubnis, die Welt zu zerstören, zu schalten und zu walten wie er will? Nur weil er kann? Klingt für mich nicht gut.

Das erinnert mich an diese Geschichte mit den Grundstücken auf dem Mond. Die Amerikaner betrachten den Grund und Boden auf dem Mond als ihr Eigentum. Alter?! Ich mein … ALTER?! Soll’n des? Da kann ja jeder kommen.

Aber genau so ist es leider. Da kann tatsächlich jeder kommen. Als die Menschen sesshaft geworden sind haben sie sich einfach unter den Nagel gerissen, was sie haben wollten.

Ihr kennt alle den Ausspruch Darwins “The Survival of the fittest.”? Im Deutschen fälschlicher Weise mit “Das Überleben der Stärksten” übersetzt. To fit (in) heißt aber hineinpassen. Angepasst sein, hat nichts mit stärke zu tun. Der Stärkste gewinnt nicht. Ein Eisbär kann noch so stark sein, die Kälte ist stärker. Der Wal kann noch so groß sein, der Ozean ist größer. … Versteht ihr? Es geht darum, angepasst zu sein.
Womit ich auf den Menschen zurück komme. Er passt nicht sich der Umwelt an, wie ein Tier, das sich einen Winterpelz wachsen lässt, er passt die Umwelt sich an, indem er Feuer verbrennt um sich daran zu wärmen. Er verändert einfach die Spielregeln zu seinen Gunsten.

wenn an daran denkt und ein gutherziger,naturfreund ist,denkt man “nein,wir sind monster,wir sollten nicht existieren”.
aber wenn man sich das so anschaut,findet man sowohl nachteile als auch ein paar vorteile.
schlecht ist es natürlich,was wir mit der umwelt anstellen.
na klar,wir züchten die tiere auf,aber ist das ein schönes leben für sie?
im medizinischen,organischen,gefährlichen,einfach nur ekligen,sonder- müll?
schon mal weltraumschrott gehört?
woher soll das kommen als von uns?
ich hab mir warly angeschaut,süß aber eine grauenhafte darstellung der zukunft.
leute,es könnt wirklich so sein!
einfach nur schimm.

wenn man sich die ** guten ** dinge anschaut,ist das wohl ein nu sehr schwacher trost.
aber immer hin.
manchen tieren geht es doch gut.
viele sind bedroht,aber denkt man an unsere hunde und katzenfreunde,leben die doch recht einfach,ohne jagen und so.
wir retten ja auch leben und zerstören sie nicht nur.
zählt mir noch ein paar dinge auf,mir fällt nichts mehr ein :(

@Bluecat11
Damit hast du bestimmt recht, aber was hat das mit der Frage nach einem Gott zu tun? Oder mit der Eingangsfrage, ob der Mensch besser nie hätte existieren sollen?

ich wollte damit sagen ob es anderen lebewesen und der welt denn besser geht mit uns.
das heißt,ich finde,es ist nicht gut das wir existtieren,vllt biegt sich das irgendwann in die richtige richtung.
wir sind alle kleine teufelchen muahahahaa :bäh:

Das was du geschrieben hast, ist aber sehr subjektiv. Das kannst du nicht auf alle Menschen übertragen. Es gibt Menschen (auch Nicht-Vegetarier darunter), die sich sehr wohl gut um Tiere kümmern und Nutztiere würdevoll aufziehen.
Der Mensch entwickelt außerdem immer wieder neue Technologien zur Müllverarbeitung oder auch zur Müllvermeidung. Beispielsweise Plastik aus Pflanzen anstatt aus Rohöl.
Wen stört Weltraumschrott? Das Weltall ist voll von “Schrott”.

Du definierst den Menschen über das Tier. Definierst du die Daseinsberechtigung des Tieres auch über den Menschen?

hm,so wie du das sagst,fühl ich mich grad unheimlich doof.
ich hab rad nur daran gedacht,es ist traurig,ich hab in meiner familie und im umfeld keine naturfreunde,da steh ich voll und ganz allein.
ja weltraumschrott,war übertrieben.
die daseinsberechtigung,liegt auf selber höhe wenn du mich fragst.
aber das problm ist das so viele tiere ihre heimt aufgeben müssen und ausgerottet werden.
wenn es keine menschen gäbe,hätte die welt,bestimmt auch andere probleme,also gut ich gebe mich geschlagen.
keine komplette fehlkonstruktion,nichts ist perfekt,man tut was man kann,zum glück b´gibt´s noch unsere wohltäter.

Tut mir leid, ich wollte nicht, dass du dich doof fühlst. Deine Antworten waren ja eigentlich “richtig”, nur nicht zuende gedacht.

keine komplette fehlkonstruktion,nichts ist perfekt
Da stimme ich dir zu. Das trifft allerdings nicht nur auf den Menschen zu. Was würden Tiere alles tun, wenn sie nur könnten? Wusstest du, dass Affen auch Krieg führen? Schimpansen tun das zum Beispiel. Schimpansen gehen auch auf die Jagd nach kleinen anderen Äffchen, um diese zu verspeisen. Nicht für alles kann der Mensch etwas. Wenn Lebensräume durch Naturelemente zerstört werden, haben wir keinen Einfluss darauf, auch wenn wir uns manchmal so stark fühlen, alsob wir all das beherrschen könnten. Doch das ist nicht der Fall.

Und wenn du Menschen mit einem Schwarm Heuschrecken vergleichst, dann siehst du, dass wir alle nur überleben wollen. Die Heuschreckenschwärme in Afrika fressen nicht alles Grün weg, weil sie böse sind, sondern weil sie hunger haben. Und wir zerstören Lebensräume, weil wir uns ebenfalls ausbreiten und Wohnungen und Nahrung brauchen.

Ich möchte bitte bitte, dass das jetzt nicht böse klingt. Mit dauerhafter Kleinschreibung könnte ich mich gerade noch anfreunden, aber bitte, bluecat11, benutz doch hin und wieder mal einen Leerschritt an der richtigen Stelle. Nach einem Satzzeichen kommt ein Leerschritt um das Lesen des Fließtextes zu erleichtern.

Deine Meinung solltest du nochmal in aller Ruhe überdenken. Das ist auch nicht böse gemeint, sondern nur ein wohlgemeinter Rat. Wenn man sich deinen Absatz nämlich anschaut, dann merkt man, dass du dich mit dem Thema eigentlich gar nicht wirklich intensiv auseinander gesetzt hast.
Wir können nicht beurteilen, ob es irgendjemandem ohne uns besser ginge, einfach weil wir die Welt aus einer sehr beschränkten und subjektiven Sichtweise vor uns haben. Sosehr wir uns bemühen, wir können uns einfach nicht in ein anderes Wesen hineinversetzen wie wir das manchmal gerne hätten. Außerdem gibt es nicht so unendlich viele vernunftbegabte Lebewesen auf der Welt und einem Tiger zum Beispiel ist es relativ Schnuppe, davon bin ich überzeugt, ob ein Mensch ihm den Lebensraum nimmt, oder ein anderer Tiger. Es wäre ihm also relativ egal, ob es den Menschen gäbe oder nicht.
Hund würden übrigens ohne den Menschen relativ schnell aussterben, weil sie zu Tode domestiziert wurden. Die meisten Hunde sind ohne den Menschen einfach nicht Lebensfähig. Es gibt eine sehr interessante … nennen wir es Dokumentation auf n24 die sich mit dieser Frage beschäftigt.

Bei Weltraumschrott muss ich auch sagen: Besser in den Weltraum, als hier bunkern. Der Weltraum definiert sich durch Unendlichkeit und unendliche Ausdehnung. Der beschwert sich bestimmt nicht darüber, wenn wir unseren Müll da hin schießen. Wenn es nicht so gefährlich wäre, wäre ich auch absolut dafür, Atommüll in den Weltraum zu schießen. Da fällt die Strahlung eh nicht mehr ins Gewicht.

Aber was genau hat diese Frage mit der Ausgangsfrage zu tun? Wenn wir davon ausgehen, dass ein Gott im katholischen Sinne uns geschaffen hat, dann haben wir sowieso ein Problem. Denn nach der Bibel ist er ein gütiger und strafender Gott der uns alle unsere Sünden vergeben hat noch bevor wir sie begangen haben, denn sein Sohn starb am Kreuz für uns und hat damit Buße getan. Gleichzeitig frage ich mich und kann leider die Quelle nicht wiedergeben:
“Wenn Gott helfen kann, aber nicht will, warum beten wir dann zu ihm?
Wenn Gott helfen will, es aber nicht kann, ist er dann ein Gott?
Wenn Gott nicht helfen will und nicht helfen kann … ?”

Nachtrag sagt, Kageko hats erfasst und sehr schön formuliert.

oh, danke, jetzt hab ich auch noch was dazugelernt ;D
Es ist eine tolle und absolut logische sicht, kampfmieze.
es freut mich, auch sowas zu hören und ich weiß ja auch, dass ihr recht habt.
Es ist nicht nur der mensch an allem schuld,ich hab ja in gewisser hinsicht schon vorhin erwähnt, dass tiere auch alles mögliche anrichten könnten.
so gesehen, ist der fortschritt toll und gut.
natürlich, wer hat sich nicht schon mal die frage gestellt, wie riesig das all ist?
es ist natürlich besser scheint mir aber, wieso auch immer, nicht richtig.
ich verzieh mich mal,
lg

Es ist überaus erfreulich zu sehen, welche Themen hier aufgegriffen werden. :)

Ich erlaube mir, den Thread ein wenig zu entstauben. ^_^

@ Parapluie:

Ich kann dir da nur zustimmen, “Ismael” ist diesbezüglich ein sehr empfehlenswertes Buch!! :3
Dort wird die menschliche Zivilisation zB. mit einem Mann verglichen, der versucht, Flügel zu bauen, mit denen er so fliegen kann wie die Vögel. So baut er sich also ein Konstrukt, nimmt Anlauf von einem Hügel und bewegt sich über das Tal.
Zunächst ist er begeistert, da er wirklich zu fliegen scheint. Er genießt es und bemerkt gar nicht, dass der Boden allmählich immer, immer näher herankommt.
Eine Zeit lang lief sein Experiment so gesehen gut, doch jetzt stellt sich heraus, das er nie flog, sondern die ganze Zeit gefallen ist. Nur leider bemerkt er das erst, als es zu spät ist.

Ich finde diesen Vergleich sehr passend! Das Experiment “Zivilisation” hatte durchaus seine Hochphasen, die scheinbar nur positive Folgen hatten, doch jetzt reift in dem Bewusstsein der Menschen, dass das Meiste davon nie wirklich etwas postives gewesen ist, dass es eher ein weiterer Sargnagel ist, der das Ende ankündigt. (um es mal böse auszudrücken)
Sicher, es gibt Menschen, die schon immer viel über diese Dinge nachgedacht haben und sie nicht so hinnehmen wollen. Aber ob all die halbherzigen (manchmal auch mit großen Bluteifer!) vollbrachten oder geplanten Änderungen JETZT noch etwas nützen, das ist sehr fraglich.

Unsere Gesellschaftsform, wie sie jetzt ist, kann und wird nicht in Ewigkeit so bleiben. Darauf gebe ich Brief und Siegel. ;)
Man hat es an jeder, wirklich jeder Hochkultur der früheren Zeiten gesehen! Sie alle mögen noch so fortschrittlich ausgesehen haben - am Ende sind sie alle untergegangen.
Das einzig Neue an unserem “Untergang” (wenn man das so nennen kann) wird sein, dass nicht nur eine kleine, örtlich begrenzte Kultur betroffen ist, sondern so ziemlich die ganze Welt.
Globalisierung hat natürlich so einigen Komfort für uns gebracht, keine Frage! Aber genau das kann uns auch schnell zum Verhängnis werden.
Leider scheinen jetzt sogar die indigenen Gruppierungen, die bisher mit Popcorn am Rand saßen und unsere Untergänge belustigt beobachten konnten (natürlich nur metaphorisch :P), diesmal involviert zu sein.
Wie ich bei einem Museumsbesuch von einer Australienexpertin erfahren habe, möchten zB. die Aborigines in letzter Zeit als Gegenleistung, dass sie ihr Ausstellungsgegenstände mitgeben, mit ihr in eine Stadt fahren und bei MC Doof dinieren!! Ö___ö (das hat mich echt umgehauen!) Soll heißen, das auch diese Gruppen irgendwann ihr wertvolles Wissen verlieren werden, je mehr sie von “unserer” Zivilisation übernehmen. :/

Aber weiter im Text. ^^

@ kampfmieze: Du sagst, dass die Menschen nicht die Natur verachten?? Ich denke schon. Dabei würde ich nicht sagen, dass das unbedingt aus bösen Willen passiert, aber es passiert.
Beispiel: Biete einem Grundschulkind frische Äpfel aus deiner selbstangebauten Plantage an - sie werden sie mit großer Wahrscheinlichkeit nicht so gern essen wie die schönen, künstlich in proppige Form gezüchteten Äpfel aus dem Supermarkt. Die Kinder machen das nicht aus Verachtung an sich, sondern weil sie dazu herangezogen werden.
Wir werden immer und überall mit Medien berieselt, die uns knackige, unnatürliches Obst zeigen, knackige, wie aus dem Ei gepellte Models (die es im echten Leben einfach nicht gibt), knackige neue Ware, yeah!
Darüber nachdenken, was wir mit dieser Konsumkultur alles anrichten, sollen wir nicht.
Es ist nicht erwünscht.
Und damit es auch so bleibt, gründe man doch einfach ein paar coole Spendenorganisationen, denen wir unser Geld in den Rachen werfen können, schreibe man auf ein Produkt “Bio” und schon haben die Leute ein reines Gewissen!
Wenn ich das alles betrachte, sehe ich hinter alldem nur den Slogan: “Brot und Spiele!”
Um wieder auf den Punkt zu kommen: wir verachten die Natur in der Hinsicht, als das wir uns bereitwillig berieseln lassen und die Dinge aus Bequemlichkeit nicht hinterfragen - die Natur nimmt aus dieser Ignoranz und den Egoismus (wie du richtig bemerkt hast) großen Schaden.
Wenn wir alle ein bisschen unseren bequemen Lebens opfern würden, sähe es schon viel besser aus!
(an dieser Stelle möchte ich die Doku: “Plastic Planet” empfehlen, die man sich auf youtube ansehen kann. In diesem Punkt kann nämlich jeder einzelne von uns wirklich etwas ändern!)

Leider hast du Recht damit, dass wir zum Teil Dinge erschaffen, mit denen wir unsere eigene Intelligenz übersteigen, bzw. die wir gar nicht so erfassen können. Das finde ich nicht gut.
Sehen wir uns mal die Gentechnik an. Wir können noch gar nicht erfassen, was wir damit alles (positiv wie negativ) anrichten können, also sollten wir die Finger davon lassen, so einfach ist das.
Für mich wirkt das, als würde ein Kind mit etwas spielen, dass es überhaupt nicht versteht. Eine gefährliche Kombi.

@ Shivers: Ja, das stimmt allerdings! Wenn man sich die Politik anschaut, fragt man sich auch: Warum sitzt da nicht einer, der viel besser ist? Vielleicht liegt es daran, dass geeignete Menschen gar nicht den Drang haben, Macht über Andere zu besitzen.

@ Kageko: Ich stimme dir weitesgehen zu, allerdings können wir mittlerweile auch Naturgewalten kontrollieren, leider.
Wir können schon das Wetter beeinflussen und ich habe auch gehört, dass Erdbebenmaschinen getestet wurden.(darüber weiß ich allerdings nicht sehr viel).

So, aber die Grundfrage lautete ja, ob es besser wäre, wenn wir nie existiert hätten, richtig?
Ich sage: Nein.

Wie hier schon einige von euch gesagt haben: Wenn wir´s nicht gewesen wären, dann sicher irgendeine andere Art (bei "Per Anhalter durch die Galaxis waren es doch zB die Mäuse, oder?? xD)
Sicher, so wie wir jetzt leben, kann es nicht bleiben. Damit würden wir uns und unseren Lebensraum auf Dauer zerstören, und dass wäre dann doch schon ziemlich dämlich. ;P

Vielleicht hat all das Schlechte, was wir als Art verzapft haben, auch sein Gutes: Denn wie sollte jemand erkennen, was die richtige Lebensweise ist, wenn er nie sehen konnte, was die schlechte anrichten würde?
Alternative, umweltbewusste Denkstrategien kommen erst jetzt auf, da wir sehen, dass wir uns ändern müssen.
Who knows… :hmm:

Tortuga:
jaah, ein Mensch der nachdenkt XD
heisst es beim Thema nicht:
Der Mensch - “Gottes größte Schöpfung” oder absolute Fehlkonstruktion?
ich glaube, der Mensch ist Gottes Schöpfung, und wer die Bibel gelesen hat, weiß, wieso das jetzt so kommt, wie es kommt^^
ihr scheint alle von der Evolutionstheorie auszugehen, aber daran gibt es echt zu viele haken, um das ernst zu nehmen)
ich glaube, wenn die Menschen von ihren Vorfahren, und all den untergegangenen Kulturen lernen würden, würden wir viele Fehler nicht begehen, aber der Mensch neigt nun mal zu vergessen)
nein, der Mensch ist kein Tier, oder kann man die “Krone der Schöpfung” Tiere nennen? o.O

nun, das ist so kurz mal meine Meinung, und ihr versteht, worauf ich hinauswill^^

LG, Antares