Massentauglich ist vielleicht gut für die Geldbörse, aber auch immer für einen persönlich? Ich denke nicht, denn das ist ja auch dann das Problem, wenn man beruflich kreativ arbeitet und immer was massentaugliches machen muss, was einem aber selbst gar nicht gefällt. Dann wird Lust zum Frust.
:bleh: Ich bin Holländerin, ja? XD Ich glaube auch das Anatomie nie falsch sein kann, weil es ja ein Stilelement ist. Die Behauptung war mehr auf meine eigene Anatomie bezogen ^^
@Monkey
Ich finde es ja auch gut, wenn jeder individualistisch ist. Ich will ja auch nicht immer das gleiche sehen, bloß weil es verkauft. Das jemand sind von die Massen abscheiden kann, macht ihm “gut”. Und das bringe ich wieder in Verbindung mit Stil.
Ich habe eine ganz eigene Vision von was einen Zeichner gut macht, und ich verstehe auch das nicht jeder das so sieht wie ich xD Und das ist auch gut so! :D
Ich bleibe aber dabei dass das alles hier eine arg subjektive Sache ist, genau wie Jacaj geschrieben hat. Was gut und schlecht ist, hängt ab von welche Perspektive man drauf schaut.
Öh… du hast das ein bisschen aus dem Zusammenhang gerissen, kommts mir vor. Vielleicht hast du mich auch missverstanden. Ich tendiere dazu mich zu unverständlich auszudrücken. XD;
Ein guter Zeichner kann für mich auch mal abschalten. Er wird nicht immer versuchen das perfekte Bild zu Papier zu bringen.
Damit meinte ich, dass wenn er z.B. eine Studie über Bäume macht, dass er nicht sofort versuchen wird den Baum in einer perfekten athmosphäre in sein Skizzenbuch zu zeichnen sondern er wird in schnellen strichen die grobe Form zeichnen, mehrere Variationen und daraus dann SEINE Bäume zeichnen.
Es ist wichtig, dass man das kann, dass man eben NICHT versucht IMMER 100% zu geben sondern auch mal etwas… keine Ahnung minderwertigeres macht um damit weiter zu arbeiten.
Natürlich werden die Skizzen, wenn er wirklich gut ist, toll aussehen. Und wenn es nur ein paar hingeschmierte Striche sind.
Ein Künstler ist für mich jemand, der einfach mal ein paar Striche hin schmiert um eine Idee fest zu halten ohne erst mal weiter darüber nach zu denken. Er wird nicht versuchen Perfektionismus zu erreichen, denn das ist nicht möglich.
Das habe ich versucht hiermit zu erklären. Ich hätte wohl konkreter sein müssen XD;
Jemand der versucht pefekt zu sein hat schon verloren, denn das ist unerreichbar.
Denn den Perfektionismus den die meisten erreichen wollen ist, dass sie ihr Publikum zu 100% zufrieden stellen. Das ist allerdings nie möglich.
Wenn man perfektionismus für einen selbst so definiert, dass man mit dem Bild 100% zufrieden ist, dann doch denke ich ist es möglich. Aber sehr schwer erreichbar. Aber wer weiß, vielleicht ist mein perfektes Bild ein Bild, dass mein Publikum als schrecklich empfindet. Deswegen ist es schwer bis unmöglich Pefektionismus zu erreichen.
Ein guter Zeichner weiß, wenn es jetzt nicht klappt, dann vielleicht ein anderes mal. Und es wird ihn nicht belasten, denn wenn er dann das nächste mal los legt wird es leichter gehen, weil er entspannter ist, weil er weiß, wenn es wieder nicht klappt dann halt beim nächsten mal!
Das ist natürlich frustrierend aber deswegen muss er auch abschalten können. Das Bild einfach mal ruhen lassen.
Damit wollte ich noch mal verdeutlichen, dass zwar, wie du gesagt hast, der Drang die Ideen weiter zu bearbeiten da sein kann, aber auch die Fähigkeit zu haben eine Idee vielleicht mal nicht zu Verfolgen. Würde ich jede Idee, jeden Witz, jeden Strich in meinen Skizzenbuch ausarbeiten… oh mann ich käme zu nichts anderen mehr D:
Vielleicht ist hier auch ein Untersied in Prioritäten. Wie Argen gesagt hat habe ich auch noch andere Hobbies und dadurch, dass ich mich nicht zu sehr mit dem Zeichnen stresse kann ich auch mal andere Dinge machen.
Wenn ich mich dann wieder ans Zeichnen setze, werde ich wesentlich entspannter sein.
Übrigens denke ich tatsächlich, dass ich ein guter Zeichner bin. XD Aber ich kann noch VIIIIIIEL besser werden.
PS. Ich habe mich jetzt auf keinen weiteren Post bezogen aber ich stimme zum Teil mit euch allen zu bzw erkenne meine eigenen Gedanken in anderen Postings nur besser/anders ausgedrückt :] Andere Aussagen sind nicht mit meinen Vorstellungen kompatibel aber so ist das halt mit Meinungen, gelle? XD
Ich bezweifle aber, dass er bewusst “nicht 100%” gibt. Beim analytischen Zeichnen geht es ja zunächst einmal darum, die Grundstrukturen zu erforschen und sich dann ans Detail und erst später an das Individuelle zu machen. Das ist jenseits von “gut” oder “schlecht” zeichnen.
Deswegen ist es schwer bis unmöglich Pefektionismus zu erreichen.
Ich stimme dir da zu.Perfektion anhand von Beachtung zu messen, ist meiner Meinung nach falsch, da Geschmäcker verschieden sind. Aber ich denke, dass “Perfektion” sehr wohl erreicht werden kann, wenn man es von der Warte des Zeichners betrachtet. Wenn der Zeichner seine Idee so zu Papier bringt, dass er für sich sagen kann, dass das Bild seine Idee nicht besser vermitteln könnte, dann ist das “perfekt”.
Damit wollte ich noch mal verdeutlichen, dass zwar, wie du gesagt hast, der Drang die Ideen weiter zu bearbeiten da sein kann, aber auch die Fähigkeit zu haben eine Idee vielleicht mal nicht zu Verfolgen.
Klar. Ich sehe das auch als Selbstkritik. Mit Sicherheit ist nicht jede Idee phänomenal. :)
Aber du hast recht, ein guter Zeichner hat in der Regel die Fähigkeit, seine Arbeiten auch einmal zu verwerfen. Ich denke, das liegt daran, dass er einfach schon viel gemacht hat, und dass er weiß, dass er das, was er eben gezeichnet hat, noch 100x so oder besser zeichnen kann.
Als ich mit dem Zeichnen begonnen habe, wurde jede Skizze ausgearbeitet und nichts wurde verworfen, weil ich ständig angst hatte, dass ich das nicht mehr so (gut) hinbekommen würde. Das war sehr hinderlich, weil man Fehler natürlich immer mitgeschleppt hat, anstatt diese auszumerzen.
Andere Aussagen sind nicht mit meinen Vorstellungen kompatibel aber so ist das halt mit Meinungen, gelle? XD
Darum geht es doch beim Diskutieren. Wir alle versuchen unsere Ansichten klar mitzuteilen und unser Bild vom “guten Zeichner” irgendwie zu festigen. Hier sind einige Aspekte genannt worden, an die ich noch gar nicht gedacht hatte. Letztlich wird es sowieso nicht DIE eine Definition vom guten Zeichner geben.
Kageko, du studierst das irgendwie, oder? Jedenfalls machst du den Anschein ne Menge Ahnung von der Materie zu haben. Bitte sieh es nicht als Anmaßung, aber ich habe dich noch nicht deine eigene Frage beantworten hören: Würdest du von dir sagen, dass du ein guter Zeichner bist?
Nein, ich studiere “das” nicht. Ich habe mal Freie Malerei und Grafik studiert. Allerdings geht es bei heutigen Kunststudien in Deutschland offenbar nicht mehr darum, ob man gut ist/wird, sondern ob man Abstraktes/Skurriles malen kann. Darum habe ich das Studium abgebrochen. Stattdessen studieren ich jetzt Kommunikationsdesign, wo es auch wieder nicht um “gut” geht, sondern meistens um “trendy”. Einzig unser alter Illu-Prof ist der Meinung, dass man gut zeichnen können muss, damit Illustration studieren überhaupt einen Sinn hat. Unser anderer Prof scheint das anders zu sehen.
Es ist eher so, dass ich mich schon seit Jahren mit Zeichnern über Zeichnungen unterhalte und dass wir einander gegenseitig bestmöglich zu helfen versuchen. Vieles, das ich weiß (und kann), verdanke ich Gesprächen und Kritik mit anderen.
Ob ich ein guter Zeichner bin? Das ist relativ. Es kommt drauf an, mit wem man mich vergleicht. Allgemein schätze ich mich meistens oberes Mittelmaß ein.
Ich will der allerbeste sein........." Das kann natürlich nicht gut gehen..... Dann kommen auch noch so Stimmungsschwankungen zwischen ich bin kagge und will nie mehr Zeichnen und keiner guckts sich an weils kagge ist oder mann das ist doch gut ey WAAAAAAAAAAAAAATCHT MICH verdammich wiso watcht ihr mich nicht! !
hmm, vielleicht sollte ich mal massentaugliches Zeug am Fließband produzieren, vielleicht bringt mir das mehr Ansehen ein. ;)
Ich bin auf der Suche nach Anerkennung. Dabei lege ich wert auf Kommentare.
Wenn ich das so lese sieht das für mich nach einem Konkurrenzkampf aus…
Wer kann hier die besten Kakaos malen oder so ähnlich…
Naja manchmal habe ich auch das Gefühl das hier nur die “guten Zeichner” Aufmerksamkeit bekommen !?
Traurigerweise nein. Ich sehe hier oft genug wirklich gelungene Karten, die manchmal nur einen Kommentar bekommen, während ein Sailor-Moon-Fanart gleich zehn druntergepappt bekommt. Ebenso bekommen bekanntere/beliebtere Zeichner ebenfalls mehr Kommentare/Aufmerksamkeit als unbekannte. Das ist aber überall so. Insofern sagt Aufmerksamkeit in der Regel wohl eher weniger über zeichnerische Fähigkeiten aus.
Das ist echt schade, ich hab gedacht, da könnte man wirklich noch was lernen, wie in den VHS Kursen (also auf Uni-Niveau versteht sich)
Ich denke mal das Kommentarproblem liegt auch hauptsächlich in Bequemlichtkeit und Einfallslosigkeit. Manchmal weiß man einfach nichts, ausser “schön” zu sagen und dann denken sich viele wahrscheinlich, sie können sich nen Kommi sparen. Oder man ist einfach zu bequem, jede Karte zu bewerten die einem gefällt. Aber das Phänomen mit Massentauglichkeit und Beliebtheit ist schon auch ein ausschlaggebender Faktor.
Aber zurück zum Thema: Sich selbst als guten Zeichner zu betiteln ist manchmal gar nicht so einfach, zumindest geht es mir so. Man möchte nicht arrogant wirken, aber sein Licht unter nen Scheffel zustellen ist auch nicht immer das Wahre. Bei mir ist es meistens eher zweiteres. Ich denke die äussere Meinung spielt da dann doch auch ne sehr große Rolle. Am Ende ist es aber wichtig, dass man mit dem zufrieden ist was man macht. Wenn Joseph Beuys nicht drangeblieben wäre, vielleicht gäbe es dann seine Kunstgegenstände heute gar nicht in deutschen Museen (und gerade bei dem frage ich mich oft, wo da bitte die Kunst sein soll [das ist ne rhetorische Frage!] -> Fettecke…tolle Kunst). Irgendjemand wird immer sagen, man sei schlecht, obwohl man gut ist oder auch umgekehrt. Allerdings täte vielen ein Quentschen Zurückhaltung in der heutigen Zeit mal ganz gut. Viele überschätzen sich und sind hinterher enttäuscht, wenn sie dann schlechte Kritik bekommen.
Ich würde die Frage gerne mit einem lauten und deutlichen “NEIN, aber ich mach es trotzdem gerne” beantworten, denn wenn ich einer wäre, würden meine Zeichnungen auch so aussehen, wie in meinem Kopf… andererseits hört man auch oft genug von herausragenden Zeichnern, daß es ihnen genau so ergeht. Ist ein guter Zeichenr also einer, der sich selbst nie gut genug ist und nach Perfektion strebt oder einer, der die Zeichnungen so zu Papier bringt, wie er sie in seinem Kopf haben will.
Gut ist auch ein sehr relatives Wort. Immerhin finde ich Musik, Essen, Klamotten, etc. gut, die andere vielleicht furchtbar finden und genau so gehts mir mit deren Zeug dann auch. Halt doch eine Geschmacksfrage.
Von daher würde ich sagen, ich halte mich für einen Zeichner, der selbst nie zuzfrieden mit sich ist, dem seine Fortschritte grundsätzlich nicht schnell genug gehen und der sich durch seine eigene niedrige Frustrationsschwelle in Sachen zeichnen viel zu schnell demotivieren lässt. Darum ist mir Kritik und Hilfestellung sehr wichtig, da ich seltenst selbst darauf komme, wie ich es “richtig” machen kann. Dazu kommt noch, daß Bilder, von denen ich selbst überzeugt bin, in den seltensten Fällen überhaupt eine schriftliche Reaktion beim Betrachter hervorrufen, was die überzeugung verstärkt, daß meine zeichnungen nicht massentauglich sind. Ist andererseits auch ein Kompliment, denn ich selbst bin auch nciht massentauglich, ich schwimme gern in meinem eigenen kreativen Eckchen als mit dem Strom, auch wenn der manchmal ebenfalls interessant ist. ;-)
Ich beobachte die Diskussion schon eine Weile und habe schon viele Argumente gelesen, die die Qualität eines Zeichners an seinem Können festmachen. Daraufhin habe ich ein wenig nachgedacht.
Sicher, jemand der die Anatomie, Perspektive, Colorationstechnik beherrscht, KANN zeichnen. Aber macht ihn das zu einem guten Zeichner? Ist das Streben nach Perfektion wirklich das, was einen guten Zeichner ausmacht?
Ich kann nur von mir selbst sprechen, aber das ist es nicht, was einen guten Zeichner ausmacht. Für mich ist jemand ein guter Zeichner, wenn er in der Lage ist, mein Herz zu berühren, wenn seine Bilder bei mir Gefühle auslösen.
In meinen Regalen stehen etliche Mangas, die nicht besonders gut gezeichnet sind, aber sie bewegen mich und machen die Geschichte dadurch zu einem guten Werk. Oder würdet ihr behaupten, dass Sailor Moon toll gezeichnet ist? Nee, Beine sind dürr, überlang und einige Sachen sind einfach grottenfalsch. In einem Panel hat Sailor Uranus einen 2 Meter langen Arm mit zwei Ellenbogen (no kidding!) aber das alles stört nicht, weil die Aussage dahinter einfach stimmt. So geht es mir auch mit Bildern. Gute Bilder bewegen mich, animieren mich zu einem Lächeln oder bringen mich zum Nachdenken.
Also bin ich ein guter Zeichner? Nein, ich bin kein Zeichner, ich bin Pädagogin und will das auch bleiben. XD Ich zeichne zum Spaß, zum Ausgleich und zur Entspannung.
Vom technischen Standpunkt kann ich mich sicher auch nicht “gut” schimpfen, dazu mach ich immer noch zu viele Fehler, auch wenn ich mich schon etwas gesteigert habe. Aber natürlich gebe ich mir Mühe. Ich lache und weine mit den Figuren auf meinen Bildern und fühle, was sie fühlen. Ob ich es aber schaffe, damit den Betrachter zu erreichen weiß ich nicht, das muss jeder selbst entscheiden.
Aber ich muss sagen, ich zeichne auch nicht für andere, sondern in erster Linie für mich selbst. Klingt vielleicht seltsam in einer Community, in der man seine Bilder vertauscht. Ich mach mir auch beim Wunschtausch immer meine eigenen Gedanken zu dem geäußerten Wunsch und setze ihn so um, wie es für MICH stimmig ist, nicht so, wie ich glaube, dass der Tauschpartner es gerne haben will. Sonst kann ich nicht damit arbeiten. (Idealerweise deckt sich das aber)
Das bedeutet auch, dass ich nie ein Bild vertauschen werde, mit dem ich nicht zumindest zufrieden bin und bei dem ich mir nicht die größtmögliche Mühe gegeben habe.
Fazit: Ich glaube, es gibt einen Unterschied zwischen “zeichnen KÖNNEN” und “gute Bilder zeichnen”. Sicherlich schließt das eine das andere nicht aus. Wenn jemand, der gut zeichnen kann, auch gute Bilder macht, ist das ein besonderes Vergnügen.
Und: Gute Bilder liegen im Auge des Betrachters. Technisch korrekte eher nicht.
Ich seh es genauso :D
Wenn ein Bild Emotionen in mir auslöst, ist es ein gutes Bild.
Allerdings ist für mich ein akzeptabler Zeichenstil mit vernünftiger Colo auch wichtig…
Um mich nämlich in ein bild reinversetzen zu können, muss es auf mich auch eine gewisse Ästhetik haben.
Aber es gibt genug Zeichner, die vom Zeichenstil und der technik sehr gut sind, aber keine aussagekräftigen Bilder zu Stande bringen :(
Und oft hab ich auch bei mir das Gefühl, dass meine Bilder nichts aussagen und langweilig sind, deswegen bin ich momentan echt unzufrieden :(
Diese beiden Ausagen hinter einander verwirren mich. Vor allem da man die Kommentar-Strukturen hier auf Kakao-Karten nicht mit Animexx oder Deviantart vergleichen darf.
Natürlich ist es immer so, dass Fanarts mehr Kommentare bekommen. Gerade hier wo es viele (für manche immer noch zu wenige) Aktionen zu allgemeinen Themen gibt sind dann Fanarts (vor allem freie) eine Seltenheit.
Wenn eine Fanartkarte hochgeladen wird, dann in den meisten Fällen für jemanden bestimmten, der sich das gewünscht hat. Ich habe auch schon oft genug gesehen, dass solche Karten auch nur zwei oder drei Kommentare bekommen haben (wenn überhaupt) weil niemand sonst damit was anfangen konnte.
Oder es waren nur andere STA Teilnehmer, die auf wunderschöne Karten Kommentare geschrieben haben.
Ich weiß nicht wie es den anderen geht aber ich gebe selten mal so Kommentare, es sei denn die Karte fällt mir beim durchschauen der neusten Uploads ins Auge.
Das die bekannteren, besseren Künstler immer mehr Kommentare bekommen ist auch nicht ungewöhnlich. Das hast du ja gesagt, Kageko. Allerdings finde ich deinen letzten Satz fast ein bisschen… bitter. Die Tatsache, dass die Leute überhaupt erst bekannter/beliebter geworden sind kommt ja nicht von irgendwo her. Die haben sich das auch erarbeitet.
Insgesamt kann man nur sagen, dass man sich keine Gedanken machen sollte, wenn man keine oder nur einen Kommentar auf eine Karte bekomme. Dafür kann man sich dann wesentlich mehr freuen, wenn die Kommentare gegeben werden :3
Ich finde Arroganz kann eine gute Sache sein, wenn man weiß, dass man arrogant ist und sie nur zu passenden Gelegenheiten zum Vorschein bringt.
Weiter oben habe ich geschrieben, dass ich mich selbst für eine gute Zeichnerin halte auch wenn ich mich noch um Lichtjahre verbessern kann. Das klingt arrogant. Ist es auch. Aber wie du gesagt hast, man darf sein Können nicht unter den Scheffel stellen.
Ich bin zufrieden mit meinen Arbeiten und weiß wenn ich einen guten Job gemacht habe auf den ich Stolz sein kann.
Wenn ich dann aber die Bestätigung bekomme werde ich mich freuen wie ein kleines Kind, dass gerade einen Lolli bekommen hat.
Wenn ich im Gegensatz zu meiner Euphorie Kritik bekomme, dann werde ich sie ernst nehmen und versuchen daran zu arbeiten (was wohl häufiger vorkommen sollte als das erstere)
Trotzdem werde ich mich weiterhin als guter Zeichner bezeichnen.
Arroganz hin oder her, wenn ich wirklich so empfinde, dann werde ich das nicht zurück nehmen. xD Und das sollte auch kein anderer!
Es ist halt wichtig das Gleichgewicht zu finden. :]
Finde ich eigentlich auch und wollte ich in meinem Post ursprünglich auch ausdrücken, aber da kommts wieder auf die Definition und das Verständnis der Frage an: Wenn jemand gut -zeichnet- schliesst das nicht unbedingt die Fähigkeit mit ein. Das ist für mich dann eher das was ein “Künstler” macht, also nicht nur den trockenen Aspekt des Zeichnens unterbringen sondern eben auch dass man etwas damit vermittelt. Ob das jetzt das Herz berührt oder nur zum Nachdenken anregt ist mir hier relativ egal, aber das ist für mich (und wohl für sehr viele) mit eins der höchsten Ziele bei dem Hobby dass ich zeichnen nenne…
die Frage kann man halt einfach nur überaus unterschiedlich auslegen. :/a
Nein, natürlich haben sich das die viele fleißig erarbeitet (nicht selten dank 1000 ähnlichen Karten, mit denen sie die Galerie überfluten). Andere widerum sind von Anfang an dabei oder gehen oft zu Treffen, da gucken die Freunde auch schon einmal öfter nach. Den anderen bleibt nur die Hoffnung, nicht schon nach zwei Minuten bei den neuesten Uploads auf Seite 3 zu landen.
Insgesamt kann man nur sagen, dass man sich keine Gedanken machen sollte, wenn man keine oder nur einen Kommentar auf eine Karte bekomme. Dafür kann man sich dann wesentlich mehr freuen, wenn die Kommentare gegeben werden :3
Ich finde Arroganz kann eine gute Sache sein, wenn man weiß, dass man arrogant ist und sie nur zu passenden Gelegenheiten zum Vorschein bringt.
Auch wenn ich’s nicht gern tu, aber da muss ich dir leider recht geben. Es ist wirklich so, dass man die Bilder von Leuten, die klar sagen, dass sie ihre Sachen toll finden (“arrogant sind”), in einem anderen Licht betrachtet. Ich halte es damit auch so, wenn ich Auftragsarbeiten erledige oder für andere etwas zeichne. Es ist einfach besser, wenn ich nicht nach zwei Wochen daherkomme und die Arbeit von “damals” plötzlich als miserabel betitele.
Ganz ehrlich, wer ist schon bereit für ein Bild, dass der Zeichner selbst als schlecht betitelt, genauso viel Geld hinzublättern wie für dasselbe ohne den Kommentar? Insofern finde ich es für die Wahrnehmung der eigenen Person und Bilder durch andere wichtig, mit Selbstkritik nicht so öffentlich um sich zu werfen.
Ist es nicht so, dass wir viele Fehler in einem “perfekten” Bild erst sehen, wenn uns jemand mit der Nase darauf stößt? Ich frage mich manchmal, ob ein Bild durch Worte schlechter werden kann, obwohl es noch dasselbe ist wie vorher. Bisher ist mir das bei fremden Bildern noch nie passiert, meine eigenen sehe ich hingegen dann durchaus in einem anderen Licht. Wie ergeht es euch da?
Also meint ihr, es wäre schon besser auch für sich mal mehr von seinem Sachen überzeugt zu sein, auch wenn man nicht immer so zufrieden ist? Ich habe immer ein wenig Angst mich zu blamieren, wenn ich behaupte ich könnte etwas gut und muss das dann auch beweisen und mein Gegenüber ist dann nicht davon überzeugt.
Für mich ganz klar: Nein.
Zu sehr machen mir die Anatomie und vor allem das Umsetzen eines Bildes im Kopf auf das Papier enorme Probleme. Ohne Zuhilfe Nahme von Modellen (Gliederpuppe/3 D) wäre es noch schwieriger für mich, das gewünschte umzusetzen.
Hinzu kommt meine Art von Stil der nicht dem “Mainstream” entspricht…haha aber eine Anpassung an den Mangastil macht es noch schlimmer xD
Also warum zeichne ich?
Weil es für mich ein Ausgleich ist vom Alltag und weil ich doch gerne dem ein oder anderem eine Freude machen möchte (Sei es Tauschpartnern, Freunde, Familie) und auch ein bisschen fürs Ego wenn jemand sagt das gefällt mir, vielen Dank für das schöne Bild.
Und was macht einen guten Zeichner aus?
Eigentlich wurde schon alles gesagt und um doch noch was mit eigenen Worten zu sagen: Für mich ist ein guter Zeichner, der mit viel Liebe seine Bilder macht (und das sieht man), ganz gleich ob Perfekt in Anatomie/Aufbau oder eben nicht.
nein, jetzt noch nicht. meine anatomie & die HG’s lassen sehr zu wünschen übrig.aber ich lerne noch!
warum zeichne ich?
weil es mir spaß macht!
und ich stecke in jedes bild mühe&liebe.
was macht gute zeichner aus?
zeichner, denen man ihren fortschritt ansieht,und die noch mit der gleichen freude dabei sind wie zu der zeit als sie mit diesem wundervollen hobby angefangen haben (:
Nun ja, ich meine jetzt nicht, dass man von jedem Bild überzeugt sein muss. Wie gesagt, gehört auch ein Fünkchen Fähigkeit zur Selbstkritik zu einem guten Zeichner, wie ich finde. Aber wenn man sein bestes gegeben hat und das Gegenüber das Bild super findet, warum sollte man dann mit “aber, aber” reinreden, anstatt sich den Rest einfach zu denken?
Ein guter Zeichner sollte doch in der Lage sein, seine Bilder für sich selbst sprechen zu lassen, anstatt diese erst großartig kommentieren zu müssen, damit ein Betrachter diese “richtig” versteht.
Schlecht finde ich eher die Heuchler, die hier schon erwähnt wurden, die nämlich immer betonen, wie schlecht sie seien, und dann aus allen Wolken fallen, wenn es Kritik hagelt. Das sind dann auch meistens die Leute, die sich auf ihren Fähigkeiten ausruhen und keine nennenswerten Fortschritte mehr machen. Irgendwann ist es nämlich unter Umständen so, dass ihre Bilder nicht mehr so “gut” sind in den Augen der (langjährigen) Betrachter. Einfach, weil sich diese selbst weiterentwickeln.
Je mehr man (verschiedenes) gesehen hat, desto besser kann man beurteilen, wo jemand (und man slbst) steht. Ansprüche steigen. Ich glaube, dass hier auf Kakao-Karten niemanden mehr jemand vom Hocker reißt, der lediglich in der Lage ist, einen schiefen Strich aufs Blatt zu krakeln. Jedenfalls war es bei mir früher so, als ich noch nicht so viele Zeichner kannte und das Internet noch nicht ganz so populär war, dass ich fast jeden bewundert habe, der einfach nur einen Bleistift in den Händen halten konnte. Diese Leute fand ich damals richtig gut.
Heute bin ich teilweise richtig erschrocken darüber, was ich mal “gut” geglaubt habe.
Also findest du, dass Kindergartenkinder durch die Reihe weg gute Zeichner seien und Können keine Rolle spiele?
Ich finde, das auch Kindergartenkinder für ihr Alter “gute Zeichner” sein können. In diesem Fall sind sie natürlich nicht gleich so gut wie Picasso und co., aber im Vergleich mit ihre Altersgenossen… Ja, da kann der Nachwuchs durchaus auch gut sein. :wiiii:
Aber ob sie sich weiter entwickeln zu was richtig “gutes”… Das muss man dann halt noch sehen xD