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Aquarell

@Chian:
Vielen Dank für das mühselige Durchsehen des ganzen Forenthreads und das Sortieren/Verlinken der Beiträge mit Farben-, Papier- u.a. Tipps am Anfang. Habe die verlinkten Beiträge gleich nochmals angeschaut und finde diese Tippssammlung weiterhin wundervoll. Wenn ich mal Zeit habe, stöbere ich vielleicht auch mal weiter, ob noch etwas Interessantes in der Richtung im Thread zu finden ist, dass man vorne verlinken könnte.

Und demnächst könnte ich mich vielleicht auch mal an einen Test wagen, sofern Interesse besteht. Vergangene Woche war ich nämlich in der Schweiz, was ich gleich mal zum Einkaufen von Caran d’Ache-Produkten genutzt habe, darunter auch ein paar von deren Aquarellfarben.^^

Ich glaube, das hat hier noch niemand gepostet, scheint auch reicht neu zu sein. Auf der Suche nach einer günstigen Quelle für Nassklebeband (ja, ich will Aquarell bald mal wieder ne Chance geben… -_- ) habe ich die von Eller vorgestellten Mijello-Farben jetzt auch beim Zeichencenter Ebeling gefunden. Preislich gibt es eine sehr gute Ersparnis ganz besonders bei den Farben, die zu einer der beiden höchsten Preisgruppen gehören (obwohl ich finde, dass es sich auch bei den unteren drei Preisgruppen schon lohnt). Nicht zu vergessen, dass es beim Ebeling auch noch Staffelpreise gibt… :-) Hab die Preise mal in der Tabelle verglichen:

**Preisgruppe ** **Ebeling ** **Gerstaecker ** **Unterschied **
PG 1 4,22€ 4,95€ 0,73€
PG 2 4,99€ 5,75€ 0,76€
PG 3 5,77€ 6,75€ 0,98€
PG 4 7,44€ 8,75€ 1,31€
PG 5 8,55€ 9,95€ 1,40€

Preise Stand 8.9.2013. Keine Gewähr für Vertipper - korrigiere die dann gern. ;-)

Hier noch mal die Links zu den Farben bei Ebeling und zu Gerstaecker.

Ich würd die Farben vielleicht auch gern mal ausprobieren, habe aber noch nie mit Tuben gearbeitet und bin ja eh der Aquarell-Obern00b. Hätte da jemand vielleicht Tipps für mich? Oder würde man mir, auch aufgrund des Preises, zum Ausprobieren erst mal zu günstigeren und doch guten Tubenfarben raten?
Eine ganz kleine Grundfarbpalette an “must have”-Farben wäre auch schön, da ich mir sicherlich nicht 12 Tuben kaufen kann/werde, bei meinem “Können” (wo sich bei mir eh die Frage stellt, ob ich das überhaupt machen sollte… :hehe: ). 6 Farben wäre mein Maximum, ev. + 1 bis maximal +3 falls das wirklich viel zu wenig ist. PG sind mir relativ egal, nur alles in PG 5 wäre dann doch too much. XD

Danke für den Hinweis! :D Dass Ebeling die im Sortiment hat, muss ganz neu sein… Gut zu wissen. Dann werde ich meine nächste Großbestellung wohl da machen. XDD

(Allgemeiner Tip: nimm lieber wenige gute Farben als mehr billige. Billigfarben verhalten sich wegen der enthaltenen Füllstoffe völlig anders und taugen daher nicht zum Ausprobieren, ob das Medium einem liegt oder nicht.)

@Playgo:
So viel Tipps gibts da gar nicht. Nimm dir 'ne Mischpaltte (slash Untertasse slash anything), ein bisschen Farbe aus der Tube, wasser dazu und probier verschiedene Techniken aus.
Farbe auf der Palette mischen, auf dem Bild, auf dem Bild vermalen, was du eben ausprobiern willst.
An und für sich hab ich die Tubenfarben sogar lieber, aber bei Klötzchenfarben siegt dann meist die Bequemlichkeit über den Mischspaß bei Tubenfarben :D

Hab mir das grad mal angesehen, welche Farben da wie viel kosten, vielleicht stimmt Eller mir bei meiner Einschätzung zu, dass PG1 -2 Farben vollkommen ausreichen von der Zusammensetzung, da findest bei den günstigen schon eine schöne Auswahl an Farben die du dann ja weitermischen kannst.

Das mit den Preisgruppen… Das hängt eben vom Preis der jeweiligen Pigmente ab. Sprich: Farben aus den unteren Preisgruppen sind nicht zwangsläufig “schlechter”, sondern einfach leichter/günstiger herzustellen. Einige der günstigeren Pigmente sind ganz hervorragend, sowohl vom Malverhalten als auch von der Lichtbeständigkeit her. Trotzdem würde ich insgesamt keine Rücksicht auf die Preisgruppen nehmen, einige der besten Pigmente sind nun mal nicht ganz billig. Und gerade im Rot-/Magenta-/Lila-Bereich muss man höllisch aufpassen: es existieren keine (!) billigen, lichtechten, geeigneten Pigmente.

Was ich für eine Grundauswahl bei den Mijello-Farben empfehlen würde… Hm. Sehr hübsch finde ich ja:
Permanent Hellgelb
Permanent Tiefrot
Permanent Rosa
Coelinblau
Bambusgrün
…und ich glaube, damit käme man schon ziemlich weit.

Freut mich sehr, dass ich mit dem Tipp helfen konnte! Und natürlich, dass Eller ihre angekündigte Großbestellung nicht schon gemacht hat. Die Bestellung bei Ebeling spart sicher ein paar Euronen. :-D

Vielen Dank auch an Taku und Eller für die Tipps und die Empfehlungen! Ich denke, ich werde die Farben mal testen, sie sind ja deutlich günstiger als die Horadam-Tubenfarben gleicher Größe, da relativiert sich dann Einiges schon wieder. ^^
Allerdings habe ich bei einer Sache Bedenken: Wie schnell trocknen Aquarelltuben eigentlich ein? Ich bin ja nun wirklich kein Viel-Maler und wenn, dann male ich eher auf kleinen Formaten und die Farben scheinen sehr ergiebig zu sein, daher ist das schon eine durchaus relevante Frage für mich. Ich hasse Verschwendung, mir tut es dann immer Leid drum, sowohl um das Material als auch um das Geld… Und für den Fall, dass sie dann wirklich mal angetrocknet sein sollten, könnte man sie noch verwenden?

Danke auch an Eller für die Farbempfehlungen! Da mir das Problem mit dem Eintrocknen wirklich ein schlechtes Gewissen verursacht (vor allem bei dem Preis), habe ich überlegt, vielleicht sogar erst einmal nur mit je einem Rot-, Gelb- und Blauton zu starten und für die restlichen Farben mische mich mal durch, dann wäre der Verbrauch ja zumindest etwas erhöht und die Gefahr zumindest nicht so groß, dass es zu einer übermäßigen Verschwendung kommt. :-) Jedoch wäre es dann sicher gut zu wissen, ob die Pigmente gut miteinander können, und da kenne ich mich leider gar nicht aus. Meine aktuelle kleine Auswahl aus den drei Grundfarben:

  • Blau: Coelinblau ODER Pfauenblau ODER Preußischblau ODER Ultramarinblau (ich liebe Blau, da ist die Wahl immer besonders schwer… :haha: )
  • Gelb: Permanent Hellgelb ODER Aureolin
  • Rot: Permanentrot ODER Kirschrot ODER Permanent Tiefrot

Na, und dann gibts da natürlich noch einige weitere schöne Farbtöne, die ich hier nicht drin hab, ein paar Grün- und Brauntöne sind auch wirklich sehr hübsch. Insgesamt wirklich eine schöne Farbpalette… Da wünschte ich wirktlich, ich könnte mit dem Medium besser umgehen!

Dafür müsste ich aber vor allem etwas gegen mein Grund-Aquarellproblem unternehmen. Ich bin einfach zu ungeduldig zu warten, bis die Farbe WIRKLICH trocken ist… Was macht ihr, während ihr wartet dass die Farbe trocken ist, wie kriegt ihr die Zeit rum? Malt ihr mehrere Bilder gleichzeitig? Arbeitet ihr an Skizzen? Und wie lange sollte man überhaupt eigentlich warten? Gibt es da eine Faustregel, oder hängt das einfach vom Papier ab? Denn öfters schon bin ich in die Falle getappt, dass sich die Farbfläche trocken angefühlt hat, es aber nicht trocken war und ich mir bei meiner nächsten Schicht wieder alles angelöst und so einen Farbbrei verursacht habe… ;-( (und ja, ich bin nur ein-, zweimal mit dem Pinsel drübergegangen dafür) Muss man das dann wirklich für 3-4 Stunden oder noch länger trocknen lassen? Kann mit einem Fön schummeln? Oder nimmt das Papier das einem (bei wiederholtem Gebrauch) übel?

Das sind jetzt ziemlich Anfängerfragen… Ich hoffe mal, sie wurden hier bisher noch nicht zu oft beantwortet, zumindest die Suche hat mir da nichts 100% passendes ausgespuckt.

Zur Frage des eintrocknens:
Ich glaub das kannste nicht allgemein sagen. Wenn du eine schlechte Tube hast, die bricht oder biegt, trocknets schnell, wenn du die Tube nicht richtig zumachst, oder der Deckel wegen schlechter verarbeitung nicht mehr richtig schließt, etc.
Auf der anderen Seite, und Eller schaut jetzt bitte weg, sind meine Tubenfarben ein ganz billiges Sortiment von Lidl, schon viele Jahre alt (MINDESTENS 5. Da hab ich sie das erste mal geöffnet.) und noch heute in Gebrauch. Muss bei einigen Tuben die Kappe zwar inzwischen mit den Zähnen öffnen, aber noch geht das.

Zur Frage mit dem trocknen: Kommt auch auf die Papiere an. Auf manchen Papieren haste kein Trockenzeit, da ist die Farbe drauf und trocken. Auf andren papieren dauerts natürlich länger, aber das Problem erledigt sich meist von selber: Man muss schließlich neue Farbe anmischen, Pinsel auswaschen, irgendwo was korrigieren, mal kurz Nachrichten auf Facebook checken o.ä. und schwupps, Trockenzeit überbrückt.
Lass den Fön weg, wenns ganz nötig ist, weil du z.B. viel Wasser verwendet hast, lass es einfach liegen. Die Augenblicke Zeit musste dir nehmen, und, wenn du nicht gerade mit Rubbelkrepp arbeitest, so lang und dramatisch ist das wirklich nicht.

Wenn du dir gleich auch Papier bestellen willst: Hahnemühle Aquarell Selection. 12 Papiersorten, für jeden Geschmack was dabei, verschiedene Stärken, Oberflächen, Strukturen, Beschaffenheiten. So kannste dich direkt mal durchprobieren zu einem wirklich fairen Preis und musst kein Geld verschwenden, weil du dir einen ganzen Block gekauft hast und der am Ende gar nicht so deins ist.

Keine Ahnung - aber mir ist noch keine eingetrocknet. Wenn man die Dinger richtig zudreht, sollte das nicht passieren. Falls doch: über Nacht geöffnet in ein Wasserglas stellen, dann löst sich das Problem auch wieder…

Vorsicht: das Aureolin ist ein bisschen braunstichig. Ein hübscher Ton, aber als “Basisgelb” würde ich das jetzt nicht unbedingt nehmen.

Nach 3-4 Stunden ist Aquarellfarbe noch nicht wirklich trocken - dafür muss man mindestens 24 Stunden warten, bei dickeren Papieren eventuell auch länger. Faustregel: falls sich das Papier noch kühl anfühlt, ist es nicht wirklich trocken. (Wärmeleitfähigkeit hängt vom Wasser im Papier ab.) Einen Fön würde ich nicht empfehlen, der drückt die Farbpigmente tiefer ins Papier, dadurch erscheinen sie am Ende matter.

Danke euch beiden für eure Antworten! Also wenn das Eintrocknen nicht so das Problem ist, dann starte ich wohl doch mit ein paar Farben mehr. Dann fällt auch die Entscheidung beim Blau leichter. :wiiii: Aber ich merke daran wirklich mal wieder, wie wenig ich über dieses Medium weiss.

@ Trockenzeit: Uh… Mindestens 24 Stunden? Ok, dann wundere ich mich jetzt wirklich nicht mehr über meine Ergebnisse. Da ich das jetzt weiss denke ich mal, dass das Problem mit der Ungeduld vielleicht nicht mehr so schlimm wird. Wenns dann eh so lange liegen muss, dann kann ich nach der Runde auch direkt was anderes machen / malen und gut ist. Wird sicher besser funktionieren als alle 5 Minuten nachgucken. ^^;
Und die Info zum Fön ist auch sehr nützlich. Wieder was gelernt!

@ Aquarellpapier: Öh… also an vorhandenen Papiersorten mangelt es mir ganz sicher nicht, ich habe MEHR als genug… XD Mittlerweile dürfte es etwa 8 verschiedene Papiere in unterschiedlicher Stärke und Oberflächenstruktur von verschiedenen Marken sein (nein, die zu kaufen ist natürlich KEIN Hinweis auf eine Sucht ;-) ). Hab ja auch schon mal was mit dem Medium gemacht, aber so oft fass ich das aufgrund der bisherigen Erfahrungen nicht an.

@ Aureolin: Ah, gut zu wissen! Kommt ja auf Bildern nie so prima rüber wie in Echt. Aber für die Motive an denen ich mich versuchen will ist das eventuell eine richtig interessante Farbe.

Hm, jetzt bin ich doch wieder sehr neugierig. Ich muss noch ein paar Tauschkarten machen, aber danach wollte ich dann wirklich mal wieder einen Versuch starten. Vorher schau ich aber wohl auch noch mal im Bücher-Thread vorbei um meiner Unwissenheit vielleicht noch mehr Einhalt zu gebieten. Danke für eure Hilfe bisher!

Hüstel Args das mit der Trockenzeit hatte ich missverstanden :D Ich dacht du meinst sowas wie Trocken genug zum neue Schicht draufmalen.

Das meinte ich eigentlich auch. Muss ich jetzt also doch nicht 24 Stunden warten…? verwirrt ist Dass man am Ende länger warten muss bis das Bild durchgetrocknet ist, ist klar. Da würd ich das schon 1 Tag liegen lassen bevor ich die Karte zuschneide.

Jo, je nach Papier kann ich direkt drübermalen oder muss ein paar Minuten warten. Nur wenn ich Rubbelkrepp auf Farbe verwend wart ichn bissl länger, je nach Papier bis zu ner 3/4 Stunde.
Auf dem Hahnemühle Cezanne z.B. kannst direkt weitermalen, die Farbe ist da recht schnell sicher auffm Papier. Auffm Canson Montval hab ich sehr lang gewartet, bis ich da ne zweite Schicht drübergemalt hab, außer ich hab fließend ineinander gemalt.

Mir ist grade was komisches passiert. Ich habe bei einer Karte Rubbelkrepp verwendet und als ich es weggerubbelte hat sich die Farbe verändert! Es sieht jetzt nicht schlecht aus, aber unerwartet wars halt. Ist das normal oder passiert das öfter?

Sagen wir mal so: ich warte tatsächlich pro Schicht mehr als 24 Stunden. Da kann man dann ziemlich sicher sein, dass sich nichts wieder anlöst, wenn man nicht gerade zu sehr mit dem Pinsel schrubbt. Früher wieder drüberzugehen klappt höchstens bei sehr dünnen Farbschichten, und auf den meisten Papieren würde die untere Farbschicht zumindest zum Teil wieder angelöst. Teilweise will man diesen Effekt ja, dann ist das okay - aber für saubere Lasuren braucht man halt doch etwas mehr Geduld.

@ Watanudon: inwiefern “verändert”? Wenn die Farbe nur heller geworden ist, ist das normal… Wenn sich jetzt aber dein Grün in Knallpink verwandelt haben sollte, hast du ein kleines Problem. ;)

Ah ok. Ein mittleres blau ist etwas heller geworden.

Dann würde ich davon ausgehen, dass einfach ein Teil der Farbe am Rubbelkrepp festgeklebt ist und mit abgerubbelt wurde. Unschön, aber nicht weiter erstaunlich.

Ich habe mir auf der Connichi ein Starterset von den Pebeo Colorex Aquarelltuschen zugelegt.

[

FARBSORTIMENT:
Das Farbsortiment erscheint mir im Großen und Ganzen ausgewogen. Wichtig ist, dass es Cyan, Magenta und primäres Gelb gibt, aus denen man dann alle anderen Farbtöne Mischen kann.
Mein Starterset enthält die Farben Cyan, Magenta, primäres Gelb, Kobaltblau, Violett, Sepia, Sanguine (ein Rotbraun), Schwarz und Weiß. Mir fehlt hier eigentlich noch ein Grünton. Man kann ihn sich zwar gut aus Gelb und Cyan selbst mischen, aber irgendwie fehlt er einfach.

Allerdings stört mich ein Fakt etwas, der eigentlich als „hilfreich“ deklariert ist: Die drei Grundfarben Cyan, Magenta und primäres Gelb sind als einzige Farben der Reihe nicht komplett wasserlöslich. Einmal durchgetrocknet, kriegt man die Farben nicht mehr angelöst. Andererseits kann man so auch ziemlich gut ticksen (Violette Schatten aus Cyan und Magenta und gelbes Licht gehen nie mehr weg beim Übermalen, höhöhö). inwieweit mich das behindert oder mir hilfreich ist, muss ich erst noch durch weiteres Gebrauchen der Farben eruieren. Alle anderen Farben kann man nach dem Trocknungsvorgang wie auch bei „normalem“ Aquarell wie gewohnt wieder mit etwas Wasser anlösen. Solange die Farben aber noch feucht sind, lassen sie sich allesamt noch mit Wasser bearbeiten.

FARBINTENSITÄT:
Sehr intensive Farben, wie erwartet. Jedoch können sie in keinster Weise mit den Ph.Martins Aquarelltuschen mithalten, die ich ebenfalls kurz antesten durfte (im direkten Vergleich wirken die Colorex-Farben direkt stumpf - aber die PH-Martins verursachen ja auch fast schon Augenkrebs… und ich hatte nicht die selben Farben zur Verfügung wie bei meinem Ph-Martins-Testbild.). Aber dennoch sind die Farben intensiver oder gleich intensiv wie bei anderen mir bekannten Aquarellprodukten. Das Grün, das ich aus Gelb und Cyan gemischt habe, kreischt schon fast. Die Brauntöne und Mischungen mit Braun werden allerdings sehr schnell stumpf, was schade ist, aber das liegt wohl einfach am Braun und somit in der Natur der Sache.

VERARBEITUNG UND MALVERHALTEN:
Die Fässchen, die ich habe, sehen stabil aus, allerdings wirken sie auch etwas billig. Die „richtigen“ Fässchen samt Pipettendeckel kann ich mangels Vorliegen nicht beurteilen.
Die Farben fließen wunderschön auf angefeuchtetem Papier und sie lassen sich prima vermalen. Pur sind die Farben sehr kräftig, man kann sie sehr gut mit Wasser verdünnen. Verläufe lassen sich gut erstellen. Die Farben sind sehr ergiebig.

TRANSPARENZ:
Die Farben sind allesamt transparent. Lasieren ist ohne Probleme möglich.

LICHTECHTHEIT:
Keine der Farben ist sonderlich lichtecht, was auch auf der Verpackung angegeben wird. Man soll nach Fertigstellung laut Hersteller am besten einen UV-Schutzfirnis auftragen. Einzelne Lichtechtheitsangaben konnte ich auf den Fässchen und auf der Homepage des Herstellers nicht finden.

DEKLARATION:
Auf einigen Fässchen fehlen die Farbbezeichnungen in Worten und auch der Farbcode. Angaben zur Lichtechtheit und Zusammensetzung der Farben fehlen, diese kann man auch nicht auf der Homepage des Herstellers einsehen. Die Fußnoten der Farbkarten auf der Homepage enthalten zwar Sternchenbewertungen für die Lichtechtheit, bei den Farben in der Farbkarte selbst lassen sich diese jedoch nicht wiederfinden.
Grade für Menschen, die Wert auf Kenntnis der verwendeten Pigmente und Lichtechtheit der Farben legen, ist das ein Nogo. Für Otto-Normal-Hui-Schau-mal-Aquarelltusche!-Nutzer ist das allerdings zu verschmerzen. (bei Copics weiß auch keine Sau, was eigentlich drin ist und lichtecht sind sie auch nicht hust)

PREIS-LEISTUNGS-VERHÄLTNIS:
Die Farben halten definitiv, was sie versprechen. Beim Preis von 16 Euro für 7 Farbtöpfchen á 20ml plus je ein 20 ml-Töpfchen in Schwarz und Weiß und 20 ml Rubbelkrepp und 3 Pipetten ist wirklich nichts verkehrt. Jedoch sei dazu gesagt, dass ich das ganze zum Messe- und Einführungspreis ergattern konnte, dieses Einsteigerset kostet normal 28 Euro (meinmangashop.de). Ein 45-ml-Fässchen kostet je nach Bezugsquelle zwischen 5 und 7 Euro (meinmangashop.de, gerstaecker.de, amazon.de,…)
Man sollte sich nur noch ein paar Pipetten und eine Mischpalette (zur Not leere, gereinigte Toffifee-Packung) zulegen, weil man die Pipetten definitiv nicht wirklich farbfrei bekommt, und die Farben dann zu verunreinigen wär ne ziemlich blöde Idee. Und niemals mit einem Pinsel in die Farbfässchen gehen. Anders als Näpfchen und Tuben lassen sich Farbreste nämlich gar nicht erst entfernen :/ weil flüssig und so.

Eventuell liefern andere Papiere auch andere Ergebnisse die Leuchtkraft und Anlösbarkeit betreffend, aber ich hatte gerade nur das Hahnemühlepapier Echtbütten rau zur Hand und das hat (mal wieder) ganz bös gefusselt. Ich werde den Test dann noch entsprechend updaten, wenn mir nach dem Bekleckern von anderen Papiersorten noch was auf- oder einfällt.
Schwarz (Eigentlich China-Tusche und keine Aquarellfarbe), Weiß und das Rubbelkrepp habe ich noch nicht getestet, werde ich dann aber ebenfalls hier updaten :D

Hier noch mein kleines Testbildchen auf einem Postkartenaquarellpapier, von dem ich nicht weiß, woher es kommt oder wie es heißt, aber icc meine es könnt Fabriano sein… (Die Farben leuchten mehr als auf dem Hahnemühle und es fusselt vor allem nix…):
http://31.media.tumblr.com/252bed5a3c4af9b7b3221cc573343cf2/tumblr_mta5haZtxf1s3dfv4o3_1280.jpg](

FARBSORTIMENT:
Das Farbsortiment erscheint mir im Großen und Ganzen ausgewogen. Wichtig ist, dass es Cyan, Magenta und primäres Gelb gibt, aus denen man dann alle anderen Farbtöne Mischen kann.
Mein Starterset enthält die Farben Cyan, Magenta, primäres Gelb, Kobaltblau, Violett, Sepia, Sanguine (ein Rotbraun), Schwarz und Weiß. Mir fehlt hier eigentlich noch ein Grünton. Man kann ihn sich zwar gut aus Gelb und Cyan selbst mischen, aber irgendwie fehlt er einfach.

Allerdings stört mich ein Fakt etwas, der eigentlich als „hilfreich“ deklariert ist: Die drei Grundfarben Cyan, Magenta und primäres Gelb sind als einzige Farben der Reihe nicht komplett wasserlöslich. Einmal durchgetrocknet, kriegt man die Farben nicht mehr angelöst. Andererseits kann man so auch ziemlich gut ticksen (Violette Schatten aus Cyan und Magenta und gelbes Licht gehen nie mehr weg beim Übermalen, höhöhö). inwieweit mich das behindert oder mir hilfreich ist, muss ich erst noch durch weiteres Gebrauchen der Farben eruieren. Alle anderen Farben kann man nach dem Trocknungsvorgang wie auch bei „normalem“ Aquarell wie gewohnt wieder mit etwas Wasser anlösen. Solange die Farben aber noch feucht sind, lassen sie sich allesamt noch mit Wasser bearbeiten.

FARBINTENSITÄT:
Sehr intensive Farben, wie erwartet. Jedoch können sie in keinster Weise mit den Ph.Martins Aquarelltuschen mithalten, die ich ebenfalls kurz antesten durfte (im direkten Vergleich wirken die Colorex-Farben direkt stumpf - aber die PH-Martins verursachen ja auch fast schon Augenkrebs… und ich hatte nicht die selben Farben zur Verfügung wie bei meinem Ph-Martins-Testbild.). Aber dennoch sind die Farben intensiver oder gleich intensiv wie bei anderen mir bekannten Aquarellprodukten. Das Grün, das ich aus Gelb und Cyan gemischt habe, kreischt schon fast. Die Brauntöne und Mischungen mit Braun werden allerdings sehr schnell stumpf, was schade ist, aber das liegt wohl einfach am Braun und somit in der Natur der Sache.

VERARBEITUNG UND MALVERHALTEN:
Die Fässchen, die ich habe, sehen stabil aus, allerdings wirken sie auch etwas billig. Die „richtigen“ Fässchen samt Pipettendeckel kann ich mangels Vorliegen nicht beurteilen.
Die Farben fließen wunderschön auf angefeuchtetem Papier und sie lassen sich prima vermalen. Pur sind die Farben sehr kräftig, man kann sie sehr gut mit Wasser verdünnen. Verläufe lassen sich gut erstellen. Die Farben sind sehr ergiebig.

TRANSPARENZ:
Die Farben sind allesamt transparent. Lasieren ist ohne Probleme möglich.

LICHTECHTHEIT:
Keine der Farben ist sonderlich lichtecht, was auch auf der Verpackung angegeben wird. Man soll nach Fertigstellung laut Hersteller am besten einen UV-Schutzfirnis auftragen. Einzelne Lichtechtheitsangaben konnte ich auf den Fässchen und auf der Homepage des Herstellers nicht finden.

DEKLARATION:
Auf einigen Fässchen fehlen die Farbbezeichnungen in Worten und auch der Farbcode. Angaben zur Lichtechtheit und Zusammensetzung der Farben fehlen, diese kann man auch nicht auf der Homepage des Herstellers einsehen. Die Fußnoten der Farbkarten auf der Homepage enthalten zwar Sternchenbewertungen für die Lichtechtheit, bei den Farben in der Farbkarte selbst lassen sich diese jedoch nicht wiederfinden.
Grade für Menschen, die Wert auf Kenntnis der verwendeten Pigmente und Lichtechtheit der Farben legen, ist das ein Nogo. Für Otto-Normal-Hui-Schau-mal-Aquarelltusche!-Nutzer ist das allerdings zu verschmerzen. (bei Copics weiß auch keine Sau, was eigentlich drin ist und lichtecht sind sie auch nicht hust)

PREIS-LEISTUNGS-VERHÄLTNIS:
Die Farben halten definitiv, was sie versprechen. Beim Preis von 16 Euro für 7 Farbtöpfchen á 20ml plus je ein 20 ml-Töpfchen in Schwarz und Weiß und 20 ml Rubbelkrepp und 3 Pipetten ist wirklich nichts verkehrt. Jedoch sei dazu gesagt, dass ich das ganze zum Messe- und Einführungspreis ergattern konnte, dieses Einsteigerset kostet normal 28 Euro (meinmangashop.de). Ein 45-ml-Fässchen kostet je nach Bezugsquelle zwischen 5 und 7 Euro (meinmangashop.de, gerstaecker.de, amazon.de,…)
Man sollte sich nur noch ein paar Pipetten und eine Mischpalette (zur Not leere, gereinigte Toffifee-Packung) zulegen, weil man die Pipetten definitiv nicht wirklich farbfrei bekommt, und die Farben dann zu verunreinigen wär ne ziemlich blöde Idee. Und niemals mit einem Pinsel in die Farbfässchen gehen. Anders als Näpfchen und Tuben lassen sich Farbreste nämlich gar nicht erst entfernen :/ weil flüssig und so.

Eventuell liefern andere Papiere auch andere Ergebnisse die Leuchtkraft und Anlösbarkeit betreffend, aber ich hatte gerade nur das Hahnemühlepapier Echtbütten rau zur Hand und das hat (mal wieder) ganz bös gefusselt. Ich werde den Test dann noch entsprechend updaten, wenn mir nach dem Bekleckern von anderen Papiersorten noch was auf- oder einfällt.
Schwarz (Eigentlich China-Tusche und keine Aquarellfarbe), Weiß und das Rubbelkrepp habe ich noch nicht getestet, werde ich dann aber ebenfalls hier updaten :D

Hier noch mein kleines Testbildchen auf einem Postkartenaquarellpapier, von dem ich nicht weiß, woher es kommt oder wie es heißt, aber icc meine es könnt Fabriano sein… (Die Farben leuchten mehr als auf dem Hahnemühle und es fusselt vor allem nix…):
http://31.media.tumblr.com/252bed5a3c4af9b7b3221cc573343cf2/tumblr_mta5haZtxf1s3dfv4o3_1280.jpg)

Oh, zu den Aquarelltuschen kann ich ein wenig ergänzen, habe sie mir auch auf der Connichi angeschafft.

Weder das Weiß noch das Rubbelkrepp werden bei mir Verwendung finden und zwar aus folgenden Gründen:

Das Rubbelkrepp hab ich an mehreren Bildern auf unterschiedlichen Papieren (unter anderem Hahnemühle Universalpapier und Bamboo) ausprobiert und jedes mal hat es mir beim Abrubbeln (ich konnte noch so vorsichtig sein) das Bild zerstört, da sind ganze Fetzen vom Papier mit abgegangen.

Das Weiß eignet sich lediglich zum Mischen mit den anderen Tuschen um pastellige bzw. milchige Töne zu bekommen. Zum setzen von Highlights sind sie definitiv nicht zu gebrauchen, da die Tusche dafür zu dünn ist.

Wenn wir schon grade bei Highlights setzen sind kann ich allgemein noch sagen, dass die Tusche die Farbe von Gelstiften förmlich aufsaugt, da ist es nötig mehrmals über die selbe Stelle zu gehen, dass es halbwegs weiß ist.

@ Rieko_Okuda: Rubbelkrepp auf Hahnemühle Bamboo ist generell eine schlechte Idee, egal welche Marke das ist. Die Überfläche ist einfach zu empfindlich dafür. ;-) Hatte das Drama auch schon… ^^; Das Universalpapier verträgt - sofern ich jetzt den richtigen Block vorliegen und im Kopf habe - auch nicht gerade gut Rubbelkrepp. Auf anderen Sorten wiederum, die stärker verleimt sind (ich meine, daran liegt es), funktioniert es besser. Aber das liegt wie gesagt am Papier und nicht am Rubbelkrepp.

Ich hatte auch noch andere Papiere, das waren jetzt nur grade die zwei die mit noch aus dem Kopf eingefallen sind… das Zeug ist im Vergleich zum Schmincke-Rubbelkrepp seeeehr flüssig und ich hab das Gefühl das frisst sich richtig ins Papier…