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Aquarell

Ich persönlich kann empfehlen, die Stifte trocken auf einer Grundierung von getrockneter Aquarellfarbe zu benutzen. Und dann eventuell mit einem Wattestäbchen zu verwischen. So mache ich das, damit kann man schöne Schattierungen machen.

Und das Aufspannen von Papier ist nicht immer nötig. Ich denke, das hängt davon ab wieviel Wasser man benutzen will.
Ich jedenfalls spanne mein Papier nie auf.

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…sich auch mal einmisch, da sie nun was im Kunstunterricht gelernt hat…

Zum Thema Papier aufspannen. Das macht man ja eigentlich, damit sich das Papier, nachdem man es mit dem wasser nässt, sich wieder ordentlich glattzieht und sich die flüssige FArbe nicht in den Wellen sammelt. Allerdings denke ich, dass dies bei dem kleinen KAKAO-Format nicht zwingend nötig ist.
Normalerweise sind Aquarellblöcke (zumindest einige) auch von 4 Seiten geleimt, so dass sie ohnehin gleich aufgespannt sind und man sie erst nach dem fertigstellen des Bildes loslöst.

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Meine Erfahrung ist allerdings, dass auch vierseitige Leimung das Wellen-Problem nur abmildert, nicht vollständig beseitigt - das Papier dehnt sich ja trotzdem aus und hat hinterher (also nachdem es nass war) eine etwas größere Fläche als vorher… Zwar minimal, aber es gibt halt Wellen. Ein richtiger Ersatz fürs Aufspannen ist das also nicht, gerade bei großen Formaten. Höchstens für faule Leute, oder wenns nicht so sehr darauf ankommt.
Klar, fürs KaKAO-Format sind solche Erwägungen völlig irrelevant, weil die Dehnungsrate eines normalen Aquarellpapiers unter 1mm pro Meter liegen dürfte.

auch mal was zum Thema sagen muss

Es heißt ja immer, das Aquarell ziemlich teuer ist, aber ehrlich gesagt ist das Ganze immer noch billiger als eine Copicmarker-Sammlung. Die Farbkonzentrate halten echt lang, und selbst teuere Farben (wie Türkis oder Violet) kosten um die 4 € , Das Set von Igor Trestoi mit 24 ganzen Näpfchen kostete gerade mal 14 € und ich arbeite schon ewig damit.

@Aurore: als Alternative zu weißem Aquarell würde ich eher weiße Guache verwenden. Guache (im allgemeinen Sinne Wasserfarben) hat eine höhere Deckkraft wie Aquarell und eignet sich prima zum drübermalen. Außerdem ist das Zeug echt billig. Bei einem Laden für Künstlerbedarf (z.B. Boesner) habe ich mir ein 12 Tuben Set (mit 12 ml Tuben) für 2, 40€ gekauft.

Boesner kann ich echt nur empfehlen, der hat auch einen Katalog (ein richtiger Prügel) und einige Sonderangebote.

Aquarellpapier gibt es auch von Canson: ungefähr 12 € für einen 300m/g Aquarellblock, Din A4, 30 Blatt

(die Preise sind nur ungefähr, an die Cents kann ich mich nicht mehr erinnern)

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@Charoi
Ich habe auch einen Aquarellblock von Canson, 300g/m², 20 Blatt. Und der hat 6 Euro gekostet…?

hmm… der Skizzenblock von Canson hat auch 6 € gekostet (aber das sind 300 Blatt)

wo hast du denn den Block gekauft? Sparfuchs bin

…Sparen ist immer gut. Allerdings sollte man dennoch auf Qualität achten sonst kann es schnell zu unerwünschten Streifen und Unebenheiten kommen.
einige meiner Mitstudenten haben das billigste Papier und Synthetikpinsel und konnten, trotz wirklich perfeckter Technik keine streifenfreie LAsur anlegen, wärend ich irgendwie quer übers Blatt Pinsel und es trotzdem ganz gut wird (ich denke, besonders die Pinsel sind sehr entscheidend…Echthar ist schon empfehlenswert).
Und ganz recht im Gegensatz zu Copics sind selbst Qualitätsfarben noch günstig.
Auch wichtig ist ein Fön, damit man die nassen Bildstellen schön schnell trocken bekommt um weiterarbeiten zu können. Persönlich hatte ich am Anfang nur Probleme, da ich die bemalten Bildstellen nie richtig hab durchtrocknen lassen und sich die FArbe dann durchs übermalen wieder abgelöst hat.

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Weiße Guache ist absolut nichts für mich.Wenn ich mit reinem Acryl oder Guache zeichne ok aber erstens konnte ich nicht feststellen,dass die Deckkraft regelmäßig ist und zweitens ist sie mir von der Konsistenz viel zu dick was dann aber auch das unregelmäßige Zeichnen wieder hervorruft.Wird sie dann zu stark verdünnt(was ich in meinem Fall tun müsste) ist sie kaum deckend und ich muss mehrmals drüber gehen,was für mich auch wieder nicht vorteilhaft ist,wenn ich dünnen Linien möchte und dazu noch dünnes Papier verwende.Erst recht wenn ich da an solche Billigprodukte denke.Gerade bei Aquarell,Acryl und Guache ist es mir sehr wichtig das die Farben Qualität haben.Mit billigen Produkten kann man ganz leicht auf die Nase fallen ich spreche da ganz genau aus eigener Erfahrung.
Ich kann verstehen wenn manche meinen sie kommen gut damit zurecht und ihnen gefällt es mit Guache zu zeichnen aber mein Fall ist es nicht auf Dauer und ich würde Guache eben nicht weiterempfehlen und Aquarell immer den Vorzug geben.

Gouache ist dann am Besten, wenn man sie frisch anrührt. Dann hat sie auch eine schön gleichmäßige Konsistenz. Ich bin bloß zu faul dafür, wenn ich nur “mal eben” ein paar Glanzlichter setzen will. Und gute fertige Gouache (z.B. von Schmincke) ist leider sauteuer.
Bei Acrylfarben lohnt es sich aber, das Liquitex Weiß zu testen - ist flüssiger als “normale” Acrylfarben, lässt sich bei Bedarf auch mit Wasser verdünnen und deckt super.
Billigprodukte würde ich ebenfalls generell nicht freiwillig verwenden… Ich bin ja sogar schon beim Papier verdammt zimperlich. ^^ Es gibt gelegentlich günstige Sachen, die trotzdem hervorragende Qualität haben, aber das sind halt eher Ausnahmen.

Also ich habe die Erfahrung gemacht, dass es auf die Quali der Farben grundsätzlich weniger ankommt. Hauptsache die Pinsel sind top. Wenn die gut sind, kann man auch Bilder auf normalen Stoff und mit Bauernfarbe pinseln und sie kommen anständig raus.
Mit Föhnen hab ich allerdings ziemlich schlechte Erfahrungen gemacht. Sowohl mit Aquarell als auch mit Acryl. Ich würde die Bilder von daher einfach so trocknen lassen. Das braucht zwar Geduld (und das ausgerechnet von mir XD), aber dafür sind sie hinterher sicher nicht irgendwie verrunzelt, gewellt oder rissig.

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Mh, also ich hatte früher mal billige Aquarellfarben, und die Bilder mit denen sind inzwischen grauenvoll verblasst… Also man sollte schon eine Qualität nehmen, die lichtecht ist. Die Feinheit der Pigmente ist auch noch ein wichtiges Qualitätskriterium, also ich finde, dass man da schon Unterschiede merkt. Und ich hatte mal Farben, die sich nicht richtig gleichmäßig anlösen ließen, wo also das Bindemittel nicht gleichmäßig verteilt war - ebenfalls tödlich…

Pinsel sind natürlich mindestens genauso wichtig. Ich hab da ja zum Glück welche von daVinci, die sind ganz einwandfrei.

Aber das Wichtigste… ist immer noch das Papier. ^^ Da kriegt man bei gleicher Technik völlig unterschiedliche Ergebnisse.

Ich lasse meine Sachen auch immer einfach so trocknen. Ist zwar langsamer, aber das Ergebnis ist letztendlich etwas gleichmäßiger.

Hmmm…aslo ich hatte bisher keine Probleme mit dem Fön, da meine Papier gut ist, zieht es sich auch anständig wieder glatt. außerdem soll man das Papier ja nicht so dermaßen durchnässen, dass sich Seen bilden XD .
Desweiteren reden wir hier von KAKAO-Karten, insofern hält sich das mit den Wellen echt in Grenzen XD.

Ich hab zwar keine Ahnung von Aquarell, aber ich würde prinzipiell behaupten, dass es auch darauf ankommt, wie heiß man den Föhn einstellt?!

Auch auf die Stärke des Luftstroms… das “drückt” ja das gefärbte Wasser durch die Papierfasern und verteilt es anders. Mir ist das regelmäßig zu riskant, gerade bei weichen oder strukturierten Papieren.

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Kann ich mir vorstellen. Ich würde es wohl zwei oder drei Mal machen, dann hätte ich die Nase voll und würde das Bild einen Tag liegen lassen, bevor ich weitermache ^^"

O_O omg!
Da habe ich ja eine Qualitäts-Diskussion ausgelöst :)

erstmal zum Thema “Schnäppchen”: Die Farben, die ich bis jetzt verwende waren nicht teuer—und haben eine hohe Lichtbeständigkeit. Auch Bilder, die schon 2 Jahre auf dem Buckel haben, sind noch nicht verblasst. Allerdings bewahre ich meine schrecklichen Erstlingsbilder auch in einem Ordner auf. Wenn man die Bilder natürlich jeden Tag in der Sonne liegen lässt- da sind auch meine wenigen Copic is schwitzen gekommen… ;)

Ehrlich gesagt- Guache benutze ich meistens zum aufhellen und nicht direkt für Lichtreflexe :) Oder um andere Farben auf einen dunklen HG aufzumalen (Muster oder sowas). Auf Guache bin ich gekommen, weil ich mit Acryl überhaupt nicht klarkam. Entweder zu zäh oder zu flüssig. Irgendwann hab ich’s dann aufgegeben. Für die Lichtreflexe teste ich gerade weißen Edding. Bisschen schwierig, aber es wird :)

und jetzt zu Papier & Pinsel:
Das Papier ist eine der Sachen, bei denen man nicht sparen kann. Billigpapier ist wirklich nicht zu empfehlen! Entweder nimmt es die Farbe nicht an oder saugt sie gleich auf =_= Canson ist eine recht gute Marke, aber es kommt darauf an, wie viel g/m² es hat. Um richtig schön mit viel Wasser arbeiten zu können brauch ich 300 g/m². Und diese Stärke verwende ich eben auch für Kakaos.
Bei den Pinseln kann ich Eller nur zustimmen: daVinci ist das beste :) Sparfuchs hat Schnäppchen bei Boesner gemacht

der Post ist lang geworden…sorry ^^"

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Copics sind leider auch wirklich nicht lichtecht, mMn der größte Mangel, den sie haben - ansonsten wäre das Prinzip toll. ^^ Aber tatsächlich ist das der Hauptgrund, warum ich irgendwann aufgehört habe, mit den Dingern weiterzuüben. Es nervt mich, dass man Copic-Bilder nirgends hinhängen kann.

Meine Mutter hat sich halt ganz stolz meine Bilder an die Wand gehängt, und… einige Farben sind inzwischen einfach futsch. 2 Jahre sind natürlich nicht das Problem (in der Zeit verblasst nichts), aber 20 Jahre in direktem Sonnenlicht… Schon eher. ^^ Und wenn ich mir bei etwas Mühe gegeben habe, lege ich auch Wert darauf, dass es erhalten bleibt, vor allem, wenn mich der Spaß nur wenige € mehr kostet. Die Bilder, die ich mit meinem allerersten Aquarellkasten (von Schmincke) gemalt hatte, sehen aus wie neu, die mit den Jaxon-Ölpastellkreiden auch, aber der Rest ist größtenteils schrecklich ausgebleicht.

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:wiiii: Das mit dem Copics wäre ja sonst auch ZU schön. Sparfuchs sagt: zu teuer!

Mal sehen, wie viel in 20 Jahren von meinen Bildern noch zu sehen ist XD
Allerdings ist Schmincke auch echt teuer, aber dafür hat es eine super Qualität. Wenn ich für meinen “Billigkasten” Farben dazu kaufe, dann von Schminke :)

Übrigens hab ich das mit dem Föhn noch nicht ausprobiert, aber ich glaube das ist auch nicht nötig. Bis jetzt waren die Bilder immer in Null komma nix trocken. Auch wenn ich dazu sagen muss, dass ich nicht diese typische Aquarelltechnik (mit dem hellsten anfangen, dann dunkler werden) benutze. Von dem her brauche ich den Föhn nicht :)

Huhu Mädels,

ich mag jetzt nicht den ganzen Thread duchlesen…

Könnt ihr mir sagen, wie’s mit den Schmincke-Aquarellen aussieht?
Sind die gut? Kann man sich die kaufen, wenn man es liebt mit Aquarellen zu malen und bei den Tuben immer ausrastet, weil die Farbe da rausquillt? Hat jemand eine Quelle, wo es diese recht preiswert gibt?

Ich möchte so gerne tolle Aquarelle haben, weiß aber nicht, welche am Besten für mich sind… Könnt ihr mir vielleicht helfen?

Schmincke-Aquarellfarben sind klasse, wohl so ziemlich die besten, die es gibt. ^^ Allerdings produziert die Firma zwei Qualitäten, “Akademie” und “Horadam”. Nimm UNBEDINGT die “Horadam”, die sind mehrere Klassen besser als die anderen! “Akademie” ist nur für Anfänger empfehlenswert. Ich habe inzwischen den Horadam-Kasten mit 36 halben Näpfen und bin wunschlos glücklich damit. Als kleines Kind hatte ich einen der “Akademie”-Qualität (und das hat auch völlig gereicht, bei meinen “Künsten” g), aber im direkten Vergleich mit dem anderen schneidet er mies ab.

Die Preise sind leider ziemlich happig, aber die (relativ) günstigste Bezugsquelle dürfte wohl Gerstaecker sein.
http://www.gerstaecker.de/HORADAM%20Aquarellmalkasten-aquarellmalkasten.htm

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