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Alles Bio,Öko und Vegan. Meine Meinung.

Ich bin der Meinung,dass jeder essen und tun kann was er will. Ich persöhnlich esse alles und habe es auch schonmal versucht vegetarisch zu leben doch es hat nicht Funktioniert. Ich habe nichts gefühlt wenn ich vegetarisch gegessen hab und andere “normal”. Außerdem hab ich es nicht lange ausgehalten, ich meine es ist schwer wenn man beim kaufen auf alles achten muss.
Ich esse alles und könnte es auch nicht anders aber es ist jedem das seine.
Mfg monkey_unicorn :grins:

Ich persönlich bin nicht Vegetarier, weil ich glaube, dadurch gesünder zu leben. Der Mensch an und für sich ist ja auch eigentlich als Allesfresser konzipiert. Aaaaber: Es wird einem schlecht, wie der Mensch mit den Tieren umgeht… jeder, der schon mal einen Bericht über die Zustände auf konventionellen Schlachthöfen und Mastbetrieben gesehen hat, weiß vielleicht was ich meine. Auch in der freien Natur geht einiges schief, wie die Tatsache, dass unsere Meere hoffnungslos überfischt sind. Eines Tages werden wir noch ganz heftig dafür büßen müssen, ganze Ökosysteme zerstört zu haben…

Ohne Fleisch lebe ich persönlich sehr gut, ohne Milch- und Eierprodukte täte ich mir aber schwer. Jeder darf alles essen, aber unsere Welt wäre ein besserer Ort, wenn jeder ein wenig mehr darauf achten würde, wo sein Essen her kommt. Klar ist das nicht immer einfach, weil ein Biosiegel beispielsweise noch nicht garantiert, dass Hühner und Schweine artgerecht gehalten werden. Meine Eier kommen von den glücklichen Hühnern einer Freundin, die Wurst von meinem Freund kommt von der Landmetzgerei im Nachbarort, von der wir wissen, dass die Schweine keine 300 km Anfahrt hinter sich haben, bevor sie in einer regelrechten Schlachtmaschinerie vielleicht lebendig gebrüht werden.

Ich finde es gut, wenn es Leute gibt, die vegan leben, da viele von uns viel zu viel tierische Produkte zu sich nehmen. Aber es wäre schon viel gewonnen, wenn jeder in einem Rahmen, der ihm möglich ist, auf die Herkunft dessen, was er isst, achten würde und sich die Zeit nimmt, sich Gedanken darüber zu machen.

Ich denke das sollte am Ende die Hauptaussage sein. Sich selbst bewusst machen was man isst und woher es kommt.
Wenn man das weiß, dann isst man automatisch anders.
Ich bin jetzt überzeugter Omnivore und bleibe auch dabei. Der Körper gibt einem Signale was er braucht und was ihm gut tut.
Onkel und Tante haben vor einigen Jahren begonnen auf Fleisch zu verzichten als BSE und MSK gerade die Runde drehten. Die leben wirklich sehr gut damit und mein Onkel hat seit dieser Ernährung auch keine Migräneanfälle mehr gehabt.
Ich selbst komme aus einem kleinen Dorf und meine Mutter dreht regelmäßig ihre Runden durch die Bauernschaften. Dementsprechend saisonal ist ihre Küche und dementsprechend sind mir auch die Gesichtszüge entgleist, als ich zum Studieren in die Stadt gezogen bin und mit ansehen musste wie mein Stück Fleisch zusammengeschrumpelt ist. Folglich habe ich hier Vieles ausprobiert, da ich nciht mehr so richtig an Bauernprodukte komme von hier aus. Ich wundere mich, wenn ich zur Spargelzeit in die Läden hier geh und diese verdorrten Schrumpelstangen sehe, oder ich wunder mich, dass die Eier hier Stempel tregen (ja ich weiß, das müssten sie eigentlich alle, aufm Dorf haben wir sie noch von einem Bauern, der ein paar Hühner nebenbei hält). Das ist alles ziemlich ernüchternd. Ich bekomme ich gerade mal Äpfel, die tatsächlcih aus der Region sind, aber selbst dafür fahr ich bald ne Stunde.

Sehr interessant finde ich in diesem Zusammenhang die französische Einstellung (sofern arte mir da nicht etwas falsches vermittelt hat), wo es vor allen Dingen um die Qualität und Herkunft der Produkte geht. Dafür legen sie dort auch ein wenig mehr auf den Tisch.

Vor drei/vier Jahren habe ich ein Semester lang eine Vorlesung als Studiuem generale besucht wo es auch um die ganzen Siegel und Deklarationen ging. Und das was ich daraus mitgenommen habe ist, dass sie mir rein gar nichts bringen.
Angeblich sollen die Seigel den Verbrauchern helfen sich zu orientieren, aber ganz ehrlich 3/4 der Siegel sagten mir überhaupt nichts. Das bekannteste davon das Biosiegel fordert so wenig von den Betrieben, dass man sich fragt ob es nicht von den Produzenten selbst angeleiert wurde. Dabei ist es sehr schade, dass das Niveau dafür so niedrig liegt, da es eben doch eineige herrsteller gibt, die da mit gewissen Idealen rangehen und tatsächlich so produzieren wie man es als Verbraucher erwartet, der bereist dazu ist etwas mehr zu zahlen.

Zum Thema Fleischkonsum wollte ich nur mal kurz anmerken, dass es eine Ernähweise gibt, die offenabr immer mehr Befürworter gewinnt. Dabei geht es darum sich wie in der Steinzeit zu ernähren, also nur mit rohem Fleisch und Früchten und Beeren. Kompletter Verzicht auf Kohlenhydrate etc pp.
Für mich persönlich wäre es nichts, aber durchaus ein interessanter Ansatz, bei dem man mehr als sonst dazu gezwungen ist zu wissen, was man da ist.

Das Gegenstück zu Paleo ist “The Starch Solution” und wird bald auch zu uns schwappen, damit die Verwirrung wieder komplett ist.
Dabei gehts um 80% Kohlehydrate, 10% Fett und 10% Protein.
Belegt wird das auch alles wieder mit Beispielen, die sofort einsichtig sind.

Witzig fand ich dazu ein Video auf Youtube, wo die Buchautoren der Proteinfraktion und die Buchautoren der Kohlehydratfraktion gezeigt wurden. Die Proteinleute alle übergewichtig, die Kohlehydratleute alle dünn. Aber wer wurde nicht gezeigt? hmmm :)? Alle, die nicht ins Schema passen natürlich. Sollte man eher als Unterhaltungsvideo schauen und nicht ernst nehmen.
Ich finde das mit den Körpersignalen eine schon ganz gute Grundlage.

XD na darauf freu ich mich schon. Damit hätten wir wieder ein bisschen mehr Grund vor der Wand zu stehen und beständig den Kopf dagegen zu schlagen.

Das mit dem Video ist aber auch ein äußerst beliebtes Mittel. Da denkt man, dass die Filmemacher etwas subtiler den Leuten suggerieren würden, dass ihr Produkt gut ist und dann kommt sowas.
Ich muss da immer an TV Sendungen denken, die sich um SchönheitsOPs drehen. Auf dem Vorherfotos sind die Mundwinkel unten auf den Nachherfotos oben. Verdeckt man den Mund sehen die Vorherfotos häufig besser aus.
Das mit dem dünn sein als Schönheitsideal bringt ja noch ganz andere Krankheiten mit sich.
Eine Bekannte raucht Kette, hat kurz unterbrochen weil sie schwanger war und danach wieder angefangen. Als ich sie dann gefragt habe, wieso sie wieder angefangen hat, wo das so viele Monate doch auch ohne ging, meinte sie nur sie würde rauchen, weil sie Angst davor hat dick zu werden. “Denn Dicke würden am Herzinfarkt sterben!”
Also lieber an den Folgen des Rauchens sterben?
Meinem Opa wurde totes Fleisch vom Raucherbein geschnitten, er hatte einen echt fiesen Husten und Wasser in der Lunge sowie allerlei weitere Erkrankungen von denen es heißt, dass Rauchen sie fördert. Das war für mich als Kind damals sehr prägend. Ich habe und werde nie eine Zigarette anrühren.

Ich bin seit 1,5 Jahren vegetarisch und damit zufrieden. Aber dazu muss man auch sagen, dass ich Fleisch und Fisch sowieso nie wirklich mochte, ich dann aber erst auch wirklich konsequent damit angefangen habe vegetarisch zu leben. Vorher waren 1-2 Monate ohne Fleisch/Fisch auch schon vollkommen normal.
Vegan wäre mir allerdings zu extrem, zum einen mag ich Milch ziemlich gerne und zum anderen kriege ich dann in der Schule kein Mittag mehr XD
Der größte Nachteil am vegetarisch sein, sind meiner Meinung nach die Leute, die einen einreden wollen, dass man krank und unterversorgt ist. Gaaaanz bestimmt. (Zeugniss vor 3 Jahren: 40 Fehltage, Zeugniss letztes Jahr:15 Fehltage, ja ja unterversorgt und krank XD)