ich muss zugeben,momentan verwende ich zum linen nur nen bleistift, einen 0.035er bleier xD aber auch erst seit kurzem,und ich muss sagen es klappt ganz gut,und macht mir mehr spaß,da ich bei richtigen lines mit multiliner,grundsätzlich fehler drin habe,oder es dann dumm ausschaut bei mir x_X…
@joichiru:
bevor ich coloriere, radiere ich die bleistiftskizzen unter den lines weg. wie machst du das? dass du keine falschen lines mehr drin hast, mein ich.
Bleistiftlines wollte ich auch schon lange Mal ausprobieren, aber ich habe irgendwie Angst, dass der Bleistift viel schneller wegbleicht, als die Farbe, was dann sehr seltsam aussehen würde
Eben wie beim normalen linen, die Vorzeichnung durchpausen. Radieren tu ich überhaupt nicht mehr auf dem eigentlichen Arbeitsblatt
oh. krass. o.o dann machst du das genauer als ich. ;)
Es ist einfach ein angenehmeres Arbeiten.
Und bei dünnem papier ist das Linen auch kaum ein Unterschied.
Nur eben weniger Arbeit und man hat zur Not seine Reinskizze noch.
Nur bei Aquarellpapier wirds kritisch.
Aber ohne Lines könnte ich nicht arbeiten.
Also bei mir ist das ganz verschieden und kommt darauf an, womit ich nachher colorieren möchte. z.B hätte es bei Acryl in deckender Technik praktisch gar keinen Sinn überhaupt Lines anzufertigen, da sie sowieso übermalt werden. Ich lass dann meistens sogar sämtliche falschen Linien auf dem Papier/Leinwand. Ich finde, dass Lines bei Acryl allgemein schnell fehl am Platz aussehen.
Zu den bunten Lines bei Aquarell hab ich noch einen Tipp, falls jemand mal Lines möchte, die danach wieder verschwinden: Stabilo. Mit Stabilo lassen sich schöne Linien ziehen, die sich bei der Coloration mit Aquarell wieder auf/-anlösen, da sie nicht wasserfest sind. Hier sieht man das vor allem bei dem oberen Gesicht
Stabilo kann man, wenn man nicht viel Zeit verstreichen lässt wie einen Aquarellbuntstift fast vollkommen wieder wegwaschen, nach einiger Trocknungszeit bleiben geringe Ränder zurück. Das funktioniert auch mit den meisten anderen Filzstiften, die nicht wasserfest sind. ;)
naja, auf leinwand lass ich die linien auch stehn. :D
das mit dem stabilo muss ich mal probieren. aber ist der nciht sehr dick? ich komm mit stiften über 0,05 garnichtmehr klar.
Naja, 0.8 steht zwar immer drauf aber ich finde ihn gleich dick wie die Copic Mulitliner 0.3. Klar, mir wäre er trocken auch viel zu dick, aber da sich die Lines ja größtenteils auflösen und praktisch eher ein Wasserrand als eine richtige Linie zurückbleibt, hebt sich das wieder auf.
ich radiere garnicht erst,da durchs radieren gerne maken ins papier kommen,sowie das man die skizzen dann manchmal noch etwas erkennt,
ich mache auf normalen papier ne skizze und nutze dann meinen leuchttisch den ich seit weihnachten habe ( davor halt normal gegen fenster gehalten usw xD)
um es dann in reinen auf meinem hahnemühle papier zu übertragen,so erspare ich mir das lästige radieren…
ps : und bei multilinern sind die ollen damals eh meist verwischt beim radieren.
jedoch nehme ich zum outlinen nur nen 0.035 bleier.
ders total standfest,verschmiert und verwischt kein bisschen.
Ich persönlich mag lieber garkeine Lines anstatt nur zarte. Ist jedoch immer stark vom Motiv abhängig. Hab da auch verschiedene Arten zu Colorieren, je nachdem, wie das Bild nachher werden soll. Momentan benutze ich gerne Outlines in der Farbe, die ich nachher verwende um die Fläche auszumalen. Alternativ hab ich auch schon mit einem harten Bleistift die Lines gemalt und dann ausradiert. Dadurch sieht man die Linien noch ganz schwach, damit man sich orientieren kann, aber im Endergebnis sind sie nicht mehr zu sehn.
@Dora: Die Idee mit den Stabilo-Stiften find ich klasse, werd ich auch mal ausprobieren wenn ich mich wieder an Aquarell üb =D
Ich bewundere die Zeichnungen von manchen Zeichner, die einfach komplett fein linen o_ô
und ich selbst hab da meine Technik noch nicht gefunden. Ich mags nämlich gar nicht so, wenn ich erst im Nachhinein line,
da meine Vorzeichnungen meist messy bis zum geht nicht mehr sind xD
aber ich würde gern auch so fein linen lernen :) mein dünnster Stift ist ein 0.05er, aber ich line auch mit der Feder,
fast schon noch lieber, da ich mehr Dynamik reinbringen kann. So ganz ohne Lines gefällts mir nur bei Aquarellzeichnungen o_ô also bin selbst noch ziemlich am Rumprobieren.
Habt ihr zufällig Tipps, wie ma in den kleinen Format so feine Lines hinbekommt? Manche haben ja wirklich überdrüber zarte, ich glaub mal dreist, dass daran nicht der Unterschied von 0.02 schuld ist :P sondern mehr die Technik.
Oh, so einen Thread gibt es? <3 Ich persönlich bin ja ein sehr großer Fan von feinen Lines& Schraffuren und finde es immer wunderbar, wenn diese mit der Coloration verschmelzen und als Einheit wirken, ohne dass das Werk am Ende schwammig aussieht (die Gefahr besteht grade bei meinem Lieblingsmedium Aquarell, wenn man keine Lines nutzt.). Genau deswegen benutze ich auch sehr gerne bunte Liner, die sich möglichst mit meinen Farben gut ergänzen.
Meine dünnsten Liner sind übrigens 0.03er Liner in Sepia und schwarz, aber selbst die sind mir manchmal zu breit lacht Vor allem wenn die Liner noch nagelneu sind - denn am allerliebsten mag ich es, wenn die Liner bereits ein wenig älter und dadurch leicht angetrocknet sind . Das mag komisch klingen, aber da liegt für mich der kleine “Trick” darin, wie man die Lines noch zärter hinbekommt - dadurch kann man nämlich viel, viiiel feiner schraffieren.
Ein weiterer Tipp den ich geben kann, ist die Lines nicht durchzuziehen, sondern “strichelweise” mit federartigen, ganz flinken Bewegungen zu zeichnen. Das braucht zwar anfangs ein wenig Übung, aber so bekomme ich zumeist sehr zarte Linien hin :)
Hilft dir das vielleicht, Akai?
Edit: Ein paar aktuelle Beispiele, wo man sieht wie fein die Lines sind & wie sie mit der Farbe verschmelzen:
Hier waren besonders die Gesichter seeehr schwierig zu linen weil tiny
Tausend Rüstungsdetails. Und die Lines sieht man kaum mehr.
und meine neuste Karte, ein Chara und vier Tiere…DAS war ne Friemelarbeit mit den Linern.
Ich zeichne ja auch häufiger mal Fitzelzeug wo ich super feine Liner brauche und schließe mich Yasao an, 0,03er sind super <3 Man merkt definitiv einen Unterschied zu 0,05ern.
Ich halte auch unbewusst den Liner grundsätzlich leicht schräg sodass er gerade noch so malt, dadurch ist die Linie wohl nochmal feiner… Hätte aber auch super gern feinere als 0,03 xD
(Achja - meine Lieblings-Liner in der Stärke sind von Kuretake ZIG Mangaka und Neopiko-Line-3 - ich besitze auch einen von Copic, mag den aber nicht so gern weil ich da immer Angst habe die Spitze abzubrechen XD)
Farbige Lines sind definitiv auch ein großer Unterschied, ich nehme je nach Motiv sehr gern Grau, Braun/Sepia oder für Grünzeugs eben Olivgrün, manchmal sind mir die Lines danach sogar zu unauffällig und ich akzentuiere einige Stellen nachträglich mit einem dunkleren Liner.
Ein paar meiner fitzeligsten Beispiele:
Danke, das mitn Austrocknen hört sich interessant an :D
Und ja, Übung brauch ich in die Richtung auf jeden Fall. Ich vermute, es ist auch wirklich eine Art der Strichführung. Das KaKAO-Format ist ja was ganz besonderes von der Größe her, in das ma richtig reinkommen muss.
Die Beispiele von dir und Cynea sind ja auch wirklich toll. Ich hoff da komm ich auch mal hin. Mir liegt das Herumfutzeln nicht so, aber immer wenn ich solche Karten sehe denk ich mir, mah ich will auch xD wie schaffen die das nur. Auch von der Mentalität her, nicht nur das Material, also Respekt an euch :)
Ich verwende für Outlines gerne die Copic Multiliner, Deleter Neopiko oder Zig Millenium.
Bei der Haut verwende ich gerne Sepia, für den Rest schwarz.
Mir gefällt es sehr gut, wenn andere nur Sepia benutzen oder eben für alle verschiedenen Umrisse eben viele verschiedene, farbige Outlines.
Das zweitere, mit den vielen verschiedenen Farbigen hätte ich auch schon mal probiert. Nachteil? Es dauert eine Ewigkeit (empfinde ich halt so) weil man da dann die Farben suchen muss, beim Colorieren dann darauf achten, dass die Farben dazu passen etc. Von dem her bin ich da wieder abgekommen (und ich bin ehrlich gesagt so eine - ich mache mir nur grob Gedanken über die Farben … und dann kommt die “Eingebung”, dass ich eigentlich doch eine andere Farbe nehme! O_o)
Was mir persönlich auch sehr gut gefällt, wenn die Outlines in Magenta (kräftiges, dunkles pink) gezogen werden … das wirkt so “speziell”. Aber ausprobiert und darüber getraut habe ich mich bis dato noch nicht.
Ist halt die Frage, wo Outlines überall so funktionieren, ich finde, das hängt auch ganz stark von dem Malmedium ab. Wenn man zB NUR Gouache verwendet und da dann Outlines ziehen müsste mit einem feinen Pinsel (gerade, wenn man gleichmäßige Outlines haben möchte) - fände ich das persönlich sehr schwierig.
Oft ist es so, dass ich die Outlines gezogen habe, dann kam die Colo und oft ging ich dann nochmals mit dem Tuschestift darüber und habe gewisse Parts der Outlines verstärkt. Also die Outlines zwei mal gemacht.
Ich nutze seit gut 1 1/2 Jahren keine Feder mehr und nehme nur noch Bleistift für meine Lines. Mir wurde aber auch schon des Öfteren gesagt, dass es zu meinem Stil passt ^^" es hat sich auch noch niemand beschwert.
Bei anderen kann ich es nicht wirklich beurteilen, was besser wäre. Bei Copics finde ich richtige schwarze oder farbige Lines meistens besser. Allerdings mag ich dann doch die feinen Lines, als die dicken… wobei nur bei Kakao Karten. Interessanter finde ich unterschiedlich dicke Lines. Das hatte ich früher gerne bei größeren Zeichnungen benutzt.
Da ich es mag, wenn Bilder irgendwie natürlich erscheinen, ziehe ich Outlines gerne mit farbig passenden Multilinern, mit einem harten, feinen Bleistift, oder mit farblich passenden Buntstiften. Multiliner besitze ich nur in den dünnsten Strichstärken, die in einer Farbe erhältlich sind, Blei- und Buntstifte spitze ich regelmäßig an, sodass sie immer fein bleiben.
Die Wahl des Stifts hängt davon ab, mit welchem Medium ich weiterarbeiten möchte. Bei Aquarell greife ich eher zu Bleistift, bei Gouache und Acryl übermale ich alle Vorzeichnungen und arbeite ohne Kontur, bei Copic greife ich je nach Lust, Laune, Bildfokus und Farbintensität auf alles zurück, was gerade da ist. Und bei Buntstift… keine Ahnung, zu lange nichts damit gemacht… wahrscheinlich würde ich vorsichtig mit Blei- oder Buntstift beginnen.
Was ich nicht mag, sind verschiedene Konturfarben im selben Bild. Es sieht in meinen Augen unglaublich seltsam aus, wenn an der einen Stelle die Kontur perfekt zur gewählten Farbe passt oder sogar so gut passt, dass beides verschmilzt und “keine” Outlines mehr da sind, und im Abschnitt daneben passen die Farben dann gerade so oder überhaupt nicht. Außerdem nimmt es dem ganzen die Ruhe und Natürlichkeit.
Da ich darauf achte, möglichst eine dominierende Farbe im Bild zu haben, funktioniert es für mich auch ganz gut, einfarbig bunte Lines zu verwenden. Eine Szene im Wald bekommt also grüne Outlines, grüne Schatten, vielleicht gelblichen Lichteinfall, andere Farben - insbesondere rot, orange und violett - nur in geringer Menge bis hin zu gar nicht. Hautfarben zählen für mich in dem Moment nicht als eigene Farben, da Haut die Farbtöne der Umgebung in gewissen Teilen reflektiert und so angleichbar ist.
Konturen sind für mich wirklich nur Ränder und Rahmen, gestalten will ich damit eigentlich nicht, dafür habe ich Licht und Schatten. Klar gibt es Außnahmen, gerade wenn ich mit schwarzem Multiliner arbeite schraffiere ich auch gerne mal.
Das ist jetzt das, was ich mache oder worum ich mich bemühe.
Wenn es um das Gefallen oder nicht Gefallen von fremden Bildern geht, muss ich sagen, dass meine Priorität auf dem Gesamtbild liegt. Auch wuchtig schwarze Outlines können gut aussehen, wenn sie ins Bild passen.
Ich habe in letzter Zeit Violet und Warmgrau für mich entdeckt. Schwarze Lines finde ich auch klasse, aber je nach Motiv können sie die Ruhe aus einem Bild bringen.
Alles unter 0,1 lebt bei mir nicht lange. Ich kann es absolut nicht nachvollziehen, wie man mit sowas umgehen kann. Wenn ich nicht sichtbare Lines möchte zeichne ich entweder zart mit Bleistift vor oder garnicht.
