Weihnachten wird - je älter ich werde - immer anstrengender und stressiger.
Dieses Jahr wird der ganze Trubel so aussehen:
23.: Noch schnell alles für den Festtagsbraten einkaufen, versuchen im Laden den Massen aus Einkaufswägen aus dem Weg zu gehen und heil und unbeschadet aus dem Laden wieder rauszukommen, ohne in eine gewisse Panik auszubrechen, die immer dann kommt, wenn zu viele Menschen in einem zu engen Raum versammelt sind.
Dann den Braten vorbereiten, am besten auch schon alles für Abby hinrichten, da unser Hundi an Heilig Abend ja nicht fehlen darf.
24.: Morgens früh aufstehen, weil um 12 geht’s zur Oma meines Mannes und da wartet die erste Herausforderung auf mich/uns: Der Freund meiner Schwägerin. Ein abgrundtief widerlicher Schmarotzer, der es eigentlich gar nicht verdient hat von der lieben Omi so durchgefüttert zu werden. Ich hoffe, er leistet sich irgendeine Unverschämtheit, damit ich ihn in den Boden stampfen kann!
Gegen 16 Uhr dann mit dem ganzen Braten und Rotkrautzeug im Auto + Hund + Geschenke + Mann zu meiner Familie, wo der wahre Stress dann erst anfängt. Mein Opa ist da auch mit Hund und bei meiner Familie sind Hunde zwar keine ungebetenen Gäste, aber sie sollen am besten ganz still und leise auf einer Decke sitzen und sich nicht melden, am besten auch nicht atmen! Naja, gut, das wird lustig. Dann geht’s für mich in die Küche, weil das Essen soll ja auch noch fertig werden. Um 17 Uhr gehen dann der Großteil der Familie in die Kirche ~ puuh endlich etwas Ruhe und ich kann mich auch mal ausruhen.
19 Uhr + ne halbe Stunde dann das große Essen
Danach gibt es dann Geschenke, aber erst, wenn das Christkind mit dem Glöckchen geklingelt hat. Da ich zum größten Teil schon weiß, was ich bekomme (von den Schwiegereltern meiner Mutter dieses Jahr mal nichts, weil wir am nächsten Tag von ihnen zum Essen eingeladen werden… Logik?) ist der ganze Trubel um die Geschenke für mich irgendwie sinnlos. Ich freue mich eigentlich nur auf die Geschenke von meinem Mann und meinen Kollegen, die sich richtig Mühe gegeben haben (Männer und Geschenke für ne Frau, die mit Weiberkram nix anfangen kann… ha, ich bin echt gespannt).
Wenn dann das auch rum ist, dann höre ich mir das Gemecker von der Schwiegermutter meiner Mama an, nehme mir Abby und schmus mit ihr oder mit meiner Schwester.
Während des ganzen Abends wird dann wieder Heintje seine schnulzigen Weihnachtslieder schmettern und mir fast das Blut aus den Ohren treiben.
25.: Besagtes Essen in irgendeinem Restaurant. Da wir ja nix geschenkt bekommen, werden wir uns dafür ordentlich die Bäuche vollschlagen! Haha.
26.: Vielleicht zur Oma meines Freundes zurück fahren und dort auch nochmal Essen oder alle zu uns einladen und ich koche (aber wenn ich weiterhin so krank bin, dann fällt das aus)…
Weihnachten wie jedes Jahr irgendwie… nur halt ein kleines bisschen stressiger…