kakao-karten.de Forum

Wie gestalltet ihr eure OC's? Und wie habt ihr euren Zeichenstil gefunden?

Halluuu liebe Zeichner und Zeichnerinnen.

Seid langem stelle ich mir die Frage wie manch andere Künstler und Kakaoler ihren Zeichenstil gefunden haben und auf die Ideen iherer Oc’s also ihre eigenen Charaktere gelangen sind.
Deshalb wollte ich einfach mal herrum fragen wie ihr alle das macht.

Ich persönlich experimentiere noch stark an meinem Zeichenstile und fülle damit manchmal seitenweise mein Skizzenbuch, da ich weiß erst mit einem Zeichenstile einen OC ohne Probleme erschaffen zu können. Zumindest denke ich das.
Aber hierzu gibt es trotzdem einige Fragen, die mich dazu schon seid langen bescheftigen.

Wo holt ihr euch die Inspiration her?

Wie fangt ihr an zu planen?

Macht ihr einfach drauf los und das was dabei herraus kommt nehmt ihr in kauf?

Plant ihr mit hilfe von digitalen medien? Z.B. einem CharakterPlaner oder einem Avatar Ersteller? (Ich denke das wäre ja auch eine recht gute Idee)

Verwendet ihr alle eure ausgedachten Charaktere, dir ihr beispielsweise in eurer Skizzenbuch gekritzelt habt direkt als OC?

Mich würde das doch ziemlich interessieren möglicherweise könnte es auch anderen helfen.

Fals es einen solchen Thread schon geben sollte dann möchte ich mich vielmals entschuldigen. Genauso wie für die warscheinlich tausende Tippfehler

Ansonsten wars das hier erstmal von meiner seite denke ich.

Liebe Grüße

Meine OCs sind meist Tierwesen, also beziehe ich mich auf diese.

Zur Frage im Titel: Wie ich meinen Zeichenstil gefunden habe, weiß ich nicht. Es war eben schon immer da. Wenn man meine Bilder von meiner Zeichenanfängerzeit mit den jetzigen Bildern vergleicht, ist da zwar ein Unterschied im Niveau, aber man erkennt den selben Zeichenstil. Manche übernehmen aber auch Zeichenstile von Serien. Irgendwo habe ich jemanden im Internet gesehen, dessen Menschenbilder alle wie Sailor Moon Charas aussahen. Kann man machen, wenn man den Zeichenstil schön findet ^^

**Wo holt ihr euch die Inspiration her? **
Inspiration hole ich mir aus der Tierwelt her, aber auch nicht nach dem Sinne “Wo fange ich an zu suchen” sondern ehr “Ach, Flecken wie bei einem Schneeleoparden würden ganz gut passen. Am besten Weiß auf Schwarz.”
Was sehr selten der Fall ist, ist dass ich Wesen aus einer Serie/Spiel als Inspiration benutze. Dann versuche ich aber, so weit weg wie möglich vom Original zu bleiben. Z.B. diente ein Hippogryph aus WoW als Vorlage für diesen OC. Da habe ich die Beschreibung des Hippogryphen genommen und es in meiner Version gemalt. Ein Mischwesen aus Hirsch und Rabe.

**Macht ihr einfach drauf los und das was dabei herraus kommt nehmt ihr in kauf? **
Jep. Und wenn was schlechtes rauskommt, kommt es einfach in die Tonne und ist direkt vergessen.

Plant ihr mit hilfe von digitalen medien? Z.B. einem CharakterPlaner oder einem Avatar Ersteller? (Ich denke das wäre ja auch eine recht gute Idee)
Nope. Habe aber ein paar mal einen Chibimaker ausprobiert um meine im Kopf existieren OCs (welche ich nicht aufs Papier gebracht habe) anschaubar zu machen. Habe diese aber auch danach nicht gemalt. Ist aber trotzdem eine gute Sache und Zeitvertreib.
ps. Gibt es sowas auch für die Kleidung von menschlichen OCs? Eine Art Fantasy Modeplaner xD Das bräuchte ich!

Verwendet ihr alle eure ausgedachten Charaktere, dir ihr beispielsweise in eurer Skizzenbuch gekritzelt habt direkt als OC?
Nicht wirklich. Ich verwende die meisten skizzierten Charas für einfache Bilder. Es sind dann zwar meine Charas, aber ich unterscheide da zwischen Random OC und Favo OC. Welcher vom beiden es ist, entscheide ich nach dem zeichnen. Immer wenn ich von OCs spreche, meine ich die Favo OCs.

**Mich würde das doch ziemlich interessieren möglicherweise könnte es auch anderen helfen. **
Ich bezweifel, dass ich eine Hilfe war, aber vielleicht kann ja jemand damit was anfangen xD
Mich würde es interessieren, wie es bei den anderen aussieht^^

OC und Zeichenstil sind meiner Ansicht nach zwei sehr verschiedene Themen, weshalb ich sie auch getrennt beantworten werde.

Bezüglich Zeichenstil: ich habe nie bewusst auf einen Stil hingearbeitet oder nach einem Stil gesucht. Ich erkenne auch bis heute meinen eigenen Stil nicht, aber laut anderer User ist er ziemlich markant. Übrigens scheine ich damit nicht alleine zu sein - ich habe schon von ein paar Usern, deren Stil ich sehr markant finde, gehört, dass sie ihren Stil nicht erkennen/nicht bemerkt haben, dass sie einen haben.

Bezüglich OCs: ich denke mir Geschichten aus. Früher hätte man diese wohl meistens als Fanfiction bezeichnen können (wenn ich sie jemals aufgeschrieben hätte), in den letzten Jahren sind sie eigenständiger geworden. Die meisten Geschichten kommen und gehen, aber 2-3 sind hängen geblieben und die Charaktere aus diesen Geschichten könnte man wohl als OC bezeichnen (ich kann mich mit dem Wort nicht so recht identifizieren, daher wende ich es eigentlich nicht an). Charaktersheets habe ich für die meisten dieser Charaktere nie geschrieben und es würde mir auch eher schwer fallen - vor allem, weil ich mir schwer damit tue, Eigenschaften zu quantifizieren. Für mich ist einfach die Geschichte und das Verhalten der Charaktere in selbiger am interessantesten, weniger, wie man den Charakter jetzt beschreiben würde. Aus diesem Grund haben auch viele meiner Charaktere gar kein Design - ich habe zwar eine grobe Vorstellung davon, wie sie aussehen, aber nur insofern, als es etwas mit ihrem Charakter oder ihrer Geschichte zu tun hat. Über Haar- oder Augenfarbe mache ich mir meistens nur Gedanken, wenn ich tatsächlich mal versuche, den Charakter zu zeichnen - was selten passiert, auch wenn ich es mir immer wieder vornehme. Dasselbe gilt übrigens für Namen. Die meisten meiner Charaktere haben keinen, weil es mir so schwer fällt, mir welche auszudenken x’D

Wenn ich aber tatsächlich mal einen Charakter zeichne, ist mir folgendes wichtig (abgesehen von so Sachen wie Alter, Geschlecht, etc:

  • In was für einer Welt lebt diese Person? In welcher Kultur? Hat sie mit Vorurteilen zu kämpfen oder mit Einschränkungen zu leben? Wie wirkt sich das aus? Kämpft sie dagegen an oder passt sie sich an? Wie wurde sie von ihrer Kultur geprägt oder beeinflusst? Lebt sie in unserer Welt oder einer Fantasiewelt? (Wenn ersteres, recherchiere ich die Antworten auf die Fragen soweit möglich , wenn zweiteres denke ich sie mir aus)
  • Wer ist diese Person und welche Rolle spielt sie in ihrer Welt? Wie beeinflusst das, wie sie sich kleidet? Trägt sie aufgrund ihrer Rolle eine Uniform, oder kann sie sich anhand ihres Geschmacks kleiden? Wie beeinflusst ihre Rolle ihr generelles Aussehen (Figur, Muskelmasse, Frisur etc) und Auftreten?
  • Wie ist der Charakter dieser Person? Kann man diesen Charakter durch Kleidung und Aussehen darstellen? Wie?
  • Was hat die Person schon erlebt? Haben die Erlebnisse Spuren hinterlassen? Welche?
  • Äußere Umstände: Reich, arm, etc

Wie man vielleicht merkt, sind das größtenteils Fragen, die schon beantwortet sind, wenn man eine Geschichte zu dem Charakter hat. Weshalb mir da die Antworten auch leicht fallen. Viel schwerer tue ich mir bei Dingen wie Haut-, Haar- oder Augenfarbe, Größe etc, die in einer Geschichte nicht unbedingt eine Rolle spielen (wenn sie es tun, dann finde ich es gleich viel leichter, mich zu entscheiden). Im großen und ganzen ist es mir vor allem wichtig, dass ein Charakter stimmig ist und mir persönlich ist ein zur Geschichte passendes Aussehen wichtiger als Ästhetik.

Das ist allerdings nur mein Ansatz, ich bin sicher, dass andere Personen das ganz anders handhaben.

Ich denke übrigens nicht, dass man für OCs einen gefestigten Stil braucht. Schlimmstenfalls sieht er nicht immer gleich aus, ein Design muss ja auch nicht in Stein gemeißelt sein.

@Nanami Der “tierwesen Zeichentile” hat auf jeden fall seinen erkennungswert.

Also hast du auch einfavh angefangen und irgendwann war dein Zeichenstilr da wenn ich das richtig verstanden habe?
Das ist eine Interessante Erklärug. Nur hab ich das Problem, wenn ich einfach drauf los zeichne in mein Skizzenbuch Z.B. gefällt mir der stile nicht mehr. Also nochmal auf deutsch: mir gefällt mein “eigendlicher” stile nicht. Das ist alles so kompliziert XDD

Ja, da du dich ja auf tiere spezialisierst ist es logisch sich die inspiration daher zu holen und neue Tiere zu erschaffen. Du spielst in dem sinne “mutter natur”

Ich würde warscheinlich keinr meine Zeichnungen weg werfen. Weil ich bei losen Blättern dazu tendieren würde, zeichne ich in ein Skizzenbuch bei dem die Seiten eingebunden sind. In meinem Buch befindet sich so manch schlechte Zeichnung.

Ich hatte auch schon nach einem “ganzkörper avatar maker gesucht” ja das sollte es geben. Ich habe glaube ich ein paar Links für dich:

(Ich weiß nicht recht ob du villeicht sowas meinst? Klingt zwar im ersten Moment kindisch könnte aber demotivation beim Zeichnen auslöschen)

(Aktuell habe ich eugendlich den Avatarersteller verwendet)

(UND DAS KANN ICH DIR EINFACH NUR EMPFEHLEN das ist ein Charakter-Story Planer. Fals du ihn noch nicht kennst, er ist zwar komplett auf englisch aber das lohnt sich. Er ist Kostenlos und was du damit machen kannst ist einfach WOW du kannst charaktere bis ins kleinste detail erstellen. Du kannst Locations und ganze Welten ersellen. Du kannst Items und szenen wenn du beispielsweise ein Buch schreibst erstellen. Das ganze ist KEIN Avatar maker sondern eher eine Art steckbriefbuch aber die handhabung und die Informationswiedergabe sind einfach klasse)

Das mit der Aufteilung favo-random OC ist Klasse. Das bringt sicherheit und uns selbständigkeit wenn man weiß: man kann nix falsch machen.

Doch ich denke du warst schon eine Hilfe.
Es ist schließlich von Person zu Person und stil zu stil anders.
Viiieeeeeleeeeennnnn Dank :heart::heart::heart:

@Ariana

Jetzt wo du es sagst: ich denke jeder schleppt irgendwie einen Stil mit sich herrum. (Wenn man nicht gerade Abzeichnet) Aber ich persönlich bin mit meinem irgendwie nicht zufrieden. Ich finde ihn irgendwie “Wechselhaft”

Das ist wirklich interessant mit dem Geschichten ausdenken. Ich würde z.B. mit einer Charakterisierung beginnen.
Für mich ist ein Steckbrief mit einer Geschichte selbig. Sobald ich Die Charaktereigenschaften habe (meist so zwischen 3 und 5) kann ich den Charakter mit seiner Vergangenheit und seinen anderweitigen Fähigkeiten ausbauen. Über das Aussehen mache ich mir auch meist erst gedanken wenn ich den Charakter zeichne. Es bringt schließlich nichts wenn der Charakter Blind ist aber Top gestylte Haare hat. Ich denke nicht, dass das eine Rolle spielt, da der blinde Charakter sich ja schlecht im Spiegel anschauen kann.
Meist mache ich es abder selbst auch so, wenn ich mir mal vornehme an einem Charakter zu üben nach dem Motto: “Villeicht wird er ja gut, dann kann ich ihn als Oc verwenden” dann zeichne ich meistens auch erst den Charakter und fülle dann den Steckbrief aus.
Das könnte von RPG Schreiben kommen, dass ich wohl eher zum Steckbrief tendieren würde.

Mit Geschichten fragen beantworten? Ja das ist eine doch recht gute Vorrangehensweise nur würde ich irgendwann nicht mehr durchsehen weshalb für mich ein Steckbrief fürs zeichnerische meist doch mehr in Frage kommen würde.
Es sei den ich zeichne jetzt beispielsweise einen Manga. Ja dann setze ich mich auch zuerst an die Geschichte. XD

Ich finde deine herrangehensweise sehr Intesessant.
Ich denke mir würde es leichter fallen einen OC zu zeichnen wenn ich mir sicher in einem Stil bin. Ansonsten werde ich womöglich immer referenzmaterial von meinem OC benötigen um ihn aufs Papier zu bringen.
:heart::heart::heart:

Sooooo ich hoffe ich habe nichts von mir nbeantwortet gelassen. Danke für die bisherigen Beiträge♡

Wo holt ihr euch die Inspiration her?

Details

Ich sehe mir viele alte asiatische Filme an, auch richtigen Trash. Ich besitze sehr viele Bilderbücher, ich gehe gerne ins Museum und ich höre immer Musik (Film und Kino Musik).

Wie fangt ihr an zu planen?

Details

Bei OCs? mh ich habe einen Basic Charakter, der ist zusammen mit einer Freundin nach dem Saufen entstanden, und darum habe ich alles andere gebaut. Ich habe mir Fragen gestellt: Warum handelt er so, was ist die Vorgeschichte, was sind die Folgen der Handlungen ect pp
Dazu bediene ich mich nach alten Charakterzügen aus den 80s/90s aus Japan (weiße Haare ruhig und schlau, rot/orange Haare wild und begriffsstutzig ect. ) dann forsche ich nach, zb bei meinem Spinnen OC, welche Art passt in die Story, was macht diese Art aus, Vorteile, Besondere Eigenheit, Herkunft ect pp

Dann setze ich es einfach zusammen und skizziere einfach drauf los. Und meist bleibt es bei den ursprünglichen Skizzen.

Plant ihr mit hilfe von digitalen medien? Z.B. einem CharakterPlaner oder einem Avatar Ersteller? (Ich denke das wäre ja auch eine recht gute Idee)

Details

nein. ich lege nur einen ordner auf meinem Laptop an. dort kommen die Links rein, was ich vorher recherchiert hatte, dann eine Textdatei mit der Story und Charaktermerkmalen. Dann die jeweiligen Bilder. das ist das einzige Digitale.
das liegt aber wohl auch eher daran, dass meine OCs für mich sind.

Verwendet ihr alle eure ausgedachten Charaktere, dir ihr beispielsweise in eurer Skizzenbuch gekritzelt habt direkt als OC?

Details

jein. ich plane nur OCs, wenn ich sie brauche. ich habe zwar noch unzählige Ideen, aber ich hasse den Aufwand der Verwaltung von 100000 OCs

Ich sehe das wie Ariana, das der Zeichenstil und OC unterschiedliche Themen sind.

Ich definiere “einen Zeichenstil haben” so, das gewisse Elemente in dem Motiv immer wiederkehren und dadurch ein widererkennungswert eintritt.
Sei es die Art, wie coloriert wird, wie bestimmte Elemente gemalt werden, das Haare oder Augen oder Hintergründe oder was ganz anderes, aber das ist auf jedem Bild dieser Person entweder gleich oder zumindest ähnlich gearbeitet. Und damit hat sich quasi auch schon beantwortet, wie so ein Stil entsteht: Indem man gewissen Dinge immer wieder auf dieselbe oder wenigstens ähnliche Weise macht.
Details können sich dabei verändern, wobei ich der Meinung bin, das es im Augen des Betrachters liegt, ob es eine verbesserung oder eine verschlechterung ist, aber dennoch bleibt ein gewisses Grundgerüst immer vorhanden.
Einen eigenen Stil entwickelt man meiner Ansicht also dadurch, das man etwas solange übt, bis man damit zufrieden ist und es dann immer wieder so macht. Weiterentwickeln tut man sich, indem man Dinge, die nicht mehr passen, immer wieder verändert, bis sie wieder passen, dennoch bleibt das Grundgerüst halt bestehen.

Zu den OC:

Das ist wirklich interessant mit dem Geschichten ausdenken. Ich würde z.B. mit einer Charakterisierung beginnen. Für mich ist ein Steckbrief mit einer Geschichte selbig. Sobald ich Die Charaktereigenschaften habe (meist so zwischen 3 und 5) kann ich den Charakter mit seiner Vergangenheit und seinen anderweitigen Fähigkeiten ausbauen.
Ich mach es genau anders herum: Erst die Vergangenheit der Figur und dann seine Charaktereigenschaften. Das liegt ganz banal daran, das ich der festen Überzeugung bin, das die Vergangenheit eines Menschen seinen Charakter formt. Außerdem hat man dann kein Problem mit eventuellen Widersprüchen. Um es Anhand eines Beispiels zu verdeutlichen: Der Charakter ist ein Straßenkind in einer Welt, die an das Mittelalter angelehnt ist, lebt allein in einer großen Stadt. Daraus ergibt sich der Charakter ein Stückweit von selbst. Ein Straßenkind wird nicht sofort vertrauensseelig direkt auf jeden Fremden losspringen und ihm seine Lebensgeschichte erzählen, denn wenn er das täte wäre die Gefahr, an richtig Zwilichtige Gestalten zu geraten, einfach viel zu groß. Er ist also eher Misstrauisch und Vorsichtig. Ein Straßenkind wird, her nachdem wie er seinen Lebensunterhalt bestreitet, auch sehr Unterschiedlich sein. Typ Schläger, der sich vielleicht in einer Bande zusammenschließt und anderen Leuten in einer dunklen Gasse auflauert, ihn dort ausraubt, vielleicht schlimmeres. Vom Aussehen dann logischerweise eher groß und stark, Charakterlich eher weniger Emphatisch, eher grausam, vielleicht sogar ein bisschen dumm. Oder er ist ein Dieb. Dann wird er vom Aussehen her eher drahtig sein, charakterlich eher ruhig und besonnen, hat ein gutes Gehör und achtet auf Kleinigkeiten. Schließlich muss er rechtzeitig mitkriegen, wann er abhauen muss. Oder er ist Bettler. Dann wird er eher klein und schmächtig sein. Vielleicht sogar körperlich beeinträchtigt. In dem Fall könnte er durchaus ängstlich und unsicher sein. Weil, sehen wir es mal realistisch: Wer nimmt einen Bettler ernst, der zwei Meter groß ist und wirkt, als wenn er Pferd samt Kutsche in die Höhe stemmen kann xD Da hat doch der kleine zehnjährige mit dem verkrüppelten Fuß gleich viel mehr erfolg. Her nachdem, wie die Geschichte weitergeht, könnte sich dann auch der Charakter entwickeln, bestimmte Fähigkeiten kommen dazu, bestimmte Charaktereigeneschaften treten zugunsten anderer in den Hintergrund, sind aber immer noch vorhanden. Ein Dieb, der blöderweise ein Juwel geklaut hat, das zu einem Krieg führen könnte und sich gezwungenermaßen jetzt einer Seite anschließen muss um sein Leben zu retten, wird trotzdem noch immer Wachsam sein. Er wird trotzdem noch immer auf Kleinigkeiten achten. Er wird vielleicht Vertrauen zu jemanden fassen, vielleicht auch zu mehreren Leuten, aber dennoch wird da ein kleiner Funke misstrauen bleiben, irgendwo, ganz tief verborgen. Und der wird ihn warnen, wenn einer seiner Retter es doch nicht so gut meint. So sind die drei Dinge, Charakter, Aussehen und Geschichte, für mich einfach absolut untrennbar miteinander verbunden, die Geschichte gibt das Aussehen, wobei das Aussehen durchaus auch die Geschichte geben kann, wenn es für den logischen Verlauf von bedeutung ist. Und das gemeinsam ergibt den Charakter :3

Wenn man jetzt erst die charaktereigenschaften festlegt, finde ich das ehrlich gesagt viel schwieriger, weil man viel mehr darauf achten muss, das alles in sich stimmig ist. Ich wage zu behaupten, das die meisten Mary Sues auf genau diese Weise entstehen: Man möchte ein Mädchen mit exakt diesen Eigenschaften, bastelt eine tragische Vergangenheit dazu, die aber im totalen Widerspruch zu den Charaktereigenschaften steht und perfekt ist das drama /D
Es reichen da ja schon kleine Widersprüche, dass das ganze nicht mehr stimmig ist und quasi wie ein Kartenhaus in sich zusammenfällt, wenn man es mal näher betrachtet.
Während es sich anders herum oft noch irgendwie erklären lässt. Oder auch nicht, wenn man zu extrem auf einen bestimmten Verlauf beharrt.

Ich gehe btw. meistens so vor, das ich die Geschichte habe und dazu das passende Aussehen und den Charakter erschaffe. Manchmal habe ich auch das Aussehen und bastel die Geschichte dazu, was dann ebenfalls wieder den Charakter ergibt. Mit dem Charakter selbst fang ich nie an, aus den genannten Gründen.

Ansonsten werde ich womöglich immer referenzmaterial von meinem OC benötigen um ihn aufs Papier zu bringen.
Her nachdem, wieviele OC du hast, kann dein Stil so gefestigt sein wie er will, eine Referenz braucht man oft trotzdem. Wenn ich einen Chara zeichne, den ich zuletzt vor fünf Jahren gezeichnet habe, dann weiß ich beim besten Willen nicht mehr, ob das verkrüppelte Bein jetzt rechts oder Links war, ob die Haare Hüftlang oder nur Tailienlang ist, ob die Augenfarbe eher ins hellblau oder eher ins Türkis ging etc. Und bei bestimmten Posen ist eine Referenz im Allgemeinen immer sinnvoll. Ich wage zu behaupten, das ich einen sehr ausgeprägten Stil habe, insbesondere was Caniden anbelangt. Dennoch hab ich regelmäßig die google-Suche offen und schaue, wie eine bestimmte Pose bei einem echten Fuchs aussieht. Das bedeutet nicht, das ich keinen eigenen Stil habe, sondern lediglich, das ich nicht allwissend bin. Und zu faul, es mir selbst zu rekonstruieren xD Wobei letzteres eben auch keine Frage des Stils ist, sondern des verstehens. Wenn man die Bedeutung bestimmter Dinge verstanden hat, kann man es oft auch auf andere Dinge übertragen. Wenn man die Funktion bestimmter Muskeln und Knochen verstanden hat, dann kann man diese auch aus einem anderen Blickwinkel zeichnen. Das funktioniert natürlich nicht immer, aber oft.
Jetzt wo du es sagst: ich denke jeder schleppt irgendwie einen Stil mit sich herrum. (Wenn man nicht gerade Abzeichnet) Aber ich persönlich bin mit meinem irgendwie nicht zufrieden. Ich finde ihn irgendwie "Wechselhaft"

Als herumschleppen würde ich es nicht unbedingt bezeichnen, aber ja, ich denke, dass die meisten, die regelmäßig zeichnen, einen Stil haben.

Wenn du aktiv nach einem Zeichenstil suchen möchtest, kann ich dir nur empfehlen, ähnliche Motive oft zu zeichnen - idealerweise mit Fotos als Referenzen, damit du dir nicht versehentlich Anatomiefehler anlernst. Das kannst du auch im Skizzenbuch und es hat den angenehmen Nebeneffekt, dass es auch schlicht beim Verbessern der Technik hilft.

Übrigens kenne ich einige (mich eingeschlossen) die ihren Stil sehr wechselhaft finden, während er von Außenstehenden als markant empfunden wird.

Mit Geschichten fragen beantworten? Ja das ist eine doch recht gute Vorrangehensweise nur würde ich irgendwann nicht mehr durchsehen weshalb für mich ein Steckbrief fürs zeichnerische meist doch mehr in Frage kommen würde.

Es spricht ja nichts dagegen, die Antworten irgendwo zu notieren. Sei es in einem Steckbrief oder woanders.

Ich denke mir würde es leichter fallen einen OC zu zeichnen wenn ich mir sicher in einem Stil bin. Ansonsten werde ich womöglich immer referenzmaterial von meinem OC benötigen um ihn aufs Papier zu bringen.

Darum wirst du auch mit einem gefestigten Stil nicht herum kommen - zumindest nicht, bis du den Charakter oft gezeichnet hast. Ich kann Sachen wie Frisur oder Kleidung zwar aus dem Kopf zeichnen, aber für Details und speziell Gesichtszüge brauche ich mein Charactersheet, sonst sehen sie jedes Mal komplett anders aus.

Für mich hängt übrigens der Charakter einer Person stark mit ihrer Geschichte zusammen - eines alleine geht nicht und beides formt das Aussehen. Meist fange ich mit irgendeiner Idee oder einer Szene an und überlege dann, wie es dazu kam und wie es sich entwickelt. Abhängig von beidem entstehen dann die involvierten Charaktere.

Edit: Bezüglich Inspiration: meine Inspiration sind oft Geschichten. Irgendeine Szene, eine Idee oder manchmal auch nur ein Satz der/die hängen bleibt, für meine Zwecke angepasst wird und den Grundstein bildet. So ist z. B. der Charakter, den ich bei der OC-WuST eingereicht habe, entstanden, weil mich ein in einer Geschichte erwähntes System um Streitigkeiten um den Thron zu vermeiden fasziniert hat, ich es dann angepasst habe und daraus eine Geschichte mit Charakteren entstanden ist.

@ManimeGirl
Ich bin übrigens auch der Meinung, dass du einen OC auch ohne festen Zeichenstil erstellen kannst. Bei viele Künstlern die KaKAO-Karten tauschen, steht häufig ganz oben auf der Wunschliste “Meine OCs” und dort wird ja nicht der Stil von dem Künstler, dem die Charaktere gehören imitiert, sondern da zeichnet der Tauschpartner die eigene Version dieses Charakters :)

Zur Zeichenstil-Thematik:

Details

Eine Künstlerin sagte mal, “zeichne etwas und das ist dein Zeichenstil”(sinngemäß übersetzt). Der eigene Zeichenstil ist ähnlich wie eine Handschrift, man hat ja bereits einen Stil, sobald man etwas zeichnet/schreibt. Über die Zeit verbessert man sich und es treten dann auch Veränderungen beim Stil auf. Man kann natürlich auch ganz bewusst Dinge verändern, vielleicht die Linienführung eckiger oder runder machen, einzelne Merkmale verändern. Ich habe aber Verstanden, dass dir dein eigentlicher Stil (wie er jetzt ist) nicht gefällt. Einige machen es auch so, dass sie von ihren Lieblingskünstlern sich Bilder anschauen, die ihnen gefallen und dann versuchen herauszufinden, was genau ihnen daran gefällt. Diese Elemente kann man dann versuchen, in den eigenen bestehenden Stil einzuarbeiten/zu ändern.

Was mir aber persönlich am meisten geholfen hat: Ich habe einen Charakter gezeichnet und dann habe ich diesen Charakter immer wieder neu gezeichnet, nur mit dem Unterschied, dass ich die Proportionen (Körper, Beine, Arme, Kopf etc) immer wieder verändert habe, bis es mir irgendwann zugesagt hat. Und von diesem Punkt aus, hat sich dann alles von alleine entwickelt. Es ist übrigens auch okay, sich nicht an seinen Zeichenstil zu binden: auch die großen Künstler, die alle bereits einen festen Stil mit Wiedererkennugswert haben, verändern diesen über die Zeit :)

Zum Thema OC’s:

Details

“Wo holt ihr euch die Inspiration her?”
Für mich ist Inspiration überall zu finden, in jedem Objekt kann eine potenzielle Idee stecken :3 Bei mir schießen oft einfach (ohne dass ich an etwas ähnliches gedacht habe) Ideen durch den Kopf, dann schreibe oder skizziere ich sie und irgendwann entsteht daraus etwas. Aber auch Werke von anderen Künstlern lassen Ideen aufblühen :)
Meine Charaktere haben auch Geschichten die ich mir ausgedenke (aber nicht hochlade oder meistens nicht veröffentliche, die sind eher für mich ^^). Wenn ich die Geschichte zu Charakter A im Kopf habe, entsteht daraus Charakter B, da dieser ein Teil des Umfelds von Charakter A ist.

“Wie fangt ihr an zu planen?” / “Macht ihr einfach drauf los und das was dabei herraus kommt nehmt ihr in kauf?”
Ich zeichne einfach drauf los und verändere so lange Details von der eigentlichen Idee, bis der Charakter mir gefällt. Es ist ja nur auf Papier skizziert, nichts muss in Stein gemeißelt sein ;)

“Plant ihr mit hilfe von digitalen medien? Z.B. einem CharakterPlaner oder einem Avatar Ersteller? (Ich denke das wäre ja auch eine recht gute Idee)”
Ich bin mir sicher, dass es eine gute Idee ist, aber es ist eher weniger meins, da ich nur Tier-OCs erstelle. Man sollte sich aber nicht einschränken lassen, von solchen Tools, da sie vielelicht nicht genau die Eigenschaft haben, die man gerne hätte. Als grobe Vorlage ist es aber auf jeden Fall hilfreich :3

“Verwendet ihr alle eure ausgedachten Charaktere, dir ihr beispielsweise in eurer Skizzenbuch gekritzelt habt direkt als OC?”
Ich skizziere viele Sachen und bei mir landet nicht alles als richtige Zeichnung auf dem Papier. Bei mir hat aber fast alles einen Namen, selbst wenn der Charakter nur einmal gezeichnet wird. Ich weiß meistens nicht, ob und wie oft ich einen skizzierten Charakter für Bilder/Projekte verwenden möchte und daher behandel ich auch meine Kritzeleien so als wären es OCs: ich gebe ihnen Namen, ein Geburtsdatum (das meistens der Tag ist, an dem sie skizziert wurden), nur für den Fall, dass sie in eins meiner zukünftigen Bilder einziehen möchten (。・ω・。)

@Ariana
Gott sei dank da bin ich wohl nicht die
einzige mit einem wechselhaften Stil

Ok halt. “Es hängt der Charakter einer Person sehr mit der Geschichte zusammen”
Ja das ist für mich die Vergangenheit. Es hängt der Charakter einer Person sehr mit der Vergangenheit zusammen. Genau das mache ich meist in meinen steckbriefen auch.
Meist kann ich trotzdem einen wahllosrn Charakter zeichnrn und dazu eine Geschichte erfinden. Das ist kein problem ob der Charakter dann aber zur Großen Hauptgeschichte passt ist die andere Sache. XDDDD

Ach ja und mitlerweile zeichne ich ja schon ein und das selbe Gesicht 100 mal. Ich habe auch einen Stil gefunden der mir gefällt. Dobald ich ihn aber erneut zeihnen will kommt was komplett anderes bei raus.

@Biski
Du liegst richtig in Sachen: ich mag meinen jetzigen Zeichenstil nicht. Den trick alles 100 mal zu zeichnen und dabei zu berändern habe ich auch schon gemacht najaa alsooo sobald ich ein design gefunden hatte, welches mir gefällt wollte ich es erneut Zeichnen aber es kam natürlich was ganz anderes bei herraus. Najaa alsooo einfach zum verrückt werden

Digitale Medien dienen mir mitlerweile mehr oder weniger als inspiration XD

Niaw die Idee mit den Namen oder dem Geburtstadum ist süß

@art_of_marie
Interessant, in Filmen kann man sich doch recht viel auch über Geschichte erarbeiten.
Ich finde es immer wieder Interessant zu hören wie andere das handhaben.
Hierbei sieht man natürlich wieder: es kommt ebenfalls auf den geschmack der Person an. Eine andere Person, die gerne romanzen schaut hat warscheinlich einen ganz anderen Stil der eher Shojo artig ist.
Da du auf deinen SpinnenOC zurückgegriffen hast: wenn du informationen suchst und versuchst den OC in die Geschichte ein zu bringen, dann legst du doch mehr oder weniger auch schon die Geschichte und Besondeheiten, Kräfte was auch immer fest. Für mich ist genau das eine Art steckbrief oder verstehe ich das falsch?

Und ja es ist plausiebel nicht alle 1000 OC’s verwalten zu müssen XDD
Ach ja und danke für deinen Beitrag zumal deine OC hust hust mir besonders gefallen hust hust

@Schatten
Deine Definition ist wirklich einleuchtend dann heißt es jetzt wohl üben und verbessern.

Ich überlege mir meist welche Rolle der Charakter einnehmen soll. Wenn ich einen Manga zeichnen würde ,was ich nicht tue und der Hauptcharakter weiblich und die Rolle einer freundlichen Maid einnimmt kann ich damit genauso die Vergangenheit zusammen spinnen. Wenn ich 4 Charaktere beispielsweise gaben kann ich mit den OC genauso eine zusammenhängende Geschichte weiter spinnen. Ich kann mir auch ein Story Genre suchen und die Charaktere darauf gestalten. Mir fällt womöglich erst die Rollen der Charaktere ,dann die Eigenschaften der Charaktere eventuell noch weiteres wie Beruf Hobbys oder eben sowas wie Psychische vorgänge, dann die Vergangenheit der Charaktere und dann die Hauptstory soweit ich plane eine Story überhaupt zu machen

Dadurch, dass ich doch recht viel schreibe Geschichten, Charakteristiken vor allem im sozialen bereich fallen mir zwar beide Möglichkeiten nicht schwer ABER wenn ich mich entscheiden müsste zwischen Erst geschichte dann Charakter oder erst Charakter dann geschichte würde ich wohl eher letzteres nehmen. Aber ich denke das ist einfach nur eine Frage der Einstellung ich jedenfalls fühle mich so wohler.

Um nochmal auf die Referenzen zurück zu kommen: für Posen verwende ich meistens auch Referenzen aber nicht allzu intensiv. Mir ist klar, dass ich mich mit sachen wie Anatomie auseinander setzen muss und sie verstehen muss deshalb führe ich warscheinlich ein Skizzenbuch, welches wie ein Nachschlagewerk dient und zugleich meine Inspiration wie auch meine übungen sammelt. Mich kann dort niemamd kritisieren was ich alles falsch mache aber ich kann jederzeit meine eigenen Fehler sehen, verbessern, anderweitig vergleichen, abzeichnen um besser zu werden und in größter not auch mal andere zeichner über die ein oder andere Sache fragen. Außerdem sieht man dahingeend einen besonderen Entwicklungsverlauf.

Zum Zeichenstil:

Details

Hmm, also ich behaupte jetzt mal, dass man nicht einfach sich hinsetzt und sich denkt: ,Ich entwickle jetzt meinen eigenen Zeichenstil!" Sondern, dass dieser sich einfach im Laufe der Zeit entwickelt - durch unterschiedliche Einflüsse, z. B. dass man eben versucht so ähnlich zu zeichnen, wie Vorbilder, eigener Geschmack, Kritik anderer Menschen usw… Klar kann man ihn in eine bestimme Richtung lenken, aber ob man da zu 100% Einfluss drauf hat…? Bzw. ist es denn noch ein eigener Stil, wenn man ‘ähnlich wie jemand anderes/das Vorbild zeichnet’?

Einen eigenen Stil entwickelt man meiner Ansicht also dadurch, das man etwas solange übt, bis man damit zufrieden ist und es dann immer wieder so macht. VWeiterentwickeln tut man sich, indem man Dinge, die nicht mehr passen, immer wieder verändert, bis sie wieder passen, dennoch bleibt das Grundgerüst halt bestehen.
Schatten beschreibt es meiner Meinung nach sehr treffend. Es ist die Übung und das stetige verbessern :)

Und ich weiß nicht, ob ich deine Aussage gerade falsch verstehe, aber ich denke es ist nicht nötig einen eigenen Zeichenstil zu haben um sich OCs ausdenken zu können.
Und Referenzmaterial von/für den eigenen OC zu nehmen ist nichts falsches, manchmal geht es auch einfach nicht anders xD

Zu den OCs:

Details

Wo holt ihr euch die Inspiration her?
Inspiration bekomm ich persönlich überall her. Wie die anderen schon erwähnt haben: aus Filmen, Büchern, Musik, der Realität~
Alles was einen eben so Ideen bzw. zum nachdenken bringt :3

*Wie fangt ihr an zu planen?
Macht ihr einfach drauf los und das was dabei herraus kommt nehmt ihr in kauf? *
Beides kommt vor: Entweder zeichne ich einfach spontan drauf los. Solange bis mir ein Design einfällt, mit dem ich zufrieden bin und zu dem mir später etwas einfällt (oder auch nicht xD). Oder ich habe eine grobe Idee des Charakters oder der Hintergrundgeschichte und versuche, das Design nach dieser Idee zu entwerfen.
Wenn mir das Ergebnis aber nicht gefällt arbeite ich einfach nicht mehr dran weiter.

*Plant ihr mit hilfe von digitalen medien? Z.B. einem CharakterPlaner oder einem Avatar Ersteller? *
Nein. Hab ich noch nicht drüber nachgedacht, aber reizt mich auch nicht es auszuprobieren.

Verwendet ihr alle eure ausgedachten Charaktere, dir ihr beispielsweise in eurer Skizzenbuch gekritzelt habt direkt als OC?
Nein. Es kommt natürlich auch vor, das man einfach was vor sich hin zeichnet und das Design einem so gut gefällt, dass man es doch öfters zeichnen will bzw. vielleicht fällt auch gleich eine Geschichte zu dem Design ein. Aber meistens bleiben gekritzelte Figuren im Skizzenbuch, weiterhin gekritzelte Figuren.

@art_of_marie Interessant, in Filmen kann man sich doch recht viel auch über Geschichte erarbeiten. Ich finde es immer wieder Interessant zu hören wie andere das handhaben. Hierbei sieht man natürlich wieder: es kommt ebenfalls auf den geschmack der Person an. Eine andere Person, die gerne romanzen schaut hat warscheinlich einen ganz anderen Stil der eher Shojo artig ist. Da du auf deinen SpinnenOC zurückgegriffen hast: wenn du informationen suchst und versuchst den OC in die Geschichte ein zu bringen, dann legst du doch mehr oder weniger auch schon die Geschichte und Besondeheiten, Kräfte was auch immer fest. Für mich ist genau das eine Art steckbrief oder verstehe ich das falsch?

Und ja es ist plausiebel nicht alle 1000 OC’s verwalten zu müssen XDD
Ach ja und danke für deinen Beitrag zumal deine OC hust hust mir besonders gefallen hust hust

Details

es kommt halt wirklich drauf an, ob du einen OC nur zum zeichnen bzw “darstellen” haben möchtest oder wirklich eine Geschichte erzählen möchtest. Charakteren mit Hintergrund (der für die meisten auch tastbar und logisch erscheint) kommen oft besser an (wobei die Frage ist, ob dir das so wichtig ist).
Und ja eine Art Steckbrief ist das schon. Die Geschichte des Charakters stand aber bislang immer als erstes fest, auch sein Ende. Einzelheiten entwickeln sich dann.
Schön wenn sie dir gefallen ^^ auch wenn meine OCs entweder extrem pervers oder einfach zum sterben verdammt sind xD

und stil ist immer etwas schwer… ich glaube die meisten stile entwickeln sich einfach so. ich hatte am anfang große vorbilder (immer noch ) und habe diesen nachgeeifert, was aber total verfälscht aussah und ich immer unnatürliche bewegungen beim zeichnen gemacht habe. letzten endes habe ich einfach losgekrackelt und seitdem sagt auch keiner mehr: du zeichnest wie… (für die meisten ist mein stil mittlerweile nicht mehr definierbar xD)

@art_of_marie
Ich habe bisher noch nicht wirklich dadaber nachgedacht meine Charaktere mehr auszubauen und zu einer Geschichte zu spinnen.
Mir geht es wohl zur Zeit wher ums Zeichnen und darstellen, da ich mir nicht sicher bin ob das jemand lesen würde XD

JAAAAAA ICH LIEBE DEINE OC’S
Und Jaaaaa ich liebe Pervers lach
Klar manche Dinge werden auch dir manchmal nicht zu 100% gelingen aber ich mag dieses naja detalierte und deine art zu Colorieren sowieso. Deine Boys schauen manchmal gelangweilt aus manchmal aber auch total selbstbewusst. Ich mag die abwechslung. Bitte bitte ich hoffe du bist stolz auf deimen stil.

Na gut dann werde ich wohl einfach so lange vor mich jin kritzeln bis ich was auf die Reihe bringe. XDD
Früher dachte ich immer ich muss XY machen um perfekt zu werden. Z.b. Shoujo zeichnen. Und nur damit wird es perfekt

@LittleNightmareMana
Du redest mir gerade wirklich tierisch ins Gewissen. Ich sollte wohl aufhören so perfekt sein zu wollen.
Wie oben schon erwähnt dachte ich immer ich muss etwas bestimmtes (z.B.) Shoujo zeichnen damit es allen gefällt bzw. Es perfekt ist. Ich wollte immer dieses in meinen Augen perfekte Shoujo zeichnen können. Ich sollte wohl einfach mal zeichnen ohnr mir etwas dabei zu denken. Ich habe einen Kopfausschnitt im Portrait format eines augedachen Oc’s so würde ich es nennen. Es ist ne Zeichnung, die mir persönlich sehr gefällt aber… ich habe versucht sie wieder zu zeichnen auch mit Referenz aber es klappt nicht. Und deshalb denke ich ist ein Zeichenstile wichtig. Weil ich angst habe etwas nicht mehr so zu machen wie es war. Villeicht nicht 1÷1 aber eben ähnlich. Alles was den Charakter aus macht habe ich zusammen gesucht und es erneut gezeichnet aber vergeblich.

Das ist denke ich alles eine Frage der Übung. Aber wenn es dir wichtig ist, könntest du einmal versuchen, z. B. nur das linke Auge zu zeichnen. Bis es dir mehrmals gelungen ist. Dann das rechte. Dann die Nase. Usw. Wenn die Einzelteile gut klappen, als nächstes das ganze Gesicht. Bis dieses gut klappt. Und so weiter. Ist eine sehr effektive Übung, auch wenn mir meistens die Geduld fehlt x’D

Wenn es dir vor allem um das Zeichnen unterschiedlicher (oder immer gleicher?) Charaktere geht, würde ich dir einfach raten, damit zu beginnen, zu zeichnen, was dir gefällt. Nicht jedes coole Design muss ein OC werden, man kann es auch einfach so mehrfach zeichnen, wenn man Lust hat. Und nicht jeder OC muss ein cooles Design haben, manchmal sehen sie vielleicht einfach normal aus. Und nicht jeder muss OCs haben, keine zu haben ist völlig okay. (Disclaimer: für mich ist der Unterschied zwischen “cooles Design, das ich gerne zeichne” und “OC” die Frage, ob der Charakter eine Geschichte hat)

ich habe versucht sie wieder zu zeichnen auch mit Referenz aber es klappt nicht. Und deshalb denke ich ist ein Zeichenstile wichtig. Weil ich angst habe etwas nicht mehr so zu machen wie es war. Villeicht nicht 1÷1 aber eben ähnlich. Alles was den Charakter aus macht habe ich zusammen gesucht und es erneut gezeichnet aber vergeblich.

Ah, jetzt versteh ich glaube ich, was du meinst o:
Den Charakter z. B. aus verschiedenen Perspektiven darzustellen zu können und das doch klar erkennbar ist dass es der selbe ist (z. B. dass er nicht bei der einen Zeichnung älter und auf der anderen jünger aussieht).
Auch dazu würde ich meinen dass das alles Übungssache ist und sich mit der Zeit verbessert und man geübter darin wird.

Und Perfekt ist für jeden anders, man sieht als Künstler bei den eigenen Zeichnungen doch sowieso immer mehr ‘Fehler’ als andere :'D Und letzendlich muss es dich doch zufrieden stimmen bzw. dir gefallen was du zeichnest.

@Ariana
Danke für den Tipp auchmal alles nase Mund etc. Zu üben. Bisher waren es nur die Augen in der Hoffnung meine Fehler liegen daran. Aber ich habe zudem noch Probleme die Kopfform immer gleich zu machen.
Und die Augen rutschen auf magusche weise immer ein paar millimeter zusammen XDD

@LittleNightmareMana
Also auch hier üben üben üben. Ich ist nur nicht immer in verschiedenen Ppsen sondern auch wenn ich den OC einfach abzeichnen will. Er wird immer anders.
Das ärgert mich manchmal XDDD

Wie habt ihr euren Zeichenstil gefunden?
Ich hab noch keinen eignen Zeichenstil gefunden und ich probiere noch unterschiedliche Stile aus. Es beeinträchtigt meine OCs jz nicht so stark.

Wo holt ihr euch die Inspiration her?
Also meine Inspirationen kommen von unterschiedlichen Quellen. Diese Inspiration dient nur für den Anfang des Erstellen eines Charakters.

Wie fangt ihr an zu planen?
Ich fange mit einen Steckbrief an. Aus den Internet findet man gute Steckbriefvorlagen. Am Computer kann ich immer wieder abspeichern und darauf zu greifen. Es hört sich komisch an, aber mit Hilfe von einen persönlichen Horoskop ziehe ich die Eigenschaften des Charakter heraus. Auch aus der Blutgruppe erstelle ich meinen OC. Als nächstes hole ich mir Inspiration zu das Aussehen meines OC. Wenn ich was passendes gefunden habe, versuche ich aus dem meinen eignen Design zu zeichnen. Zum Schluss zeichne ich einen Steckbrief mit verschiedenen Gesichtausdrücke und einen Ganzkörper von meinen OC.

**Macht ihr einfach drauf los und das was dabei herraus kommt nehmt ihr in kauf? **
Nein, ich plane den Charakter, so wie er mir gefällt. Wenn ich mit den OC unzufrieden feile ich ihn noch etwas aus, bis ich glücklich mit den Ergebnis bin.

Plant ihr mit hilfe von Digitalen Medien? Z.B. einem CharakterPlaner oder einem Avatar Ersteller? (Ich denke das wäre ja auch eine recht gute Idee)
Ja, wenn ich unterwegs bin und mir was für den OC einfällt, nutze ich ein Charakter Planer (gut zu empfehlen ist der Character Story Planner)

Verwendet ihr alle eure ausgedachten Charaktere, dir ihr beispielsweise in eurer Skizzenbuch gekritzelt habt direkt als OC?
Nur wenn der Charakter mir gefällt und das kommt selten vor xD

Wo holt ihr euch die Inspiration her?

Filmen, Serien, Anime, Bücher, Natur… Eigentlich von allem

Wie fangt ihr an zu planen?

Ich fange mit den Eigenschaften an. Erst dann kann ich ungefähr sagen wie ein Charakter aussehen soll.

Macht ihr einfach drauf los und das was dabei herraus kommt nehmt ihr in kauf?

Manchmal, aber selten.

Plant ihr mit hilfe von digitalen medien? Z.B. einem CharakterPlaner oder einem Avatar Ersteller? (Ich denke das wäre ja auch eine recht gute Idee)

Ja, ich benutze gerne Love Nikki Dress Up und andere Avatar Maker. Ich kopieren nicht komplett die Kleidung,Haare etc. Ich ändere sie meistens ab.

Verwendet ihr alle eure ausgedachten Charaktere, dir ihr beispielsweise in eurer Skizzenbuch gekritzelt habt direkt als OC?

Nein. Da die meisten sowieso Kemonomimis sind, sehen viel gleich aus. Nur eine habe ich als OC genommen.

☆Wo holt ihr euch die Inspiration her?
Bei mir entwickeln sich Charaktere immer im Zeichnen oder Ausdenken einer Geschichte. Oft zeichne ich etwas und erzähle mir selbst eine Geschichte dazu :) und wenn mir die Kombi gefällt wird ein OC daraus.

☆Wie fangt ihr an zu planen?
Blöd gesagt mit einen Seitenlayout oder Bildaufbau xD es ist irgendwie ein mit sich selbst spielen. Ich überlege welchen Charakter braucht die Geschichte oder umgekehrt was passiert mit den Charakter.

☆Macht ihr einfach drauf los und das was dabei herraus kommt nehmt ihr in kauf?
Es ist Plannung, aber auch Spiel :) ein Bösewicht bleibt ein Bösewicht, aber Details werden feingeschliffen. Simples Brainstorming beim Zeichnen.

☆Plant ihr mit hilfe von digitalen medien? Z.B. einem CharakterPlaner oder einem Avatar Ersteller? (Ich denke das wäre ja auch eine recht gute Idee)
Coole Idee :) aber nicht so meines. Auf Gaiaonline hab ich aber in der Form OCs von anderen gezeichnet.

☆Verwendet ihr alle eure ausgedachten Charaktere, dir ihr beispielsweise in eurer Skizzenbuch gekritzelt habt direkt als OC?
Nein, nur die mit Comic, fertiger Comicplannung oder Fanfic ^^ da gehört bei mir schon etwas mehr dazu. Dafür haben dann noch die klitzekleinsten Nebenrollen komplexe Backstories. Das mit den Backstories mach ich übrigens auch für random Charaktere, die ich nur einmal zeichne… als richtige OCs würde ich diese aber nicht hernehmen.

  1. OC entwickeln

Meinen ersten und ältesten OC habe ich spontan entwickelt. Ich fühlte mich auf einem Fest allein, war allein für die Bar zuständig, weil meine Helfer sich lieber auf der Hüpfburg wie kleine Kinder aufführen wollten und da nahm ich Stift und Papier zur Hand und kritzelte los.

Zum damaligen Zeitpunkt hatte ich noch keinen eigenen Stil, habe ihn wohl bis heute nicht und die Zeichnung war auch überhaupt nicht so, wie ich sonst gezeichnet hatte.

Ich habe meine Gefühle in den OC gelegt und erst war es nur ein Bild, ein Mädchen, sah nir nicht ähnlich, weil ich damals blond war und der Chats schwarze Haare hatte und erst nach ein paar Monaten begriff ich, dass dieses Mädchen unterbewusst mein OC geworden war, denn ich zeichnete sie danach ständig.

Das Design war einfach, ich bräuchte keine Referenzen dafür und mit der Zeit entwickelte sie sich weiter. Aber sie spiegelte immer meine Gefühle wieder.

Beim nächsten OC war es fast genauso, nur, dass ich versucht hatte zu einem Thema was zu zeichnen. Es war sogar für eine STA. Am Ende konnte ich mich nicht von ihr trennen und sie wurde ein Teil meiner OC-Familie.

Ich hatte bis dato keine Geschichte, die die Figuren miteinander verband, dafür waren sie zu unterschiedlich. Normales Mädchen und Göttin? (Spoiler: jetzt habe ich eine Verbindung geschaffen, wobei zwei separate sogar)

Nach den beiden folgte noch ein Tier-OC, den ich abgöttisch liebe! Er ist meine kleine unangefochtene NR 1.
Er entstand auch für eine STA und wurde mit ein wenig umdesignen zum Begleiter meiner Göttin.

Die Entwicklung passierte also bei mir sehr spontan, egal bei welchem OC. Die Geschichte kam erst danach.

  1. Stil-Findung

Ein Stil entwickelt sich. Ich bin immer noch der Meinung keinen eigenen Stil zu haben, weil er sich so oft ändert. Gerade, wenn man zwischen KreaHochs immer wieder KreaTiefs hat und dann kaum bis gar nichts zeichnet. Danach ist mein Stil immer wieder anders.

Man muss viel ausprobieren, üben und immer wieder zeichnen.