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Wie entwickelt ihr eure Geschichten?

Hallo ihr Lieben,

wie der Titel schon sagt: Mich würde interessieren zu hören, wie ihr eure eigenen Geschichten entwickelt und schreibt.

  • Wie läuft euer kreativer Prozess ab? Setzt ihr euch aktiv hin mit dem Vorsatz “Jetzt schreibe ich meine Geschichte weiter!” und denkt euch dann etwas aus? Oder kommen euch eure Ideen ausschließlich im Alltag zugeflogen und ihr baut sie dann ein?

  • Wo bekommt ihr eure Ideen her? Tauscht ihr euch viel mit anderen Geschichtenschreibern aus?

Bei mir ist es so, dass ich Ideen für Geschichten und Charaktere zufällig bekomme. Ich lasse mich von Worten, Menschen, Mythologie und Natur inspirieren. Akktuell stockt meine Hauptgeschichte jedoch - ich bin bis zu einem gewissen Punkt gekommen und ab da weiß ich nicht weiter. Bis jetzt gefällt mir die Story sehr gut und sie ist auch schlüssig, alles ist mir bisher eher zugefallen und ich habe nicht viel aktiv überlegt und dran rumkonstruiert. Nur jetzt geht es nicht weiter, und wenn ich aktiv konstruiere, wirkt es gezwungen.

Ich habe ein paar lose Ideenfetzen und Ideen für Charaktere, aber es passt alles nicht so richtig dran. Hattet ihr so ein Problem schonmal und wenn ja, wie habt ihr es gelöst?

Ich würde mich sehr über kurze Erfahrungsberichte freuen :)
Liebe Grüße,
Woodswallow

Gilt Alkohol auch als Ideenfinder? XD Ich gebe zu, so manch gute Idee kam mir im angetrunkenen Zustand.

Richtig mich hingesetzt und geschrieben habe ich noch kaum, die meisten meiner Geschichten existieren nur in meinem Kopf. Und die allermeisten werden auch nie woanders existieren, da ich an ihnen nach ein paar Tagen oder Wochen das Interesse verloren habe, da sie nie mehr waren als 1-2 unzusammenhängende Szenen, die mein Interesse geweckt haben.

Mein Ideenfindungsprozess ist… kein wirklicher Prozess. Meistens fesselt mich eine Szene oder ein Satz oder eine Idee aus irgendeinem Buch/Film/Serie, und dann beginne ich damit herumzuspielen. Manchmal verbinde ich dann verschiedene Elemente, die mich fasziniert haben und auf jeden Fall verdrehe und verändere ich sie, bis sie meinem Geschmack entsprechen (und man im Allgemeinen nicht mehr zuordnen kann, was mich da überhaupt inspiriert hat). Bei Szenen kann es vorkommen, dass sie in veränderter Form noch in meiner Geschichte auftauchen, bei Ideen oder Sätzen ist es eher so, dass sie mich anstupsen und ich aus der Idee eine eigene entwickle.

Und um dieses Grundelement herum entsteht dann eine Geschichte. Richtig planen tue ich da auch nicht, ich träume vor mich hin, teste Ideen aus, verwerfe sie wieder, oder behalte sie (oder lege sie in die gedankliche Rumpelkammer, wenn ich sie grundsätzlich mag, sie aber noch nicht ausgereift sind). Viele Änderungen sind spontane Ideen und ich brauche oft mehrere Anläufe um eine Idee zu einem brauchbaren Element zu entwickeln. Wobei ich zumindest bei einer Geschichte auch sehr bewusste Änderungen eingebaut habe und dann eine Weile daran herumgebastelt, wie diese sich auswirken können.

Wenn ich nicht weiterkomme, dann lasse ich die Geschichten meistens eine Weile ruhen, bis mich wieder irgendetwas inspiriert und träume in der Zwischenzeit von etwas anderem.

Übrigens hat bisher keine meiner Geschichten ein Ende (oder auch nur einen Hauptteil), da ich ziemlich schlecht bin darin, so etwas zu erfinden.

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mein größtes Problem beim schreiben ist meine Faulheit. Ich habe oft irgendwelche Ideen. Aber dann aufstehen, was zum schreiben suchen und meine Gedanken zu Papier bringen? Meh
Mir hilft es, wenn ich alles Nötige griffbereit in der Nähe habe. Zählt das? :smile:

Ansonsten hat es mir geholfen erstmal das zu schreiben auf das ich Lust habe. Wenn ich mir denke: “Ah ich muss den perfekten Anfang schreiben” oder " ich muss diese Szene als nächstes umsetzten" dann wird das nie was. Ich schreibe das worauf ich Bock habe. Auch wenn das heißt eine Geschichte erst mit dem 2. Satz anzufangen, oder Szenen zu überspringen. Manchmal merkt man dann, dass die ausgelassenen Sachen eh nicht so nötig waren :joy:

Wenn ich schreibe, sind es meistens spontane Gedanken, die ich erstmal aufschreibe und währenddessen weiterforme ohne vernünftigen Anfang, meistens ganz ohne Ende… Da hilft es dann, wenn ich frei habe weil das meistens Zeit braucht und ich das Ganze nicht gerne unterbreche :3 Deshalb habe ich auch tausende Geschichtenanfänge herumliegen XD

Für Inspiration nehme ich eigentlich alles (teilweise auch alltägliche Momente, wo ich mir dann denke: wie wäre das, wenn genau dieser Moment einem meiner Charaktere passieren würde?)
Außerdem gehe ich vor allem bei Charakteren in die Tiefe, weil bei mir alle Geschichten von den Charakteren ausgehen (war auch mal anders). Da gilt dann je detaillierter, desto besser :D

Wenn mir dann eine Geschichte besonders am Herzen liegt, ich aber nicht weiß wie ich weiterschreiben soll, mache ich mir erst mal um das drumherum Gedanken. Also wie gesagt Charaktere, Setting, Planung und die ganzen Sachen, die zum Storytelling dazugehört (Pinterest hat da ganz viel Inspiration :>)

Danke erstmal euch allen für eure Antworten - ich finde das sehr interessant zu lesen :)
@Zeolith Mist, ich wusste, dass ich irgendwann einen Nachteil finden würde, wenn man nichts trinkt ^^
@Ariana Was du beschreibst kenne ich auch - herumspielen, träumen, überlegen, was wäre wenn… Manchmal mag ich eine Idee, drehe sie im Kopf wie ein Puzzleteil herum und versuche sie irgendwie in meine bestehende Story einzubauen…mit meinen letzten Ideenfetzen hat das bisher nicht so geklappt, das es mir gefallen hätte. Und die gedankliche Rumpelkammer hab ich auch ^^ Ein paar der Dinge habe ich mittlerweile in mein Geschichtenbuch notiert.
@AequoreusAzulmar Das klingt aber so, als ob deine Story im großen und Ganzen schon steht, du sie “nur noch” aufschreiben musst, ist das so? Wenn ja, wie hast du sie entwickelt? Sind alle deine Charaktere bereits komplett ausgearbeitet? Ich habe mal angefangen, den Teil meiner Story, wie er bereits steht, aufzuschreiben - dachte, das geht schnell, aber während des Schreibens kamen mir immer mehr kleine Ideen und es dauerte ewig…hab es dann auch erstmal abgebrochen ^^
@MiseryInk Ja, ich habe auch einige Geschichtenfragmente/-anfänge, die alle noch auf Fortführung/Ausarbeitung warten…wobei ich nicht weiß, ob die alle das Potential dafür haben oder ob’s das nicht schon war…ich mag einfach auch die Idee von einem Charakter, da muss vielleicht nicht immer eine große Story hinterstecken… Die Gedankenspiele mit “was würde Charakter X jetzt machen” sind auch schön - ich hab’s manchmal, dass mich Filmcharaktere an meinen OC erinnern, was mir dann wiederum Inspiration gibt. Oder natürlich auch, wenn mir andere Künstler Karten mit meinen OCs zeichnen, das ist für mich auch immer sehr inspirierend!

Ich glaube dass du, @Yasao, auch viele Geschichten schreibst, oder? Vielleicht möchtest du ja auch kurz erzählen, wie du das immer hinkriegst? :)

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Also so ungefähr weiß ich was passieren soll. Am Anfang habe ich versucht dann einfach drauflos zu schreiben. Das hat aber nicht immer so ganz funktioniert. („Wo zum Teufel kommt der Wald her? Die waren doch gerade eben noch in der Wüste!“) :rofl:
So bin ich zum Weltenbasteln gekommen. Eigentlich wollte ich nur die Welt meiner Protagonisten verstehen, aber das Basteln macht schon verdammt Spaß und man kommt auf neue Ideen. Zum Beispiel habe ich an den Beerdigungsritualen eines Volkes gebastelt und dachte irgendwann „Ha… das passt irgendwie zur Geschichte von ‚Charaktername‘, das könnte ich mit einbauen.“ :smile:
Ja ich versuche zumindest meine Hauptcharaktere auszuarbeiten. Dafür habe ich Charakterbögen, in die ich immer was einfüge, wenn mir was einfällt. Habe auch Bögen zu Völkern, Tieren, Politik, Geographie, Religion und so weiter. Die Geschichten zeigen dann nur einen kleinen Bruchteil von meiner Welt. Aber ich schreibe ja eh nur für mich ^^

Da hast du recht @Woodswallow, ich schreibe tatsächlich sehr viel und gerne (allerdings in letzter Zeit mehr Fanfiction, wo ich mittlerweile bald 800 Seiten habe, da ich bei meinem Buch aktuell auch etwas fest hänge, aber dazu gleich mehr) und da meine Schriftstellerei mir ebenso wichtig ist wie meine Kunst, kann ich mit Freunden auch etwas darüber erzählen wie ich arbeite und auf meine Ideen komme :)

Gleich vorweg: nein, ich kann mich nicht einfach hinsetzen und drauflos schreiben. Wie beim zeichnen auch brauche ich dafür das richtige “Mindset”, was bedeutet, dass ich in meine Welt “eintauchen” und mich in die Charaktere rein versetzten muss, sonst bekomme ich nichts vernünftiges hin. Oft mache ich es also so, dass ich das Licht ausschalte, eine Kerze oder mehrere anzünde und mir mein Tintenfass hinstelle, denn ich schreibe im ersten Durchgang immer traditionell per Feder. Dabei entsteht dann eine “Rohform” meiner Story, man mag fast sagen eine Skizze, die ich dann später beim abtippen “verfeinere”. Ich habe mal gelesen, dass das Geheimnis des Schreibens das rewriting ist und bei mir trifft das auch vollkommen zu. Dadurch, dass ich mir sage, dass es zunächst nicht perfekt werden muss nehme ich mir den Druck etwas und kann die Story einfach auf’s Papier fließen lassen, ohne mich von Wortdopplungen oder ungestümen Formulierungen aufhalten zu lassen. Wenn ich es abtippe kann ich ja immer noch Formulierungen ändern oder den Thesaurus schwingen und schönere Synonyme finden.

Meine Inspiration für meine Geschichten bekomme ich durch den Alltag, genauer gesagt meist durch die Psychoanalyse. Egal ob ich jetzt mit anderen Leuten zu tun habe, ich einen Film sehe, ein Game genieße oder mich selbst hinterfrage, ich finde es immer spannend wie Menschen “ticken”, was ihre Schwächen und Ängste sind, was sie motiviert oder hemmt, woher es kommt, wie es sie beeinflusst oder woher sie ihre Stärken gewinnen. So etwas zu analysieren macht mir Spaß und auch meine Charaktere entstehen auf jene Art und Weise.
Um mein Buch als Beispiel zu nehmen: es begann mit einem Gedicht, das ich schrieb, als es mir nicht gut ging und ich an mir und meiner Familie, meinem ganzen Leben zweifelte. Jenes Gedicht wurde zur Grundlage für die erste Hälfte der Geschichte und als Basis für meinen Helden, Vyon. Auch er erfährt einen Schicksalsschlag und stellt infolge dessen seine ganze Welt in Frage, woraufhin er auf eine Reise aufbricht um sein wahres Selbst zu finden. Doch nicht nur er ist so ein Beispiel, viele meiner Hauptcharaktere haben etwas von mir - mein Barde zum Beispiel ist Sinnbild für meine künstlerische Seite und sein Mangel an Selbstvertrauen stammt ebenfalls von mir. Doch er wächst über sich hinaus, ebenso wie andere Charas ihre persönlichen Schwierigkeiten mehr oder minder erfolgreich bezwingen (weswegen meine Geschichten auch oft etwas von indirekter "Selbsttherapie haben -lacht- Wenn meine Protagonisten mit ähnlichen Dingen wie ich zu kämpfen haben, aber die Probleme überwinden, dann finde ich dadurch auch einen Weg).
Es ist mir wichtig, dass jeder Chara so seine Entwicklung hat, die er im Laufe der Handlung durchläuft, sei es nun zum positiven oder auch negativen – denn wie im echten Leben endet nicht alles im Happy End. Der Leser soll sie begleiten, mit ihnen mitfiebern und sie auch verstehen, vielleicht auch sich selbst in ihnen erkennen. Positiver Nebeneffekt dessen ist auch, dass es die Handlung direkt „realistischer“ macht – denn auch wenn man selbst vielleicht jetzt gerade kein hochgewachsener Elf oder Magier ist (xD), ihre Gefühls-&Gedankenwelt macht sie gleich glaubwürdiger. Darum haben selbst die “Bösen” bei mir immerzu recht gute Beweggründe, auch wenn ihre Taten manchmal fragwürdig sind. Hand auf’s Herz: jemand, der einen Verlust erlitten hat und daran zerbricht ist viel spannender als ein Bösewicht der einfach so die Weltherrschaft erlangen will weil er “böse” ist (weswegen ich in Filmen etc. auch oft eben die villains spannender finde als eindimensionale Helden X’D).

Doch eben jenes, die Sympathie des Lesers ist was mir aktuell Kopfschmerzen bereitet. In meinem Buch wird bald kurz vor Ende des ersten Bandes einer der Hauptakteure verschwinden und im folgenden eine extreme Veränderung durchmachen, doch ich habe Angst, dass es dem Leser egal sein wird und kalt lässt, da er ihn noch nicht genügend kennengelernt hat. Ich muss also am pacing arbeiten, ihm noch mehr Gelegenheit geben zu zeigen wer er ist, damit man ihn nicht nur als Comic relief ansieht, sondern eben versteht was er durchmacht und erkennt, dass sein Verhalten im Grunde nur eine Maske ist. Als ich dann gegrübelt habe wie ich das am besten mache, ohne unnötige Filler einzubringen, sind mir mehrere Schwächen und zum Teil auch offene Fragen und plotholes an anderen Stellen aufgefallen, sodass ich lange Zeit ziemlich festgefahren war und nur noch zweifelte.
Doch dann habe ich vor kurzem aus Zufall Videos gesehen, die die einzelnen Archetypen in Geschichten analysieren und mir fielen einige Gemeinsamkeiten zu einigen meiner Charaktere auf, wodurch ich mich dann hinsetzte und einzelne Dokumente (dieses Mal direkt digital am PC) schrieb in denen ich grob aufzählte was die Ausgangslage jedes einzeln ist, wie es dazu kam, was ihr privates Hauptproblem ist und wohin sie sich wie entwickeln sollen. Dadurch, dass ich es losgelöst vom Gesamtkontext und fokussiert auf jeden Fall einzeln schrieb kamen mir komplett neue Ideen und Ansätze wie ich mein Dilemma lösen kann. Hoffentlich kann ich das bald auch anwenden ^_^
Ihr seht also, die Analyse ist bei mir wirklich ein großer Teil des Schreibens, die Welt entsteht dabei automatisch, basierend darauf wo die einzelnen Charas leben und wie ihre Kultur sie prägt. Inspiration dafür schöpfe ich aus Themen die mich reizen, was meist Medieval Fantasy ist, aber auch Mythen wie jene der Antike oder aus Japan findet man in meinen Werken wieder (eine Reihe von Kurzgeschichten die ich nebenher schreibe namens “Tales of Youkai” spielt beispielsweise gänzlich in einer fiktiven Welt die auf der Mythologie Japans beruht).

Ich breche dabei allerdings auch gerne mit Klischees, die Dunkelelfen in meinem Buch, von denen man zum Beispiel meint sie seien die Fieslinge, da sie in einem Land ewiger Finsternis leben entpuppen sich schließlich als die missverstandenen “Guten”, während Menschen bei mir selten eine positive Rolle spielen. Hier steckt auch oft eine große Portion Gesellschaftskritik an unserer Welt drin und eine andere meiner Stories die in einer teils dystopischen Version der Realität spielt, hat wiederum genau jene Kritik am Menschen (und am Thema Religion) als Grundlage.

Oh und ein paar der Ansätze die hier bereits erwähnt wurden mache ich auch, allerdings eher wenn ich feststecke oder mich zum schreiben motivieren will – also beispielsweise diese „was wäre wenn“ Grübelei. Oder ich habe auch sehr oft ne Art „Kopfkino“ (oder ganze Storyträume des Nachts, wo ich mich dann am nächsten morgen auch noch komplett dran erinnere X’D) die ich dann meistens in kurzen Konzeptdokumenten (meistens so ein bis drei Seiten lang) festhalte. Das sind dann meistens völlig ausgefeilte Ideen für Szenarien die ich eventuell in die Geschichten einbaue, als Kurzgeschichten ausformuliere oder einfach so ansammle und ab und zu überfliege, wenn ich Inspiration suche :) Manchmal reicht es auch schon um einfach dadurch ein besseres Gefühl für meine Charaktere zu bekommen, ohne dass ich jenes Konzept wirklich umsetze.
Puh…Verzeiht, dass dies ein wenig lang geraten ist x’D Aber ich denke man merkt, dass ich nicht nur zum Spaß schreibe sondern mir jede Menge Gedanken mache, nicht zuletzt da ich auch plane meine Geschichten irgendwann zu veröffentlichen. Um deine weitere Frage zum Schluss zu beantworten: nein, ich tausche mich deshalb auch sehr selten mit anderen Leuten über meine Ideen aus. Einzige Ausnahme sind Freunde, ihnen erzähle ich gerne von meinen Helden und ihren Geheimnissen - und oft kommen mir dann auch dadurch neue Einfälle.
So…Ich hoffe dieser Wall of Text erklärt ein wenig wie ich vorgehe und hilft vielleicht auch dem ein oder anderen :heart:

Ein wirklich interessantes Thema, bei dem ich vielleicht auch noch das eine oder andere mitnehmen kann!

Bei mir kann ich von gut zwei Extremen sprechen, wenn es ums Schreiben und Geschichten entwickeln geht.
Ich hatte vor gut zehn Jahren das erste Mal mit Fanfictions angefangen, erst gelesen, dann mich selber daran versucht. Bei meiner ersten Geschichte hatte ich kein wirkliches Konzept und ich hatte mir immer nur vorgestellt, wie die Story animiert aussehen könnte und hab drauf los geschrieben. Sie ist auch eine der wenigen, abgeschlossenen Geschichten von mir. Wenn ich mir diese heutzutage allerdings durchlese, kann ich nur den Kopf schütteln und wundere mich über meinen Schreibstil und dass das tatsächlich gelesen wurde (schrecklich also!).

Bei der Fortsetzung hatte ich dagegen sämtliche Charaktere durchkonzipiert, mir Gedanken über die Welt gemacht, die verschiedenen Gruppierungen etc, fast ein ganzes Notizbuch vollgeschrieben.
Letztendlich habe ich gerade mal drei Kapitel geschrieben und sie nie beendet.

Heutzutage sieht es bei mir dennoch ähnlich aus und auch ähnlich zu dir. Ich habe gefühlt hundert Ideen, stichwortartig niedergeschrieben, aber nie richtig ausformuliert und nieder geschrieben.
Aber hier geht es ja auch mehr um die Ideenfindung und nicht das Abschließen von Geschichten xD

In letzter Zeit läuft es bei mir eher so ab, dass ich für jede Geschichte mir grobe Richtlinien aufschreibe. Charaktere werden so gut es geht ausformuliert und ihnen ein richtigen Charakter gegeben (Stärken, Schwächen, Vorlieben, Persönlichkeit etc), ebenso die Umgebung bzw Welt (falls es sich um eine neue handelt oder neue Regionen). Wenn ich Ideen habe, schreibe ich sie in mein Notizbuch oder Notiz-App, wenn ich bspw. gerade Mittagspause habe und sie umfassen alles mögliche, die noch nicht einmal zusammen hängen müssen. Ich ordne sie dann zu einem späteren Zeitpunkt.

Da ich das Problem mit “der leeren weißen Seite” nur zu gut kenne, haben sich bei mir Stichpunkte zu einem Thema/Kapitel mehr als bewährt, da ich dann “überhaupt” einmal was geschrieben habe und nicht nur in Gedanken hänge und dort festsitze. Es entspannt und fühlt sich gut an, einfach alles runterzuschreiben, was einem durch den Kopf geht.
Bei meiner aktuellsten Geschichte habe ich Stichwörter für verschiedene Kapitel runtergeschrieben und mir vorgenommen, zu jedem Stichwort/Kapitel die grobe Struktur in Stichpunkten zu formulieren. Oft kommt es dann allerdings vor, dass aus den geplanten Stichpunkten doch ausführlichere Sätze und Formulierungen entstehen und ich immer mehr ins Schreiben komme und dann die Ideen tatsächlich von alleine kommen.
Mir geht es daher ein bisschen wie @MiseryInk :)
Aber mit dieser Art des “Erstmal-in-den-Schreibfluss-Kommens” komme ich ganz gut zurecht. Ob ich allerdings tatsächlich dazu komme, die Storys zu beenden, steht auf einem anderen Blatt :D
Aber es hilft mir dabei, bei der Geschichte zu bleiben und mich mir ihr zu befassen. Da kommen tatsächlich dann weitere Ideen von alleine.

Um auf andere Gedanken bzw Ideen zu kommen, lese ich auch gerne andere Fanfictions oder deutsche Bücher (Romane, Fantasy etc). Wenn ich Formulierungshilfen brauche, suche ich mir auch ganz gerne alte Bücher, die mich lange Zeit gefesselt hatten und versuche diese zu analysieren, was an dem Stil mich so begeistert hatte.

btw…
Ab und an suche ich auch ganz gerne nach Schreibübungen bzw “Kreatives Schreiben”. Dabei bin ich heute auf diese Seite gestoßen und finde die angegebenen Übungen sehr interessant:


Werde ich die Tage bestimmt einmal ausprobieren :D
Hier kam mir der Punk “Gedichte” auch wieder entgegen, da ich früher super viele Gedichte geschrieben habe. Ich habe sogar ein Synonym-Wörterbuch und ein Reimlexikon xD Sollte ich beizeiten echt mal wieder ausgraben!

Wo bekommt ihr eure Ideen her? Tauscht ihr euch viel mit anderen Geschichtenschreibern aus?

Austausch mit anderen hatte ich bislang gar nicht. Ich sehe meine Ideen und Geschichten nicht wirklich als öffentlich-tauglich an, nicht, weil sie +18 sind, sondern eher, weil ich glaube, dass sich keiner so gut hineinversetzen kann, wie ich und sich jemand damit schwer tun könnte bzw sich dafür nicht so mit Hingabe interessiert wie ich und es gar langweilig finden könnte, da es oft sehr spezielle Geschichten sind von meinen OCs zum Beispiel. Daher empfinde ich es als schwer, jemanden hinzuzuziehen oder als Betaleser anzufragen.

Ich glaube kaum, dass meine Erfahrungen weiterhelfen können, aber ist vielleicht ganz interessant zu erfahren, wie jeder an die Sache heran geht :)

Wow, vielen Dank @Yasao für deine ausführliche und spannende Ausführung! Das mutet ja wirklich richtig professionell an, was du beschreibst :)

Psychsoanalyse und generell menschliche Psyche finde ich auch sehr spannend. Wobei ich meinen Charakteren eher die Eigenschaften verleihe, die ich gerne HÄTTE und nicht die, die ich schon habe…also eher Charaktere erschaffe, so wie ich gerne wäre oder die ich bewundere. Auch klasse, dass dein Haupütcharakter auf einem Gedicht von dir basiert, das ist auch sehr spannend finde ich!
Das “sich mit den Charakteren identifizieren” finde ich auch sehr wichtig und ich versuche ihnen auch, mehrere Dimensionen zu verleihen. Charaktere, die einfach nur Böse sind, weil der Held eben einen Gegenspieler braucht, finde ich langweilig und unrealistisch. Meine beiden Hundecharaktere haben bisher glücklicherweise von beidem etwas :)
Und ja, die “Bösen” in den Filmen sind eh meistens die spannenderen Charaktere :D Interessant auch, dass dir selbst beim Ausarbeiten Lücken aufgefallen sind - da muss deine Story wirklich schon ziemlich ausgefeilt sein. Dieses Video mit den Archetypen, von dem du gesprochen hast - könntest du das mal verlinken, wenn du es noch findest? Würde mich brennend interessieren, vielleicht krieg ich da auch noch Inspiration! Und diese Charaktersheets, die du entwickelt hast, klingen auch super - vielleicht sollte ich so eine Übersicht auch mal erstellen, hilft sicher, die Gedanken zu ordnen!
Vielen Dank für deine Gedanken, ich finde das sehr inspirierend und es ist toll, mit wieviel Feuereifer du in deiner Geschichte stecktst :)
@absol Vielen Dank dir für deinen Beitrag - auch sehr interessant mit deinen zwei Extremen! Da fällt mir ein, dass ich als Teeny mal eine Geschichte über ein Punk-Mädel angefangen habe, was von daheim ausbricht - die Story mag ich noch heute und auch damals fand ich sie gut - ich habe damals nur kein passendes Ende entwickeln können. Dann, ca 15 Jahre später mit gestiegener Lebenserfahrung und gefestigter Persönlichkeit, fiel mir ein plausibler und schöner Schluss ein (hab ihn nie aufgeschrieben, aber er existiert in meinem Kopf). Die Erfahrung hat mir gezeigt, dass manche Geschichten einfach zeit brauchen und mit einem selbst wachsen. Dies hat mich doch sehr zuversichtlich gestimmt :)
Die Idee mit den Stichworten zu jedem Kapitel ist gut und klingt strukturiert. Vielen Dank auch für den Link, das muss ich mir mal in Ruhe ansehen! Ein Synonym-Wörterbuch ist ja richtig klasse und bestimmt mega hilfreich. Aktuell lese ich gerade “Die Stadt der träumenden Bücher” von Walter Moers und bin völlig verzaubert von der Wortwahl, den verwendeten Adjektiven und dem Schreibstil - beneidenswert! (und lesenswert!)

Ich finde den Austausch mit anderen Künstlern/Schreibern total wertvoll (wie jetzt zB), aber ich mache es einfach viel zu selten, weil ich selten jemanden in meinem Umfeld dazu habe. Habe mal mit einem Kumpel gesprochen, der Rollenspiele macht - da hat das Charakter entwickeln viel mit dem Geschichten entwickeln gemeinsam, finde ich. Das war jedenfalls sehr spannend.
Deshalb, vielen Dank für eure Antworten - sehr spannend und inspirierend!

Da ich ja nach einer Mehrjährigen Schreibblockeade seit Oktober auch endlich wieder zu dem Schreibenden Völkchen gehöre…

Bei mir beginnt es meist mit einer spontanen Idee. Diese Idee kommt mir z.B. durch ein Satz in einem Buch, der mir sehr gut gefällt, oder durch einen Songtext, oft auch durch Gespräche mit Freunden, insbesondere wenn diese Gespräche sehr tiefgründig sind. Oder auch Bilder, Zeichnungen!
Filme dagegen sind für mich nur sehr selten eine Inspirationsquelle.
Ich liebe ja zudem so richtig langweilige, eintönige Aufgaben, wo man die Finger beschäftigt hat, sich aber nicht wirklich darauf konzentrieren muss, was man da tut. Oder auch gerne richtig lange Auto- oder Zugfahrten, wo man einfach nur aus dem Fenster starrt und die Landschaft ansieht.
Dann lasse ich die Gedanken einfach schweifen und irgendwann, wenn sie weit genug geschweift sind, ist da eine Idee.
Diese Idee ist meist eine sehr vereinfachte Handlung der Geschichte, manchmal aber auch nur ein Charakter oder vielleicht sogar nur ein Titel. Diese Idee schreibe ich aber meist gar nicht auf, sondern sie bleibt erst einmal ewig lange in meinem Kopf.
Ich bin ja der Meinung, eine gute Geschichte muss reifen :D Und wenn meine Idee lange genug gereift ist, dann schreibe ich mir grob das auf, was ich von ihr habe. Das ist meist eine recht genaue Vorstellung des Anfangs, ein oder zwei Sätze, wie der Mittelteil verlaufen könnte, und das Ende.
Ich persönlich liebe ja das Ende, schon immer :D Von dort aus kann man so wunderbar zurüchschauen auf die Reise, die man gerade absolviert hat /D Ich sehe das Ende als meine ganz persönliche Belohnung, wenn ich tatsächlich “durchgehalten” habe, insbesondere halt im Hinblick auf sehr unliebsame Zwischensequenzen. Wobei das Ende nicht immer gut sein muss, es darf auch gelegentlich tragisch werden :D
Jedenfalls, wenn ich so weit bin, fange ich meistens mit dem schreiben an und ich bin tatsächlich so jemand, der sich dann einfach so hinsetzen kann und drauflos schreibt, wobei das resultat wohl ganz gut mit einer ersten Skizze vergleichbar ist. Es gibt eine grobe Vorahnung, was es vielleicht werden könnte, aber gerade in dem Moment ist noch alles möglich :3
Wenn ich an einer Passage nicht mehr weiterkomme, dann kommt es stark darauf an, wie wichtig mir die Geschichte ist, wenn sie mir am herzen liegt, dann quäl ich mich auch durch passagen die mir nicht so viel spaß machen, aber für den Verlauf nötig sind, ansonsten bleibt sie ewig unvollendet auf meinem PC (und es gibt recht viele dieser unvollendeten Geschichten /D Ich nenne sie meinen Ordner der Schande :'D)
Wenn ich dann tatsächlich fertig bin, dann geht die eigentliche Arbeit aber erst los. Dann werden nämlich die Charaktere ausgearbeitet und mir ist die Charakterentwicklung sehr wichtig. Tatsächlich habe ich schon vor Jahren festgestellt, das ich meist gar keinen wirklichen Bösewicht habe und wenn, das der dann nur eine sehr untergeordnete Rolle spielt. Mir ist das Zwischenmenschliche und das, was daraus resultiert das, was mir am Herzen liegt und worauf der Fokus liegen soll. Oft braucht es halt gar keinen großen Schicksalsschlag, damit die Welt aus den Fugen gerät, viel häufiger sind es doch die vielen kleinen Dinge, die einen Menschen fertig machen können.
Jedenfalls, wenn die Charaktere ausgearbeitet sind, schreibe ich die Geschichte immer und immer wieder, immer mit einigen Monaten Abstand dazwischen, geh bei jeder Version mal hier ins Detail, lass dort unnötiges weg. Es kam auch schon vor, das ich Charaktere komplett gestrichen habe und andere Charaktere eine weit größere Rolle bekamen, als anfangs angedacht war, oder das mir der Verlauf nicht mehr zusagte und ich zwischendrin die halbe Geschichte umgeschrieben habe.
Die Pause zwischen den einzelnen Versionen dient dazu, immer ein wenig Abstand zu bekommen, weil ich gemerkt habe, das ich dann unstimmigkeiten leichter erkennen kann.
Fertig wird eine Geschichte deswegen auch nie so wirklich. Es gibt immer Dinge, die mir im Nachhinein nicht mehr so gut gefallen und die ich nochmal ändern will /D

Früher habe ich mich sehr gerne und viel mit Freunden über meine Geschichte ausgetauscht. Sowas hilft mir immer wahnsinnig gut, meine Gedanken und Ideen zu ordnen, aber “leider” ist das Leben für alle weitergegangen und jetzt gibt es eigentlich keinen mehr, dem ich meine Gedanken und Ideen mitteilen kann, einfach weil keiner mehr so recht die nötige Zeit hat. Das finde ich eigentlich sehr schade, mir fehlt das nämlich sehr :(

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Meine, bis dato nur als lose Blattsammlung, Textschnipseln in Skizzenbüchern und Kurzmemos auf dem PC festgehaltenen, Geschichten spielen alle im selben Universum, selbst wenn ich versuche irgendetwas unabhängiges zu schreiben…dann hab ich am Ende doch nur eine ganze Herde OCs mehr xD
Edge of Infinity ist aber auch irgendwie mein Lebenswerk, so lange wie ich da schon dran sitze (ist aber auch immer wieder Änderungen, Korrekturen und “oh shit,plothole; nochmal von neuem”-Momenten um Opfer gefallen)
Entstanden ist das ganze vor knapp 13 Jahren, als ich das erste Mal was von der “Legende des Roitzscher Kowwolt” gehört habe, besagte Sage aber für mich nicht wirklich zufriedenstellend war weil sie nicht mal eine viertelseite füllt. So bin ich dann auf die Idee gekommen das ganze selbstständig (und anfangs auch nur für mich alleine) einfach weiter zu spinnen. Dann kamen nach und nach mehr Nebencharaktere dazu, die dann mit der Zeit immer mehr Screentime bekamen, irgendwie ein Eigenleben entwickelten und zu eigenständigen Charakteren mit eigener Story wurden (gefühlt 50% sämtlichen kreativen Schreibkrams den ich hab ist Backstory von irgendeinem Chara xD)
Weil ich auch scheinbar nicht dazu in der Lage bin einfach einen vagen Statisten a là “Gestaltwandler, männlich” oder so einzubauen und mehrfach zu nutzen - nee, ich hab eine grobe Idee was es werden soll oder einfach ein Bild im Kopf aus dem dann ein Chara werden soll, und anstelle dann zu sagen “okay, Statist ist fertig, lass die Szene schreiben…” recherchier ich noch einen Namen mit passender Bedeutung, und wenn ich dann eh einmal dabei bin les ich auch gleich noch diese und jene wikipediaseite und so weiter und so fort und bevor ich’s realisiert habe ist ein weiterer Charakter geboren xD
(Manchmal auch nur damit ich ihn drei Kapitel weiter in einem flashback töten kann, aber er/sie/es war trotzdem eins meiner Babys oxo x’D)

Ich wollte noch anmerken, dass mir der Austausch hier schon was gebracht hat - ich bin tatsächlich gedanklich ein kleines Stückchen weitergekommen in meiner Hundegeschichte und habe einen Anschluss gefunden, der sich stimmig anfühlt. Die Geschichte steht immer noch vor vielen Möglichkeiten, wie’s weitergehen könnte - aber die Konstellation der Charaktere hat sich auf (wie ich finde sehr spannende weise) verändert. Ich habe mich auf @Yasao 's Empfehlung hin mal ein bisschen in meine Charaktere reinversetzt - und weiß jetzt, dass mein schwarzer Hund Kashmir eine Stimme hat wie Oliver Stritzel (zB Chief Bogo in Zoomania ^^). Das hilft schonmal viel, finde ich :) Natürlich kamen mir die besten Ideen vor’m einschlafen, bzw. auf dem Weg zur Arbeit aufm Rad - super Zeitpunkt XD

Danke euch! :)
Edit: Und nun den neuen Teil der Geschichte erstmal skizzenartig als Comic in mein Geschichtenbuch gekritzelt :)

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Soo…Jetzt habe ich endlich mal genügend Zeit und einen klaren Kopf um meine Antwort hier zu formulieren *lacht- Tut mir Leid, dass es etwas gedauert hat.

Ich freue mich wirklich zu hören, dass meine Herangehensweise offenbar hilfreich ist und dass du bereits ein paar kleine Dinge ausprobiert hast @Woodswallow. Einem deiner Charaktere eine Stimme zu verliehen ist doch auch mal eine schöne Sache - und ohh, ich lese gerade du hast es soga rangefangen als Comic umzusetzen? Das ist großartig! :heart: (Ich hab im übrigen auch mal versucht ein paar meiner Geschichten in Form von Comics umzusetzen, aber ich hab mich wie so oft in Details verzettelt und bin über ein paar Seiten nicht hinaus gekommen X’D Darum hab ich Respekt davor, wenn jemand das schafft).

Aber ja, Psychoanalyse hilft wirklich die Charaktere einfach mit noch mehr “Leben” zu erfüllen und gleichzeitig hilft es auch bei der Erstellung des Plots selbst, wenn man sich fragt “Wie würde ich in der Situation reagieren, wenn mir sowas widerfahren würde?”
Und klar, ich kann gerne ein paar der Videos verlinken, die mich sehr inspiriert haben. Die Archetypenvideos die ich meinte stammen von “Like Stories of Old”. (The Archetype of the Warrior – How Films Help Empower Us All oder What Makes a Great King? Exploring the Archetype of the King in Movies and Television sind nur zwei der Beispiele der Reihe, die mich prompt dazu gebracht hatten das Video zu pausieren und erst mal zehn Seiten Charakteranalyse zu schreiben um meine eigenen Charaktere weiter zu erforschen. Außerdem finde ich einige Analysevideos von “Just Write” ebenfalls sehr hilfreich (What Writers Should Learn From Batman Begins ist ein gutes Beispiel, dessen Thematik sich um Handlungsstruktur rankt).
Auch wenn die Videos sich oft auf Filme konzentrieren, gelten die gleichen “Regeln” ja nicht nur für Charaktere auf der Leinwand, sondern auch für jene auf dem Papier. Ich schaue mir solche Videos jedenfalls sehr gerne nebenbei an wenn ich mal Zeit habe. Oft motiviert es mich dann total sofort auch meine Feder zu packen und sofort los zu schreiben oder mir zumindest Notizen zu machen.
(Ebenso wie ich die Videos von CineFix im übrigen total liebe, seit ich die 10 Best Uses of Color of All Time zum ersten Mal sah. Das ist zwar ein weeeenig off-topic, da mir diese Videos eher im künstlerischen Bereich helfen, zum Beispiel für ein besseres Verständnis in Sachen Komposition oder Farbschemata, aaaaber…Da wir hier ja alle Künstler sind, dachte ich mir, ich erwähne es noch nebenbei ^_^ Einige der Videos sprechen allerdings sowohl schreibtechnische, als auch künstlerische Themen an. Lohnt sich also mal ein paar anzuschauen).