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Timemanagment - Welches System nutzt ihr?

Hallo liebe Kakaoler,

es gibt ja viele unterschieliche Organisationssysteme und jeder nutzt stets etwas anderes in unterschiedlichen Bereichen des Lebens um das Ziel zu erreichen, sei es erlernt oder sich selbst organisiert, digital oder analog.

Mir bekannte Systeme sind z.B. SMART, KONMARI, Minimalistische To-Do-Listen, Habit Tracker, Papierplaner…

Wie definiert ihr eure Ziele?
Wie plant ihr voraus?
Was habt ihr so ausprobiert?
Wie kommt ihr mit den Systemen zurecht?
Wie seid ihr zu dem jeweils benutzten System gekommen?
Was könnt ihr empfehlen?
Was wäre in euren Augen Zeitverschwendung?

Ich würde mich sehr über eure Erfahrungen und Disskusionsanreize freuen.

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Was ist Zeitmanagement, kann man das essen? xD
Nee, Spaß beiseite, ich bin unglaublich schlecht darin, konkrete Pläne zu machen. (und das obwohl ich eigentlich die Sicherheit eines geregelten Tagesablauf brauche um nicht spontan Selbstzuentzünden. Oder so. :woman_shrugging:t2:)
Ich hab für Arzttermine u.ä. ein Kalenderbuch und zusätzlich noch die “Looping” - App, in der die ganze Familie ihre Termine festhält.
Deadlines (z. B. von STAs oder so) kommen ebenfalls in Looping, allerdings in eine eigens dafür gekennzeichnete Gruppe (weil betrifft ja die Familie nicht) und mit “Snooze-Button”, d.h. ca. 7-10 Tage vor der eigentlichen Deadline hab ich schon mal eine Terminbenachrichtigung dafür, und bei größeren Dingen (wie z. B. dem TW-Bigbang letztes Jahr) dann sogar noch ein zweites Mal 5-3 Tage vor eigentlicher Deadline. Was bis dato ganz gut geklappt hat? (solange das geplante Ding eine festgeschriebene Deadline hat; Dinge ohne MHD tendieren leider dazu im “Endspurt” der Projekte mit Ablaufdatum unterzugehen :dizzy_face:)

Habit Tracker hab ich mal als Freeware-App probiert (diese lustige Version die aufgebaut ist als sei dein Leben ein Fantasy RPG), das hat mich aber irgendwie mehr gestresst als alles andere…Bullet Journal war das gleiche in Grün. (Kennst du dieses Stressgefühl, ein neues Skizzenbuch zu beginnen und die erste Seite ja ansprechend zu gestalten? Mein Versuch des Bullet Journaling empfand ich ungefähr so, nur mal 100 genommen. :see_no_evil:)

Wie definiert ihr eure Ziele?
Liste mit Grobzielen an der Pinnwand/Kopie davon in der Memo App meines Handys, Aufzählung von Monats-/Wochenzielen auf die entsprechende Seite in meinem Journal-Notizbuch-Ding.
Zusätzlich hab ich noch eine Dauerseite mit einer Tabelle Ziele / Wünsche / Träume, die zum Jahreswechsel editiert wird.
Diese Kombo Digital/Handschriftlich Festgehalten funktioniert eigentlich ganz gut für mich.

Wie plant ihr voraus?
Schlecht. Dx
Ich kann nicht weit voraus planen, funktioniert einfach nicht, Nox.exe stopped working. Keine Ahnung wieso. Wochenpläne funktionieren ganz gut, wenn ich sie vage halte - also z. B. nicht einplane “Montag 8-9 uhr Staubsaugen”, sondern einfach verallgemeinert “putzen”.

Was habt ihr so ausprobiert?
Wie bereits erwähnt die Habit Tracker App (Habita oder so? Und noch eine zweite nach ähnlichen Prinzip), dann in Zusammenhang mit mentaler Hygiene “youper” (die aber imho Seit dem Update einfach nur noch murks ist), Bullet Journal, Buchkalender

Wie kommt ihr mit den Systemen zurecht?
Mit den regulären nicht wirklich, mit meiner Zusammengefrankensteinten Version ganz gut.

Wie seid ihr zu dem jeweils benutzten System gekommen?
Viele unterschiedliche Dinge ausprobiert, teilweise kamen diese Vorschläge von Therapeuten u.ä. und dann einfach die Dinge, die aus diesen Systemen mehr oder weniger funktionierten in meinen eigenen Plan zusammengebastelt.

Was könnt ihr empfehlen?
Tu das Gegenteil von dem was ich mache?

Was wäre in euren Augen Zeitverschwendung?
Versuchen die Nutzung eines dieser Systeme zu erzwingen, weil das Konzept theoretisch interessant oder whatever ist, aber sich praktisch nicht gut umsetzen lässt…?

Nicht sicher ob das ist was du suchst, bzw wie hilfreich mein Roman ist :see_no_evil:

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Ui, mit Projektmanagement und Zeitplanung beschäftige ich mich beruflich tatsächlich gerade recht viel. Aber auch privat bin ich in der Regel recht organisiert.
Lustigerweise bin ich auf Arbeit quasi nur digital unterwegs, während ich privat meistens analog plane. XD

Verwendete Systeme und Tools:
Privat:
nur für mich: Buchkalender und Notizen im Handy, wenn der Kalender gerade nicht zur Hand ist (kommt selten vor, das Teil ist quasi mein Gedächtnis)
mit meinem Mann: Wandkalender, in dem wichtige Termine und Arbeitszeiten eingetragen werden

Beruflich:
Kanban-Board: Nutze ich in abgewandelter Form beruflich in MS Teams als Aufgaben in Buckets zusammen mit Kolleg*innen
MS Teams: Für Projektmanagement unterschiedlicher Projekte mit Kanälen, Wikis, Aufgaben etc.
Outlook: Nutze ich beruflich, weil er mich an Termine erinnert und ich den ganzen Tag am Rechner arbeite. Ist außerdem sehr praktisch für Besprechungen in Kombi mit Teams.
One Note: Nutze ich als Informationssammlung/Nachschlagewerkzeug

Wie definiert ihr eure Ziele?
SMART (spazifisch, messbar attraktiv, realistisch, terminiert) finde ich tatsächlich ziemlich nützlich und verwende es öfter. Hab ich bspw. bei meiner privaten Finanzplanung genutzt.
Ansonsten finde ich es hilfreich große Ziele in kleinere Happen bis hin zu machbaren Einzelaufgaben zu zerteilen.
Zudem bin ich motivierter, etwas umzusetzen, wenn ich weiß, WIESO ich es tue.

Wie plant ihr voraus?
Oft weit im voraus, beruflich muss ich das sogar.
Privat hat aber auch mein Buchkalender, aka mein Gedächtnis, jetzt schon Sachen drinstehen, die ich Ende des Jahres angehen will.
Manchmal plane ich zuviel und bin dann etwas unflexibel. :see_no_evil:

Was habt ihr so ausprobiert?
Buchkalender in verschiedenen Ausführungen: Mein Buchkalender muss ca. A5 sein und eine ganz spezifisch Aufteilung haben (links eine Woche, rechte Seite für Notizen, hinten ein Fach zum Sachen reinlegen), alles andere geht gar nicht! Ich habe viele Aufteilungen und Größen getestet.
To do-Listen: Nutze ich tatsächlich nur für wenige Bereiche (etwa meine Kakao-To-do hier im Profil)
MS Project: Fand ich total unübersichtlich
Rest siehe oben

Wie kommt ihr mit den Systemen zurecht?
Sehr gut, ich vergesse extrem selten etwas Wichtiges. Mich zu Dingen zu motivieren, auf die ich keine Lust habe, ist aber eine andere Hausnummer. Ich kann mich hervorragend in vollem Bewusstsein um die terminlichen Konsequenzen vor Dingen drücken. :see_no_evil:

Wie seid ihr zu dem jeweils benutzten System gekommen?
Buchkalender: 5. Klasse Englisch bei Herrn Reisel. Ernsthaft. Der Mann war menschlich ne Katastrophe, aber er hat uns beigebracht, wie man vernünftig ein Hausaufgabenheft führt. Das grundlegende System dahinter nutze ich noch heute: Dinge für den Tag eintragen, an dem sie fällig sind und in den Tagen/Wochen dazwischen, Einzelaufgaben dafür eintragen, mit Tagen, an denen diese fällig sind. So hat man automatisch jeden Tag ne Liste mit zu erledigenden Aufgaben statt unspezifische To do-Listen
SMART/Kanban/MSTeams/Outlook/OneNote: Studium und Job
Wandkalender: Will mein Mann unbedingt, ich brauchs egtl nicht xD

Was könnt ihr empfehlen?
Ausprobieren, bewerten und dann behalten, was gut läuft.
Routine! Ich schreibe alles ganz automatisch in meinen Kalender, weil ich es nicht anders kenne und gar nicht anders kann xD

Was wäre in euren Augen Zeitverschwendung?
Planlos irgendwelche Systeme und Tools testen, auf die man egtl keinen Bock hat. Hält man meist nicht lange durch, nervt dann nur und organisierter wird man auch nicht.

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