Ich bin auch froh, dass wir sowas nicht haben ^^" Facebook und Co. gehen mir auf die Nerven mit ihrer Datensammelei. Falls der Trend eines Tages mal endet, dass Social Media Plattformen massenhaft Daten zusammenraffen, hätte ich gegen solche Buttons nichts… aber ich bezweifle, dass das je der Fall sein wird.
Beispiele für das inakzeptable Sammeln von Daten
Inzwischen…
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sendet Windows 10 Daten von den Festplatten seiner Nutzer an Microsoft, ohne zu spezifizieren welche. Es könnte sich also einfach alles holen, was es will. Alles. Tagebücher, private Fotos, unveröffentlichte Arbeiten…
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kann ich die meisten Funktionen meines Smartphones nicht nutzen, weil ich Google zuvor erlauben müsste, jederzeit auf mein Bankkonto zuzugreifen und permanent meinen Standpunkt zu orten. Beides kann Google einfach mal vergessen!
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kann ich auf meinem Tablet Skype nicht mehr mit meinem Skype-Login nutzen, sondern ich MUSS mir einen Microsoft-Account anlegen und mich damit bei Skype einloggen. Microsoft kann also überwachen, wann und wie ich Skype nutze.
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muss ich automatisch Facebooks lächerliche Datensammelei akzeptieren, sobald ich auch nur versehentlich einen Link öffne, der mich zu FB weiterleitet. Man stimmt den AGb ja automatisch zu, sobald man FB öffnet.
Die Liste lässt sich noch erweitern. Und ich bin entschieden genervt davon, dass amerikanische Großkonzerne sich das Recht herausnehmen, Dinge zu tun, die wir in Deutschland nichtmal dem Verfassungsschutz ohne Zögern erlauben. Der Verfassungsschutz jagt wenigstens Terroristen. Facebook&Co. überwachen uns einfach nur so, weil sie es können. Welche Konsequenzen das eines Tages hat, können wir nicht absehen.
Ein Beispiel aus einem Buch, das ich mal gelesen habe:
Details
1990 wäre es einer Hausfrau vielleicht egal gewesen, wenn sie an der Supermarktkasse eine Rabattkarte benutzt und irgendeine Firma erfährt, dass sie Hackfleisch im Sonderangebot gekauft hat.
Ab 1992 hatten plötzlich alle Menschen Angst vor BSE und ich weiß noch, wie meine Mutter kein Rindfleisch mehr gekauft hat, als bekannt wurde dass mit BSE verseuchtes Rindfleisch beim Menschen die Creutzfeldt-Jakob-Krankheit hervorruft. Die Inkubationszeit von BSE beträgt Monate bis Jahre.
Was wenn es damals schon so umfangreiche Überwachung gegeben hätte wie heute? 1995 hätte die Firma, die die Rabattkarten verteilt hat, vielleicht einiges Geld damit machen können, dass sie an eine private Krankenversicherung die Information verkauft, wer 1990 alles Rindfleisch gekauft hat, das potenziell mit BSE verseucht war. Die Krankenversicherung hätte dann denjenigen eine Versicherung verweigern können, die das Fleisch gekauft hatten und potenziell an der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit erkranken könnten.
Jede scheinbar noch so unwichtige Information, die jemand über uns sammelt, kann eines Tages böse Konsequenzen haben!
Je weniger Socia-Media-Terrorbuttons im Internet auffindbar sind, desto besser. ^^"
Ich stimme Hopes zu: Man kann einen Thread auch einfach auf die altmodische Art verlinken, wenn man ihn jemandem zeigen möchte. Wenn man den Link kopiert, denkt man aber hoffentlich mehr darüber nach, als wenn man nur einen Button klickt ^^"