kakao-karten.de Forum

Richtig diskutieren (Diskussion oder Plauderei?)

Sicherlich ist keine der beiden Ansichten falsch. Ich denke auch, dass ohne Interesse kaum ernsthafte Fähigkeiten entwickelt werden können. Ein geübter Zeichner kann allerdings in ein paar Sekunden ein Bild hinkrakeln, vor dem die meisten Leute auf die Knie gehen, während ein ungeübter Stunden braucht, um womöglich kläglich zu scheitern. Ganz offensichtlich besteht also ein gewaltiger Unterschied zwischen Können und Wollen.

Ich würde es etwas mühselig finden, bei jeder Diskussion erst einmal die Leute recherchieren zu müssen, um meine Aussagen über das “Gut/Schlecht” individuell auf Zeitinvestitionen und persönliche Einschränkungen zuzuschneiden. Im Internet sind die meisten sowieso mehr oder minder anonym. Insofern ist man dazu gezwungen, bis zu einem gewissen Grad zu verallgemeinern und Grundwissen vorauszusetzen.
Das geht am besten, wenn alle das gleiche Verständnis von “richtig/falsch” haben. Oder von Ansprüchen.
Bei der Frage, wie ordentliche Kakao-Karten auszusehen haben, sind wir uns ja auch weitgehend einig: sauber geschnitten, richtige Größe, nicht zu dick und transportabel.

In der Regel versuche ich bestmöglich meine Meinung zu begründen. Im Falle von Kritiken mache ich oft auch Redlines, aber wie geschrieben, verstehen einige es trotzdem nicht oder tun es als “eigener Stil” ab.
Bei letzterem gebe ich sofort, wie auch du es schreibst, die Hoffnung auf, bei ersterem hingegen glaube ich manchmal, ich hätte mich nicht klar genug ausgedrückt und versuche es erneut.
Zum Beispiel hatte jemand vor einigen Tagen eine Ein-Fluchtpunkt-Perspektive gezeichnet und die Seitenwand eines Objektes vergessen. Der schriftliche Hinweis darauf wirkte ebenso wenig wie die Redlines. Der Zeichner tat beides als “Ich habe alle Wände eingezeichnet” ab. Ist das auch unter “eigener Stil” zu verbuchen?
(Jedenfalls habe ich dazu nichts mehr geschrieben. Am Ende gab es dann ein kubistisches Bild.)

In anderen Foren, wo das allgemeine zeichnerische Niveau höher ist, hätte der schriftliche Hinweis bei Weitem gereicht. Wie Sinh schon schrieb, ist das Verständnis von Forum zu Forum unter Umständen ganz unterschiedlich.
Leider sind Regeln meistens nicht schriftlich festgehalten, sondern stehen stillschweigend über allem. Ist man in der “geschlossenen Gesellschaft” nicht allzu aktiv, tritt man oft in Fettnäpfchen.

“Eine Blase aufzustechen” ist als Einzelperson nicht ganz leicht. Andererseits lese ich in den Diskussionsrunden hier so oft Meinungen, mit denen ich übereinstimme. Da frage ich mich, warum sieht die Diskussions"realität" in der Praxis hier im Forum so anders aus?
Ist es da wirklich kontraproduktiv, einige Punkte festzuhalten wie zum Beispiel die Forderung, dass man sich möglichst eindeutig ausdrücken sollte?

Sicherlich ist keine der beiden Ansichten falsch. Ich denke auch, dass ohne Interesse kaum ernsthafte Fähigkeiten entwickelt werden können. Ein geübter Zeichner kann allerdings in ein paar Sekunden ein Bild hinkrakeln, vor dem die meisten Leute auf die Knie gehen, während ein ungeübter Stunden braucht, um womöglich kläglich zu scheitern.

Das ist wahr, auf Basis eines Einzelbildes kann ein großer und unfairer Unterschied zwischen den “Mühen” eines Geübten und eines Ungeübten bestehen. Deshalb finde ich es interessant, dass sich doch viele die Mühe machen, Zeichner genauer zu verfolgen und auch mal in ihre Gallerien zu gucken, um sie besser einschätzen zu können. Allerdings könnte man da auch wieder argumentieren, dass der geübter Zeichner ein vielfaches der Zeit investiert hat um auf sein Niveau zu kommen. Aber das wird grad OT, den Rest poste ich lieber im entsprechenden Thread.

Bei letzterem gebe ich sofort, wie auch du es schreibst, die Hoffnung auf, bei ersterem hingegen glaube ich manchmal, ich hätte mich nicht klar genug ausgedrückt und versuche es erneut. Zum Beispiel hatte jemand vor einigen Tagen eine Ein-Fluchtpunkt-Perspektive gezeichnet und die Seitenwand eines Objektes vergessen. Der schriftliche Hinweis darauf wirkte ebenso wenig wie die Redlines. Der Zeichner tat beides als "Ich habe alle Wände eingezeichnet" ab. Ist das auch unter "eigener Stil" zu verbuchen? [...] In anderen Foren, wo das allgemeine zeichnerische Niveau höher ist, hätte der schriftliche Hinweis bei Weitem gereicht.

Ich glaube, hier kratzt du einen Punkt an, den wir hier bisher vernachlässigt haben. Es wird gern auf die innere Einstellung geschoben, ob jemand eine Argumentation annimmt oder nicht. Die persönliche Erfahrung spielt aber ebenfalls eine große Rolle. Manche Kritiken oder Meinungen kann man in seinem aktuellen Wissens- oder Fähigkeitenstand einfach (noch) nicht verstehen. Nun ist eine Ein-Punkt Perspektive sicherlich keine Atomphysik, aber manch einer hat sich mit der Konstruktion der Szene auseinandergesetzt, ein anderer zeichnet nach Gefühl. Bei beidem können manchmal kubistische Ergebnisse kommen. Aber wie du bereits schreibst, reicht jemandem mit höherem Kenntnisstand dann ein Hinweis auf den Fehler, während jemand der noch nicht soweit ist vielleicht sein Bild und deine Redlines anschaut und ehrlich keine Verbesserung sieht.
Ich hab die entsprechende Diskussion nicht gelesen, deswegen kann ich nicht wirklich beurteilen, woran es nun lag. Aber ein Beispiel von mir: Mein Freund fotografiert viel und hat mal versucht mir zu erklären, dass auch das Auge Krümmungseffekte wie eine Linse erzeugt und es deshalb keine geraden Horizontlinien geben kann. Damals hab ich ihn für verrückt erklärt. Erst nach einigen Wochen und eigenem Beobachten war ich selbst in der Lage zu “sehen” wie sich gerade Linien in den Augenwinkeln krümmen.
In so einem Fall ist dein Ansatz schon sehr richtig, es nochmal anders zu erklären. Eventuell dauert es aber trotzdem seine Zeit, bis die neue Erkenntnis beim Empfänger durchgesickert ist. Als eigenen Stil würde ich es nur verbuchen, wenn der Zeichner sagt “Du hast Recht, aber ich finde es so schöner.” Die Frage ist, wie weit man es treiben sollte. Hier ist ein sehr weites Spektrum an Fähigkeitsstufen unterwegs und ich glaube gerade Anfänger profitieren davon sehr. Andererseits braucht es ja trotz aller guten Ratschläge Zeit, Wissen zu verinnerlichen und anzuwenden.

Leider sind Regeln meistens nicht schriftlich festgehalten, sondern stehen stillschweigend über allem. [...] Ist es da wirklich kontraproduktiv, einige Punkte festzuhalten wie zum Beispiel die Forderung, dass man sich möglichst eindeutig ausdrücken sollte?

Vermutlich nicht, gerade für Neulinge oder Gelegenheitsschreiber. Ein paar Grundregeln gibt es ja dazu, wie an STAs teilgenommen wird, oder wie Auflagen gehandhabt werden. Allerdings darf so ein Leitfaden auch nicht in Stein gemeißelt sein, sonst stehen bald in der Anleitung Dinge, die in der Community anders gelebt werden. Der Knackpunkt hier ist aber zu unterscheiden, was eine feste Gepflogenheit und was eher eine kurzweilige Modeerscheinung ist. In den Tauschthreads ist mir aufgefallen, dass derzeit Karten gegen Klicks verlost werden und auch da scheinen sich schon informelle Regeln gebildet zu haben. Aber sind die es Wert, in die allgemeinen Forenregeln aufgenommen zu werden auch wenn es vielleicht nur ein paar Wochen “in” sein wird? Oder tut man es als Trend ab und lässt die unregelmäßigen User auf die Fettnäpfchen los?

Hallo Zusammen,

also ich persönlich finde konstruktive Kritik sehr wichtig um zu wachsen.
Ohne den Blickwinkel anderer Menschen wird man schnell Betriebsblind.

In meiner Berufsfindung gab es mal einen Kurs über Kommunikationsregeln,
die sind für eine Diskussion immer von Vorteil. Im Netz kann man darüber eine Menge finden.

Unter anderem geht es darum die Botschaften die ich meinem Gegenüber mitteilen möchte
in “Ich-Botschaften” zu packen…
Ich empfinde…
Mir persönlich gefällt…
Ich mag nicht…

Zusätzlich darf eine Kritik die Konstruktiv sein soll niemals persönlich werden.
Also nicht…Du kannst das ja immer noch nicht…Deine Augen sehen immer blöd aus…etc.

Besser:
In diesem Bild gefallen mir die Augen nicht. Du könntest sie so und so verbessern.
Schau doch mal dass Du evtl die Augen etwas übst. Dafür sehe ich dass sie Deine Hände deutlich verbessert haben.

Ein weiterer Tip war, jeder Kritik auch ein Lob folgen zu lassen,
frei nach dem Beispiel nach bitterer Medizin ein Löffelchen Zucker.

Ich habe festgestellt, wenn ich mich an diese Regeln halte, dass ich selten bei anderen Menschen anecke
und sie trotzdem die Möglichkeit haben zu wachsen und sich zu verbessern.

Liebe Grüße
Nicole

P.S schaut mal in meine Galerie und gebt mir mal ein bisschen Feedback
http://www.smilies.4-user.de/include/Girls/smilie_girl_027.gif

    • Was macht für euch eine Diskussion aus?*
      ein austausch,jeder sagt seine meinung zum thema un geht aber auch auf das ein,was die anderen denken.
  • Welche Erwartungen habt ihr an eine spannende Diskussion abgesehen von einem entsprechenden Thema?*
    es ist sehr interessant,was sich die anderen so denken.vielleicht sagen sie etwas,woran du noch nie gedacht hast?
  • Wie hat man mit Meinungen umzugehen, die nicht der Mehrheitsmeinungen entsprechen?*
    man kann der person argumente liefern,vielleicht schafft man es ja sie zu überzeugen?aber egal wie das läuft,auf jeden fall,sollte man es respektieren.
  • Darf man die Beiträge anderer kritisch hinterfragen oder weiterführende Fragen stellen, um eine Diskussion voranzutreiben?*
    man sollte nicht ZU kritisch sein,das könnte verlezlich wirken oder im streit aufegehen.auber fragen sind aus meiner sicht sehr erwünscht.
  • Welche Erwartungen stellt ihr an eine Diskussion? Erwartet ihr ein festes Ergebnis oder diskutiert ihr eher ergebnisoffen?*
    es ist immer gut zu einem schluss zu kommen,einstimmig werden,dennoch können die “gegenspieler” weiter diskutieren,was heißt die diskusion läuft nicht auf ein ende aus.so sollte für mich eine diskussion sein. *Da viele recht empfindlich sind, habt ihr Vorschläge (z.B. Formulierungen), wie man eine Gegenmeinung oder einen provokanteren Beitrag formulieren könnte?auf jeden fall sollte man nicht zu kritisch sein,wie gesagt.man sollte sich milde ausdrücken “ich bin ganz anderer meinung” oder “ich weiß nicht wirklich ob ich da recht dran glauben soll,ich hab eine andere sicht” und sowas.

@Bluecat11
Schön, dass dir Diskussionen gefallen. Aber liest du auch, was die anderen Teilnehmer einer Diskussion bereits zum Thema beigetragen haben?
Was heißt “zu” kritisch? Ist das nicht eine subjektive Empfindung? Wie soll man dieses “zu” definieren?

ja,ich lese zwar nicht alles,ich muss gestehen ich bin etwas lesefaul am monitor,aber ich lese mir die meisten beiträge auch durch.
das “zu” definiere ich als, >man sollte es nicht übertreiben<
sonst verletzt man noch jemanden.
was weiß ich, “das ist so unrealistisch,wie kann dasunddas sein oder dasunddas, unlogisch,echt falsch gedacht.”
man sollte vorsichtig und ungenau sein,nicht mit der tür ins haus stürmen.

Also meinst du, dass man nicht jedes i-Tüpfelchen aufzählen soll bei einer Kritik, um nicht den Eindruck zu erwecken, dass man das Bild (oder was auch immer) schlecht machen wolle?

man sollte einen nicht runtemachen.
ob man über jede i-tüpfelchen redet ist geschmackssache,das ist in ordnung,finde ich.
bei einer kritik,sollte man wissen wann es reicht und wie der andere sich “schlimmstenfalls” fühlt.
man sollte das bild nicht schlecht machen,man sagt seine meinung und basta.
nicht um des schlechtmachens willen über die meinung ablästern

Nun ja, “runtermachen” hat ja nichts mit Kritik zu tun, sondern ist eine Beleidigung. Im Interet ist es außerdem kaum möglich, erst einmal sein Gegenüber kennenzulernen, um abwägen zu können, wieviel Kritik/Nicht-Lob er verträgt.

aber ungefähr weiß man doch wo die grenze ist zieht schmolllippe
es gibt aber leute die mit ner kritik anfangen und sich so hineinsteigern,dass sie daraus eine beleidigung machen. :wtf:

Eine Diskussion ist für mich absolut nicht Ergebnis orientiert. Soweit ich die Definition verstanden habe geht es um den gemeinsamen Austausch von Meinungen, Denkanstößen und Kritik. Aber es geht gar nicht primär darum, Argumente vorzubringen, denn Argumente sollen für gewöhnlich einen Menschen überzeugen. Im Zuge einer Diskussion kann man seine Argumente formulieren, diskutieren und kritisieren. Zu einer Lösung kommt man in einer Debatte bei der es mehrere Parteien mit klar strukturierten vorgefertigten Meinungen hat, die sich gegenseitig und ihre Zuhörer durch Argumente, Charisma und Rhetorik zu überzeugen versuchen.
Diskussionen dürfen meiner Meinung nach auch gerne mal ein bisschen hitziger ablaufen, ich bin ein leidenschaftlicher, temperamentvoller Mensch und bin im Grunde genommen für jeden guten Streit zu haben ^^

Was die Kritik angeht denke ich, sollte man immer soweit gehen, man gefragt wird. Wenn mir jemand ein Bild zeigt und mich fragt “Was könnte ich besser machen?”, dann gehe ich von rechts oben nach links unten oder von der ersten Ebene bis zur letzten haarklein durch, was man besser machen könnte. Wenn sich jemand dadurch verletzt fühlt, dann kann ich, so leid es mir tut, nichts dafür.
Bluecat11, wenn du möchtest, dass jemand Rücksicht auf deine Gefühle nimmt, was ja durchaus legitim ist, dann musst du das am besten einfach dazu sagen. Ich kann mich auch sehr gut erinnern, dass ich nicht immer so ein dickes Fell hatte wie heute. Und ich kann mich auch erinnern, dass ich im Kunst LK schon heulend aus dem Raum gerannt bin. Aber mit der Zeit wird es besser. Ich lege dir nur nahe, dass du dir nicht alles zu Herzen nehmen darfst, was andere Menschen sagen, so schwierig das auch klingt. Mein besonderer Tipp ist, nicht sofort zu antworten, sondern erstmal ne Nacht drüber zu schlafen. Dann ist der erste Schmerz weg und man kann es objektiver betrachten.

So war das auch sein mag, ich will weiterhin viel Respekt gegenüber den Gefühlen anderer haben.
Du magst ja Recht behalten, aber ich tu was ich für richtig halte.Das was du gesagt hast, ist ein toller Tipp für leute die deine ansicht haben,darauf währ ich nie gekommen.Natürlich denke ich, mit der Zeit wird sich das alles ändern, aber im Hinterkopf werde ich es einfach immer ganz klein und fein für mich behalten.Es gehört einfach dazu.So sehe ich das, ich finde es aber absolut in ordnung, wenn du nicht viel wert auf meine (Beispielsweise) gefühle legst, das ist deine Entscheidung, ich würde mich dennoch über Kritik erfreuen.Wenn es Leute mit deiner Sicht und andere mit meiner Sicht gibt, finde ich, ist alles gut ^^

Du hast, auch i-wie recht, es darf ruhig ein bisschen Streit geben, aber das darf, finde ich, auf keinen Fall Überhand gewinnen, oder gar zu beleidigungen führen.

-Was macht für euch eine Diskussion aus?
Zum einen das jeder der mitdiskutiert auch die Meinung von den anderen akzeptiert und hoffentlich auch meistens zum dem Thema etwas sinnvolles beiträgt ^^
Das jeder seine eigene Meinung hat,jedoch auch mal auf andere hören sollte auch wenn es schwer fällt nachzugeben.Es sollte auch immer fair bleiben also ohne auf einmal beleidigend etc. zu werden <,<" Man sollte ein Stück weit kritikfähig sein & auch eben die anderen Meinungen,egal wie hart diese sind,einstecken können und nicht direkt auf “beleidigte Leberwurst” oder sonst was machen…

-Welche Erwartungen habt ihr an eine spannende Diskussion abgesehen von einem entsprechenden Thema?
Die anderen Sichtweisen zu verstehen oder auch neue Sichtweisen selber zu sehen oder zu erkennen.Die Diskussion sollte nicht sehr ausarten also dass es nachher richtig stress gibt zwischen meheren Leuten und auch nicht von dem entsprechendem Thema zu weit abkommen z.b. wenn man über “Kekse” diskutiert (blödes beispiel x’D) nicht auf einmal anfangen vom “Himmel” zu reden ^^"
Man sollte freundlich,nett,fair & konstruktiv gegenüber den anderen sein,denn auf der anderen seite des Pc´s sitzen auch nur Menschen und man weis nie wirklich wie diese etwas was man selbst schreibt auffassen!

-Wie hat man mit Meinungen umzugehen, die nicht der Mehrheitsmeinungen entsprechen?
Erstmal fragen warum dieser jemand dieser Meinung ist & warum dieser nicht der Mehrheitsmeinung zustimmt.Dann einfach darüber reden wie er zu der Meinung kommt etc.Einfach über seine und die Mehrheitsmeinung diskutieren/reden ohne das es eben zu streitereien etc. kommt,evt. ändert man selbst seine eigene Meinung oder der andere ^^ Man sollte nicht dem anderen versuchen die Mehrheitsmeinung “aufs Auge zu drücken” <-<"

-Darf man die Beiträge anderer kritisch hinterfragen oder weiterführende Fragen stellen, um eine Diskussion voranzutreiben?
Klar,auf jedenfall.Denn dadurch kann man einige Meinungen besser verstehen,warum,wieso etc. der diese Meinung hat zu dem Thema.Jedoch sollte das kritische “nett” rübergebracht werden,eben sodass der andere nicht denkt man würde ihn direkt angreifen wollen :)
Bevor man jedoch andere Beiträge kritisch hinterfragt oder Fragen stellt,muss man sich eigentlich ALLE Beiträge zu diesem Beitrag dann durchlesen,denn es kann immer schon sein das die kritik oder auch die fragen beantwortet wurden.

-Welche Erwartungen stellt ihr an eine Diskussion? Erwartet ihr ein festes Ergebnis oder diskutiert ihr eher ergebnisoffen?
Ich diskutiere mehr ergebnissoffen :D Da man nie wirklich weis was bei einer Diskussion herauskommt und bei einem festen Ergebniss ist,es meiner Meinung nach,eher so das man versucht die anderen egal wie zu überzeugen das man selbst recht behält ^^"
Jedoch wenn man dann selbst mit der Diskussion abgeschlossen hat oder evt. das erfahren hat was man erfahren wollte,kann man sich wieder zurückziehen oder man diskutiert einfach mit weiter,dass ist aber bei jedem anders xD

-Da viele recht empfindlich sind, habt ihr Vorschläge (z.B. Formulierungen), wie man eine Gegenmeinung oder einen provokanteren Beitrag formulieren könnte?
Man sollte,egal wie die anderen Beiträge sind,eigentlich immer höflich & nett bleiben auch wenn man demjeningen in dem Moment erwürgen könnte oder sonstiges ^^"
Denn dadurch fühlt sich der Gegenspieler herausgefordert und meistens dadurch entstehen dann die Streitereien…(meiner erfahrungen nach :'D)
Ich denke wenn man noch recht empfindlich ist sollte man sich dann eher zurückziehen wenn es einem zu viel wird,aber man sollte auf keinen fall eine provokante Antwort oder “böse gemeinte Antwort” geben,dass führt nämlich zu gar nichts!
Wie aber auch schon erwähnt wurde,können es die Personen ja auch erwähnen das diese sehr verletzlich sind,ich denke die meisten werden dann shcon eher rücksicht darauf nehmen ^^

Ich beantworte jetzt bewusst nicht die gestellten Fragen, denn gerade deswegen würde ich das machen, was eigentlich keine Diskussion hervorruft.

Ich behaupte: Die meisten Diskussionen, die es hier gibt, sind oft nur eine Aneinanderreihung von Meinungen, bei denen kaum einer auf das Geschriebene der anderen eingeht. Schlimmstenfalls wird einmal ein Beitrag zitiert und mit einem überaus aussagekräftigen Kommentar unterlegt: "Dito."
Genau das ist mir hier als erstes aufgefallen. Dass in vielen Diskussionen die eigene Meinung geschrieben wird, aber keiner auf den anderen eingeht. Das ist nicht wirklich eine Diskussion. Es ist die Grundlage einer Diskussion, aber keine wirkliche Diskussion selbst.
Manch einer von euch hat sich schon berufen gefühlt, angebliche Streitereien durch Aufrufe zu unterbinden, dass die betreffenden Personen bitte ihre "Streitereien" per PN klären sollen. Andere widerrum boten sich sogar an, das bei Fragen mit ihnen per PN zu klären.
Genau das ist auch keine Diskussion. Oft sieht es ja so aus (wenn es überhaupt mal zu einer Diskussion kommt), dass der eine etwas sagt und der andere Stimmt ihm zu. Diskussion beendet. Eine richtige Diskussion beruht meiner Meinung nach auf verschiedenen Meinungen. Verschiedene Meinungen führen zu Diskussionen. Hinterfragen von Dingen fürt zu Diskussionen. Und vor allem: Das lesen, was andere schreiben und darauf eingehen, führt zu Diskussionen.

Oftmals ist es so, dass man nur den Anfangspost liest, alles überfliegt und am Ende seine eigene Meinung hinklatscht. Die Meinung der anderen wird einfach überlesen. Aber genau darum geht es, es soll gelesen werden, was andere schreiben, genau dazu ist ein Forum da. Um sich auszutauschen, nicht um nur seine eigene Meinung los zu werden. Viele, die in einem Thread so schreiben interessieren sich dann auch nicht mehr dafür wies im Thread weiter geht und schaun nie wieder rein. Aber dabei übersehen sie vielleicht, dass sie angesprochen werden oder jemand ihre Meinung hinterfragt oder jemand von einem noch mehr wissen will.

Ich fasse zusammen (also was man nicht machen sollte):
Problem 1: Anfangspost lesen, alles andere überfliegen, nur eigene Meinung loswerden und nicht auf andere eingehen
Problem 2: Sich nach dem Posten der eigenen Meinung verziehen und nie wieder den Thread aufmachen

Ich hab in einem Forum dazu eine super geniale Lösung gefunden. Immer wenn jemand in einem Thread @Username schreibt, bekommt dieser User eine kurze Nachricht (also keine E-Mail, das währ zu umständlich, nur so was kurzes, was am Rand der Seite blinkt, wo dann steht wenn man drauf klickt: “Du wurdest im Thread “X” angesprochen.”
Dadurch kommt man zwangsweise immer wieder auf Diskussionen zurück und weis sofort, wenn einer einen anspricht und diesem User vielleicht Fragen stellt oder nach seiner Meinung fragt.
Ich weis nicht ob so was hier in erwägung gezogen werden kann auch zu machen?

Und um noch was zum Thema los zu werden, das ihr gerade angesprochen habt mit der Kritik. Kritik ist meiner Meinung nach notwendig. Wenn sie ehrlich ist. Das ist für mich der wichtige Punkt, es bringt nichts, wenn man jemandem sagt “Dein Bild ist super schön” oder “ich bin genau deiner Meinung” oder “Du hast ja so recht.”, wenn man selbst eigentlich gar nicht so denkt. Es ist wichtig, nicht zu lügen und sich selbst zu vertreten. Sich bei anderen einschmeicheln und so tun als währ alles genau so wie der andere es sagt, wenn es eben nicht so ist und man selbst anderer Meinung ist, das ist der Tod jeder Diskussion. Man soll hinter seiner Meinung stehen und ehrlich sein und auch mal kritisieren, wenn einem was nicht passt. Das heißt nicht unhöflich werden, aber sagen was los ist.

Klar soll man versuchen nicht die Gefühle der anderen zu verletzten. Das ist immer schwer, aber mit Lügen hilft man niemandem. Wie soll man sich verbessern, wenn einem nicht gesagt wird, was nicht so passt und was falsch ist?

(Vielleicht müsste man zwei Listen von Usern oder so was machen, wo auf der einen Seite die eingetragen werden, die nur hören wollen, dass alle ihre Bilder super toll sind und sie immer Recht haben und aber der anderen Seite die User, denen man seine Meinung sagen darf und die gerne mal Kritik hören um sich zu verbessern. Dann kann man vor jedem Satz den man einem User schreibt noch mal in der Liste nachschaun was der denn jetzt genau hören will) :D
… nein Scherz, ich würd mich nicht dran halten und jedem das sagen, was ich ehrlich denke. Wenn mir was nicht gefällt sag ich das. (oder kommentiere es erst gar nicht) und wenn ich was mag, dann sag ich das auch.
Wenn ich eins hasse, dann sind es Lügen.

Also meinst du, dass man nicht jedes i-Tüpfelchen aufzählen soll bei einer Kritik, um nicht den Eindruck zu erwecken, dass man das Bild (oder was auch immer) schlecht machen wolle?

Und um das gleich auch mal klar zu stellen: Meine Bilder dürfen gerne bis ins letzte i-Tüpfelchen kritisiert werden, jeder kleinste Strich der nicht passt darf mir gemeldet werden. (Wer weis, vielleicht verbessere ich dann ja mal ein Bild oder überarbeite es?) ;)

Und wer bis hier her gelesen hat (nicht überflogen) bekommt nen Keks Kekse in den Post stell denn der hat schon mal eine Vorraussetzung für eine gute Diskussion erfüllt.