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Original-Auflage für verlorene Karten

Da es in letzter Zeit immer mehr verlorene Briefe gibt, egal ob Wunschtausch, oder STA-Hinbriefe oder STA-Rückbriefe, und es ein Jammer ist, dass dann die betroffenen Tauschpartner oder STA-Teilnehmer leer ausgehen, stelle ich folgende Idee zur Diskussion:

Situation 1:
Wunschtausch, beide Karten sind abgeschickt, ein Brief kommt nicht an (ich bin mir bewusst, dass man bei einer einzigen Karte und mit ein wenig Zeit und Verständnis auch eine neue Original-Karte erstellen kann)

Situation 2:
Du nimmst an einer STA (egal, welcher Größe) teil, du erstellt mit aller Liebe und Sorgfalt drei wunderschöne Karten und dein Brief kommt nicht bei der Aktionsleitung an, du hast aber keine Zeit drei neue Karten anzufertigen und aus ieinem Grund kann es keine Verlängerung geben.

Situation 3:
Du bist Teilnehmer einer STA, die Rückbriefe sind alle raus, aber bei dir kommt nichts an. Der Brief an dich ist verloren gegangen.

Die Zeichner, deren Karten verloren gegangen sind, könnten mit Hilfe ihres Scans eine Auflage anfertigen und mit ihrem Originalmedium noch etwas nachbearbeiten, so dass sowas wie ein zweites Original entsteht, dann wären Teilnehmer noch in ihren Aktionen mit drin, und auch bei einem Wunschtausch wäre zumindest die Idee der Karten nicht verloren.

Ich wäre als Teilnehmer auch mit so einer Original-Auflage zufrieden. Dazu müssten sich aber alle Teilnehmer äußern und damit einverstanden sein.
**Wie denkt ihr darüber?
Würdet ihr auch im Tausch für euer Original so eine Spezial-Auflage, die dann ja mit richtigen Medien überarbeitet ist, akzeptieren? ** (Wobei klar sein dürfte, dass das echte Original niemand anders hat, und die Auflage dann tatsächlich ein neues Origianl wäre…)

Dass es bei einer Aktion wie der Wundertüten-Aktion nicht funktioniert, weil das Bastelmaterial begrenzt ist, ist klar, aber mich interessiert erst mal, ob das grundsätzlich ein Ausweg wäre…

Ehrlich gesagt: Nein, ich wäre mit einer solchen Auflage nicht zufrieden.
Das liegt in erster Linie allerdings daran, dass ich 99% der Auflagen im Umlauf nicht mag.

Dementsprechend würde ich auch im privaten Tausch eine solche Auflage nicht haben wollen.
Ich “musste” bisher 2 Mal eine Ersatzoriginalkarte für ein verschwundenes Original machen.
Das war dann halt so :/

Generell ist eine solche Idee nicht schlecht, es wäre allerdings sinnvoll, wenn das gleich vor Beginn der jeweiligen STA schon geregelt ist, da einige Leute dann evtl eher auf die STA Teilnahme verzichten.

Klar könnte die Person dann auch einfach darauf verzichten die Auflage zu bekommen und stattdessen nur 2 Karten nehmen, aber ersten ist das dann irgendwo eine Geringschätzung eines Beitrags und zweitens ultrakompliziert.

Denn wenn ich z.B. eine Auflage bekomme würde ich sie niemals wegschmeißen.
Das heißt aber nicht unbedingt, dass ich sie haben möchte :'D macht sich unbeliebt

ich finde die Idee gut! Ist ja immer eine blöde Situation, da würde ich sowas als Ersatz gern nehmen. Vorallem mit einer richtigen Rückseite und mit tradi-Medien nachbearbeitet. Besser als nix, würde ich sagen ;)

lg
fi

Dann gehöre ich wohl zur seltenen Kategorie “lieber nix bekommen”.

Ich könnte von meinen Karten gar keine Auflagen nachträglich machen, da ich sie normalerweise garnicht zu hochauflösend scanne.

Wenn mein STABrief auf dem Hinweg verloren geht, muss ich halt neue Karten zeichnen oder hab Pech gehabt. (Ist mir schon passiert.) Auflagen von meinen eigenen Karten einzureichen wäre mir etwas peinlich.

Rückbriefmäßig wären gute Auflagen ein Trostpflaster, aber kein Ersatz. Da ginge es mir ähnlich wie Arvensis.

Bei Privattäuschen würde ich neu zeichnen für die andere Person (oder je nachdem Geld anbieten, wenn sie das Tauschgut auch unter Commission/Kaufbedingungen angeboten hätte).
Wenn es eine Karte wäre, die zu mir kommen würde,dann wüsste ich spontan garnicht, was ich haben wollen würde. Ich hoffe soetwas passiert nie.

Ich finde die Idee von dir nicht schlecht, aber das müsste man individuell mit den Teilnehmern ausmachen.
Als eine allgemeine Regelung wäre ich definitiv dagegen.

Ich hab in einem anderen Thread schon von der Idee gelesen, sehe sie aber mehrseitig kritisch.
Im persönlichen Tausch wurde ich so schon abgehandelt, und bin somit ein gebranntes Kind. Allerdings hat dies auch den faden Beigeschmack, dass es Indizien dafür gab, dass die Person die Karte für mich anderweitig weitergegeben hat und mich dann mit der Entschuldigung und Auflagen vertröstet hat.

Für mich wäre die Lösung eher bei STAs relevant:
Wenn die Karten auf dem Hinweg verloren gehen weniger als anders herum, da ich da am ehesten die Gefahr sehe, zu bescheißen.
Inzwischen sollten uns die Karten so viel Wert sein, das Zusatzporto für Einschreiben zu zahlen.
Auf dem Rückweg allerdings, wenn alle Briefe zusammen rausgegangen sind und der Versand sich dann von seiner besten (nicht) Seite zeigt sähe ich die Auflagenlösung eher als Alternative. Allerdings finden sich in eienr STA ja auch oftmals freiwillige Teilnehmer, die Ersatzkarten zeichnen, oder gleich die Betroffenen selber.

Und ich hab schon so wunderschöne Auflagen gesehen, die nochmal aufbereitet und somit fast ein weiteres Original waren, dass ich sie nicht pauschal Verurteilen will.

Für mich persönlich wäre es auch eher in der Rückbriefsituation akzeptabel, es wäre halt ein kleines Trostpflaster.

Wobei ich immer noch den verlorenen Karten nachtrauere. Auch wenn man Ersatzkarten zeichnet, ist es doch nicht diese eine Karte.

Genauso wäre es meine Idee gewesen.

Was ich jetzt nicht mit einbezogen habe, ist Beschiss. Wenn ein Rückbriefempfänger angäbe, dass der Brief nicht angekommen ist, obwohl er da ist, gäbe es mit einer Auflage keinen Anreiz mehr…
Aber ich weigere mich sowas zu unterstellen, da ich mit der Post tatsächlich schon selber genug Erfahrungen gemacht habe…

Und ich finde es auch gut, das ganz individuell zu überlegen.
War ja auch nur mal eine Idee…^^

Bei Situation 2 mag ich hier gerne mal die Sicht des Aktionsleiters einbringen.
Natürlich ist es schade für den Teilnehmer, dessen Brief beim Leiter nie ankam, aber für mich würden Auflagen nur die Verteilung erschweren, ich meine… wem schiebe ich denn jetzt die Auflage zu?
Ich hab da ein bisschen bedenken, das die Auflagen dann zu den Häufchen gehören, die keiner so recht haben will. Aus unterschiedlichen Gründen.
Ich z.B. sammel zwar auch Auflagen, wenn ich welche bekomme, aber ich wäre ehrlich gesagt schon leicht angesäuert, wenn ich für ein Original eine Auflage zurückbekomme, selbst wenn sie noch etwas “aufgepimpt” ist, und deswegen hätte ich als Leiter auch echt Gewissensbisse, die Karte jemanden zuzuschieben.
Ich kann zwar echt den Gedanken dahinter verstehen und finde es auch sehr schade für die, dessen Karten verloren gegangen sind, aber dennoch ist das für mich keine Alternative.

Wenn der Rückbrief verloren geht dagegen finde ich, das es eine nette Geste ist, denke aber auch, das es meistens unnötig sein dürfte, weil sich eigentlich immer jemand findet, der eine Ersatzkarte zeichnen würde.

Bei privaten Täuschen ist das für mich sowieso in jedem Fall etwas, was man in dem Fall dann abspricht. Es wäre eine Möglichkeit, die man im Hinterkopf behalten kann, aber mehr auch nicht.

An sich ist die Idee nicht schlecht, aber Auflage bleibt leider Auflage. Ich sammle zwar auch Auflagen, aber die trenne ich von meinen Originalen. Sollte ein Brief von mir für die STA verloren gehen, dann ist er halt weg und ich schau, dass ich neue Karten male oder steig eben aus. Weil ich den anderen Teilnehmern nicht antun
Sollte allerdings sozusagen ein Rückbrief verloren gehen, dann können ja die Zeichner die Karten nicht nochmal zeichnen, also theoretisch ja, aber ich weiß nicht, ob die dazu bereit wären und ob das zumutbar wäre.
Jedenfalls, würde der Teilnehmer obwohl er 3 Karten eingereicht hat leer ausgehen und bekommt für seine Karten nichts zurück, dann fänd ich die Idee mit der Entschädigung gut, sofern die Teilnehmer bereit wären, Auflagen zu erstellen.
Sollte man natürlich von vornerein klären, damit es zu keinen Streitgkeiten kommt.

Die Idee eine Auflage zu machen von einer Karte die bei der Post/ Postweg oder wie auch immer verloren geht ist eigendlich toll.

Klar, hätte ich auch viel lieber das Original in den Händen, auch ist Auflage nicht gleich Auflage, da ist die Spanne doch sehr groß.
Dann kommt immer die Frage was ist es für ein Brief/ Karte gewesen.
Ich habe schon mal eine Ersatzkarte für eine STA gezeichnet, ein Rückbrief ist nicht angekommen, es ging nicht um einen Beitrag von mir. Ich habe mich bereit erklärt eine Ersatzkarte zu machen , das hat viel Arbeit gemacht, aber auch Spaß.

Jetzt habe ich für eine andere STA, wo der Rückbrief nicht angekommen ist, diesemal mit einem Beitrag von mir eine Auflage gemacht. Habe sie noch etwas mit Farbe hübsch gemacht und…ab die Post.

Zum Glück ist der Verlorene Brief doch wieder da, nun bekommt das Glückskind doppelt Post.

Ich musste gerade etwas schlucken, als ich las, dass man "mit ein wenig Zeit und Verständnis"doch einfach auch eine neue Karte zeichnen könnte…

Diese Sache war für mich niemals eine Option. Weder bei Tauschangelegenheiten, noch bei Commissions. Steht sogar in meinen Auftragsinformationen, dass ich keine Sachen 2x zeichne.

Bin ich dadurch verständnislos? Nein, ich denke nicht. Es tut mir nämlich auch leid, wenn meine Karte nicht angekommen ist oder irgendetwas damit passiert (Knicken etc.) - aber ich verschicke jeden Brief nicht nur ordentlich gesichert, sondern auch via Sendungsverfolgung. Ich handle also nach bestem Gewissen und würde es dementsprechend sehr anmaßend finden, wenn man mir eben Verständnislosigkeit etc. unterstellt.

Ich lasse ja meine Auftraggeber nicht mit leeren Händen dastehen, wenn sie Drucke bekommen bzw. sogar auch gleich die originale Datei. Klar, es ist schade ums Original, aber ich habe ja meine Arbeit gemacht und meinen Part erfüllt - der Rest ist dann leider Verschulden der Post, wofür ich nicht verantwortlich bin.

Bisher habe ich auch keinen Fall gehabt, wo einer meiner Briefe verloren ging. Bin aber froh, dass ich auf dieses Thema gestoßen bin, sodass ich auf meinem Profil darauf hinweisen kann, wenn dieser Fall eintritt. Ich habe es irgendwie für verständlich gehalten, dass man hinterher auch einen Druck verschickt. Daher - ja, ich würde auch Drucke annehmen, wenn es mich selber betrifft. Immernoch besser, als wirklich ohne Alles dazustehen.

Ich versende meine Karten auch sehr oft als Einwurfeinschreiben, besonders wenn es dann doch ein paar mehr Karten sind die auf Reise gehen. Zum Glück ist damit schon alles gut gelaufen, ich will der Post ja nix
böses. * Hundeblick*
Was auch hilft, die Briefe direkt am Schalter abgeben, hab ich so das Gefühl, es klappt besser.

Selber habe ich jetzt ganze 2 oder 3 Briefe gehabt die bei mir nicht angekommen sind, aber meine Tauschpartner sind da immer sehr nett gewesen. Ich denke mal es hilft immer darüber zu reden, so findet man eine gute Lösung, die für beide Seiten etwas bringt.

Mir sind zuletzt 3 STA Hin-Karten verloren gegangen. Das einzige, was für mich in Frage gekommen wäre, ist sie nochmal abzumalen. Da mein Lineart meistens unaufwändig bis nicht vorhanden ist, wäre das auch nicht das Problem gewesen, aber die Farben selber sind dann doch relativ aufwändig gesetzt. Ich habe mich dann dagegen entschieden, da es mir derzeit nicht gut geht. Eine ausgedruckte Auflage wäre für mich nicht in Frage gekommen, da

  • jemand, der echt gemalt hat, einen Druck bekommen hätte. Und ich das Echte bekommen hätte. Das ist wie Apfel gegen Kastanie, das eine schmeckt gut, das andere ist giftig.
  • Ich von niemandem einen Druck akzeptiert hätte.
  • Ich auch von niemandem gedruckte Outlines mit echter Colo akzeptiere
  • Mein Drucker kacke ist. Ich kenne nur von zwei Leuten bisher Auflagen, die auch wirklich schön sind. Alle anderen waren so naja. Papier blöd, Druckqualität blöd, man sieht Pünktchen oder alles ist zu dunkel… Das betrifft auch viele Copyshopauflagen. Unser copyshop hat auch nur Mist geliefert. Seitdem mach ich sowas nur für mich selbst, wenn ich meine weggegebenen Karten im Album haben will.

Ich akzpetiere neu aufgelegte Karten von verloren gegangenen, wenn sie zu 100% nochmal selbst gemalt sind. Durchpausen finde ich dabei ok, ausdrucken nicht.
Und auch nur das würde ich jemand anderem zumuten, wenn er nach der Absprache sein ok gibt.

Wenn ein Brief verloren geht, den ich abgeschickt habe, bekommt der Tauschpartner immer eine Ersatzkarte. Das hat aber auch seine Grenzen. Besonders weil ich in letzer Zeit genug davon habe. Seid Juni sind von mir 4 Briefe verloren gegangen, für die ich Ersatzkarten gezeichnet habe(4 Briefe bei heutigem Stand; es sind noch welche unterwegs).
Davor sind mindestens genau so viele Briefe gegangen, da ist aber ein Abstand von Jahren dazwischen.
Falls ich mir von der verlorenen Karte eine Auflage (für mich) aufgehoben habe, wird diese zusätzlich mitgeschickt, sofern der Tauschpartner Interesse hat. Ich würde aber nie eine Auflage alleine als Ersatz für eine Original anbieten.

Selber habe ich noch nie ein Ersatz in Form einer Auflage oder neuen Karte bekommen. Es wurde entweder geschwiegen oder ich habe leere Versprechungen bekommen.

@Nanamil1995, das ja auch echt übel. Verlorene Karten und dann nix bekommen, obwohl eine Zusage gewesen ist. Das stimmt einen doch etwas traurig, da hast du Recht.

Huhu,

da ich (über deviantART) jetzt auch einen verloren-gegangenen Tausch habe, wollte ich hier mal horchen, wie ihr das handhabt.

Die Zeichnerin (die leider auch nicht in Deutschland wohnt sondern in Osteuropa und nur englisch spricht/schreibt) meldete sich kürzlich bei mir und teilte mir mit, dass meine Karte leider immer noch nicht bei ihr angekommen sei. Das kann ich nicht nachverfolgen, sondern ihr nur soweit glauben.

Ihr würdet also eine Ersatzkarte (Original) zeichnen?
Ich tendiere auch dazu … auch wenn ich nicht besonders glücklich über die Gesamtsituation bin (verschollen gegangene Briefe sind schon echt sch… für beide Parteien), zumal mir die Zeichnerin schrieb (vor Monaten als unser Tauschversand noch frisch war), dass ihre Briefe erstmals an ihre Eltern gingen, da sie in der Stadt studiert/wohnt nicht jede Woche nach Hause kommen würde (…) … sowas klingt für mich immer nach einem Faktor, der evtl. für “Briefverlust” sorgen könnte.

Naja, ich dachte mir: “Ok, wird schon werden …”
… aber anscheined lag ich da falsch.
Ich habe ihr jetzt geschrieben, dass ich ihr eine neue Karte zeichnen werde. Ich habe sie auch geben mir bitte eine “sichere” Adresse zu geben (ich habe nämlich keine Lust in vier Monaten NOCHMAL eine Verlust-Nachricht zu erhalten).

Falls ihr noch weitere Tipps haben solltest, gerne her damit :)

LG
Merinid

Ich hatte einmal das Problem, dass eine meiner Karten im Versand so beschädigt wurde, dass sie nicht mehr zu retten war.

Habe, da es das Original ja nicht gibt, die eingescannte Karte maßstäblich ausgedruckt, abgepaust, und damit ein neues Original mit fast demselben Aussehen erstellt, was aus meiner Sicht eben völlig okay ist, da die erste Karte eigenständig gezeichnet wurde und hier die Qualität der Karte auch wiederhergestellt werden kann. Den Ausdruck habe ich dann vernichtet. (Hab mir natürlich davor das Okay von der Tauschpartnerin geben lassen.)

Mit übermalten Auflagen wäre ich nicht so glücklich, weil einfach die Qualität drunter leidet, auch wenn diese im Sinn ein Original wäre. Aber immer noch besser, als ohne Karten dazustehen. Bei Auftragskarte zahle ich meist versicherten Versand, da es für mich hier am ärgerlichsten ist, wenn Karten verschwinden.

@Merinid würde das wahrscheinlich auch mit einer vom Original abgepausten neuen Karte regeln. Und mir vielleicht versicherten Versand ausmachen.

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Mir tut es immer so Leid wenn ich mitbekomme, dass Karten verloren gehen bzw kaputt ankommen (ist mir zum Glück noch nicht bei Karten passiert.)
Zum Anfangspost: ich wäre auch mit der Alternative eines “bearbeiteten” Scans zufrieden, weil ich der Person es nicht zumuten wollen würde, für mich extra noch einmal eine (bzw diese) Karte zu zeichnen. Allerdings funktioniert es nicht immer. Wenn ich mir vorstelle, mit meinen Wasserfarben auf die Farben der “Spezial-Auflage” gehen zu müssen, kann ich mir gut vorstellen, wie die Farbe verläuft. Ein Durchpausen wäre bei mir leider auch nicht möglich, weil das Papier nicht sehr lichtdurchlässig genug ist, welches ich verwende. In meinem Fall müsste ich alles neu zeichnen. Wenn jemand anderes jedoch die Möglichkeit hat, fände ich das okay, auch wenn ich sehr traurig wäre, genauso wie vermutlich der Tauschpartner, der die verlorene Karte gezeichnet hat.

@Merinid: Ich weiß nicht in wie weit du bereits eine Lösung gefunden hast (ich hoffe es ging gut aus) aber als ich eine Karte mal verschickt habe, dachte ich auch, dass diese verloren gegangen ist. Sie kam nach zwei Monaten(!) wieder zurück (Abgabe in Deutschland, Zielland Niederlande). Der Empfänger hat versehentlich einen Zahlendreher bei der Adresse gehabt, es dauert wohl sehr lange, bis etwas wieder hier ankommt. Wir dachten ehrlich gesagt auch, dass der Brief bereits verschollen war. In Deutschland würd eich originale nur noch mit “Prio” (Sendungsnummer vorhanden, jedoch keine Absicherung) oder Einwurf-Einschreiben verschicken. Ins Ausland würde ich auch nur noch mit Sendungsnummer verschicken, weil ich jemand bin, dem soetwas nicht in Ruhe lässt :’)

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Jain. Wenn du als Selbstständiger auftrittst, trägst du bei B2C-Geschäften die Verantwortung bis die Ware tatsächlich beim Kunden ist. Deine Leistung wäre also unvollständig, da der Vertrag ja nicht nur die Datei sondern auch das physische Original umfasst (bzw. vor allem das Original; so wie ich dein Profil verstehe, ist die Datei eigentlich nur das Extra). Du müsstest erstmal nachliefern.
Bei Täuschen bzw. in STA würde ich C2C-Verhältnisse (bzw. allgemein Vertragspartner auf Augenhöhe) vermuten weswegen die entsprechenden Leute nur Verantwortung bis zur Übergabe an die Post tragen. Also ist eine Ersatzleistung bei Verlust wirklich reine Freiwilligkeit.

Persönlich würde ich eine Auflage bei Verlust nicht haben wollen. Zum einen, weil wie bereits erwähnt ordentliche Auflagen auch nicht so leicht herzustellen sind, zum anderen, weil ich es mir schwierig vorstelle, bei einem Druck nochmals mit Aquarell oder Copics ranzugehen. Also das Aufwerten des Drucks durch Einsatz der original verwendeten Medien halte ich nicht in allen Fällen für durchführbar. Ich würde eine weitere, gezeichnete Karte bevorzugen, bei der sich der Ersteller aber keinen Stress machen muss. Oder man bricht die Sache an der Stelle ab. KaKAO sind für mich nur ein Hobby. Ich erwarte nicht, dass sich da jemand um Kopf und Kragen zeichnet und sehe das recht entspannt. (Natürlich wäre ich trotzdem geknickt. ^^Aber mei, das Leben geht weiter.)

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