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Nachhaltiges Kunstmaterial

Du kennst dich ja sehr gut aus !
Bin beindruckt :)
Mit dem Fixierspray hätte ich auch darauf kommen könne das es nicht nachhaltig ist . Allein schon das mann es in speziell nur ein Raum wo mann nicht lebt sprühen sollte !

@ Lith
Das ist eine gute Einstellung, vieleicht könnten wir die ja auch in den Thread beibehalten.

Ich denke das ich vielleicht ein strengeren Blick auf das Thema habe durch ein Ereignis und daher sehr unfreundlich/ hart mit Vorwürfen umgehe . Mir macht es auf irgendeiner Art und Weise Angst zu wissen das Lebewesen sterben durch uns Menschen
;(
Fals ich in den ganzen Chat verlauf jemals Jemanden verunsichert habe, aufgrund meine Antworten/ Narichten tut mir Leid !

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Generell ist es bei dem ganzen Nachhaltigkeitsthema meiner Meinung nach oft kompliziert einen Kompromiss zu finden, der am wenigsten Probleme hat. Gerade Kunstmaterialien, insbesondere Pigmente und Papier finde ich persönlich relativ schwierig. Was mir wichtig ist, ist Sachen aufzubrauchen, egal ob selbst oder durch Weitergabe. Außerdem kaufe ich mir generell nur noch Materialien, die ich auch nach einigen Wochen noch interessant finde, um unnötige Anschaffungen zu vermeiden.
Aber ganz generell achte ich bei anderen Lebensbereichen deutlich mehr auf Nachhaltigkeit als bei Kunstmaterialien, einfach auch weil die Menge an Kunstmaterial bei mir einer Schublade entspricht. Da finde ich Sachen wie regionale Lebensmittel einfach wichtiger und effizienter.

Auch muss man bei vielen Argumenten der Nachhaltigkeitsbewegung sehr abwegen, was davon wirklich Sinn macht und was eigentlich nur Greenwashing ist. Beispielsweise bei Pigmenten: Ein Pigment natürlichen Ursprungs muss nicht zwingend eine bessere Umweltbilanz haben als ein rein synthetisches Pigment. Das hängt zum einen von den Abbaumethoden und Umweltschäden durch den Abbau ab und zum anderen von der Aufbereitung und der Ausbeute. Pigmente sind nicht genau mein Thema, aber ich kann da bei Bedarf auch gerne kurz recherchieren, ob ich konkrete Beispiele finde.
Außerdem finde ich viele der Labels sehr intransparent und leicht zu umgehen. Verkauft sich halt besser, wenn nachhaltig dran steht, egal wie groß der tatsächliche Umwelteinfluss ist. Da zählen halt auch Sachen wie Transportweg, Toxizität, Langlebigkeit der Produkte, Emissionen, … .

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Was auch oft ignoriert wird sind Transportwege. Da bestellen sich Leute was, das total umweltfreundlich und nachhaltig hergestellt wir und lassen sich das Zeug dann aus Indien, China oder Japan nach Deutschland schicken.
Und bei nicht nachhaltigen Sachen wird das auch oft gemacht, gerade wenn das Zeug besonders billig ist. Dabei finden sich sicher auch in Deutschland gute Produkte für nicht viel mehr Geld.
Worauf man bei Stiften achten kann ist, ob sie nachfüllbar sind. In der Anschaffung sind die Sachen oft teurer, aber auf lange Sicht spart man oft Geld. Und für den Fall, dass man sie nicht mag lassen sie sich oft auch gut weiter verkaufen.

Um nochmal aufs Verschicken und Online bestellen zurück zu kommen. Als ich auf dem Dorf gewohnt habe war das oft sogar die umweltfreundlichere Variante, als mit dem Auto wohin zu fahren, aber jetzt in der Stadt versuche ich meine Einkäufe zu Fuß zu erledigen und auch auf den Markt zu gehen, um Plastik zu sparen. Also, es kommt auch immer auf die Infrastruktur an, was denn am Ende umweltfreundlicher bzw. nachhaltiger ist.

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Ich achte beim Lebensmitteleinkaufen mittlerweile mehr auf die Nachhaltigkeit zu mindestens versuche ich es. Was mich bei sowas immer besonders ankotzt wenn Plastik in Plastik eingepackt ist. Warum macht man sowas? Frage ich mich. Ich meine selbst wenn es sich um ne größere Verpackung handelt, jeder hat dosen wo man Lebensmittel einpacken kann.

Beim Kunstmaterial bin ich ehrlich da achte ich eher weniger auf Nachhaltigkeit. Weil ich denke halt wenn man sich schon an andere Dinge hält tut man ja schon einen Beitrag. Im Gegensatz zu anderen Menschen denen das völlig egal ist.

Was ich mir auch wünschen würde ist wenn jedes Lokal wo man was to go mitnehmen kann gefälligst Dosen die man von Zuhause mitbringt akzeptieren sollte. Ich gehe sogar soweit dass ich finde dass das mittlerweile eine Gesetzliche Pflicht sein sollte. Deswegen bin ich der Meinung das Kunstmaterial eher das kleinste übel ist. Immerhin kommt da meistens Jahrelang mit.

Ich bestelle mir immer die Upcrate Box und recycle da immer ganz stolz das Seidenpapier wo sie das Material drin einpacken. Dieses Benutze ich als Material für meinen Shop. Das muss man weniger kaufen und so ;-) (Hat ja auch mit der Umwelt zu tun alleine schon wenn man was kauft und es verschickt wird)

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Au ja, Sachen wieder verwenden ist immer ne gute Option. Ich hab mal ne Palette mit extrem billigen Farben gekauft, die sich garnicht anlösen ließen. War ne echre Enttäuschung. Die Farben musste ich wegwerfen, aber die Palette selbst benutze ich immer noch.

Bei Aquarellfarben ist es sowieso gut Farben, die man oft benutzt, als Tube nach zu kaufen. Das spart Verpackung. Auch Näpfchen verwende ich wieder, wenn die Farbe aufgebraucht ist, auch wenn ich die Farbe nicht mochte.
Was auch immer gut ist, ist die Verwendung von wiederverwendbaren Paletten, wenn möglich. Es gibt auch Paletten, die die Farben feucht halten. Sehr praktisch bei Acrylfarben. Die kann man auch selbst basteln, mit einem verschließbaren Plastikcontainer, einem Küchenlappen und etwas Brotpapier. Auf diese Weise kann man gut Farbe sparen.

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Ich mein das hab ich sogar in der Werbung gesehen (war aber glaub ich ikea). Da ist einer mit Freunden im Restaurant und am Ende hat er ne Glastupper zum Kellner gegeben. Der schaute absolut not amused, aber hat ihm die Sachen trotzdem eingepackt.

Bei Kaffee kommt das ab nächstem Jahr in der “Kapitalismus ist geil” Version. Jeder Kaffeezubereiter MUSS die Möglichkeit einer wiederverwendbaren to go Lösung anbieten. Aber das bedeutet auch, dass du dann den eigenen Becher genau des Kaffeeladens kaufen musst, wo du dann nur bei Bäcker Heinz mit Kaffee ziehen kannst, aber Starbucks darf den ablehnen. Und dann brauchst du den Starbucks Becher, aber steht bei BonjourCafe und hast beide Becher dabei, aber nicht den Bonjourbecher. Und dann holst du dir den Bonjourbecher, aber kannst die App nicht installieren und dann füllen die dir den Becher nicht, weil nur mit App wird Becher gefüllt.

GEIL! Ich liebe den Kapitalismus, das ist einfach so cool! Wie der Markt immer regelt und alle Warenverteilungsprobleme gelöst werden :smiley::smiley::smiley:

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Hm, zumindest Starbucks nimmt ohne Beanstandung meinen Thermobecher. o.O (Ist aber aus anderen Gründen nicht die beste Wahl vom Coffe2Go.) Aber ja, bei anderen/ kleineren Ketten wird das vermutlich kommen, dass die die Becher von Fremdfirmen nicht nehmen werden, weil weiß man ja nicht wie viel reingeht. :roll_eyes:

Während ich bei Spielzeug für die Kinder und Klamotten, Plastik im Alltag viel draufschaue, achte ich bei Kunstmaterialien wenig auf Nachhaltigkeit und das wahrscheinlich mehr bewusst als unbewusst. Sonst könnte ich gar nicht malen :see_no_evil:
Ich liebe meine Buntstifte, neue Buntstifte - habe aber brav ein paar Stiftehalter und die Stummelchen sind dann ca. 1-3 cm zum Schluss lang. Aber es müssen auch mal rein Stressabbaubilder sein und da geht Papier drauf 🫣 wenn ich dann noch dran denke wie viel Wasser die Papierhersteller brauchen… da könnte ich dann vermutlich meinen Stress gar nicht so abbauen.

Auch bei Aquarellfarben- sie sind magnetisch und magisch!!! Wo es geht, bin ich jetzt auf eine Palette ohne Näpfchen umgestiegen - ja die Palette ist auch aus Plastik, aber auf lange Sicht verwende ich weniger Plastik Näpfchen, so mein Gedanke und die Tuben werden hoffentlich recycelt.

Pinsel: ich verzichte auf Pinseln mit Plastikhalterung! - wundert mich, dass solche produziert werden. Ich habe viele Pinseln tatsächlich vererbt bekommen, Echthaar, und sie taugen was, ich liebe auch mein Billigpinsel, der inzwischen über 35 Jahre alt ist. Echthaarpinseln lassen sich oft länger nutzen, hab ich festgestellt und daher bin ich eben doch dafür diese zu nutzen. Natürlich hab ich die Synthetikhaarpinseln auch im Arsenal. Jedoch stelle ich immer wieder fest, dass ich sie eher weniger tatsächlich nutze. Ein Jäger meinte neulich zu mir, dass auch er die Felle an die Industrie weitergibt. Erzählte auch, dass Tiere in seinem Wald unbedingt getötet werden müssen, um Flora & Fauna im Gleichgewicht zu halten. Er sei auch froh, dass die Felle weiterverarbeitet werden können, was vom Fleisch leider oft nicht geht, meinte er. Ich konnte das Thema aber nicht weiter vertiefen, da dann die Kleinen ankamen.

Was ich insgesamt toll finde, ist das Bewusstsein der Community und die gemeinsame Anschaffung manch Kunstmaterialien (Postercolor, supergranulieren Aquarellfarben) und die Weitergabe falls nicht genutzt wird.

Ein Ganz besonderer Dank gilt auch denjenigen, die Materialien zur Verfügung für diejenigen bereitstellen, die anders nicht daran gekommen wären. Ich glaube, dass dies ein ganz toller Beitrag zur Nachhaltigkeit ist.

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Beim Recycling ist auch wichtig, dass man gut trennt. Also nie den Verschluss auf den Tuben lassen. Selbst wenn beides aus Plastik ist besteht die Gefahr, dass es unterschiedliche Sorten sind. Zusammengeschraubt kommt beides in die Verbrennung.

Was Dinge aus Kunststoff angeht, die man mehrfach verwendet bin ich auch nicht empfindlich. Kunststoff kann tolle und praktische Eigenschaften haben und wenn man sich gut drum kümmert halten die Sachen auch lange.

Mal was anderes, ich habe letztens wieder mit lufttrocknender Modelliermasse gearbeitet. Ich habe keine Ahnung aus was das Zeug besteht. Ich habe bei meiner kurzen Suche nicht viel gefunden. An einer Stelle stand, dass Keramik ein Bestandteil wäre, aber das wars. Weiß jemand von euch, aus was das Zeug genau besteht?

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