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Mysterium Motivation~

Hallöle ihr Lieben! :3

Zunächst einmal hoffe ich, dass ich den Thread in die richtige Ecke packe - und das es noch keinen ähnlichen gibt. Also falls ich das übersehen habe, bitte einfach Verschieben. Gracias! :)

So, nun zum Thema.

MOTIVATION.

Alle wollen sie, aber dennoch scheint sie Vielen oft zu fehlen (mich eingeschlossen) oder sie ist extrem schwer zu erreichen.

Ewig liegenbleibende Skizzen, lästige Hausarbeit, Schul-oder Uniaufgaben, vor denen man Bammel hat, sodass man sie lieber erst einmal gar nicht anrührt…ich denke, ihr alle kennt etwas in der Art.
Darum dachte ich mir, dass wir doch alle unser Wissen über das Mysterium Motivation zusammentragen könnten.
Vielleicht findet so der eine oder andere dabei ein paar hilfreiche Tipps? :)

Dazu mal ein paar Anregungen:

  1. Wann fehlt euch die Motivation am Meisten? Gibt es bei euch absolute “Motivations-Killer”?
  2. Was tut ihr, wenn ihr merkt, dass euch Motivation fehlt? (zB. Ablenkung, etc.)
  3. Wenn es kurz vor 12 ist und keine Ausrede mehr zählt: Wie pusht ihr euch selbst, um die Aufgabe(n) dann doch noch zu bewältigen? Was sind eure Retter in der Not? ;)

So, ich fange dann auch mal gleich an:

  1. Sobald mir etwas unheimlich schwierig vorkommt, bekomme ich teilweise Bammel, dass ich diese Aufgabe nie bewältigen kann, weil ich mich dem Ganzen nicht gewachsen fühle/etc.
    Aber auch bei “leichten” Aufgaben kann mir schnell die Motivation vergehen, einfach, weil ich übermüdet bin, das Wetter meine Stimmung runterzieht, usw.

  2. Ich denke viel darüber nach, warum ich denn zum Teufel noch eins keine Motivation finden kann! xD
    Wenn ich die Ursache dafür nicht gleich finde /eliminieren kann, lenke ich mich erst einmal ab. Mache irgendwas, das mir Freude bereitet oder das mir zumindest nicht ganz so unangenehm ist wie diese eine bestimmte Aufgabe. Denn wenn ich einfach nichts tun würde, hätte ich auch noch ein schlechtes Gewissen, weil ich die Zeit dann komplett verschwendet hätte. ^^;

  3. Wenn die Deadline näher rückt, verbarrikadiere ich mich in meinem Kämmerlein, mache Motivationsgedöhns an, bis ich Hummeln im Hintern habe und dann leite ich diese Hummeln mental in meine Hände (denn mit denen muss ich ja die meisten Aufgaben bewältigen): dann zeichne, schreibe, recherchiere ich wie besessen, bis ich nicht mehr kann. xD
    Aus diesem Grund höre ich dann auch in der aktiveren Phase keine allzu funkige Musik mehr, sondern bewusst irgendwas, dass mich in eine Art “Arbeits-Trance” versetzt: also entweder sehr ruhige Musik oder zB. HipHop/Drum´n Base mit einem Bass, der meinen Herzschlag nicht zu sehr verrückt macht. Klingt zwar blöd, aber ich habe gehört (und auch an mir selbst gemerkt), dass man beispielsweise feine Pinselstriche/Detailarbeit/etwas, dass viel Konzentration erfordert eigentlich nur bei ruhigem Herzschlag richtig hinbekommt. ;P

  1. Es gibt da zwei Sachen: Sachen, die ich überhaupt nicht gerne tue. Da habe ich ziemliche Probleme, mich aufzuraffen. Und Sachen, die kein Ende in Sicht haben, wenn man das erste erledigt und direkt 2 Aufgaben nachgeschoben bekommt… Wie soll man denn anfangen, wenn es gar kein Ende gibt >-<

  2. Entweder es gibt ein bisschen was Süßes als “Voarbbelohnung” fürs Arbeiten oder ich mache 1-2 Stunden bewusst was ganz anderes, wenn ich gar keine Lust habe - dann mit dem festen Ziel nach den 1-2 Stunden bestimmt produktiv zu sein. Meistens klappt das sogar! ;)

  3. Wenns knapp mit der Zeit wird, habe ich die dankenswerte Eigenschaft, in emsige Panik zu verfallen. Wenn es also dringend wird sorgt mein Körper selber dafür, das ich genug Motivation zusammenkriege - ich hasse es nämlich, Termine zu verpassen :D

Zu den Tipps:

Ich hab lang versucht, mich zum Arbeiten zu zwingen, wenn ich keine Lust habe. Inzwischen räume ich mir aber die Freiheit ein, etwas anderes vorzuziehen, sollte es gar nicht gehen. Denn ich habe auch festgestellt: Erzwungene Arbeit ist zumindest bei mir immer recht mangelhaft…

Es hilft mir auch immer, mir kleine Belohnungen in Aussicht zu stellen, wenn Teilaufgaben erreicht sind. Da ich gerne nasche hole ich mir dann einige Süßigkeiten und leg sie in sicherer, sehbarer ENtfernung hin. Durch die Teilaufgaben-Zielsetzung werden riesige Aufgabenberge dann auch erträglicher :)

Also: Sich selbst belohnen und Teilziele setzen! Mir hilft es :)

Ich habe immer riesige Panik, wenn ich größere Aufgaben über einen längeren Zeitraum erledigen muss. Ich schiebe nämlich gern Sachen vor mir her. ^^; Das weiß ich dann schon immer im vorhinein. Besonders schwer ist es dann überhaupt anzufangen, aber selbst wenn ich das geschafft hab, denk ich mir meist: Ok, jetzt hab ich schon mal was gemacht. Den Rest erledige ich später. - Dann kommt es nämlich wieder zum lästigen Arbeitsverschiebe…
Wenn dann die Deadline näher rückt, bzw. ich die Arbeit oder was auch immer am nächsten Tag abgeben muss, kommt erstmal eine kurze depressive Phase… je nach Schweregrad der Aufgabe. Aus der finde ich dann irgendwann irgendwie heraus und mit einem Minimum an Arbeitszeit bewältige ich dann alles. Es ist noch nicht passiert, dass ich es nicht geschafft habe oder dass es schwerere Konsequenzen hatte, sollte ich es nicht geschafft haben.
Einen richtigen Plan, wie ich das ganze ohne Panik und Angst schaffe, hab ich noch nicht… Ich schreibe mir meistens to-do-Listen, aber die helfen nicht in jedem Fall alles sofort zu erledigen. Ich suche mir aber meistens die einfachsten Sachen raus und mache die zuerst. Damit hab ich wenigstens schon einen Teil geschafft.Mit den richtig kniffeligen Sachen hab ich trotzdem noch Probleme.
Wenn es möglich ist, nehme ich mir gezielt Zeit frei um mit klarem Kopf wieder an die Arbeit zu gehen. Klappt aber auch nicht immer, wenn es schon 5 vor 12 ist zum Beispiel nicht mehr.
Ich bin also eigentlich keine Hilfe sondern bräuchte selbst welche. ^^;

  1. Motivationskiller überhaupt: Druck und ein Thema was mir nicht liegt.
    Das habe ich besonders oft, wenn man eine konkrete Vorgabe hat und einen kurzen Zeitraum zur Bearbeitung gesteckt bekommt…also in 90% der Fälle ;D

  2. Ich mache erst einmal etwas anderes. Sich dazu zwingen bringt in den meisten Fällen nichts. Wenn mir dann langweilig ist versuche ich mich daran zu setzen und dann klappt das meistens auch ganz gut. Wenn ich merke, dass es mir plötzlich schwer fällt mache ich dann mal etwas anderes zwischendurch. So kommt man zwar in kleinen Schritten, aber dennoch gut voran. Schokoladenbelohnungen bringen bei mir in der Regel nichts.
    Was ich aber immer zum Arbeiten brauche: Kaffee…viel Kaffee…

  3. Dann hilft nur noch durchbeissen O.o’ Da kann ich mir keine Pausen mehr erlauben, in den meisten Fällen versuche ich sowas aber zu vermeiden und fange direkt mit der Bearbeitung an.