Was ich auch ganz nett finde, ist, in einer Markerfarbe, die einen Ton oder auch zwei heller sein kann, als der gewählte Buntstift für die Basis, zu grundieren. Das verhindert, dass weiß durch die Buntstiftfarbe durchschimmert und der Farbton wirkt kräftiger.
Aber: Man muss hier wirklich am besten vor Ort die passenden Farben heraussuchen, das kostet ne Menge Zeit und Geduld des Ladenpersonals (die habens oft nicht so gern, wenn man stundenlang rumprobiert und dann nix kauft hust) Außrdem brauch man Übung, Copic und Buntstifte gekonnt zu kombinieren. Ich kanns nicht. Ich benutz beide Medien getrennt voneinander. Ich komme mit Copics gut zurecht und ich hatte auch viel Zeit sie mir stückweise anzuschaffen.
Allerdings waren die DInger damals auch noch wesentlich günstiger. (2,55 für nen Ciao, traumhaft…)
Ansonsten wirklich mal Buntstifttutorials anssehen. Auf Animexx hat es z.B. ein paar wirklich schöne Tutorials, auf DeviantArt sicher auch. Im Endeffekt ist alles eine Frage der Technik - und des Papiers! Papier hat eine enorme Auswirkung auf das Malverhalten, den Farbauftrag, die Leuchtkraft und das Endergebnis. Probier dich ruhig mal durch mehrere Papiere durch (auf Zeichnertreffen schleifen viele Leute viel Papier mit, frag doch einfach mal, welche Papiere sie nutzen und ob du ein Probeblättchen haben kannst).
Grade bei zB Aquarellstiften kann das für Frust sorgen. Viele bevorzugen glattere Papiere - bei Aquarellbuntstifte DER Frustfaktor überhaupt, da sich die Farbe nicht ordentlich anlösen lässt, weil der Strich zu fest auf dem Papier sitzt. Bei raueren Papieren wird die Farbe eher “abgehobelt” wie bei einem feinen Schleifpapier und liegen dann nicht so fest auf dem Papier, daher lassen sich die Farben so viel besser und frustfreier aquarellieren.
Ich hoffe, mein Gelaber wiederholt nicht zu viel gesagtes, ich hab mir das zwar alles schon mal durchgelesen, aber mein Gedächtnis ist ein Sieb. Oder ein Trichter. Mit einem großen Loch.