Hab hier ja noch gar nichts geschrieben, ich dachte. ö.ö
Naja, also ich frage mich ja schon, wie überhaupt die Frage bzw. die Idee aufkommen kann, ob man egoistisch ist, wenn man sich das beste Angebot raussucht. Um das nochmal aufzunehmen, ich habe gerade durch den Thread geschaut.
Schließlich hat man selbst eine Karte gefertigt und viel Zeit und Mühe reingesteckt. Die Karte ist mein Eigentum (Copyrightkrams bei Fanarts lassen wir einfach mal zwischen raus, darum gehts jetzt nicht), also kann ich auch darüber bestimmen. So einfach ist das. Es ist vollkommen legitim, wenn man sich dann aus mehreren Interessenten jemanden aussucht, denn drehen wir den Spieß mal um:
Die Interessenten fragen ja auch nur Karten an, die sie eben, wie der Name schon sagt, interessieren! Und nicht die erstbeste Karte, die heute hochgeladen wurde weil “Ich muss die Karte jetzt tauschen”.
Woher kommt so ein Denken überhaupt? Dass man es allen recht machen muss? Und wer bestimmt denn, dass man jede Anfrage annehmen muss? Ich halte das für schwachsinnig und eine Verkomplizierung dieses Hobbys. Wenn man sich selbst sagt, “Ich will jedem eine Chance geben”, dann ist das in Ordnung. Weil es die eigene Entscheidung ist. Sobald man sich aber dazu gezwungen fühlt, dies tun zu müssen, kann da irgendwas nicht richtig laufen.
Also ja, ich mache das auch so. Bekomme ich eine Anfrage, freue ich mich natürlich und antworte auch, und je nachdem, ob mir der Stil des Interessenten gefällt, wirds ne Ab- oder Zusage. Ausnahmen bilden Anfragen, die ich grammatikalisch nicht verstehen kann, weil sie aus Buchstabensuppe bestehen… die beantworte ich nich. Denn ich denke, wenn meine Karten den Leuten nicht mal die Mühe wert sind, in verständlichen Sätzen zu schreiben, dann brauche ich auch nicht antworten.
Also ja Volquinna, es gehört für mich auch zum guten Ton, eine Absage zu schreiben.
Das Problem, das einige vielleicht haben, ist aber sicher folgendes: Wie sage ich ab, ohne dass mein Gegenüber es mir übel nimmt, gar das Handtuch wirft? Denn bei manchen Leuten reicht eine Absage schon, um sie zu entmutigen oder nehmen wir mal den unangenehmen Fall in dem derjenige aggressiv wird. Reingucken kann man in die Menschen ja nicht.