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Komposition und Wirkung

Hallo!
Ich habe kein passendes Thema gefunden und hoffe, dass ich hier richtig bin.
Und zwar bräuchte ich ein paar Tips bezüglich Kompositionen. Damit meine ich nicht unbedingt Charakter X in einer Ecke, Chara Y in einer anderen und dazwischen ein Zaun, sondern asthetische Verhältnisse von Charakter-Darstellungsgröße zum Papier, von Farbflächen zu weißen Flächen, Charakter zu dekorativen Elementen (Sticker, Farbsprenkel, zusätzliches Motiv im Bild, das aus Feuer/Magie/irgendwas besteht) und, beispielsweise, weiße/schwarze ‘Rahmen’, die man um das Bild herum anlegt, wie und wie oft man sie durchbrechen kann, damit es gut aussieht.
Hierbei soll es nicht nur um KaKAOs gehen, sondern gerne auch um Illustrationen (Ob Manga, Comic, traditionell) im Format A5 und größer.
Besonders schön fände ich es auch, wenn jemand ein Tutorial irgendwo in seiner Favoritenliste herumliegen oder einen Tipp für eine Website parat hat und diesen hier teilen würde.

Vielen Dank!

Ich habe mir mal deine Karten angesehen und finde eigentlich, dass du doch sehr abwechslungsreiche Kompositionen hinbekommst.

Den einzigen Tipp, den ich dir geben könnte, um dich noch weiter zu verbessern, bzw. um es dir ein wenig einfacher zu machen, um an noch bessere Kompositionen zu kommen wäre:
Beginne deine Bildidee in einem Miniformat (z.B. 2x3cm) und lege dort grob die Anordnung der Formen und auch der Kontraste fest.

Dieses Bild zum Beispiel ist fast schon perfekt. Das einzige Problem ist, dass ihm räumliche Tiefe fehlt und dass die im Vordergrund stehende Figur mit vor allem in den Blautönen mit dem Hintergrund verschmilzt. Das liegt daran, dass das Blau dem im Hintergrund zu ähnlich ist.

Alles andere, insbesondere Überschneidungen machst du schon ziemlich gut. Du solltest aber darauf achten, dass nicht zu viele Linien gleich verlaufen: z.B. enden die Schulterblätter genau am Mauerbogen. Überschneidungen helfen Bildebenen klarer zu identifizieren.

Dekorative Elemente wie Details? Betrachte zwischendurch mal deine Bilder von etwas weiter weg, ob man noch klar die wichtigsten Details erkennt. Hilfreich fürs Betrachten ist es immer, wenn sich Detailreichtum auf einen Bereich beschränkt. Zum Beispiel kann man im Vordergrund jede Mauerritze erkennen, während im Hintergrund nicht nur alles kleiner wird, sondern auch weniger Detailreich. Oder man gestaltet den Hintergrund ganz Detailreich und bleibt im Vordergrund schlicht. Oder man arbeitet einfach eine Figur bis ins kleinste Detail aus (z.B. ein aufwendiges Muster auf dem Kleid) und verzichtet dafür im Hintergrund auf alluzu aufwendige Details.
Gutes Beispiel dafür ist dein “Böse Stiefmutter”-Bild: Das Gesicht der Dame ist blass und “glatt”, während direkt im Hintergrund allerlei Gewusel ist. Die Gesichtsfläche grenzt sich deutlich ab.

Lichtquellen (Magie und so ein Kram)? Wie oben schon vorgeschlagen, ist es hilfreich, in den Thumbnails (die kleine Vorskizze) Hell-Dunkel festzulegen. Je stärker die Lichtquelle, desto kontrastreicher das Bild (Schatten besonders dunkel, Lichtquelle besonders hell).

Naja, davon abgesehen skizziere doch einfach in Miniformat Bilder nach, bei denen du denkst, dass die kompositiorisch besonders gelungen sind. Dabei versuchst du bewusst herauszufinden, warum dir das Bild kompositorisch so gut gefällt, und wendest die Prinzipien auf deine eigenen Bilder an.

Das war’s.

Wow, vielen Dank für die ausführliche Antwort und dann auch noch anhand meiner Karten o//o danke!

Das Ganze im Miniformat vorzuskizzieren klingt nach einer guten Idee, werde ich auf jeden Fall mal ausprobieren ^^~ wahrscheinlich ist es bei Komposition genauso wie beim Zeichenstil - man lernt’s nur durch Übung…

Trotzdem ging es mir ja nicht nur darum, wie ich es mache…ich finde es super schön, wie manche Leute einfach so total tolle Bildausschnitte wählen oder instinktiv weiße Rahmen um ihre Zeichnungen lassen. Ich fände eine Ideen-/Techniken-Sammlung toll… aber ich weiß eben nicht ob es zu sowas Tutorials oder Ratgeber gibt XD

Was ich kenne zum Thema komposition ist die Drittel-Regel. Die Wikiseite erklärt das eigentlich schon sehr verständlich und schön kurz. Man teilt eben das Bild mit vier Strichen in neun gleiche Teile. Dinge, die auf einem der Schnittpunkte der Linien liegen, werden automatisch als erstes erfasst und als “Hauptobjekt” wahrgenommen.
Diesen Effekt kann man auf jeden Fall nutzen, ich mach das vor allem bei Fotografien, da habe ich das Drittelraster immer eingestellt. Außerdem gilt das beim goldenen Schnitt wohl ähnlich.

Hier habe ich eine Seite gefunden, die eigentlich ganz gut über Bildkompositionen informiert. Das denke ich mal, gilt beim Zeichnen ja genauso wie hier beim Fotografieren: http://andreashurni.ch/bildgestaltung/index.html

Kompostion

Wie beim Lesen eine Leserichtung gibt es auch beim Betrachten eines Bildes eine Blickrichtung. Beim Betrachen eines Bildes, wandert normalerweise das Auge von der linken unteren Ecke in die rechte obere. dabei wird das Auge von bildelementen abgelenkt, die besonders hervorstechen (eyecatcher). Das Auge stoppt dann dort für eine Weile und wandert dann weiter. Hat man jetzt diesen Eyecatcher gleich unten links in der Ecke so bleibt das Auge gleich am Anfang stehen und nimmt den rest gar nicht mehr so wahr. Deshalb sollte man dann beachten, dass auch im anderen Bildteil ein Element vorhanden ist, dass die Aufmerksamkeit auf sich lenkt.
Meistens versucht man im Bildaufbau eben so eine Diagonale zu erzeugen, die den Betrachter leitet. Quasi als Hilfestellung. Und alle Hauptelemente, um die es in dem Bild geht, sind darauf angelegt.

Das lässt sich auch gut mit folgendem Verbinden.
Möchte man viel tiefe in einem Bild darstellen, erstellt man einen Vorder- Mittel- und Hintergrund.
Beispiele:
ein Mädel steht auf einem Berg, dahinter sieht man ein großes Tal (mittelgrund) und ganz hinten am Horizont, sieht man die Alpen oder andere Berge (Hintergrund)
Die Person muss jedoch nicht immer im Vordergrund stehen. Es ist auch ein schönes gestalterisches Element, wenn man etwas im Vordergrund hat, etwa eine Blume oder ähnliches. Generell verleihen überschneidungen Tiefe und machen das Bild interessanter.
Außerdem sollte man darauf achten, dass Gegenstände im Vordergrund größer dargestellt werden, als im Hintergrund. Stell dir ein Bild vor. Ganz vorne dran liegt ein Golfball, dahinter ein Tennisball und ganz hinten im Hintergrund liegt ein Basketball. Eigentlich müsste man den Basketball am größten Zeichnen, weil er ja auch am größten ist. Tut man das, sieht es aus als lägen sie nah bei einander und es ist nicht wirklich spannend.
Wenn du jetzt den Golfball am größten Zeichnest, dahinter den Tennisball anschneidest, der etwas kleiner gezeichnet ist und dort dahinter den Basketball noch ein bisschen kleiner zeichnest. HAst du auf einmal viel mehr Spannung im Bild. Es wirkt. als läge man als Betrachter direkt vor dem Golfball und die anderen Bälle liegen weit weg.

Bei der Coloration

  • Mit Licht dem Licht kann man sehr sehr viel bewirken. Überlege dir vor dem colorieren, aus welcher Richtung das Licht kommen soll. Ist es ein Sonniger Tag, dann lass die Charakteren richtig anstraheln (Stellen, die direkt von den Sonnenstrahlen getroffen werden, können sogar komplett weiß gelassen werden). Ist die Umgebung dunkel, so macht man natürlich auch die gesamte Coloration dunkler und von den Schatten her nicht zu hart. Ist man in einem Zimmer mit einer Glühlampe, so kann man die Person auch gerne mal mit etwas wärmeren Licht anstrahlen lassen.

  • Außerdem kann man mit Schatten auch viel Ausdruck verleihen!
    Stell dir vor, du malst ein Mädel, dass sehr ernst schaut. Ob nun fest entschlossen oder sauer. Auf jeden Fall soll sie stark wirken am Ende. Setze harte Schatten im Gesicht. Die Dunklen Stellen sollen deutlich deutlich dunkler sein, als der Normale Hautton und es sollten die Farbabstufungen zu sehen sein.
    Malst du jetzt das gleiche Mädel als fröhlich und süß, mach genau das Gegenteil. Natülich sollen auch Schatten vorhanden sein, aber es soll schön weich wirken. Die Übergänge sollten ein schöner Verlauf sein und kaum Abstufungen zu sehen sein, und die Schatten sollten nicht allzu dunkel sein.
    Es ist echt erstaunlich, was das ausmachen kann!

Ein wichtiger Punkt ist auch die Farbwahl. Überlege dir, was du rüberbringen willst. Soll es fröhlich sein, nimm kräftige, bunte Farben, soll es eher ruhig und hmm. nachdenklich sein, richtige dich eher an eine Farbe, nicht zu knallig und eventuell etwas mit grau abgeschwächt. Versuche nicht zu viele Farben und wenn doch, nur schön harmonische Farben zu benutzen. Soll es mystisch wirken, so nehme dunkle Farben. Das Bild wirkt auch freundlicher, wenn man eher warme Farben hernimmt

Ah, ich könnte noch viel viel mehr schreiben, aber ich weiß nicht, ob man das, was ich meine überhaupt versteht ohne beispiele >< werd bei Gelegenheit mal nach Internetseiten suchen, die das erklären

@bychan

Das ist nicht ganz korrekt. Dass man (= wir in Europa) das Bild von links oben nach rechts unten “liest”, beruht auf Konvention. Doch es gibt noch eine Ebene darunter, nämlich unsere angeborenen Fähigkeiten. Starke Kontraste z.B. springen uns als erstes ins Auge. Genau wie Gesichter. Wir schauen fast immer zuerst auf Gesichter (finde leider gerade keinen passenden Artikel darüber).

Da wir es gewohnt sind, oben links in der Ecke mit dem “Lesen” zu beginnen, ist es natürlich nicht verkehrt dort irgendwo eine erstes Element zu plazieren. Jedenfalls für diejenigen, die nicht oft (komplexere) Bilder anschauen…
Elemente können uns aber auch ganz anders durchs Bild führen als in einer simplen Diagonale von links oben nach rechts unten. Wir orientieren uns vornehmlich an (gedachten) Linien, “Eyecatchern”, etc…
Natürlich müssen die, damit wir das Bild einigermaßen verstehen können, an unseren angeborenen Fähigkeiten und Gewohnheiten orientiert sein.

Auf Wikipedia gibt’s einen interessanten Artikel über “Visuelle Wahrnehmung” (ab Interpretation).

Die Drittel-Regel wurde ja schon erwähnt… Die ist ein leichter Weg zu angenehmen, harmonischen Kompositionen. (Natürlich sollte man sie, wie alle künstlerischen “Regeln”, nicht als Dogma auffassen nach dem Motto “der Fokuspunkt MUSS auf den Schnittpunkt der Drittel-Linien” - aber sie zu kennen kann nicht schaden. Selbst wenn man gezielt davon abweicht, weil man z.B. in seinem Bild gar keinen Wert auf Harmonie legt, sondern etwas völlig anderes ausdrücken möchte.)

Das mit den Kontrasten ist allerdings eine sehr, sehr wichtige Angelegenheit: der Mensch schaut im Allgemeinen zuerst auf den Bildbereich mit dem stärksten Kontrast. Das bedeutet, wenn man den Blick auf ein bestimmtes Objekt lenken will, sollten sich dort üblicherweise sowohl die hellsten Lichter als auch die tiefsten Schatten befinden. Bei weniger “wichtigen” Bildbestandteilen ist es meist angemessen, den Kontrast etwas zurückzunehmen.

Ein weiterer Punkt ist die Farbsättigung: also wie “rein” eine Farbe ist - oder ob sie eben einen Grau- bzw. Braunstich hat. Wenig gesättigte Farben sind eine weitere Möglichkeit, Objekte in den Hintergrund zu schieben. (Bei Landschaftsbildern nennt man das Phänomen, dass weit entfernte Objekte verblassen bzw. einen Stich ins Graublaue bekommen, “Luftperspektive” - aber das gleiche Prinzip funktioniert auch, wenn man im Prinzip gleich weit entfernte Gegenstände hat, aber nur einen davon hervorheben möchte.)

Farbkontraste wie Komplementärkontraste und Simultankontraste sind auch immer eine nette Spielerei. (Ich persönlich nutze das gern für dramatisch überbetonte Beleuchtungen… XD)

Ach ja: wenn man mehrere ähnliche Objekte hat, wählt man üblicherweise eine ungerade Anzahl, weil der Betrachter sie sonst automatisch paarweise gruppiert und die Blickführung nicht mehr einheitlich funktioniert.

Das mit den Gesichtern ist mir allerdings neu - ich schaue eigentlich generell zuerst auf besonders große und besonders helle Farbflächen, egal, was eigentlich dargestellt ist. Aber ein Artikel darüber würde mich sehr interessieren.

Allerdings sollte man über der ganzen Theorie nicht vergessen, dass visuelle Wahrnehmung immer noch eine individuelle Angelegenheit ist. Das bedeutet, dass ein Bild von unterschiedlichen Personen selbstverständlich ganz unterschiedlich wahrgenommen wird… Was bedeutet, dass verschiedenen Personen sogar verschiedene Objekte zuerst ins Auge fallen können. Und dass bewusste Abweichungen vom “gängigen”, gewohnten Kompositionsschema sogar dazu dienen können, besondere Aufmerksamkeit beim Betrachter zu erzeugen. (Lustigerweise ist eine meiner “erfolgreichsten” im Sinne von meistkommentierten Karten eine, bei der ich GANZ bewusst und systematisch gegen einige Grundprinzipien der Komposition drastisch verstoßen habe. lach)

@Eller

Ich habe in den letzten Jahren mehrere Studien gelesen, die das Gesichter-Phänomen behandeln. Darin wurde unter anderem mittels Eye/Gaze Tracking untersucht, wo Menschen im Durchschnitt lange draufgucken. Deutlich war zu erkennen, dass sehr oft (und wiederholt) auf Gesichter geschaut wurde. Es wurde gemutmaßt, dass wir als Menschen (soziale Wesen) das Bedürfnis verspüren, Unseresgleichen zu finden, quasi Identifikationsfiguren, in denen wir unterbewusst eine Bedeutung/Botschaft suchen.

Leider finde ich gerade nur einen Artikel über “Menschliche Gesichter entdecken” im Allgemeinen. Und leider nur von der Süddeutschen.

In dieser Studie sind ein paar Eye-Tracking-Bilder zu altmeisterlichen Gemälden, hier ebenfalls. Und in diesem Blog auch noch ein interessantes Eye-Path-Bild, unter Eye Path; sowie hier unter “Research Areas”.

James Gurney hat in seinem Blog auch mal was drüber geschrieben.

Erkenntnisse bezüglich Komposition dürften aber aus dieser Studie interessant sein. Das betreffende Bild befindet sich in der PDF. Leider sind keine Eye-Tracking-Bilder zu sehen.
Aus dieser Studie leiten die Veranstalter ab, dass es offenbar nicht stimmt, dass man ein Bild grundsätzlich von links nach rechts liest.

Das mit dem Eye Tracking ist ja ne interessante Sache! Allerdings würde mich interessieren, inwiefern die Studien repräsentativ sind (jeweils relativ wenige Testpersonen) und wie groß die “Streuung” bei den einzelnen Testpersonen war. Und ob es “Abweichler” gab, die eventuell einen ganz anderen Punkt des jeweiligen Gemäldes als Fokuspunkt empfunden haben. (Das merke ich nämlich häufig, wenn ich mit meiner Mutter zusammen Bilder anschaue: sie bleibt regelmäßig an VÖLLIG anderen Bildelementen hängen als ich.) Nu ja. Allgemeine Tendenzen lassen sich ja immerhin ableiten. ^^

Das mit dem “von links nach rechts” hätte ich aber so oder so nicht geglaubt. Ich habe ja durchaus schon bewusst darauf geachtet, wo ich persönlich bei Bildern als erstes hingucke - und das ist in fast allen Fällen die Stelle mit dem meisten Kontrast, unabhängig davon, ob die nun links oder rechts ist. Die Idee, die Theorie mit gespiegelten Bildern zu überprüfen, ist natürlich super.

Vielen Dank auch auf den Hinweis zu James Gurneys Blog, das kannte ich bisher gar nicht, sondern nur seine (hervorragenden!) Bücher… Aber das sieht nach spannender Lektüre aus. händereib

@Eller

Die Studien behandeln meistens die ersten Sekunden des Bildbetrachtens. Oder es werden vorher Aufgaben gestellt, auf was man sich konzentrieren soll. Es ist schon klar, dass wir nach einigen Sekunden anfangen, uns für ganz bestimmte Dinge zu interessieren, insbesondere als Menschen mit künstlerischem Hintergrund. (Dazu gibt’s auch Studien, wie Laien und wie Kunstinteressierte Bilder betrachten.)
Sie leiten aus den Studien auch nicht ab, dass jeder Mensch grundsätzlich so und so guckt, aber doch der gute Durchschnitt.

Ja, James Gurneys Blog ist sehr empfehlenswert. Es hat dort eine Menge über Komposition geschrieben. :)

Ein weiterer interessanter Blog mit enorm viel Bildmaterial ist der von Hans Bacher, einem (ehemaligen) Disneyzeichner. Der zeigt zwar keine Tutorials, aber dafür einen qualitativ hochwertigen Mix an Zeichnungen und Kolorationen und Malerei (und Fotos). Da kann man oft schon durchs bloße Angucken schon eine Menge lernen.

Die Studien zum unterschiedlichen Betrachten von Bildern durch Laien und Kunstinteressierte würden mich sehr interessieren! Leider kann ich das “in Natura” nicht wirklich in meinem Umfeld überprüfen, in meiner Familie gibt es keine wirklichen Laien. (Das bedeutet: bedauerlicherweise bin ich die schwächste Zeichnerin im Haushalt.) Aber ich fände es wirklich spannend, zu wissen, welche signifikanten Unterschiede es da gibt. Und dass es sich nur um Durchschnittswerte handeln kann, ist mir klar - alles andere wäre im Grunde ja erschreckend…

Oh Wunder, ich habe eine Studie zum Thema Bildbetrachtung von Laie und Kunstinteressierter gefunden! An der Uni Thübingen wurde wohl auch mal nachgeforscht.