Früher habe ich meine Bilder ausschließlich in PhotoImapct bearbeitet, und die Version X3 benutze ich immer noch. Allerdings frisst es schon einiges an Rechnerleistung. PI holt den Scan von der Scan-Software (Epson, 3170 Photo) ab, wo ich umfassende Einstellmöglichkeiten habe.
Mittlerweile habe ich das hier
http://www.kakao-karten.de/anleitungen/einfache-farbkorrektur-fuer-bildschirmanzeige
gelesen und begriffen, und selbst wenn an meinem Monitor die Farben stimmen, und selbst wenn ich meinen Monitor kalibriert habe, sieht es auf anderen Monitoren anders aus. Kurzum: Ein Scan ist ein Scan, und ein Original ist ein Original. Und wenn ich einen Scan sehe, weiß ich, dass “Bildinformationen” fehlen. Kageko hat die entsprechenden Aspekte klasse in ihrer Anleitung dargestellt, deshalb verzichte ich hier darauf.
Aktuell arbeite ich mit dem Freeware-Programm Paint.net, und das geht sehr zeitökonomisch. Wenn es wen interessiert, dann beschreibe ich meine Arbeitsweise gerne im Detail. Vielleicht gibst Du dem Programm mal eine Chance, doublebass.
Zu dem Thema eine etwas ausführlichere Erzählung:
Ich erinnere mich noch gut daran, wie mir ein IT-Mensch von IBM Ende der 19(90)er Jahre voraussagen wollte, dass in naher Zukunft die Museen alle schließen würden, weil es ja jetzt die Möglichkeit gebe, alle Bilder im Internet angucken zu können; und das sei ja viel bequemer als ein Museumsbesuch. Leider hatte dieser Mensch damals keine Synapsen dafür, dass ein Original aus mehr als nur gepixelter Bildinformation besteht. Ich war damals in einer Leonarda-da-Vinci-Ausstellung in Speyer, die groß beworben wurde; meine Herzallerliebste und ich fuhren dorthin, löhnten fetten Eintritt, kämpften uns durch die Werbestände der Sponsoren (Mercedes, irgend so ne Schweizer Uhrenfirma etc.) und … schwitzten. Keine Air-Condition im Ausstellungsbereich! Als wir dann den “zentralen Ausstellungsraum” erreichten, gab es plötzlich Security-Typen, kühle und trockene Luft und ein Exponat im Hoch-Sicherheits-Schrein in der Mitte. Das einzige (!) Original von da Vinci in der Ausstellung: ein Notizbuch, aufgeschlagen auf einer beliebigen Seite; alles andere waren Faksimiles. Drucke; wenn auch hochwertig und farbgetreu, aber doch Kopien, wie wir mit bloßem Auge feststellen konnten, wenn wir näher drangingen (Raster). Da konnten wir auch drauf rumtatschen; das hat keinen gestört. Seitdem bin ich bei “großen” Ausstellungen immer vorsichtig. Ausgenommen Dauersammlungen, wie die Pinakothek in München, Zwinger in Dresden etc.
Was mir an kakao-karten hier so gut gefällt, das ist:
Ich mach ein Original, Du machst ein Original, wir tauschen.
Jede Karte ist ein Unikat.
Die Scans haben für mich den Zweck: Sie geben mir eine Vorstellung davon, was mich erwartet.
Aber Sinn und Zweck des Ganzen hier sind die Originale.