Gleichmäßige Flächen sind wirklich schwierig. Das Medium ist dabei eigentlich vollkommen egal, man hat überall die gleichen Probleme.
Aber auch die gleiche Lösung: in vielen Schichten arbeiten.
So mache ich es bei Bleistiften, Buntstiften, Copics, Aquarell…
Ich arbeite mit hellen Farben und leichtem Druck und setze stur eine Schicht über die andere. Dabei wechsel ich immer wieder die Strichrichtung.
Wenn ich zum Beispiel mit Aquarell einen Himmel malen will, nehme ich viiieeel Wasser, nur wenig Farbe und fange an, schnell die erste Schicht zu malen. Meinetwegen mit waagerechten Pinselstrichen. Dann warte ich, bis die Schicht ganz trocken ist, und setze dann die nächste, diesmal mit senkrechten Strichen. Dann wieder warten, dann die nächste Schicht. Dabei mische ich imemr mehr Farbe in mein Wasser und werde damit gleichmäßig und langsam imemr dunkler. Diese Art, nass auf trocken zu malen, beugt bei Aquarell und Copics auch Flecken vor.
So oder so, das wichtigste dabei ist Geduld. =)
€dit: nass in nass geht auch. Aber ich persönlich finde, dass man da nicht die Kontrolle über die Farbe hat wie bei nass auf trocken.