kakao-karten.de Forum

Gesundheit! Welche Dinge helfen wirklich und was davon sind nur Mythen?

Ich nehme eigentlich ziemlich selten Medikamente. Wenn mir ein Arzt etwas homöopathisches verschreibt kaufe ich es meistens nicht. Nicht mal weil ich mir sonderlich Gedanken über die Wirksamkeit gemacht habe, sondern weil ich es für unnötig halte wegen “normalen” Erkrankungen wie Erkältung oder Magen Darm Grippe großartig etwas zu mir zu nehmen.
Eventuell kauf ich mir mal einen Hustensaft wenn mein Hals zur sehr schmerzt. Ansonsten Tee trinken und Bettruhe.
Eine gute Freundin von mir hat sich während eines Berufsschulblocks mal eine Erkältung eingefangen. Ich hab sie zur Apotheke begleitet. Sie hat da ohne Witz 40€ für diverse Mittelchen ausgegeben die ihr angeblich immer helfen. Also ich hab davon nichts gesehen… Nachher war sie trotzdem krank geschrieben, musste einen Ausflug absagen und nach Hause fahren. Und war um ein paar Euro ärmer :/.
Ich bin da recht skeptisch.

Also teuer war so was bisher nicht, aber wie gesagt es ist eher selten wo ich so was kaufe. Ich geh meistens zum Arzt für eine AU und da werde ich auch nur gefragt ob es Probleme gibt wenn er mich länger Krankschreibt. Dazu wirkt bei mir sehr stark der Placebo-Effeckt, was ich jetzt nicht schlimm finde, aber dadurch kann ich schwer sagen ob das Geld was Wert war.

Die teuersten Medikamente die ich habe sind eh Psychopharmaka, dass meiste bezahlt die Krankenkasse so das ich nur etwa um die 20€ zahlen muss, aber die Medikamente kosten etwas über 1000€.
Was mir aber aufgefallen ist das bei Psychopharmaka viele Mythen in der Bevölkerung existieren. Zum Beispiel glauben viele sobald man eines davon nimmt ist man “geheilt”, also man kann ein normales Leben führen.
Als ich solche Medikamente bekam wurde ich diesbezüglich aufgeklärt, nur weil ich sie nehme bin ich nicht sofort gesund. Würde ich mich auf die Medikamente verlassen so würde es mir heute immer noch nicht besser gehen. Mir wurde in den Zeiten der Therapien beigebracht, dass diese Medikamente eine Stütze sind, auf diese müsste ich aufbauen und viel Eigenleistung erbringen.
Ich weiß nicht ob alle nicht richtig aufgeklärt werden oder ob sie es nicht richtig verstehen, aber mein Ex hat Medikamente gegen Depressionen bekommen und sich darauf verlassen. In der Zeit hatte er eine richtigen höllen Achterbahnfahrt gemacht und am Ende die Medikamente abgesetzt, weil sie nicht wirken.
Was Psychopharmaka angeht habe ich oft das Gefühl sie werden überschätzt, was am Ende zu Problemen führen kann.

Damals habe ich oft Medikamente benutzt und als meine Eltern auf Homöopathie standen, da wurde es ganz komisch.

Habe für alles Tropfen bekommen. Für meine Regelschmerzen, Angst und auch bei Erkältung gab es bittere Tropfen.

Fazit:

  • weder Tropfen oder andere Schmerzmedikamente wirken bei meinen Regelschmerzen (bzw haben gewirkt, der Grund für die starken Schmerzen wurde gefunden)
  • bei einer Erkältung hilft nichts bei mir. Weder Grippostat gibt mir Erleichterung oder diese Tropfen. Mein Vater schwört drauf. Ich persönlich muss mich durchquälen und trink nur Tee
  • gegen meine panische Angst kann niemand was tun xD habe sogar so komische Kügelchen vor meiner dritten Führerscheinprüfung aufgezwungen bekommen… hat nach Zucker geschmeckt und bin trotzdem bis heute einfach ein Prüfungsschisser.

Ich nehme aus dem Grund keine Medikamente mehr (nur Antibiotika, falls ich mal so krank bin). Denn wenn ich doch nichts von der Wirkung spüre, wieso sollte ich es nehmen und Geld ausgeben?
Beispiel alles was gegen Schmerzen hilft (bzw helfen soll).

Ich nehme nur drei Medikamente regelmäßig aus Zwang damit ich normal leben kann :‘D, wobei Zwei davon auch auch wirklich die versprochene Wirkung haben.

Interessant ist jedoch mein Vater, der nimmt so ziemlich alles, was die Apotheke verspricht:

  • Tropfen zum Inhalieren
  • Vitaminpräparate für einen fitteren Geist
  • andere Nahrungsergänzungmittel
  • natürliche Tropfen für eine vorbeugende Therapie gegen Krankheiten
  • Antioxidantiensaft und andere Säfte
  • Brottrunk :nauseated_face: (wurde ich selber mal gezwungen zu, da es der Haut helfen soll)
  • Bierhefe
  • etc.

Er war damals vor seiner „eigenen Kur“ schon seltnen krank und ist heute genauso selten krank, aber sagt, dass die Medikamente ihn wohl helfen bzw seine eigene Kur :‘D

Ich glaube, dass einigen Leuten solche Medikamente helfen kann, aber mein Körper ist wohl eher so einer, der Nö sagt.

Sind zwar jetzt keine Medikamente, aber ich hab trotzdem dass Gefühl dass es hilft…
Ich habe im Frühjahr eine Stelle angetreten und sitze hier sehr viel am Schreibtisch. Gerade zu Anfang hatte ich große Probleme wegen Rücken- und Nackenschmerzen.
Dann habe ich mir Wildlinge gekauft (Barfußschuhe). Die Schmerzen verschwanden recht schnell. Aktuell trage ich aber meistens meine alten Sandalen (keine Barfußschuhe) und ich habe das Gefühl dass die Schmerzen wieder zurück kommen. Eigentlich wollte ich mit (Barfuß)Sandalen noch etwas warten und das vielleicht eher für nächstes Jahr in angriff nehmen…
Aber ich habe bisher das Gefühl die Schuhe waren Gold wert.

Ich hab das Gefühl, dass meine Arztpraxis irgendeinen Vertrag mit Medikamentenherstellern hat, die auf pflanzliche Medikamente spezialisiert sind. Sowohl meine alte Ärztin als auch die neue, die die Praxis übernommen hat, verschreiben mir jedes Mal irgendwelche pflanzlichen Mittel und die sind nicht nur um einiges teurer als die üblichen Medis, sie wirken auch einfach mal gar nicht. Dreimal bin ich darauf jetzt schon reingefallen (in den letzten 5-10 Jahren zugegebenermaßen). Das nächste Mal werde ich sagen, dass die mir lieber die Chemiekeule geben sollen, da weiß ich wenigstens, dass es wirkt.

Trage auch seit mehreren Jahren nur Barfußschuhe. Meine Barfußsandalen, sind im Prinzip nur ein Lappen Gummi mit Schur durchgezogen. Paradoxerweise die weichesten und bequemsten Schuhe überhaupt. Ich merke auch, dass Rückenschmerzen über Nacht verschweinden, wenn ich auf meinem Futon auf dem Boden schlafe. Aktuell schlaf ich leider auf der Couch, weil ich meinen Boden mit Bastel- und Pflanzenprojekten vollgestellt habe.

An Homöopathie glaube ich nicht. Haber aber das Gefühl, dass der Begriff oft mit Pflanzenmedizin verwechselt oder zusammengefasst wird. Pflanzen haben definitiv Wirkstoffe. Aber ich glaub gegen Erkältung hilft eigentlich nicht wirklich etwas.

1 Like

Naja, Ärzte können viel verschreiben, aber wenn man Pech hat, hilft es trotzdem nicht, weil jeder Körper anders ist. ^^" Als ich wegen Blinddarm im KH lag, hatte ich vor der OP Morphium gegen die Schmerzen bekommen, hatte nur so semi geholfen (hatte halt trotzdem Schmerzen). Als ich nach einer anderen OP am Entlassungstag Paracetamol bekam, half das auch nix. Hab dann um Ibuprofen, oder was die davon als Krankenhausvariante haben, gebeten (als ich ausm OP kam und sie mich fragten, was besser ist, habe ich die Namen nicht auseinanderhalten können ^^", später war ich dann klarer) und wenig später war ich auf einmal quickfidel. So verschieden kann das sein. Da ich Phasen mit starken Spannungskopfschmerzen habe, habe ich eigentlich immer Ibuprofen zu Hause. Früher hatte ich noch ASS genommen, bin aber irgendwann bei Ibu hängengeblieben als allgmeines Schmerzmittel.

Ansonsten versuche ich, soweit wie möglich ohne Medikamente auszukommen, um keine Resistenzen zu entwickeln. Erkältung bekommt man ja auch leicht mit verschiedenen Kräutertees und Ruhe in den Griff. Mit Globuli ist mir zum Glück noch kein Arzt gekommen. Und selbst wenn mir jemand soetwas ausstellen würde, dann würde ich es nicht kaufen und lieber eine Kanne mehr Kräutertee trinken. xD
Allerdings nehme ich im Winter/ davor gerne VitaminD-Tabletten, weil dann doch mal in einem Bluttest auffiel, dass ich zu wenig davon habe … Aber jetzt auf gutdünken andere Präperate einnehmen, würde ich nicht. Da muss es schon einen Grund dazu geben wie eben offensichtliche Mangel, die ein Bluttest zeigen kann.

1 Like

Ich trage selbst seit über einem Jahr Barfußschuhe und habe mal einen Extra-Thread speziell zum Austausch über darüber eröffnet :D falls jemand Interesse hat: Barfußschuhe - Austausch und Erfahrungen!

Mein inzwischen im Ruhestand befindlicher Hausarzt sagte mal zu mir, eine Erkältung dauert unbehandelt 7 Tage, behandelt eine Woche.
Mein aktueller Hausarzt ist auch strikt dagegen bei leichtem Fieber zu medikamentieren, außer man kann nicht schlafen (der Körper macht das Fieber ja nicht aus Spaß, Stichwort Immunsystem und Selbstheilung). Man muss sich nicht mit Medis zuknallen und das schätze ich sehr an ihm.

Antibiotika verschreibt mein Arzt nur, wenn er 100% sicher ist, dass es eine bakterielle Infektion ist. Ganz oft ist es ein viraler Infekt, da hilft kein Antibiotikum.
Mein Hausarzt verschreibt mir gerne Sinupret. Das hilft mir dabei, Nebenhöhlenentzündungen schneller wieder los zu werden. Bin dadurch häufig geplagt und seit ich das Zeug nehme geht es besser.

Meine Kollegin schwört auf Homöopathische Mittel. Hatte mir bei einer Bindehautentzündung Augentrost empfohlen.
Half genau Null.
War eine viral bedingte Bindehautentzündung beidseits mit bakterieller Superinfektion, hatte daran dann fast 2 Monate meine Freude dran…
Bei Erkältung schwört sie auch auf Angozin. Würde früh genug eingenommen die Erkältung verhindern.
Was bei mir passiert ist: ich bekam schrecklichen Durchfall und Sodbrennen (Ich habe nie Sodbrennen!) Und wurde trotzdem krank.

Grundsätzlich bin ich dafür, zuzuwarten bevor man Medikamentiert, aber wenn’s nicht anders geht, soll man kein schlechtes Gefühl haben, wenn man was nimmt, wenn’s einem arg schlecht geht.

4 Like

Hier geht es wohl eher um Medikamente, aber da Rücken- und Schlafprobleme auch zur Gesundheit gehören, denke ich ist es ok es hier zu posten ^^ Unseren Matratzenkauf schieben wir nun seit zwei Jahren vor uns her, weil ich so unsicher bin, was das richtige für den Rücken ist. Dabei bin ich auf die Idee gestoßen, auf dem Boden zu schlafen, weil das angeblich wohl besser sein soll (irgendwie sagt jeder “Fachmann” was anderes xD). Hin und wieder habe ich auf Betdecken auf dem Boden geschlafen, aber nicht lange genug um mich daran gewöhnt zu haben.
Hat hier jemand länger Erfahrungen sammeln können, was das Schlafen auf dem Boden betrifft? :) z.B. mit Rollmatten, Futons oder ähnlichem? Wenn ja: wie zufrieden bist du damit? Sind Rückenschmerzen gegangen oder gar neue gekommen? Und wie lüftet man das (damit kein Schimmel entsteht)? Würde mich sehr freuen, wenn jemand Erfahrungen teilen würde :3

Ich habe in Japan öfter mal auf dem Boden geschlafen. Allerdings sind dort die Böden etwas weicher. Im Schlafbereich sind, zumindest in den Hotels, Tatamimatten ausgelegt. Dadurch ist schonmal der Untergrund weicher. Deshalb würde ich bei einem Futon nochmal eine extra Unterlage empfehlen. Ansonsten kommte es auch auf das persönliche Empfinden an. Als Bauchschläfer habe ich andere Anforderungen als mein Mann, der Seitenschläfer ist. Wir haben im Moment ein Boxspringbett mit einer Matratze, was irgendwie dämlich ist.
Beim Lüften würde ich mir keine große Gedanken machen. Die “normalen” Matrazen werden ja auch feucht und zumindest ich habe die Teile noch nie zum Lüften rausgehängt, was bei einem Futon aber durchaus möglich ist. Wenn du vor hast die Sachen im Schrank zu verstauen würde ich aber schon darauf achten die Sachen regelmäßig zu lüften. Oder sie vielleicht einfach nur aufzuhängen, statt sie im Schrank zu verstauen. Grade bei hoher Luftfeuchtigkeit. Eben wie man es bei Winter- und Sommerwäsche macht, bevor man sie für längere Zeit im Schrank verstaut.
Vom Liegegefühl her… es ist eindeutig gewöhnungsbedürftig. Ich würde da nicht sparen. Insgesamt habe ich in zwei Wochen nur zweimal wirklich gut in einem Futon geschlafen und das was in den teureren Hotels mit den dickeren Futons. Meistens hatte ich am nächsten Tag mehr Probleme.
Einen Dauernutzungsbericht kann ich dir leider nicht geben. Ich würde nur von Boxspringbetten abraten. Bin zwar nicht ganz unzufrieden, aber unser nächstes Bett hat einen Lattenrost und zwei verschiedene Matrazen XD

1 Like

Habe gehört man braucht wohl einige Wochen um sich daran zu gewöhnen, deshalb hätte mich so ein Langzeitbericht sehr interessiert :)
Beim normalen Bett hat man ein Lattenrost und einen großen Abstand zum Boden, weshalb es besser durchlüftet ist. Wir haben momentan kein Bettgestell, sondern schlafen auf Matratzen die auf einem Lattenrost liegen, welches mit 5,5cm hohen Kanthölzern vom Boden gestützt wird (für Durchlüftung). Leider merkt man dass da zu viel Feuchtigkeit entsteht, weshalb ich morgens die schweren Matratzen immer hochstellen muss xD
Also lüften müsste man schon, die Frage ist nur immer wie das andere im Alltag integrieren, ob sie es draußen aufhängen (was ja nicht immer möglich ist) und wie da so die Erfahrungen sind :)
Ich kann mir vorstellen, gerade wenn man es nicht gewöhnt ist, dass es dann erstmal unbequem ist und man sehr schlecht schläft ^^
Dankeschön für deinen Erfahrungsbericht :)

Beim Boxspringbett liegen zwei Matratzen aufeinander. Ich frage mich gerade, ob die ein anderes Material haben. Wir lüften die nämlich nie. Auch nicht den Topper. Mit Schimmel hatten wir bisher noch keine Probleme. Aber wir lüften den Raum ziemlich oft. Auch im Winter.

Wir machen immer Stoßlüften: 30 Minuten morgens und 30 Minuten abends, zwei Fenster auf.
Eine Svhlafzimmerwand ist sogar komplett aus Lehm (gut für Raumklima und Luftfeuchtigkeit) und wurde (um den Effekt zu erhalten) mit Lehmfarbe bestrichen. Dennoch haben wir das Feuchtigkeitsproblem aufgrund der unzureichenden Zirkulation (zu geringer Abstand zum Boden) und müssen leider momentan die Matratzen immer aufstellen ^^" Bei der Wärme die wir am Wochenende hatten, haben wir die Matratzen auch mal rausgestellt (hätte eine Person allein wohl nicht geschafft, die sind so schwer! :'D) - Sonnenschein und Wärme sind ja da ganz gut :)
Ich denke dass man um das Lüften von Schlafunterlagen die auf dem Boden liegen, kommt man nicht drum herum, deshalb fände ich es schön zu erfahren, wie das andere machen, wenn sie Futon, Matte oder ähnliches nutzen.
Habe mal im Internet nachgeschaut, da stand, dass bei richtigen Boxspringbetten der Hohlraum zwischen den Federn bereits für gute Durchlüftung sorgt :3 Zu kurze Füße, ein Bettkasten zum Verstauen von Bettsachen und andere Faktoren können die Luftzirkulation verhindern und somit auch hier zu Schimmel führen (Quelle).
Ich versuche mich auch schon an gerade Rückenlage zu gewöhnen, weil es durchweg von Ärzten empfohlen wird. Dafür dass man einen Großteil des Lebens mit Schlaf verbringt, scheint das eine komplizierte Sache zu sein ^^

Man kann ja in Deutschland auch Tatami Matten kaufen. Hatte mal vor vielen Jahren die Schnapsidee eine Schlafecke mit Tatami und Futon zu machen xD
Habe ich nie getan, aber so könnte ich zuverlässig meines furchtbar knarrendem Bett entkommen. :thinking:

1 Like

Ich liebe meinen Futon (mit Tatami-Matte darunter) und würde am liebsten das ganze Bett rausschmeißen und nur noch darauf schlafen xD Leider hat mein Freund da auch ein Wörtchen mitzureden, daher muss das Bett bleiben.

Ich finde es angenehmer darauf zu schlafen als im Bett, es fühlt sich an wie auf dem Boden schlafen, nur ohne dass es schnell anfängt durch den Druck auf bestimmten Körperteilen wehzutun. Im Urlaub war unser Bett vor allem mir viiiel zu weich, bis wir da eine Lage Matratzen entfernt haben habe ich einfach auf ein paar Kissen auf dem Boden geschlafen xD

1 Like

Weißt du vielleicht noch, von welcher Marke das Futon war und wie viele Schichten es hat? :)
Ich habe jetzt seit 5 Tagen auf dem Boden geschlafen (mit zwei handelsüblichen Bettdecken die gefaltet waren - also insgesamt vier Lagen, aber nicht aus Baumwolle sondern Polyester, weil wir keine anderen da hatten). Die ersten zwei Nächte gingen meine Nackenschmerzen weg (die ich vom Bett hatte). Ab der dritten Nacht bekam ich im unteren Rückenbereich Schmerzen (die ich damals auch täglich auf der normalen Matratze hatte, bis ich den unteren Rücken mit Übungen trainiert habe). Ich muss dazu sagen: ich habe ein Hohlkreuz, vermutlich bekomme ich deshalb an dieser Stelle so leicht Schmerzen ^^" Ich denke mein Rücken ist das einfach nicht gewöhnt von einer dicken Matratze mit Memory-Funktion (die gleicht sich wirklich gut dem Körper an) direkt hin zu einem harten Untergrund. Wobei das sicher ein Unterschied zwischen “ein paar gefalteten Polyesterdecken auf Laminat” und “einem guten Baumwollfuton auf Tatami” ist xD Wenn ich woanders schlafe, wo die Matratzen einfach nur weich (ohne Anpassung) sind und man einsinkt, habe ich auch Schwierigkeiten schmerzfrei zu schlafen, dann im Zweifel lieber harte Betten :)
Vielleicht sollte ich auch einfach ein Futon mit passendem Untergrund bestellen, sonst werde ich wohl nie erfahren ob es eine Alternative für mich wäre. Im Zweifel kann ich es noch immer als Reisebett nutzen, da ich ja doch öfters an unbekannten Orten schlafe ^^ Ein Stück Zuhause dabei zu haben, ist ja auch nicht schlecht :3

1 Like

Das hier ist meiner, 6 Lagen Baumwolle (ich glaube recht Standard) von FutonOnline : https://www.ebay.de/itm/Futon-Naoko-Baumwollfuton-Futonmatratze-mit-6x-Baumwolle/351685727502?ssPageName=STRK%3AMEBIDX%3AIT&_trksid=p2057872.m2749.l2649

Definitiv nicht als Reisebett zu empfehlen, das Ding ist SCHWER (und wobblig/schwierig zu bewegen). Normale Matratzen sind da nichts gegen :'D. Einen Reisefuton hatte ich zum Ausprobieren auch überlegt, aber ich glaube dafür reise ich zu selten/würde woanders dann einfach direkt auf dem Boden oder mit einer Decke drunter schlafen.

Hohlkreuz habe ich auch, aber selten Rückenschmerzen. Umgewöhnungsphase mit Schmerzen haben die meisten definitiv, ich würde wohl langsam anfangen (zb mehr Lagen Decken drauf und die dann langsam entfernen).

1 Like

Normale Matratzen sind auch gefühlt nichts gegen meine dicken/schweren Matratzen die wir hier haben xD Das Beziehen ist schon immer eine Herausforderung, dabei messen unsere momentan auch nur 90x200cm :’) Wenn ich mir etwas neues bestelle, dann definitiv nur 80cm Breite. Ich kann sie ja dann immer noch gebraucht auf Kleinanzeigen verkaufen, wenn ich mich auch nach Monate nicht dran gewöhnt habe, aber den Versuch ist es sicher wert, auch wenn man am Ende nur um eine Erfahrung reicher ist :)
Ich hatte auch einen mit sechs Lagen Baumwolle im Blick, das war nun sehr hilfreich, dankeschön :3
Da bin ich erleichtert, ich habe zwar von mehreren Wochen Umgewöhnungszeit, aber verunsichert ist man ja dennoch ein wenig, wenn man vom “Standard” zu einer anderen Unterlagenform wechseln möchte. Zu wissen dass es bei fast allen so ist, beruhigt mich da sehr - danke für den Austausch! :blush:

1 Like

Thread wieder raus kram
Hallo liebe Gesundheitsfreunde.
Ich habe ein Problem und ich weiß nicht, wo ich nach Hilfe fragen kann, vielleicht habt ihr ja eine Idee.

Ich bin Zeit meines Lebens sehr unsportlich. Man hat mir dann auch immer schön mitgeteilt, dass ich das bin. Und wenn du es immer hörst, glaubst du das auch und dann geht diese Kaskade automatisch weiter:
Ereignis (Sport) → Reaktion von jemandem (negativ) → ausschüttung negativer hormone
Irgendwann brauchst du die Reaktion nicht mehr, Sport führt automatisch zu schlechter Körperreaktion. Lange war das egal. Dann kamen die Rückenschmerzen und ich musste irgendwas machen und fing mit Joggen an. Das war super, ich kann das direkt vor der Haustür strarten, ich muss nirgendwo hin gehen dafür, ich muss mich mit niemandem absprechen, ich höre mich nicht (kopfhöhrer), ich rieche mich nicht, frische Luft. Niemand schaut mich an (ich renn ja vor dem weg).

Das ging kurze Zeit gut, dann merkte ich, dass ich CFS habe. Das hab ich natürlich erst Jahre später erkannt, aber CFS und Sport sind eine beknackte Kombination.
Normaler Mensch:
Sport → anstrengende tätigkeit → positive hormonausschüttung
Ich konnte mich inzwischen frei machen von meinen Sportlehrern, auch dadurch wie ich Joggen gerade beschrieb. Und das klappte die ersten Monate auch gut. aber dann…
Sport → anstrengende Tätigkeit → Erschöpfung → Erschöpfung → nächsten Tag immer noch Erschöpfung → Man, ich erhol mich nicht was ist los…
Das wurde immer schlimmer, Erholung 2-3 Tage. Ich dachte da musst du durch, vergrößere die Abstände, das geht irgendwie. Naja und dann kam die Depression da rein. Das heißt im erschöpften Zustand fiel ich in den Depressionszustand “komplett motivationslos und ohne Lebenswillen”. Da kam ich dann 24 h - 48 h später wieder raus und war gesund wie vorher. Aber ich konnte den Zustand jedes Mal reproduzieren. Und das ohne Lebenswillen ist ein richtig übler Zustand. Das ängstigt einen. Das ist lebensbedrohlich, weil man dann halt nicht nur rumliegt und denkt “ah alles doof”, sondern “wie beende ich diesen unwürdigen Zustand”.

Ich habe dann den Impactfaktor runter gesetzt. Weniger laufen, mehr Fahrrad fahren. Dann fiel das nicht mehr so schlimm aus und war nur noch motivationslos.
Aber die Kaskade ist nun übel fest gesetzt.
Sport → Erschöpfung → negative Hormonausschüttung
oder
Angst (bis zu Angst vor dem Tod) → kein Sport

… Ja, da bin ich nun. Angst → kein Sport.
Und komplette Konditionslosigkeit. Seitdem ich kein Rad mehr fahre zwar keine Rückenschmerzen mehr, aber diese Konditionslosigkeit ist inzwischen schon so extrem, dass ich nach 2 Stockwerken so kaputt bin, als sei ich schon 70 und untrainiert. Ich krieg schmerzen beim Autowaschen, weil das Halten der Sprühlanze zu anstrengend ist. Ich keuche und komm kaum zurück ins Auto, wenn ich kurz in den Wald musste.
Das macht mir auch wieder Angst. Und das ist inzwischen ein richtig übler Zustand.

Und ich weiß jetzt nicht, wie ich da starten soll.
Soll ichs mit joggen wieder probieren? Ich hab echt schiss. Ich bin ja auch sehr eigenwillig, man kann mich vor mir selbst nicht beschützen. Wenn ich jetzt das Ende will, dann tu ich das und ich kündige es nicht an. Da stand ich schonmal.
Workouts zu Hause gehen gar nicht. Das ist “affig” und der Belohnungsfaktor bleibt mehr als aus. Kurse gehen nicht, die stressen mich so sehr mit ihrem scheiß Termin, das geht nicht. Dafür bin ich dann doch noch zu stress-krank. Radfahren geht nicht, weil 1. Rücken und 2. hatte ich ne OP, die Radfahren die nächsten Monate unmöglich halten wird.
In meiner Verzweifelung dachte ich heute “meldst dich halt bei ner Muckibude an und fragst da mal ob man dich begleiten kann” aber aaahahaha, ich hab ne Kristallkugel und die zeigt mir nur eines an “Geldverschwendung, nächsten Monat ist die Bude wieder zu”.

Was ratet ihr mir? Soll ich zu meiner Hausärztin gehen? Oder ist die Muckibude tatsächlich der beste Anlaufweg? Ich will ja vor allem Kondition haben. Muckibude ist mehr Krafttraining. Spinning und Laufband fallen aus, das kann ich auch zu Hause haben und klappt wie oben beschrieben nicht.

Man, für alles hab ich eine Ausrede, wieso es nicht geht. Irgendwo muss doch ne Lücke sein :sweat_smile: Sieht sie jemand von euch?