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Gesundheit! Welche Dinge helfen wirklich und was davon sind nur Mythen?

Das hier ist meiner, 6 Lagen Baumwolle (ich glaube recht Standard) von FutonOnline : https://www.ebay.de/itm/Futon-Naoko-Baumwollfuton-Futonmatratze-mit-6x-Baumwolle/351685727502?ssPageName=STRK%3AMEBIDX%3AIT&_trksid=p2057872.m2749.l2649

Definitiv nicht als Reisebett zu empfehlen, das Ding ist SCHWER (und wobblig/schwierig zu bewegen). Normale Matratzen sind da nichts gegen :'D. Einen Reisefuton hatte ich zum Ausprobieren auch überlegt, aber ich glaube dafür reise ich zu selten/würde woanders dann einfach direkt auf dem Boden oder mit einer Decke drunter schlafen.

Hohlkreuz habe ich auch, aber selten Rückenschmerzen. Umgewöhnungsphase mit Schmerzen haben die meisten definitiv, ich würde wohl langsam anfangen (zb mehr Lagen Decken drauf und die dann langsam entfernen).

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Normale Matratzen sind auch gefühlt nichts gegen meine dicken/schweren Matratzen die wir hier haben xD Das Beziehen ist schon immer eine Herausforderung, dabei messen unsere momentan auch nur 90x200cm :’) Wenn ich mir etwas neues bestelle, dann definitiv nur 80cm Breite. Ich kann sie ja dann immer noch gebraucht auf Kleinanzeigen verkaufen, wenn ich mich auch nach Monate nicht dran gewöhnt habe, aber den Versuch ist es sicher wert, auch wenn man am Ende nur um eine Erfahrung reicher ist :)
Ich hatte auch einen mit sechs Lagen Baumwolle im Blick, das war nun sehr hilfreich, dankeschön :3
Da bin ich erleichtert, ich habe zwar von mehreren Wochen Umgewöhnungszeit, aber verunsichert ist man ja dennoch ein wenig, wenn man vom “Standard” zu einer anderen Unterlagenform wechseln möchte. Zu wissen dass es bei fast allen so ist, beruhigt mich da sehr - danke für den Austausch! :blush:

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Thread wieder raus kram
Hallo liebe Gesundheitsfreunde.
Ich habe ein Problem und ich weiß nicht, wo ich nach Hilfe fragen kann, vielleicht habt ihr ja eine Idee.

Ich bin Zeit meines Lebens sehr unsportlich. Man hat mir dann auch immer schön mitgeteilt, dass ich das bin. Und wenn du es immer hörst, glaubst du das auch und dann geht diese Kaskade automatisch weiter:
Ereignis (Sport) → Reaktion von jemandem (negativ) → ausschüttung negativer hormone
Irgendwann brauchst du die Reaktion nicht mehr, Sport führt automatisch zu schlechter Körperreaktion. Lange war das egal. Dann kamen die Rückenschmerzen und ich musste irgendwas machen und fing mit Joggen an. Das war super, ich kann das direkt vor der Haustür strarten, ich muss nirgendwo hin gehen dafür, ich muss mich mit niemandem absprechen, ich höre mich nicht (kopfhöhrer), ich rieche mich nicht, frische Luft. Niemand schaut mich an (ich renn ja vor dem weg).

Das ging kurze Zeit gut, dann merkte ich, dass ich CFS habe. Das hab ich natürlich erst Jahre später erkannt, aber CFS und Sport sind eine beknackte Kombination.
Normaler Mensch:
Sport → anstrengende tätigkeit → positive hormonausschüttung
Ich konnte mich inzwischen frei machen von meinen Sportlehrern, auch dadurch wie ich Joggen gerade beschrieb. Und das klappte die ersten Monate auch gut. aber dann…
Sport → anstrengende Tätigkeit → Erschöpfung → Erschöpfung → nächsten Tag immer noch Erschöpfung → Man, ich erhol mich nicht was ist los…
Das wurde immer schlimmer, Erholung 2-3 Tage. Ich dachte da musst du durch, vergrößere die Abstände, das geht irgendwie. Naja und dann kam die Depression da rein. Das heißt im erschöpften Zustand fiel ich in den Depressionszustand “komplett motivationslos und ohne Lebenswillen”. Da kam ich dann 24 h - 48 h später wieder raus und war gesund wie vorher. Aber ich konnte den Zustand jedes Mal reproduzieren. Und das ohne Lebenswillen ist ein richtig übler Zustand. Das ängstigt einen. Das ist lebensbedrohlich, weil man dann halt nicht nur rumliegt und denkt “ah alles doof”, sondern “wie beende ich diesen unwürdigen Zustand”.

Ich habe dann den Impactfaktor runter gesetzt. Weniger laufen, mehr Fahrrad fahren. Dann fiel das nicht mehr so schlimm aus und war nur noch motivationslos.
Aber die Kaskade ist nun übel fest gesetzt.
Sport → Erschöpfung → negative Hormonausschüttung
oder
Angst (bis zu Angst vor dem Tod) → kein Sport

… Ja, da bin ich nun. Angst → kein Sport.
Und komplette Konditionslosigkeit. Seitdem ich kein Rad mehr fahre zwar keine Rückenschmerzen mehr, aber diese Konditionslosigkeit ist inzwischen schon so extrem, dass ich nach 2 Stockwerken so kaputt bin, als sei ich schon 70 und untrainiert. Ich krieg schmerzen beim Autowaschen, weil das Halten der Sprühlanze zu anstrengend ist. Ich keuche und komm kaum zurück ins Auto, wenn ich kurz in den Wald musste.
Das macht mir auch wieder Angst. Und das ist inzwischen ein richtig übler Zustand.

Und ich weiß jetzt nicht, wie ich da starten soll.
Soll ichs mit joggen wieder probieren? Ich hab echt schiss. Ich bin ja auch sehr eigenwillig, man kann mich vor mir selbst nicht beschützen. Wenn ich jetzt das Ende will, dann tu ich das und ich kündige es nicht an. Da stand ich schonmal.
Workouts zu Hause gehen gar nicht. Das ist “affig” und der Belohnungsfaktor bleibt mehr als aus. Kurse gehen nicht, die stressen mich so sehr mit ihrem scheiß Termin, das geht nicht. Dafür bin ich dann doch noch zu stress-krank. Radfahren geht nicht, weil 1. Rücken und 2. hatte ich ne OP, die Radfahren die nächsten Monate unmöglich halten wird.
In meiner Verzweifelung dachte ich heute “meldst dich halt bei ner Muckibude an und fragst da mal ob man dich begleiten kann” aber aaahahaha, ich hab ne Kristallkugel und die zeigt mir nur eines an “Geldverschwendung, nächsten Monat ist die Bude wieder zu”.

Was ratet ihr mir? Soll ich zu meiner Hausärztin gehen? Oder ist die Muckibude tatsächlich der beste Anlaufweg? Ich will ja vor allem Kondition haben. Muckibude ist mehr Krafttraining. Spinning und Laufband fallen aus, das kann ich auch zu Hause haben und klappt wie oben beschrieben nicht.

Man, für alles hab ich eine Ausrede, wieso es nicht geht. Irgendwo muss doch ne Lücke sein :sweat_smile: Sieht sie jemand von euch?

Huhu,

ich kann vermutlich nicht viel helfen, möchte aber sagen, dass ich deine Gefühle bezüglich der Angst vor den seeeehr destruktiven Gedanken total nachvollziehen kann. Ich kenne diese Gedanken leider auch und das wünsche ich echt niemandem! (Nichtmal meinen ärgsten Feinden - wenn ich denn welche hätte)

Joggen gleich zu anfang klingt für mich ein bisschen nach overkill - vorallem wenn du soweiso schnell Erschöpft bist wegen dem CFS und dein Körper grad die Kondition nicht mehr hat.
Ich habe aktuell auch keinerlei Kondition und deswegen mit einfachem spazierengehen im Wald angefangen. Tatsächlich reicht das meistens um mich aus der Puste zu bringen :( aber ich bin danach wenigstens nicht total KO.
Bei uns im Sportpark (ist auch eher nen Waldstück in dem auch Sportplätze sind, aber komplett frei zugänglich) stehen auch so “Geräte” an denen man Dehn- und Streckübungen und Gleichgewichtssachen und so machen kann. Das bringt ein bisschen Abwechslung in das “langweilige Spazierengehen” - vielleicht gibt es sowas (wie nen Trimdich-Pfad) auch bei dir in der Nähe?
Und wenn du dann wieder ein bisschen fitter bist kannst dus ja immernoch nochmal mit joggen versuchen.

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Danke dir! Ja, so Geräte gabs früher in Oldenburg das war sooo cool. Aber wo ich jetzt wohne hab ich schon geschaut, da leider nicht. Weißte, hier wohnen die Bonzen, die haben alle genug Geld für das Studio XD Oh man…
Spazieren gehen bringt mich leider nicht aus der Puste und langweilt mich nur. Ich geh ab und an mit Schatzi ne stunde spazieren, da kann man sich wenigens unterhalten. Der letzte part ist berg hoch, aber auch das bringt so gar nichts.
Wir haben ein stück, das ist extrem steil, das ist gut. Aber das ist halt auch unbeleuchtet. Da kann ich jetzt was machen, aber das halbe Jahr lang eben nicht. Aber da gibts noch sonen beleuchteten sehr steilen Weg an der Kirche, vll kann ich damit einen schlängeligen Weg aufstellen, den ich öfter mal gehen kann :thinking: Das ist ne Idee.

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Wie wäre es mit schwimmen? Mittlerweile haben ja die Schwimmbäder wieder offen oder vielleicht gibt es einen schönen See bei dir in der Nähe. Ich hab vorgestern wieder gemerkt, dass das ganz schön anstrengend sein kann, aber man kann es ja gut dosieren indem man eben schneller oder langsamer schwimmt oder zwischendurch nur planscht :D

Ansonsten beim spazieren gehen wird das natürlich auch anstrengender, wenn man schneller geht.

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Pfew. Also ich glaube mein erster Gang wäre auch der Hausarzt um einfach mal einen ärztlichen Rat zu haben, ist ja bei dir doch eine sehr individuelle Situation :)
Tatsächlich hatte mir das mit dem Fitnessstudio sehr geholfen mit Rückenschmerzen etc - kann aber natürlich nicht einschätzen wie dein Körper da mitmacht. Meine Idee wäre mal ein Studio zu suchen das 10er Karten anbietet - da kannst du das ganze etwas testen und wenn nächsten Monat alles zu ist - halb so wild. Was da hilft, ist definitiv eine Person die mindestens genauso untrainiert ist und mitgehen will - man wird weniger doof angequatscht und witziger ists meist auch.
Was ich noch ziemlich gut finde (auch Thema Rückenschmerz und vielleicht nicht genug für Muskelaufbau) sind Stretching Anleitungen von Youtube (z.B. von Mady Morrison). Muss man mögen aber tut irgendwie ganz schön gut und wäre vielleicht einfach auch mal ein erster Startpunkt (geringer Aufwand → geringe Anstrengung → weniger Frustration?!) Setzt aber natürlich voraus, dass das affig überwunden wird :D
Und der Schwimmen Tipp klingt auch gut :) Belastet wahrscheinlich auch deine OP Stelle am wenigsten.

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Vielleicht macht ha jemand bei den affigen Übungen mit? Auch daheim ist es weniger schlimm wenn jemand mitmacht und wenn der Lockdown kommt kann man das auch gut online fortsetzen, wenn der Trainingspartner aus einem anderen Haushalt ist.

Das mit dem Schwimmen hört sich toll an. Würde ich auch mal gerne wieder machen. Mein Bruder meinte aber letztens, dass es da bei uns im Schwimmbad etwas hinderliche Coronaregelungen fürs Schwimmerbecken gibt. Es darf nur eine bestimmte Anzahl von Leuten rein und die Schwimmzeit ist stark begrenzt. Mein Bruder meinte jeder hätte 10 min und dann käme der nächste und man müsse ewig warten. So wie ich ihn kenne war er aber sicher zur Stoßzeit da.
Was gegen die Rückenschmerzen helfen könnte sind Therme. Die lösen bei vielen nicht nur Verspannungen, sondern auch Stress, der ja bekanntlich auch zu Rückenschmerzen führt.
Eine Kombination aus mehreren Sachen ist sicher am besten.

Mir hat bei meinen Rückenschmerzen Qui Gong und Tai Chi sehr geholfen. In meiner Gruppe sind die meisten auch aufgrund gesundheitlicher Probleme, was zu einer angenehmen Stimmung führt.

Ich war ja bei gedanklich bei Pilates und Spazierengehen, das sind grad so meine Sachen. Bzw Pilates grad nicht, ich entwickel mich gerade zum unbeweglichen Walross xD
Aber zügiges (!) Spazierengehen oder auch Walken mit so blöden Stöcken hat mir echt geholfen mit der Kondition, die mit zunehmender Schwangerschaft immer immer übler wurde bei mir, und jetzt komm ich teils wieder in einem Rutsch die 2,5 Stockwerke zur Wohnung hoch. Das ging im Frühjahr gar nicht. (Wobei wegen des Gewichts langsam das Knie streikt…)
Schwimmen wäre meine nächste Idee gewesen, Rückenschwimmen und Brustschwimmen sind bei Rücken ideal, ich muss aber zugeben, dass mich Corona gerade auch sehr schreckt plus die Gefahr mir n Pilz oder anderen Infekt zuzuziehen - da du, liebe Major, aber gerade nicht schwanger bist, sollte das für dich ja kein Hindernis sein.

Ansonsten klingt 10er-Karte für Muckibude nach einer lohnenswerten Idee. Du könntest dort auch Rudern, das kannst du daheim nicht, das ist auch gut für den ganzen Körper und baut afaik auch etwas an der Kondi auf. Was ich mit Rücken auch angenehm fand, waren Stepper bzw Elipsentrainer. Da bewegt sich der ganze Körper und es gibt durch die geführten Schritte keine Aua-Stöße wie beim Joggen, die der Rücken abkriegt.

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Mit der Hausärztin reden kann auf jeden Fall nicht schaden. Ich kann mir außerdem schon vorstellen, das du auch beim Spazierengehen aus der Puste kommen könntest, wenn du das Tempo ordentlich erhöhst - es gibt zwischen dahintrotten und joggen ja sich ein breites Spektrum. Schwimmen klingt auch gut.

Was ich sportlich richtig genial finde - aber ich kann da nicht einschätzen, ob das für deinen Zustand passt - ist bouldern. Es ist auch geistig ansprechend, was es viel weniger stumpf macht als Muckibude und ein tolles Ganzkörper-Training.

Hm, ich sehe das Problem eher bei dem CFS und den Depressionen, weniger bei der Art des Sports. Die Sache ist ja: Du hast Angst vorm Tiefen Tal (also das tiefste, tiefste Tal), weil es lebensbedrohlich ist. Das ist auch völlig normal und gut so – nur in der Intensität lähmt es dich wieder. Krux ist auch: Auch CSF ist lebensbedrohlich und kann dich irgendwann genauso lähmen. Gibt es CSF-Spezialisten, an die du dich wenden kannst (von wegen Sportprogramm aufstellen)? Gibt es bei dir in der Nähe Angebote für psychologische Betreuung? Du kannst jetzt natürlich Sportarten durchprobieren, ich fürchte nur, ohne professionelle Begleitung wirst du aus dem Kreislauf Sport → CSF → Depression nicht rauskommen.
Was mir noch einfällt: Hab jetzt von mehreren Therapeuten/ Psychologen gehört, dass Meditation viel helfen soll bei verschiedenen psychischen Beschwerden. Vielleicht kann dir das helfen während der akuten Phasen die negativen Geanken im Zaum zu halten?

Danke euch allen!
Das mit den 10er Karten fürs Studio wusste ich z.b. gar nicht, da werde ich mich auf jeden Fall umschauen!
Ich bin gespannt, was meine Hausärztin dazu sagt. Die ist vielem sehr aufgeschlossen. Ich hatte mich auch schonmal nach Spezialisten für CFS umgeschaut, bzw der Möglichkeit an Studien teilzunehmen. Aber bis auf eine Arbeitsgruppe, die rein gar nichts anbietet, aber von sich aus forscht, hab ich leider nichts gefunden. Aber vielleicht weiß sie mehr.

Schwimmen ist bei mir nix. Also bevor ich schwimmen geh, war ich schon überall anders. Sowohl die mikrobiologische Situation (ich war auf einer Forbildung für Mikrobiologie von Badewasser, gechlort und Seen… äh nein.), als auch die körperliche Situation (goooott, die gaffen alle, egal ob sies tun oder nicht, sie gaffen alle!) und der Fakt, dass man sich stundenlang in so einen beschissenen engen Schwimmanzug zwängen muss, halten mich davon ab. Und rasieren. Man muss sich überall rasieren! Ich krieg die Kriese. Und dann entzündet sich alles, eine tolle Mischung aus Reibung und Badewassermikroben. Nein.
Oh ich vergaß: ich hab nichtmal Freischwimmer. Und genau so beschissen paddel ich auch. Ich weiß also nichtmal was ich tu, hasse Wasser im Gesicht und krieg Nackenstarre.

Ich weiß auch gar nicht wie das passiert ist :thinking: Weil… ich finde Wasser ja faszinierend. Vor allem Fische, finde Meerjungfrauen klasse, schau total gerne aufs Meer. Aber sobald ich da rein soll, ists aus, das startete ja schon beim Seepferdchen machen, das war ein übler Kampf. Da wusste ich noch nichts von Haaren und Mikroben. Naja, so isses nun.

Ich schau dann mal nach 10er Karten Buden :D Vielleicht hat die Bude mit den getunten Autos ja welche.

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Wäre sonst auch EMS-Training was für dich? Die Muskeln werden dabei elektrisch stimuliert, das hilft beim Muskelaufbau, aber nicht bei der Kondition. Aber vielleicht hilft es dir, wenn du grundsätzlich mehr Muskulatur hast, nicht so schnell erschöpft zu sein?

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