Ich hab auch totale Probleme wenn es darum geht Männer zu zeichnen, ich weiß auch nicht wieso ^^´
Ich hab mir oft bei Tutorials und Büchern Sachen dadrüber angesehen aber irgendwie weiß ich zwar die merkmale aber ich krieg sie nicht hin total schlimm ist das XD
hmmm jap meine männer sehen auch immer aus wie… naja… wie mädchen halt! heul!!! zum glück zeichne ich fast nie richtige “männer” sondern nur jugendliche halt und da kann mans abschwächen, denk ich^^
Mir haben da Anatomiestudien sehr geholfen. Jünger als geplant sehen sie zwar oft genug noch immer aus, aber das mit den Proportionen im Vergleich zur Frau hat sich durch einfaches abzeichnen zur Übung mittlerweile ziemlich gebessert. X3
Ich würde dir empfehlen ,mal auf deviantArt nach tutorials zu suchen ,musst nur eben die Suchbegriffe auf englisch eingeben. Aber dort gibt es viele Tutorials ,die dir helfen sollten. ;)
Die Seite hab ich auch immer verwendet :D Aber meine Lehrer sagen ich soll lieber von echten Menschen abzeichnen, das würde einem nur schaden nach Dauer. (Dadurch das man lernt abzuzeichnen aber nicht reales zu zeichnen)
*edit
Huch, ich dachte das Thema wäre neu, dadurch das Abso dazu gepostet hat. Ö_Ö
@KattaSketchbook
Dem kann ich nur zustimmen. Es gibt da eine super technik, die ich in einem Kunstkurs gelernt hab. In der Gruppe funktioniert das am besten. Aber es geht eigentlich überall, egal wo man ist, mann kann immer Posen aufschnappen, ob im Zug oder in einem Einkaufsladen.
Und zwar Schnellzeichnen.
Dazu muss jemand sich nur 30 Sekunden stillhalten, die Zeit wird von einem dritten oder durch einen Alarm gestoppt. In diesen 30 Sekunden versucht man diesen jemand jetzt zu Zeichnen. Wichtig dabei ist nicht einzelne Details einzuzeichnen wie Schatten oder so was. Sondern die Umrisse der Person, in einer Linie. Und zwar schnell.
Wenn man das ein paar mal macht, lernt man total schnell gute Proportionen zu zeichnen. Und den Fortschritt merkt man auch schon nach sehr kurzer Zeit.
Vielleicht noch ein Tipp, bei dem ich ziemlich viel zum Männer/Frauen zeichnen gelernt habe (wobei ich nicht behaupten möchte, dass ich es nun schon gut kann!):
Schau dir gute, detailliert gezeichnete Superhelden-Comics von professionellen Comiczeichnern an (im Internet kann man z.B. Comic-Cover von DC, Marvel etc. finden). Da sind die Männer-/Frauen-Merkmale und -Proportionen oft übertrieben und besonders herausstechend dargestellt und man kann gut davon ableiten, worauf es ankommt.
Zudem haben die Typen oft hautenge Kostüme an und werden häufig in extremen, actionreichen Posen gezeigt, so dass man toll das Muskelspiel studieren kann.
Ich habe mich vergangene Weihnachten für ein Wichtelbild “zwangsweise” mit Superhelden beschäftigen müssen und war sehr positiv überrascht, was ich da bei meinen Recherchen zum Zeichnen von Muskelmännern lernen konnte.
Ansonsten ist es sicher gut lebendige Vorbilder zu studieren. Sportzeitschriften sind dafür besonders gut. Oder du besuchst eine Sportveranstaltung (oder schaust dir eine im Fernsehen an) und skizzierst die Sportler. Wirklich eine grandiose Übung!
Vielleicht hilft das ja ein bisschen?
Amerikanische Comics sind eher kontraproduktiv was Proportionen und Anatomie angeht. Vor allem bei Superhelden (Batman, Superman, Wolverine und Co) werden viiiiieeeel mehr Muskeln dargestellt als es tatsächlich gibt.
Ich würde empfehlen in eine Glyptothek zu gehen und dort die Statuen abzumalen. Als ich für meinen Kunst LK Anatomie geübt habe saßen da in allen Ecken und Fluren Schüler und Studenten und haben geübt. Und der Eintritt ist sowieso schon erschwinglich, ermäßigt kommt man da meistens fast umsonst rein.
Edith: HopesDead hat mich grad drauf aufmerksam gemacht, dass es nicht ‘eine Glyptothek’ ist, sondern ‘die Glyptothek’, die ein Phänomen in München zu sein scheint xD Ich meine eine Sammlung mit antiken Statuen, keine Ahnung, ich dachte das nennt man einfach Glyptothek, aber dann eben nicht …
@Lacerta
Die sind nicht nur übermuskulös gezeichnet, wie kampfmieze richtig meint, sondern ziemlich oft daneben, was die Proportionen betrifft. Wenn man’s mag… Immerhin kann man Männlein und Weiblein voneinander unterscheiden.
Wer mehr Ambitionen hat, sollte nicht nur antike Statuen abzeichnen, sondern vielleicht mal einen Aktzeichenkurs in Erwägung ziehen oder mal den eigenen Freund oder die eigene Freundin überreden, mal ein paar Minuten nackig stillzuhalten.
Der Blick in den Spiegel und stumpfes Abzeichnen von guten Anatomiebüchern helfen dabei, Grundprinzipien des Menschen zu erlernen und dann auf die Realität (Bandbreite von Körpermerkmalen, nicht nur große Möpse = Frau, Sixpack = Mann) zu übertragen. Jedenfalls ist es einfacher, sich auf Einzelheiten zu konzentrieren, wenn man das Grundgerüst sicher beherrscht.
Oh, äh, ups, da bin ich, glaube ich, ein bisschen falsch verstanden worden (sorry).
Ich meinte nicht, dass man sich Superhelden-Comics als Lern-/Zeichenvorlage für’s Menschen zeichnen/malen lernen nehmen soll. Das würde ich wegen den genannten Gründen auch nicht empfehlen.
Aber anSCHAUEN -am besten wohl im Vergleich zu den richtigen Proportionen und “echten” Vorlagen- kann wirklich echt nützlich sein (mir persönlich ging’s jedenfalls so). Denn gerade weil die Proportionen so falsch übertrieben sind, kann man, finde ich, schön sehen, was man z.B. betonen muss, um eine richtig “männliche” Figur zu erschaffen. Auch die Dynamik, die in solchen Comicbildern liegt, gefällt mir einfach gut (auch wenn ich sonst überhaupt nichts mit Superhelden-Comics anfangen kann).
Deswegen liebe ich auch Karikaturen bzw. schau mir die gerne an, weil man da z.B. toll ausdruckstarke Mimik und Gestik dran studieren kann. Ich würde aber auch niemanden empfehlen Gesichter zeichnen von Karikaturen zu lernen.
Öhm, ich hoffe, damit ist klarer, was ich sagen wollte…
Und stimmt, der Tipp, Statuen zu zeichnen, ist klasse! Die haben auch den Vorteil, dass sie lange still halten und oft idealere Proportionen haben als Otto Normalbürger.^^
Naja, und sonst geht wohl nix über das Üben an der Natur d.h. mit echten Menschen als Vorlagen.
