kakao-karten.de Forum

Geschichten über das Zeichnen/Malen/Kunst

Wichtig: Es geht hier nicht um Tutorials oder Anleitungen, also keine Bücher in denen es ums Zeichnen lernen geht, sondern um Geschichten, in denen dieses Thema vorkommt.

Beispiele:
Painting Marlene (Roman von Sabine Ludwig)
Bakuman (Manga, den hier warscheinlich jeder kennt)

… ja, traurig, mehr fällt mir auf Anhieb nicht ein grusel

Da ich leider so wenig kenne (und unbedingt mehr in diese Richtung lesen will), möchte ich mit eurer Hilfe gern ein paar mehr Geschichten zu diesen Theman zusammen sammeln. Kennt ihr weitere Bücher/Filme/Mangas/Fanarts, in deren Story es ums zeichnen oder malen oder Kunst allgemein geht?

Das Mädchen mit dem Perlohrring von Tracy Chevalier wäre da evtl. noch dabei, aber ich bin nicht 100% sicher, da ich nur den Film gesehen habe.

Obowhl so nach ein bisschen überlegen, ist es wohl doch hauptsächlich eine Romanze ;-)

Yepp! So spontan kann ich dir noch den quitschig-shoujo-mäßigen Manga “Love Love Mangaka” nennen. Da hab ich mal die ersten 3 Bände von nem Kumpel geschenkt bekommen, sonst würde ich es wohl nicht kennen.

In der Story selbst geht es eben um nem Mädel, dass neben der Schule anfängt, professioneller Manga zu zeichnen. Das Thema kennt man ja schon von Bakuman, aber hier liegt der Fokus wohl noch mehr auf Liebe. Ist aber trotzdem interessant, da grundsätzliche Regeln für das Zeichnen eines Shoujo-Mangas erklärt werden und auch in 2-3 Bänden hinten immer noch ein paar extra Tutorial-Seiten der Mangaka dabei sind, in denen nützliche Tricks zu finden sind. Auch während der Story werden immer mal wieder ein paar Tipps eingebaut. Die Reihe ist in 4 Bänden abgeschlossen, also auch in der Hinsicht schön übersichtlich. :)

Das Bild von Stephen King.

Lesenswert.

Das Bildnis des Dorian Gray vielleicht …?

Und was soll uns das letzlich bringen, dass alles aufzuzählen?

Das letzte Blatt von O. Henry.

Eine sehr schöne und taurige Kurzgeschichte.

Sue und Joanne leben in einem armen Künstlerviertel in New York. Sie haben nicht viel zum Leben - zum Heizen schon gar nicht. Wie viele andere in der Gegend bekommt Joanne - von Sue liebevoll Johnsy genannt - eine Lungenentzündung. Der Arzt gibt Johnsy eine Chance von eins zu zehn zum Überleben. “Die eine Chance, die sie hat”, sagt der Arzt, “ist ihr Wille zu leben.” Während der kurzen Tage im Spätherbst schaut Johnsy von ihrem Krankenbett aus auf die gegenüber liegende Hauswand. Sie sieht eine Weinranke, die nach und nach ihre Blätter verliert. Rückwärts zählt sie eines nach dem anderem. Wenn das letzte Blatt abgefallen ist, wird sie sterben, davon ist sie überzeugt.

Lesenswert! :)

Sehr coole Vorschläge, dankeschön! Hab mir gleich mal die 4 Bände von “Love Love Mangaka” bestellt, bin schon sehr gespannt darauf.
Das Buch von Stephen King mag ich auch mal lesen, hört sich interessant an!
Danke!

Und was soll uns das letzlich bringen, dass alles aufzuzählen?
Wissen? Das ist wie die Frage nach dem Sinn eines Forums ^_^ Such mal bei google nach Büchern übers Zeichnen. Da kommen nur Tutorials. Ich möchte aber Geschichten zum Thema lesen, keine Anleitungen und ich finde es mega schwer solche Geschichten zu finden.

Was mir als erstes in den Sinn kam, war " Das ovale Porträt " von Edgar Allan Poe.
“Nur” eine Kurzgeschichte, aber ich finde sie sehr schön geschrieben.

Wenn ich jetzt sage, worum es geht, wisst ihr direkt die ganze Geschichte xD

Und als Manga den One-Shot " Vitamin ", da geht es auch um ein Mädchen, dass lieber Mangaka werden will (nachdem es sich im “normalen” Schulalltag nicht mehr zurechtfinden kann und sich allein gelassen fühlt).

Remember-von Benjamin

Es sind zwei (depressive) Kurzgeschichten in Comicform über sein Leben als Künstler in China. Er bringt die Schwierigkeiten die der Verlag ihm macht gut rüber, und lässt darüber nachdenken, welchen Sinn Comics, oder allgemein Kunst hat, wenn die Wahrheit nicht dargestellt werden darf.

Ein alter Manga, und er hat nicht durchgängig mit Malerei zu tun, ist “Mars” von Fuyumi Soryo.
http://de.wikipedia.org/wiki/Mars_(Manga)

in dem Manhwa “Model” von So-Young Lee ging es auch um eine Malerin, die unbedingt einen Vampir malen möchte, der von ihr getrunken hat… quasi als Gegenleistung.
http://en.wikipedia.org/wiki/Model_(manhwa)

in einigen von Anne Rice Büchern geht es auch um einen Vampir namens Marius der Maler ist - es hat mich immer sehr fasziniert wie sie es beschreibt - da es natürlich eigentlich ganz viele Zusammenhängende Bücher gibt und nur ein paar den Fokus auf Marius schieben empfehle ich mal mein Lieblingsbuch : Armand der Vampir
Der Fokus liegt zwar hier eher auf Armand, aber es geht auch darum wie sie in Marius Atelier in Venedig arbeiten - sehr interessant :)

Vielleicht GDGD-Dogs?

Da geht es um eine junge Mangaka die gerade ihr Debüt gemacht hat und der dauernd droht das ihr Manga aus den Magazin rausfliegt. Tja und dann sind da ihre 3 Verehrer die dauernd versuchen ihr zu helfen XD

Davon gibt es zurzeit 2 Bände, erschienen bei EMA, von Emma Toyama ^^

LG Myo

Leo Perutz: Der Meister des jüngsten Tags

Anfang der Handlung im Spoiler

Details

Ein Roman aus den 1920er Jahren, der vor dem Ersten Weltkrieg spielt: Der Ich-Erzähler - ein adliger Offizier - wird von einem befreundeten Arzt abgeholt, um einen weiteren gemeinsamen Freund - einen Schauspieler - von zwei Unglücksbotschaften abzulenken, die diesen noch nicht erreicht haben: einerseits das bevorstehende Ende seines Engangements am Theater, andererseits der Konkurs seiner Bank. Zur Ablenkung spielen die Freunde des Schauspielers ein Streicherterzett von Brahms, und über das Hören der Musik erfährt der Leser von der Panik des Schauspielers, dass er über wenig bis keine Vorstellungskraft verfügt, um seine Rollen in der Phantasie entstehen zu lassen - im Gegensatz zu der lebhaften Phantasie eines ebenfalls anwesenden befreundeten Ingenieurs. Die Freunde versuchen den Schauspieler seiner Professionalität zu versichern, was jedoch nicht gelingt. Der Schauspieler gibt dem Drängen seiner Freunde nach, ihnen eine Kostprobe seiner neuen Rolle zu geben, und zieht sich in einen Pavillon zurück. Kurz darauf fallen zwei Schüsse, alles deutet auf einen Selbstmord hin, was der Ingenieur jedoch absolut ausschließt. Bei seiner detektivischen Recherche entdeckt er eine Spur, die ihn zu Künstlern der verschiedensten Richtungen führt und schließlich weit in die Vergangenheit zurück.

Es geht in diesem Roman nicht ausschließlich um die Malerei, und auch weniger um eine bestimmte Technik, Epoche, Stilrichtung… Allerdings erzählt er anschaulich von den (Selbst)zweifeln und Ängsten, die Künstler/Maler heimsuchen. Ich finde, der Roman zeigt auf beklemmende Art und Weise, wie leicht sich ein von falschem Ehrgeiz getriebener Künstler zu Fehleinschätzungen und Selbstüberschätzung hinreißen lässt.

Sprachlich ist der Roman - obwohl ca. 90 Jahre alt - sehr sehr gut verständlich; Perutz war in den 1920ern einer der Bestsellerautoren in Deutschland und von bsw. Tucholsky hoch geschätzt.