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EIGNUNGSPRÜFUNG Kunst - Tipps zu Mappe, Gespräch, usw.

Hallöchen liebe Kunstbegeisterte,

ich habe mich an der Uni Leipzig für eine Eignungsprüfung beworben und bin dabei meine Mappe zu erstellen bzw. mich auf das Gespräch vorzubereiten. Da ich der Annahme bin, dass sich auch hier Kunststudenten tummeln könnten, wollte ich mich mal erkundigen:
Wie habt ihr eure Mappe gestaltet? (gibt es Tipps, Tricks, Pluspunkte,…)
Wie habt ihr euch auf das Prüfungsgespräch vorbereitet? Welche Fragen wurden euch gestellt?
Usw. usw.

Ich würde mich sehr über eine Rückmeldung freuen :))

LG Jasmin

Hey :D

Ich kann dir leider keine deiner Fragen genau beantworten, da ich am Ende doch nicht Kunst studiert habe (und mich auch nicht beworben hatte) aber ich war bei einigen Mappenberatungen von verschiedenen Unis und kann dir sagen: das was die sehen wollen ist von Uni zu Uni unterschiedlich.
Deswegen würde ich mal schauen ob es bei dir an der Uni ne Mappenberatung (oder Ähnliches) gibt und da einfach mal mit ein paar Bildern hingehen.

Huhu :)

Habe zwar selbst nicht Kunst studiert, musste aber eine Mappe für Grafikdesign erstellen. Ich kann mich Arva anschließen, es ist von Uni zu Uni unterschiedlich.
Bei meiner Schule war es ganz wichtig, dass es ausgewogen ist also sie haben spezifisch gesagt, dass Architektur, Portraits und Naturstudien drin sein müssen. Es wurde aber auch angemerkt, dass gerade spontane kleine Skizzen und Bilder in denen der eigene Stil stark herauskommt meist gut sind - Manga Stil war ein absolutes no-go Kriterium. ^^"
Also wenn es eine Mappenberatung gibt ist das sicher gut, weil die dir genau solche Sachen sagen können.
Und dann gibt’s halt noch so Portfolio Faustregeln wie “bestes zuerst, zweitbestes am Ende”. Aber bei Kunst ist das oft schwer zu definieren…

Es gibt online diese tolle Seite, wo man sich die Mappen von anderen Leuten ansehen kann: Mappen | precore.net

Zu Kunstaufnahmegesprächen kann ich dir leider nichts sagen, aber bei allen Aufnahmegesprächen die ich jemals hatte war eine klare Zukunftsvorstellung und ein Wissen über aktuelle Ereignisse in meinem Bereich wichtig.

Zu Mappen habe ich auch schon so vieles Verschiedenes gehört. Eins war zum Beispiel auch, dass die Mappe ein Thema/ Motiv haben könnte, das alle Werke verbindet damit es nicht so durcheinander gewürfelt aussieht. Oder auch, dass man sich keinen Stress machen sollte, dass alles perfekt sein muss. Wenn es das denn wäre, gäbe es ja kaum etwas, was einem noch beigebracht werden könnte … Aber das hängt sehr stark von der Uni ab. Du könntest dir ja auch mal die Sachen von bereits Studierenden anschauen (gibt ja regelmäßige Ausstellungen), wenn es für dich machbar ist. Oder gucken, ob du Ehemalige auftreiben kannst (über Animexx vielleicht?). Ich hatte das Video, glaube ich, schon mal an anderer Stelle verlinkt, aber weil es so schön passt: https://www.youtube.com/watch?v=Jdbjzs2_1rY oder auch das von ihm fand ich ganz erhellend, gerade das, was er dazu erzählt: https://www.youtube.com/watch?v=Lc60Kz4gc1g

Bei uns war es wichtig den künstlerischen Bezug zu sehen, kleine Referenzen auf Kunstgeschichte kamen gut und so das eigene Steckenpferd ^^ Mangazeichnungen würd ich wie schon von aderen erwähnt weglassen, da viele Unis da eher schlecht drauf zu sprechen sind und es als nervige Modeerscheinung abtun. Im schlimmsten Fall sogar richtig pikiert tun ^^" hoher Kunstelitismus in vollen Zügen. Weiß nicht ob das bei anderen Unis auch so ist, aber auf meiner konnte man sich auch mit den Studiengangsleiter kurzschließn und mal schnuppern kommn. Fand ich recht praktisch zum Vortasten undn ersten Kontakt zu Mitstudenten jenseits von Events wie den Tag der offenen Tür. Viel mehr ungeschminkte Wahrheit ebn.

Ich wurde voralln über mein Kunstinteresse und meine letzten Ausstellungsbesuche ausgefragt ^^ Lieblingskünstler und dergleichen. Auch ein wenig meine eigene künstlerische Richtung momentan und in Zukunft.

Moin,

ich werde u.a. Kunst (L3) studieren. ^^’
Dafür musste ich eine Mappe mit 30 Arbeiten, Motivationsschreiben und eine Eignungsprüfung machen.
Nachdem man vor Ort eine Prüfung ablegte, gab es ein “Vorstellungsgespräch”, wo man die Arbeiten zusammen besichtigte und dabei Fragen gestellt wurden. Z.B: Waren Sie schonmal in Museen und wenn ja, in welchen? Welche Künstler kennen Sie etc…
(Zum Glück waren paar Leute vor mir gewesen und konnten mich deshalb vorwarnen. Hab noch schnell gegoogelt xD)

Wie erwähnt, ist es von Uni zu Uni unterschiedlich, was von einem verlangt wird.
Ich habe mit verschiedenen Materialien gearbeitet und habe mir bei den Motiven überlegt, was ich damit aussagen will. Zudem war verlangt, dass man mind. einen Schwerpunkt (Motiv) aussuchen,- und den dann unterschiedlich darstellen soll.
Ansonsten gibt es auch Beratungsstellen (bin aber zu keiner gegangen, weil ich keine Zeit hatte, also kann ich dazu nichts sagen xD).

Btw, ich werde dann an die Justus Liebig Universität in Gießen gehen. (Falls es jmd. interessiert)
Und am Tag der offenen Tür war ich auch, kann ich nur empfehlen.

An alle die vorhaben, an einer Uni Kunst zu studieren, - Viel Erfolg bei der Bewerbung! :)