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Die Sache mit den Details...

Ich hab nen Staedler Graphite 762 - 0,5 Finde ich brauch keinen Feineren,der liegt leicht in der Hand und hat ne angenehme Kopflastige schwere.Und vor allem ist nicht so dünn wie viele Druckbleistifte,liegt gut in der Hand,auch bei feinen Details.Auch ned Teuer 2.50€ ca…

Tageslichtlampe habe ich zwar keine,aber ich habe eine Energiesparbirne drin mit sehr kühlem Tageslicht ähnlichem Farbton das Hilft auch schon weiter die Farben halbwegs realistisch einzuschätzen und man ist deutlich konzentrierter.

Ne Tageslichtlampe ist wirklich Gold wert. Ohne meine könnte ich gar nicht mehr arbeiten, sobald es dunkel draußen ist, da könnt ich dann meine Augen in die Tonne kloppen. Hab mir die mit der höchsten Watt Zahl im Baumarkt geholt und einfach in meine Schreibtischlampe geschraubt. Ich benutzte sie auch zum Durchpausen, indem ich sie unter den durchsichtigen Beistelltisch aus Acryl stelle, den meine Mum zum Glück noch aus den 90ern gerettet hat. Wer es aber noch heller braucht oder zu viel Geld übrig hat, kann auch mal in einem Laden für Fotoausrüstung gucken. Die haben wirklich ultra starke Tageslichtlampen, die aber entsprechend teuer sind.

In Sachen Druckbleistift hab ich seit neustem einen Zebra Drafix DM3-300 in der Stärke 0,3. Die Stifte sind fürs technische Zeichnen entwickelt worden und an sich nicht besonders teuer. Ich hab meinen in Korea gekauft für ca. 2,50€ und bin sehr zufrieden. Ein schönes Feature ist, dass man vorne am Stift einstellen kann welchen Härtegrad die Mine hat, die man gerade verwendet. Hab da jetzt HB eingestellt und ihn mit Faber Castell Minen befüllt. Den Stift gibt’s zwar hier im Laden nicht zu kaufen aber man kriegt ihn sicher übers Internet…

An sich, muss ich zugeben, dass ich völlig anspruchslos bin, was Bleistiftminen angeht. Ich hab schon mit den billigsten Discounterminen und 0,7Druckbleistiften, die ich aus irgendwelchen Hotels geklaut hab Karten gezeichnet, ohne dass es den Details oder meinem Arbeitsfluss Abbruch getan hätte. Das liegt aber an meiner Skizzentechnik, ich zeichne nämlich grundsätzlich mit blauer Mine vor, die daher auch wichtiger für mich ist, als die Bleistiftmine.
Ich benutze derzeit 0,5er uniCOLOR Minen von Mitsubushi (ja, die stellen sowohl Autos als auch Stifte her), die ich mir aus Japan mitgebracht habe. Ich denke aber, dass man sie bestimmt im Internet nachkaufen kann. Ich hab mit denen bessere Erfahrungen gemacht, als mit den 0,7ern von Pilot. Zwar brechen sie ein bisschen schneller aber im Gegenzug verstopfen sie den Stift nicht so sehr.

Am wichtigsten, um genügend Details hin zu bekommen sind aber zwei Dinge für mich:
1.) Das Papier. Es muss glatt sein, da billigeres, raues oder zu weiches Papier die Minen meiner Stifte zu schnell abreibt und ich dann Geschmiere hab anstatt ne brauchbare Skizze. Ich benutze gerne den unlinierten Schreibblock von Clairefontaine, der wunderbar weiß und glatt ist.
2.) Die Technik. Ich mach eine grobe Skizze mit blauen Minen, dann werden die ersten Details und die Outlines mit Bleistift festgelegt. Danach pause ich die Skizze auf Aquarellpapier durch, bearbeite sie dann nochmal und line dann das Ganze mit 0,03-0,05er Neopiko Stiften von Deleter (über die wurde hier schon alles gesagt). Ist sicher nicht die schnellste aber für mich die effizienteste Lösung um zu klaren Lines mit vielen Details zu kommen. Ich leg außerdem immer ein richtig fettes Buch (z.B. Andersens Märchen) unter, wenn ich die Outlines inke, damit ich mich nicht so stark vorbeugen muss.

Das wars von mir, hoffe es hat vielleicht ein bisschen geholfen. ^^

Ja, diese sache mit den winzig kleinen details …
Ich bin keine heldin darin, wahrlich, meine details…WAS für Details persy? hust

Spaß beiseite und zu etwas hilfreichen. Wie ermelin schon angesprochen hatte sind farbige lines, gerade bei copic schon hilfreich. Ich besitze seit neustem von farber castell einen multileiner mit 0.01 Spitze und muss sagen er gefällt mir, ich habe keinen Unterschied zum copicmultiliner feststellen können…außer im Preis.

Ich war total erstaunt das farber castell einen Einstieg in die Alkoholmarkerklasse versucht hat. So, und jetzt etwas was ich noch nicht getestet habe: farber castell hat diese liner auch in Farbe! Unterteilt in 3 Klassen L,M,S. Ich kann mir gut vorstellen das Details und farbige Outlines mit dem S Stift, der ungefähr 0,05 entspricht, gut gelingen.

Wenn die Qualität dem von meinem schwarzen entspricht sind die auf jeden Fall besser als stabilo.

Wie heißen denn diese Fineliner von Faber? Denn ich kenne bloß diese, die so grünlich sind, also so fingerdick etwa und grünlich. Dunkel. Ich habe einen in 0,5 wenn es die sind, die du meinst. Also wenn du die meinst. ich finde, dass die sich null mit Copics/Markern vertragen ._.

S entspricht, wenn überhaupt, etwa 0,1 - eher 0,2. Vergleichbar dünne (und deutlich dünnere) Spitzen gibt es von verschiedenen Herstellern bei den Tuschestiften fürs technisch Zeichnen. Aber uffbasse - hier gehts um mm, die meisten Stifte sind in Inch eingeteilt. Wenn man also einen 0.03 Liner von Copic in der Hand hat, ist der vergleichbar mit dem .18 von Rotring.

Kann die Staedler Pigment Liner in 0,05 - 0,8 sehr empfehlen,kosten bruchteil von Copi seinen Finelinern,sind wasser und Copic fest.hab mir vor einger Zeit das 6er Set zugelgt fürn 10er und bereue das nicht.
Für Tangle Muster unverzichtabr geworden.Aber liebsten habe ich noch Tusche mit extra feiner feder und 1er pinsel mit Farbe drauf.

Ich kann mich nur dem Konsens anschließen, um detailreich arbeiten zu können braucht man zwei Dinge:
Material, das einem diese Details erlaubt, und vor allem Übung und Gewöhnung ans Format.
Ich kann nur empfehlen, mal auf einem richtig kleinen Format zu zeichnen, zum Beispiel die Hälfte einer Kakao oder noch kleiner - da merkt man erstmal, wie viel Platz man auf einer Kakao hat. ;)

Und ich möchte auch nochmal betonen, dass deine Beispiele Karten von einigen der “besten”* Zeichner unter den Kakaolern sind! Diese Leute haben auch mal klein angefangen, ihre ersten Karten (meist von vor Jaaaahren!) sind auch nicht so detailreich wie das, was sie jetzt leisten können. Sie haben viel geübt und viele Karten gestaltet und haben nun ein tolles Gespür fürs Format und können klasse mit ihrem Material umgehen. Das ist super und wir bewundern das vermutlich alle, aber es ist kein Wunder - das haben sie sich in aller Regel erarbeitet.

(* die Einstufung als einer der “besten” ist natürlich überhaupt nicht objektiv und deshalb in Tüddelchen. :) )

Also: nicht aufgeben ist die Devise! Ich selbst kann nach 180 Karten sagen, dass ich mich wirklich sehr weiterentwickelt habe und inzwischen ein ganz anderes Gefühl für Bildaufteilung, Anatomie, Atmosphäre und auch Details habe als damals. Es kommt mit der Zeit, man wird fast von allein besser, wenn man das gern möchte. ;)

DIE EMPFEHLUNG meinerseits: Seit neustem bin ich ein Rotring-Fan geworden, vor allem in Sachen Druckbleistift & Liner für technisches Zeichnen. Hier meine Empfehlung der bereits erwähnte Tikky und die Reihe der Isographen und ähnlichen Stiften.
Bei Aquarell bin ich für die guten Pinsel Gr. 5-8 mit Echthaar Rotmader oder syntetisches, fall wer gegen Echthaar ist. Dünnere Pinseln verlieren zu schnell die Farbe und zwingen einen zu oft weg vom Bild.

LEBENSRETTER : Gutes Papier hat mir schon oft das Leben gerettet, (Aquarell) Fabriano ist mein absoluter Favorit, Canson geht auch. Für Buntstifte (FC Nature of Colors, FC Polychromos und Prismacolor) oder Alkoholmarker (Touch Marker, Copics) greife ich gern zu idee Eigenmarke Blöcken, finde diese auch für Buntstifte sehr gut, wobei da die Lana Dessin mein Favorit ist ^^ (Bristol ist noch glatter, für mich persönlich zu glatt Oo")

BUNTSTIFTE und FEINE SPITZEN: Da ich mit Buntis oft auch feine Linien malen möchte oder schwierige Ecken ausmalen möchte hab ich mir jetzt den Dahle 133 Spitzer zugelegt und mich direkt in diesen verliebt XD