Wegen Linux:
Ich hatte vor Jahren mal mal Linux Mint parallel zu Windows installiert. Das geht recht einfach, jedoch wird der Windows-Bootloader entfernt. Du kannst dann beim Starten auswählen, ob du jetzt Mint starten wollen würdest oder eben Windows. Du kannst auch einstellen, was als Standard gestartet werden soll, d.h. was startet, wenn du 10 sek. wartest. Der Vorteil ist, du musst nicht auf dein Windows verzichten. Ja, es gibt Wine, usw. Aber Wine ist kein Windows und manche Programme gibt es nicht für Linux. Wine ist stinklangsam und die Alternativen die es gibt, lassen auch zu wünschen übrig. Alleine schon das Skype für Linux… Erinnert mich an das Skype auf dem Win 98er Rechner xD
Die Installation von Paketen (also Programmen) erfolgt i.d.R. über die Kommandozeile, aber die Befehle wie sudo apt-get install usw. hat man schnell drauf. Alternativ gibts auch nen Paketmanager in Mint, ich habs aber viel lieber über die Kommandozeile gemacht. Wie so gut wie alles^^ Muss man aber nicht, denn manche Distributionen wie Mint und ich denke auch Ubuntu haben recht viele Features eingebaut, die die Usability erheblich erleichtern um möglichst wenig über die Kommandozeile machen zu müssen - aber mir hat das nen Heidenspaß gemacht xD Also kommt auf die Person drauf an.
Zu Linux Mint:
Ist eine Distribution, die sich von Ubuntu ableitet und es gibt ca. halbjährlich ne neue Version. Man muss nicht aktualisieren, aber man kann. Ein Nerd wie ich bin, hab ichs natürlich gemacht. Von der Usability her recht einfach zu bedienen und Installation ist auch nicht allzuschwer. Mint soll angeblich auch das beliebteste Linux sein. (Das sicherste ist Tails, das hatte Snowden - da hast du wirklich totale Anonymität). Ja also wegen Sicherheit, ich weiß, dass Mint DuckDuckGo als Standartsuchmaschine integriert hatte, weil DuckDuckGo wirklich keine Nutzerdaten sammelt so wie das Datenmonster Google (aber DDG kann man auch bei Windows nutzen). Wies mit der Sicherheit von Mint heute aussieht, keine Ahnung. Ich hatte das mal vor drei, vier Jahren und da hats mich nicht sonderlich geschert. Kann man sich mal informieren, welche Distri für einen das richtige ist. Ich mein aber mal bei Mint von einem Hackerangriff gelesen zu haben, die eine Lücke ausgenutzt haben - vielleicht haben die das inzwischen wieder behoben. Halte ich auch für sehr wahrscheinlich. Vorteil bei Linux war, man brauchte keinen Virenscanner und keine Firewall, weil kein Mensch Viren für entwickelt hat. (ACHTUNG: Ich rede von der Zeit, als ich Linux hatte. Heute sieht das vllt. anders aus. Der Artikel: https://wiki.ubuntuusers.de/Sicherheitskonzepte/ schreibt bisschen mehr dazu)
Mein Grund war um auf Linux umzusteigen, die Schnelligkeit und Performance. Mein Laptop hatte da auch schon paar Jahre auf dem Buckel und hatte halt keine SSD und 8GB Ram mit ner i7 oder i5 CPU. Da war er leider etwas langsam. Mit Linux ging alles viel flotter, aber der Grund, warum ich vom Dualboot mit Linux Linux wieder runtergeschmissen hab nach ca. 1 1/2 Jahren, dass ich nach längerer Zeit wieder Windows vermisst habe. Zu jedem Programm ne Alternative suchen zu müssen und auf Photoshop verzichten zu müssen und Gimp zu nehmen usw. GINGE zwar notfalls, aber war leider nicht sehr angenehm, weil die Versionen für Windows (siehe Skype) einfach besser handzuhaben waren und fortgeschrittener. Und Linux hat kein Powerpoint usw. Da wollt ich nicht mehr drauf verzichten. (Übrigens: Wenn du Linux im Dualboot installierst, dann ist dein Bootloader für Windows hin. Den musst du mit ner Recovery CD wieder reparieren, wenn du Linux löscht. Geht auch ohne - ich habs ohne gemacht, aber das dauert deutlich länger. Deshalb erstmal Bootloader reparieren/wiederherstellen bevor du Linux entfernst). Wenn ich mir heute Linux (aus welchem Grund auch immer) holen würde, würd ich wahrscheinlich ne extra Festplatte nehmen, damit der Spaß mit dem Bootloader nicht von neuem beginnt. Beziehungsweise mich entscheiden für Linux oder Windows. Bei alten Rechnern ist Linux zwecks Performance Windows vorzuziehen (PS usw. würd da eh nicht mehr laufen und wenn man nen Rechner nur zum Googlen braucht und bisschen Textverarbeitung reicht das völlig aus).
Wenn du kurz mal reinschauen möchtest, dann installier Linux in ner virtuellen Maschine, aber da ist es deutlich langsamer, als wenn es direkt installiert wird (ist ja klar, läuft noch unter Windows). Ich weiß nicht, wies mit der Performance auf ner Live-CD ausschaut. Besser als mit der VM, denk ich aber deutlich schlechter als wenn es direkt uaf der SSD/Festplatte installiert ist. USB-Stick könnte wiederum besser sein, wenn du nen schnellen hast.
Was ich noch ergänzen wollte: Installation ist sehr einfach und selbst die Bedienung über die Kommandozeile ist sehr einfach auch ohne IT-Ausbildung. Ich war 13 oder 14 als ich mir Linux geholt hatte und hatte lediglich ne Begeisterung für PCs und keine Ausbildung oder sonstiges. Braucht man im Zeitalter von Internet m.E. auch nicht mehr. Du kannst dir alles ergoogeln und aneignen wie du lustig bist. Dank Paketmanager brauchst du nichtmal mehr die Kommandozeile außer du machst was ganz spezielles, aber dafür gibts Google. Wenns dir so geht wie mir, dann machst du aber wie gesagt trotzdem alles über die Kommandozeile. Irgendwann hat mans drin.
**Wegen Sicherheit zu Windows: Da hab ich den Artikel gefunden: **
https://technet.microsoft.com/itpro/windows/manage/manage-connections-from-windows-operating-system-components-to-microsoft-services
Da ist beschrieben, wie du Dienste zu Microsoft, also so gut wie alle ausschalten kannst. Aber das geht, soweit ich da lese, nur für Windows Enterprise, also Firmenrechner. Da ists ja logisch, dass die nicht wollen, dass ihre Firmendaten zu Microsoft übermittelt werden. Evtl. geht das auch mit Win Professional und Home. Kannst ja mal ausprobieren.