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Datenschutzprobleme in Windows 10? Alternativen zu Windows?

Die Windows-Nutzer unter euch haben sicher die massive Werbung mitbekommen, die Microsoft aktuell für Windows 10 betreibt. Bis 29. Juli soll man noch kostenlos auf Windows 10 umsteigen können. Wenn man danach wechselt, soll es Geld kosten.

Auf meinem Rechner läuft Windows 7 ganz prima und ich habe kein Interesse an Windows 10. Aber Microsoft wird nur bis Januar 2020 Sicherheitsupdates für Windows 7 anbieten, danach sollte man es nicht mehr verwenden. (Windows 8 wird schon nicht mehr geupdated, Windows 8.1 noch bis 2023.)
Nun denke ich darüber nach zu wechseln, damit ich meinen PC ggf. auch 2020 noch nutzen kann. Sicher gibt es da draußen noch mehr Leute, die sich die selben Gedanken machen, oder…?

Das große ABER: Im Internet wird gemunkelt, dass Windows 10 alle Daten, die man auf der Festplatte speichert, automatisch auf den Server von Microsoft hochläd. Offiziell tut Windows das, indem es unsere Daten in eine Cloud speichert, sodass wir von überall Zugriff auf sie haben. Klingt nach einer netten Formulierung für: Microsoft holt sich ALLE Daten, die man auf dem PC hat!
Man kann den Zugriff wohl durch gezielte Einstellungen eindämmen, hat aber trotzdem keine zuverlässige Übersicht darüber, welche Daten Microsoft sich holt und welche nicht. (Siehe hier)

Nachdem ich heute den ganzen Vormittag Infos dazu gelesen habe, bin ich mir recht sicher, dass Windows 10 auf meinem Rechner nichts zu suchen hat.
Ich möchte nicht , dass Microsoft Zugriff auf persönliche Texte und Fotos hat, sich unveröffentlichte wissenschaftliche Texte/Bilder von meinem PC holen kann, überwachen kann mit wem ich Kontakt habe und was ich so mag… (z.B. damit es Onlinehändlern meine Vorlieben mitteilen kann, die daraufhin die Preise erhöhen, wenn ich sie mit meiner IP-Adresse besuche)
Von da an ist es nur noch ein kleiner Schritt, bis Microsoft sich auch durch eine kleine AGB-Klausel alle Rechte an den Daten sichert, die es sich von mir holt… so wie Facebook das übrigens schon lange tut. Ich verzichte auf einen Künstleraccount bei FB, weil ich Facebook nicht die Rechte an meinen Bildern schenken will. Da kann ich erst recht auf ein Betriebsystem verzichten, das sich auch noch jene Dinge holt, die ich nichtmal hochladen will.

Mein PC ist mein Zuhause. Ich möchte nicht überlegen müssen, welche Daten ich darauf speichere, weil irgendjemand anders mitlesen kann.

Also, was tun?
Ist von euch jemand auf ein anderes Betriebssystem umgestiegen? Linux zum Beispiel? Wie sind eure Erfahrungen damit und ist sowas machbar, wenn man keine IT-Ausbildung hat?

Hat jemand mehr Informationen darüber, welche Daten sich Microsoft holt? Habe ich vielleicht einfach falsch verstanden, was im Netz über Windows 10 geschrieben wird? Es erscheint irgendwie absurd, dass Microsoft seine Nutzer so behandelt und keine Umsatzeinbrüche erwartet, wenn alles stimmt was man darüber lesen kann ôo

Facebook und auch Microsoft können sich nicht mit AGBs über geltendes Recht hinwegsetzen.
Nur weil sie sagen, dass sie sich alle Rechte nehmen, heißt das nicht, dass das gültig ist.

Ich bin da weniger Paranoid, nutze einfach die Clouddienste nicht, wenn ichs nicht will und Kappe alle Updates und Zwangsverbindungen, wenns mich stört.

Und bin vor allem stinkfaul. Und hab keine Lust, erst nach dem Update herauszufinden, welche Programme danach nicht mehr funktionieren. Never change a running system.

Auf meinem Laptop habe ich 8.1 und mich mittlerweile daran gewöhnt ,also will ich ungern wieder auf etwas neues umsteigen. Außerdem stößt mir sehr sauer auf, wie aggressiv Microsoft Windows 10 bewirbt und unbedingt auf sämtlichen PCs/Laptops installieren will.

Jedes Mal wenn ich meinen Laptop starte, kommt dieses Fenster, in dem ich bestätigen soll, dass ich Windows 10 “heute Abend” installieren will. Freundlicherweise dürfte ich mir aber auch einen anderen Zeitpunkt aussuchen.-.- Ich klicke das rigoros weg, hab aber trotzdem Angst, dass ich irgendwann den Laptop einschalte und habe plötzlich Windows 10 drauf.

Unserem Hausmeister wäre das beinahe passiert, er hat einen Laptop mit Windows 7 und will, dass das auch so bleibt. Irgendwann kam er in sein Büro und sah per Zufall, dass sein Laptop gerade Windows 10 installiert hatte. Einfach so, ohne seine Erlaubnis. Er konnte ihn dann glücklicherweise wieder zurücksetzen, aber war natürlich stinksauer. Ich vermute ja, dass er es versäumt hat, dieses Fenster immer zu schließen, weil irgendwo her musste der Laptop ja den Befehl her haben, dass er das Betriebssystem updaten soll.
Wir haben im Haus auch einen IT-Fachmann, der für die Computer und das Internet verantwortlich ist und den hab ich gefragt, ob ich mir W10 kostenlos holen soll und er meinte daraufhin:
“An sich ist Windows 10 kein schlechtes Programm, es ist eine Mischung aus Windows 7 und Windows 8.1. Allerdings wäre ich skeptisch, was das Wort “kostenlos” angeht. Windows 10 soll ja das letzte Betriebssystem von Microsoft werden und anstatt neue herauszubringen, wollen sie nur noch Updates für W10 veröfentlichen. Allerdings vermute ich, dass es in einiger Zeit so sein wird, dass diese Updates entweder kostenpflichtig werden, oder Microsoft auf die Idee kommt, zu den Leuten zu sagen: “Also entweder du zahlst jetzt eine bestimmte Summe, oder es werden einige Funktionen nicht mehr verfügbar sein.””

Sowas ist aus meiner Sicht zwar Erpressung, aber Microsoft hat nunmal das Monopol auf Betriebssysteme und kann sich sowas erlauben. Ich halte das durchaus für möglich. Vielleicht bin ich aber auch nur paranoid.

Ich jedenfalls werde weiterhin meinem Laptop verbieten, Windows 10 zu installieren. Aber letztendlich muss es jeder für sich selbst entscheiden. Vielleicht hat Windows 10 ja so tolle neue Funktionen, dass einige sagen “Hey, das will ich gerne haben” und dann ist es ja nicht verwerflich, wenn man es installiert. Ich will halt einfach kein Risiko eingehen, falls die Vorhersage unseres IT-Mannes eintreffen sollte.

Zu anderen Betriebssystemen kann ich nichts sagen, ich hatte bisher nur Windows. Allerdings weiß ich noch, dass mein Exfreund sich mal Linux geholt hatte und recht zufrieden damit war. Auch ein ehemaliger Klassenkamerad von mir hatte sowohl Linux als auch Windows auf dem PC und fand ersteres wesentlich besser. Mittlerweile werden ja auch immer mehr Spiele für Linux veröffentlicht, also es öffnet sich für die breite Masse. Kann mir auch vorstellen, dass viele Leute wechseln werden. Ich selbst bin dafür einfach nur zu faul. Solange ich meine Games zocken kann, die Windows-Problembehandlung mir nicht den letzten Nerv raubt und der Internet Explorer erfolgreich vom Desktop verbannt ist, bin ich zufrieden. Mal sehen, was die Zukunft bringt.

Hier ist ein nettes Programm das Zeugs von Windows 10 einstellt/deinstalliert: https://github.com/10se1ucgo/DisableWinTracking/releases/
Soweit ich weiß deinstalliert es auch OneDrive, was ja das Programm ist, das deine Dateien hochladen kann. Man sollte da aber einstellen können, welche Ordner es überhaupt hochlädt. Ich bin in Windows 10 nichtmal als Microsoft-Benutzer angemeldet und für OneDrive braucht man das. Sicher könnten die trotzdem irgendwo etwas hochladen, aber die nehmen für mehr Speicherplatz ja auch Geld. Zu guter letzt könnte man die IPs von OneDrive/Microsoft auch blockieren.

Linux ist manchmal ziemlich frustrierend, auch für Leute, die sich mit Computern auskennen (man muss keine IT-Ausbildung haben, sondern nur googeln können).
Wenn man kein Photoshop oder Videospiele braucht, also nur Office-Kram macht und im Internet surft reicht es. Achja und die Skypeversion für Linux ist uralt kann kein Gruppenchat.
Du kannst ja beides installieren: Linux für deine Arbeiten und Einkäufe, Windows für Spiele. Man muss halt nur zum Wechseln neustarten. Windows kann auf Linux-Dateien nur mit Einrichtung eines speziellen Treibers zugreifen, aber über Linux kannst du standardmäßig an die Windows-Dateien kommen.

Alternative Mac/OSX: Habe keine Ahnung was Datenschutz/Updates betrifft weil ich es nicht benutze, aber es soll sehr angenehm und benutzerfreundlich sein und Photoshop gibt es auch. Basiert wie Linux auf Unix.

Ich benutze hauptsächlich Windows 10 (wg. Videospiele und Photoshop) und manchmal Linuxes.
Die erzwungenen Updates in Win10 sind auf jeden Fall nervig, auf jeden Fall abzuraten sich Win10 zu holen, wenn man keine Flatrate hat (man lädt die Updates nicht nur runter, sondern auch hoch für andere, weil die ein P2P-Netzwerk verwenden). Ich glaub man kann die auch über Powershell/Registry abschalten, aber ich hab es noch nicht ausprobiert.

@Jokergirl
Vor etwa einem halben Jahr stand noch überall im Internet, dass Windows 10 jährlich rund 50€ kosten soll. Jetzt heißt es, dass es für alle dauerhaft kostenlos bleibt, die vor dem 29. Juli umsteigen. Die Info mit den 50€ findet man nirgendwo mehr- zum Glück!
Was ich aber nirgends beantwortet finde: Was ist mit Leuten, die nach dem 29. Juli umsteigen, oder sich einen neuen PC kaufen? ôo Das werden wir dann sehen, schätze ich…

@Fanghafte
Danke für die Infos über Linux!
Kein Photoshop ist natürlich ärgerlich… aber wenigstens gibt es eine gimp-Version für Linux :)

Windows 10 gilt glaub ich nur für einen PC. Ich hab Mainboard+Arbeitsspeicher+CPU gewechselt aber alles andere vom alten PC behalten und meine kostenlose Win10-Lizenz von der Beta funktionierte nicht mehr.

Ich hatte auch lange Zeit Linux und Windows parallel laufen. Nun bin ich komplett auf Linux umgestiegen und bin sehr zufrieden. Klar Photoshop gibt es nicht, aber Programme zum Zeichnen gibt es mittlerweile auch sehr gute und zum einfachen Fotobearbeiten reicht mit gimp. Steam gibt’s mittlerweile auf für Linux und immer mehr Spiele laufen auch auf Linux. (Und du musst dir weniger Sorgen um Viren & Co machen, und der Rechner wird mit der Zeit nicht so unglaublich langsam wie es jedenfalls bei mir immer mit Windows war.)

Wie Fanghafte schon gesagt hat, googlen muss man können, ansonsten ist z.B. Ubuntu auch für Anfänger gut geeignet - gerade weil man dazu unglaublich viel per google findet. Ich würde dir empfehlen, es einfach mal ausprobieren, das geht auch gut per Live-Cd/Usb-Stick oder du testest es per VirtualBox als virtuelle Maschine. (Bei Fragen helfe ich auch gerne.)

Falls das Linux Thema für dich noch aktuell ist:

Du kannst dir unter Windows einen Bootmedien Hersteller runterladen und einfach mal bootfähige USB Sticks mit verschiedenen Linux Distributionen herstellen und einfach nur zum ausprobieren von denen booten. Du musst nichts installieren und kannst es einfach so ausprobieren.

Ich verwende seit Jahren Linux und bin zufrieden damit. Konkret: Ich hab das Idioten und Anfänger Linux Ubuntu. Du musst eigentlich nichts über Kommandozeile machen, es geht auch alles über die Benutzeroberfläche zu installieren oder konfigurieren. Es sei denn es sind irgendwelche super special Sachen… dann musst du googeln und die Befehle über Copy Paste in die Kommandozeile hauen. So schlimm ist es nicht. Wenn du jetzt nicht unbedingt irgendwas spezielles installieren möchtest, das es nicht für dein Betriebssystem gibt sondern nur für ein anderes Linux und du ewig irgendwelche make files erstellen und in vi skripte anpassen musst… das kann ätzend sein und funktioniert dann meist auch nicht smooth. Emulieren kann man mit Wine auch vieles allerdings geht das auf die Laufzeit. Alternativ Linux und eine VM mit Windows… was auch nicht so dolle ist (außerdem brauchst du den Lizenzkey und blah…). Das schöne ist: Es gibt eigentlich massenhaft gratis Software für so ziemlich alles. Da kommts halt echt drauf an was du brauchst. Office, GIMP und ein paar andere Programme gehen auf alle Fälle.
Ubuntu ist auch echt nicht schwer zu installieren und handzuhaben. Ist von der Usability her eigentlich eines der einsteigerfreundlichsten. Am besten du erstellst dir mal einen bootfähigen USB Stick und probierst es einfach aus. Guck mal durch das Softwarecenter und schau ob du mit dem Zeug zurecht kommst. Passieren kann dir beim ausprobieren vom USB Stick eigentlich nix, es sei denn du klickst dich aus Versehen durch das ganze Installationsmenü durch… in dem Fall wären deine Daten und dein Windows weg.

Support bis 2020 ist doch außerdem auch noch ordentlich. Bis dahin kann schon sonst was mit dem Rechner passiert sein oder er ist veraltet und es wird Zeit für ein neues Gerät.

Wegen Linux:
Ich hatte vor Jahren mal mal Linux Mint parallel zu Windows installiert. Das geht recht einfach, jedoch wird der Windows-Bootloader entfernt. Du kannst dann beim Starten auswählen, ob du jetzt Mint starten wollen würdest oder eben Windows. Du kannst auch einstellen, was als Standard gestartet werden soll, d.h. was startet, wenn du 10 sek. wartest. Der Vorteil ist, du musst nicht auf dein Windows verzichten. Ja, es gibt Wine, usw. Aber Wine ist kein Windows und manche Programme gibt es nicht für Linux. Wine ist stinklangsam und die Alternativen die es gibt, lassen auch zu wünschen übrig. Alleine schon das Skype für Linux… Erinnert mich an das Skype auf dem Win 98er Rechner xD

Die Installation von Paketen (also Programmen) erfolgt i.d.R. über die Kommandozeile, aber die Befehle wie sudo apt-get install usw. hat man schnell drauf. Alternativ gibts auch nen Paketmanager in Mint, ich habs aber viel lieber über die Kommandozeile gemacht. Wie so gut wie alles^^ Muss man aber nicht, denn manche Distributionen wie Mint und ich denke auch Ubuntu haben recht viele Features eingebaut, die die Usability erheblich erleichtern um möglichst wenig über die Kommandozeile machen zu müssen - aber mir hat das nen Heidenspaß gemacht xD Also kommt auf die Person drauf an.

Zu Linux Mint:
Ist eine Distribution, die sich von Ubuntu ableitet und es gibt ca. halbjährlich ne neue Version. Man muss nicht aktualisieren, aber man kann. Ein Nerd wie ich bin, hab ichs natürlich gemacht. Von der Usability her recht einfach zu bedienen und Installation ist auch nicht allzuschwer. Mint soll angeblich auch das beliebteste Linux sein. (Das sicherste ist Tails, das hatte Snowden - da hast du wirklich totale Anonymität). Ja also wegen Sicherheit, ich weiß, dass Mint DuckDuckGo als Standartsuchmaschine integriert hatte, weil DuckDuckGo wirklich keine Nutzerdaten sammelt so wie das Datenmonster Google (aber DDG kann man auch bei Windows nutzen). Wies mit der Sicherheit von Mint heute aussieht, keine Ahnung. Ich hatte das mal vor drei, vier Jahren und da hats mich nicht sonderlich geschert. Kann man sich mal informieren, welche Distri für einen das richtige ist. Ich mein aber mal bei Mint von einem Hackerangriff gelesen zu haben, die eine Lücke ausgenutzt haben - vielleicht haben die das inzwischen wieder behoben. Halte ich auch für sehr wahrscheinlich. Vorteil bei Linux war, man brauchte keinen Virenscanner und keine Firewall, weil kein Mensch Viren für entwickelt hat. (ACHTUNG: Ich rede von der Zeit, als ich Linux hatte. Heute sieht das vllt. anders aus. Der Artikel: https://wiki.ubuntuusers.de/Sicherheitskonzepte/ schreibt bisschen mehr dazu)

Mein Grund war um auf Linux umzusteigen, die Schnelligkeit und Performance. Mein Laptop hatte da auch schon paar Jahre auf dem Buckel und hatte halt keine SSD und 8GB Ram mit ner i7 oder i5 CPU. Da war er leider etwas langsam. Mit Linux ging alles viel flotter, aber der Grund, warum ich vom Dualboot mit Linux Linux wieder runtergeschmissen hab nach ca. 1 1/2 Jahren, dass ich nach längerer Zeit wieder Windows vermisst habe. Zu jedem Programm ne Alternative suchen zu müssen und auf Photoshop verzichten zu müssen und Gimp zu nehmen usw. GINGE zwar notfalls, aber war leider nicht sehr angenehm, weil die Versionen für Windows (siehe Skype) einfach besser handzuhaben waren und fortgeschrittener. Und Linux hat kein Powerpoint usw. Da wollt ich nicht mehr drauf verzichten. (Übrigens: Wenn du Linux im Dualboot installierst, dann ist dein Bootloader für Windows hin. Den musst du mit ner Recovery CD wieder reparieren, wenn du Linux löscht. Geht auch ohne - ich habs ohne gemacht, aber das dauert deutlich länger. Deshalb erstmal Bootloader reparieren/wiederherstellen bevor du Linux entfernst). Wenn ich mir heute Linux (aus welchem Grund auch immer) holen würde, würd ich wahrscheinlich ne extra Festplatte nehmen, damit der Spaß mit dem Bootloader nicht von neuem beginnt. Beziehungsweise mich entscheiden für Linux oder Windows. Bei alten Rechnern ist Linux zwecks Performance Windows vorzuziehen (PS usw. würd da eh nicht mehr laufen und wenn man nen Rechner nur zum Googlen braucht und bisschen Textverarbeitung reicht das völlig aus).

Wenn du kurz mal reinschauen möchtest, dann installier Linux in ner virtuellen Maschine, aber da ist es deutlich langsamer, als wenn es direkt installiert wird (ist ja klar, läuft noch unter Windows). Ich weiß nicht, wies mit der Performance auf ner Live-CD ausschaut. Besser als mit der VM, denk ich aber deutlich schlechter als wenn es direkt uaf der SSD/Festplatte installiert ist. USB-Stick könnte wiederum besser sein, wenn du nen schnellen hast.

Was ich noch ergänzen wollte: Installation ist sehr einfach und selbst die Bedienung über die Kommandozeile ist sehr einfach auch ohne IT-Ausbildung. Ich war 13 oder 14 als ich mir Linux geholt hatte und hatte lediglich ne Begeisterung für PCs und keine Ausbildung oder sonstiges. Braucht man im Zeitalter von Internet m.E. auch nicht mehr. Du kannst dir alles ergoogeln und aneignen wie du lustig bist. Dank Paketmanager brauchst du nichtmal mehr die Kommandozeile außer du machst was ganz spezielles, aber dafür gibts Google. Wenns dir so geht wie mir, dann machst du aber wie gesagt trotzdem alles über die Kommandozeile. Irgendwann hat mans drin.

**Wegen Sicherheit zu Windows: Da hab ich den Artikel gefunden: **
https://technet.microsoft.com/itpro/windows/manage/manage-connections-from-windows-operating-system-components-to-microsoft-services
Da ist beschrieben, wie du Dienste zu Microsoft, also so gut wie alle ausschalten kannst. Aber das geht, soweit ich da lese, nur für Windows Enterprise, also Firmenrechner. Da ists ja logisch, dass die nicht wollen, dass ihre Firmendaten zu Microsoft übermittelt werden. Evtl. geht das auch mit Win Professional und Home. Kannst ja mal ausprobieren.

Ich habe da mal eine doofe Frage. Wenn ich an meinem Computer Windows7 und an meinem Laptop Windows10 habe, den Computer aber vom Netz nehme und mir von externer Festplatte Fotos zum bearbeiten auf den Compi ziehe (dort habe ich Photoshop und Lightroom).

Die bearbeiteten Bilder wieder auf die externe Festplatte packe und diese dann an mein Laptop anschliesse, kann dieses dann die Bilddateien verwenden?

Bin sooo ein Noob was Computergedönse und so angeht. meh

Bilddateien sind unabhängig vom Betriebssystem. Du kannst jedes X-beliebige Bild auf jedem x-beliebigen Systme öffnen.

Wichtig ist nur: Die Programme die die Bilder öffnen sollen, müssen diese Dateiendung auch kennen. Also eine PSD Datei kann nicht im Windows-Bildeditor gelesen werden, sondern nur von Photoshop oder GIMP ;)
Eine Lightroom-Datei kann nur von Lightroom gelesen werden usw.

Standardbildformate wie z.B. JPG, PNG und GIF können eigentlic überall gelesen werden.

Wenn du z.b. also Bilder auf dem einem Gerät mit Photoshop bearbeitest, aber der andere Rechner kein Photoshop hat, musst du sie in JPG oder PNG abspeichern, damit du sie da öffnen kannst.
Ob da nun Windoof 7, 8 oder 10 hintersteckt ist vollkommen egal.

Warte also du willst wissen, ob Microsoft dir Daten nimmt, wenn du die Bilder, die du an deinem Win7-Rechner bearbeitet hast extern an deinen Win10-Rechner anschließt. Die Antwort ist, ja. Außer du hast Win10 vom Internet getrennt.

Mal von nem anderen Standpunkt aus betrachtet, ich bezweifle, dass sich Microsoft für deine Privatbilder interessiert, wo nur deine Katze drauf ist oder so. Wenn du die Bilder anschließend sowieso ins Internet hochlädst, dann hat Google oder Facebook oder was auch immer deine Daten ;)

Es soll ja auch ein Tool geben, namens ShutUp10 mit dem man div. Dienste ausschalten kann: O&O ShutUp10 – Das kostenlose Antispy-Tool für Windows 10 Ich habs nicht benutzt und hab daher keine Erfahrungen (und habs auch ned vor), aber wer mag, kann sich ja da mal reinlesen.

ganz lieben Dank elessar und colutea :-*