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Crowdfunding

Liebe Kakaoler,

schon seit einiger Zeit beschäftigt mich das Thema crowdfunding und ich muß sagen, ich bin ein absoluter Fan davon geworden. Ich finde die Idee einfach wundervoll, daß viele einzelne Privatleute unglaublich tolle Projekte unterstützen und realisieren können, die vielleicht sonst kaum eine Chance gehabt hätten.
Oder man kann fremde aber auch einem selbst bekannte Personen und ihre Ideen, ihre Kunst und ihr Vorhaben ganz unbürokratisch unterstützen, wenn einem danach ist und man Vertrauen darin hat das diese Unterstützung auch gut und bei den “richtigen” ankommt.

Ich glaube das wir mit dieser Art der schnellen, unbürokratischen Finanzierung wirklich im neuen Jahrhundert oder Jahrtausend angekommen sind, wenn es darum geht Projekte zu verwirklichen, die nicht von staatlichen oder finanzkräftigen Investoren und Investitionsplänen getragen werden, sondern vielmehr und oft eine Herzensangelegenheit sind, ebenso wie es möglich ist in kleinem Maße spontan Hilfe zu leisten, wo es einfach mal aus den verschiedensten Gründen drückt und nötig ist.

Eine Seite neben all den üblichen, meist amerikanischen, internationalen Seiten wie z.b. kickstarter, indiegogo und co. ist mir allerdings bei meiner Recherche im Internet aufgefallen und diese Seite kommt aus Deutschland und ist ein wenig anders.

Es handelt sich um www.gynny.de und ich habe bisher kein vergleichbares Crowdfunding Konzept gefunden.
Hier kann man durch eigenes, als auch durch das Shopping anderer Personen, Projekte und Wünsche unterstützen und wenn man sich die Liste der teilnehmenden Shops und der Gutschriften ansieht, dann macht dies einen mehr als ordentlichen Eindruck.

Die Crowdfunding-Plattform gynny.de scheint es noch nicht so lange zu geben, die Projektanzahl ist bisher auch noch sehr übersichtlich und es finden sich viele private, kleine Projekte und Wünsche.
Diese reichen von der Delphintherapie für kranke Kinder, über Bänke für eine Schule in Ghana bis hin zur Reise nach New York. Jeder kann hier ein Projekt unterstützen oder auch eine kleinen Wunsch ohne eigentlich Geld auszugeben, sondern einfach nur mit einem kleinen Klick bevor in einem der Shops eingekauft wird.

Ich muß sagen ich finde das einfach nur toll. Daumen hoch!
Man mag die Idee , so ähnlich, ja bereits kennen,offline mit diversen Payback und Punktekarten und online über diverse Seiten und Browser-addons/leisten mit denen man Punkte und Prozente bei Einkäufen sammeln kann, aber dies ist auf den privaten, eigenen Gebrauch beschänkt und hat oft Auszahlungslimits und Grenzen etc.

Aber dies so umzusetzen das man seine eigenen Projekt und Wünsche umsetzen kann, aber auch anderen ein wenig unter die Arme greifen kann, finde ich wunderbar!

Ich habe nun zum ersten Mal mein eigenes “Projekt” (Link rausgenommen da einige den Text hier nicht aufmerksam lesen können und nicht verstehen worum es bei gynny geht - man kann für sich selbst/Freunde/Familie etc. sammeln UND/ODER für fremde Projekte - das geht eben bei anderen Seiten wie indiegogo, kickstarter etc. nicht ebenso geht die fremd-Unterstützung nicht bei Andasa und co. Bitte das nächste Mal einfach aufmerksam lesen und nachdenken bevor ohne Grund losgerantet wird.) gestartet, nachdem ich zuvor nur kleinere Projekte und Künstler auf indiegogo unterstützt habe und bin wirklich gespannt.

Mich würde es sehr interessieren, was ihr von Crowdfunding allgemein und dieser Form im Speziellen haltet.
Pro und Contra - Eure Bedenken oder Wünsche, Hoffnungen, inwiefern dies ein großer faktor wirklich privatwirtschaftlicher Finanzierung und Form der Unterstützung wird.
Habt ihr selbst schon Erfahrungen damit gemacht oder könntet ihr euch vorstellen vielleicht einmal ein Projekt zu starten?

Ich bin gespannt :)

Ich glaube, ich bin mal über gynny.de gestolpert und konnte mir gar nicht recht vorstellen, wie das funktionieren soll - aber das Konzept, so wie du es beschreibst, klingt toll. Gerade habe ich auch über die Shopliste geschaut, und da ist ja sogar Amazon dabei. Ich meine, ich hätte jetzt ein Problem darin gesehen, dass die beteiligten Shops alles kleinere Shops sind, bei denen man eigentlich gar nichts kaufen würde - denn allein für ein crowdfunding würde ich mich wahrscheinlich nicht bei diesen Shops registrieren. Aber es sind ja wirklich alle bekannten Online-Shops dabei!
Was ich irgendwie noch nichts so ganz verstehe ist, wie sich das finanziert. Wahrscheinlich kann man das irgendwo auf der Seite nachlesen, da muss ich nochmal schauen. Ich meine, es verschenkt doch niemand Geld?

Ich habe mich besonders über den Thread gefreut, weil ich vor ein paar Tagen selbst auf eine crowdfunding-Seite gestoßen bin: startnext .
Das ist eine tolle Sache.

Jemand startet ein Projekt. Du kannst das Projekt jetzt unterstützen, indem du einen gewissen Geldbetrag zahlst. ‘Zahlst’ deshalb, weil du etwas für dein Geld bekommst. Die Geldbeträge und sogenannte “Dankeschöns”, also das, was du dafür bekommst, wurden vom Starter festgelegt. Ein “Dankeschön” kann alles mögliche sein, eine selbstgestaltete Karte, ein Poster, ein Wohnzimmerkonzert.
Man kann aber durchaus auch spenden und auf die Gegenleistung verzichten.
Wenn das Projekt erfolgreich finanziert wurde, bekommst du dein Dankeschön, wenn es scheitert, bekommst du dein Geld zurück. Es geht also kein Geld verloren und weder Starter noch Supporter gehen ein Risiko ein!

Was ich auch toll finde, es gibt wirklich viele Zahlungsmöglichkeiten auf der Seite, sodass die Zahlung absolut unkompliziert ist. Ich habe mir zwar zur Sicherheit doch ein Paypal-Konto für das Crowdfunding angelegt, aber man kann das Geld auch überweisen. Nach der Zahlung hat man außerdem, unabhängig von der Zahlungsmethode, eine 14-tägige Widerrufsfrist.

Ohne Werbung machen zu wollen (ein bisschen vielleicht ^^), ich bin überhaupt erst auf die Seite gekommen, als ich auf einem kleinen Konzert der Sängerin MINE war. Die Dame hat momentan ein Projekt auf startnext laufen, da sie ein großes Konzert in Mannheim auf die Beine stellen will.
Ihre Musik ist wirklich traumhaft schön, muss sie wirklich sein, denn eigentlich habe ich mich nur um ihr Projekt zu unterstützen auf startnext angemeldet. Und ich bin eher zögerlich, wenn es um solche Dinge geht.

Ich möchte dieses Konzert aber unbedingt sehen! Es muss einfach stattfinden.

Deshalb ein kleiner Aufruf - wenn euch die Musik gefällt und besonders wenn ihr in der Nähe Mannheims wohnen solltet, überlegt euch, ob ihr nicht eine tolle deutsche Künstlerin mit einem kleinen Betrag unterstützen wollt - für 15 Euro gibt es auf startnext die Eintrittskarte, das ist immernoch weniger als für die meisten anderen Konzerte, die nicht erst über crowdfunding finanziert werden müssen! Euer Geld verpufft also wirklich nicht einfach.

Hier könnt ihr euch alles zum Projekt durchlesen.
Wie ihr seht, fehlen ihr doch noch ein paar Euro, und ich fände es wirklich mega schade, wenn das Konzert nicht stattfinden würde.

Das Problem, das ich bei startext sehe, ist, dass man wirklich was bieten muss, um auch unterstützt zu werden. Und gerade Privatpersonen können das meist eben nicht. :/ Selbst wenn man eine “handgestaltete Postkarte” als Dankeschön anbietet - ich denke als KaKAOler wissen wir alle, dass so eine Karte eben doch auch ihre Materialkosten mit sich bringt, und wenn man sie dann für 7 Euro Unterstützung anbietet, hat man einerseits das Problem, geizige Menschen finden das zu teuer für eine Karte von einer “normalen Person” (Mine ist ja eine Sängerin und Künstlerin, die sicher ihre Fans hat, die da gerne etwas mehr zahlen) und andererseits hat man effektiv dann vielleicht noch 4 Euro davon, denn die Versandkosten sind in den 7 Euro ja auch schon drin…
Also alles nicht so einfach mit den Dankeschöns. :/
Für junge Bands, Publizisten, Künstler… ist startnext aber wahrscheinlich wirklich eine tolle Möglichkeit ein Projekt zu finanzieren.

Ja das dachte ich ja auch erst und dann habe ich Amazon, Dawanda und Co. gesehen und war begeistert.
Natürlich musste ich es jetzt testen, ob es denn auch wirklich funtkioniert.
War ja schon etwas spektisch, aber ich habe für einen Einkauf über Amazon tatsächlich 5% des Kaufpreises gutgeschrieben bekommen.

Das ganze wird wohl über diese Affiliate Klicks funktionieren, wie halt bei den anderen Bonus-Seiten, nur mit dem Unterschied das gynny viel mehr von der “Provision” weitergibt als die anderen.

Wenn man bedenkt das z.b. diese Andasa Seite, von der man auch viel schlechtes hört, im Schnitt nur 2% weitergibt und wahrscheinlich auch rund 10-15% oder teilweise vielleicht sogar mehr bekommt.
Bei gynny sind es soweit ich das überblickt habe, fast immer gute 5% oder mehr und das finde ich schon bemerkenswert. Hier wird halt anscheinend nicht nur gierig Profit mit dieser Idee gemacht, sondern tatsächlich auch ein großer Teil weitergegeben. Finde ich wirklich toll.

Habe mir das Musik Projekt auf startnext angeschaut…wow wirklich gut!

Edit: Es wundert mich aber das hier bis auf LadyAndLion sonst niemand was geschrieben hat.
Entweder das Thema ist für die meisten uninteressant oder noch nicht wirklich bekannt. Schade, aber vielleicht ändert sich das ja noch.

Ich musste mir erstmal erklären lassen, was Crowdfunding bedeutet, hatte davon bisher noch nicht gehört.

Im Falle dieser Sängerin finde ich die Idee gut. Bei dir, creampop, bitte entschuldige, das klingt bestimmt böse, sieht es für mich einfach nach Betteln auf hohem Niveau aus. Warum sollte ich dich als Außenstehende unterstützen wollen? Dein Projekt ist absolut nicht interessant für mich. Es handelt sich um ein Luxusprodukt zu einem egoistischen Zweck.
Wenn ich beispielsweise ein Projekt starten würde, das mir Forschungsliteratur für meine Doktorarbeit finanziert, wäre das eventuell noch für einen sehr kleinen Kreis an Wissenschaftlern interessant, aber warum soll jemand Fremdes daran Interessiert sein, dass du ein teures Spielzeug zum abnehmen hast?

Ich persönlich fand ja Dschini schon nervig, aber da wars wenigstens ‘nur’ ein Klick auf einer von Werbung überladenen Seite. Aber das hier geht, finde ich, absolut zu weit.

Ich muss Mieze da zustimmen und finde es auch ein wenig dreist, einen Thread über eine “gute Sache” zu starten, nur um irgendwo eigene Werbung zu verstecken. :püh: Wenn jeder Dschini-Sammler hier seinen eigenen Thread eröffnen würde…

Allgemein halte ich Crowdfunding für eine tolle Sache, gerade um kleinere Projekte bekannt zu machen und zu unterstützen. Wie wird eigentlich kontrolliert, wofür man das Geld ausgibt? Ich meine z.B. das bei dir zuerst für irgendein Fitnessarmband gesammelt wurde, nun steht dort etwas anderes. Im Prinzip kann ich das Geld doch dann auch für Schokotorten ausgeben?
Das würde mich zum Beispiel davon abhalten, die ganz kleinen Projekte zu unterstützen.

Vielleicht lest ihr einfach nochmal den Beitrag, denn ihr scheint es nicht ganz verstanden zu haben.

Man kann für andere sammeln, aber auch für sich selbst…
Das ist der Unterschied zu den anderen Seiten und ich bettel sicher nicht um Unterstützung, sondern es war ein beispiel und wenn ihr vielleicht auch nochmal den zweiten Post aufmerksam lest…habe ich dort geschrieben das ich es für mich selbst getestet habe ob es funktioniert, weil ich skeptisch war.

Unglaublich das Leute einen immer gleich angreifen müssen. In keinem einzigen Satz habe ich geschrieben das ich fremde Unterstützung für mein “Projekt” suche, ganz im Gegenteil habe ich auf andere hingewiesen.

Es ging hier vor allem um die Tatsache, das es eben eine Seite ist die alle gleich behandelt, ob jemand für sein eigenes Projekt sammelt inkl. Familie/Freunde oder ob man seinen Einkauf und den damit verbundenen Bonus an ein anderes fremdes Projekt weiterreicht.
Hinzukommt das es hier eben nicht wie bei Andasa und co. irgendwelche Betragslimits gibt die man überschreiten muß damit irgendeine Auszahlung überhaupt passiert und das Shops dabei sind die eben auch einen größeren Kundenkreis haben. Also alles in allem keine kleine Bettelseite oder was auch immer manche denken.

Schade das einige immer gleich nur irgendwie schlechtes sehen…

Edit durch Moderator: Bitte keine Doppelpostings.

Ich habe den Text zweimal aufmerksam gelesen. Und bin auch nicht der Ansicht, dass es eine “Bettelseite” ist.
Wenn jemand einen Link postet ist das für mich einfach eine Aufforderung, tut mir leid, wenn ich das falsch verstanden habe.
Wie man als “Spender” sicher gehen kann, dass das Geld entsprechend verwendet wird, würde mich trotzdem interessieren.

Habe den Link rausgenommen und es auch nochmal erklärt, aber wie gesagt hatte es auch in meinem 2. Post geschrieben das ich es nun getestet habe. Das hätte ich ja nicht ohne Grund gemacht und auch geschrieben das ich selbst skeptisch war.

Wie man weiß, ob das Geld auch ankommt. Nun ja ich glaube das generell wenig wirklich ganz fremde Personen einfach willkürlich irgendwelche Projekte unterstützen, sondern bereits irgendeine Verbindung dazu haben.
Und ansonsten gibt es ja z.b. bei den vielen Delphintherapie-Projekten auch weiterführende Informationen und Seiten die man sich anschauen kann.

Ich würde aber einfach mal behaupten das es dort wenig betrügerische Projekte gibt. Dafür sieht man einfach auch zuviele, ehrliche, eigene Projekte von Leuten, die eben primär für sich selbst und irgendeinen Wunsch sammeln oder vielleicht familienintern.

Edit durch Moderator: Bitte keine Doppelpostings.

Ich glaub, Josha Sauer finanziert durch Crowdfunding seinen Nicht Lustig Film- und wir haben Crowdfunding auch * Iron Sky* zu verdanken- ne feine Sache also.
Ich finde Crowdfunding eigentlich echt nicht schlecht, einfach weil so Projekte verwirklicht werden können, die sonst nie finanziert worden wären- und in manchen Fällen bekommen die Geldgeber ja auch etwas dafür- und sei es nur ein amüsanter Film zum angucken und das gute Gefühl bei der Verwirklichung geholfen zu haben.

Zur Diskussion: Ich muss gestehen, dass ich den Thread sah und dachte: * Und sicher wirbt jetzt jemand mit seinem eigenen Projekt.* Und siehe da: Nach dem langen Text kam dann dein * Projekt*. Für mich kam das ganze also nicht so überraschend.
An sich, warum ja auch nich? Vielleicht haben ja einige n paar interessante Projekte, die sie durch Crowdfunding finanzieren wollen und haben jetzt einen Thread wo sie sie posten können- ich sehe nur auch die Gefahr dass jetzt auch einige darin ne Einladung sehen sich die nächste Pudelrasur oder die Miete finanzieren lassen zu wollen, gerade, wenn man dann so ein Beispiel bekommt.
Bei einigen Zeichnern hier würde ich sicher das ein oder andere Projekt unterstützen wollen, wenns um was kreatives geht.
Andererseits stellt sich mir auch die gleiche Frage wie Clownteil: Welche Sicherheit habe ich, dass das Geld auch für den angegebenen Zweck verwendet wird?

Ich hab mir die Gynnyseite auch mal angeschaut- ich muss nun nich wem n Spanferkelgrillen oder n Pony für den kleinen Teppichkrabbler finanzieren.
Ich finde Crowdfunding eher geeigneter für den kreativen Bereich ( Buch, Film, Musik) oder den humanitären Bereich ( N Brunnen in irgendeinem Wüstendorf oder wasweißich.).

Einn wenig wirr der Text, sorry, ich hoffe, man steigt trotzdem dahinter, was ich meine.

Oh man…

Es war ein Beispiel, welches andere hätte ich denn nehmen sollen, da ich dank eigener Skepsis erstmal selbst testen wollte, ob es funktioniert und mit keinem einzigen Wort habe ich geschrieben oder auch nur angedeutet das irgendjemand da irgendwas machen soll :hmpf:

Ich hatte es extra transparent gemacht, da ich eher befürchtet hatte, wenn ich irgendein projekt nehme wird mir unterstellt ich würde da für irgendwas extern hier sammeln wollen. Und darum ging es ja gerade nicht.
Sonst hätte ich sicher auch gleich geschrieben Crowdfunding für … und hätte es vorgestellt.

Ich kann es nicht verstehen, aber vielleicht auch deshalb weil ich dieses dschnini Werbeding nicht kenne, was hier manche wohl annervt und auch sonst grundsätzlich erstmal an das Gute denke und nicht gleich losrante.

Crowdfunding sagt mir was, weil ich als Neil Gaiman Fan eines Tages festgestellt habe, dass er ja ne ziemlich coole Frau hat… Amanda Palmer hat ihr letztes Album über kickstarter finanziert.
Je nach Betrag gab es da ganz unterschiedliche Dankeschöns, von dem Album an sich bis hin zum Privatkonzert; die gewünschte Summe hat sie auch recht schnell erreicht.

Von den anderen Seiten weiß ich noch nichts, muss ich mal nachschauen.

Ich finde die Grundidee aus bereits genannten Gründen - unbürokratische Realisierung interessanter Projekte - wirklich gut, auch wenn ich eben auch meine Bedenken hätte, ob das Geld denn tatsächlich da landet, wo ich es haben will.
Wenn ich beispielsweise eine Künstlerin unterstützen möchte, die ich schon länger “kenne”, ist das die eine Sache; gerade bei diesen Sachen á la Hilfe-für-ein-Dritte-Welt-Land o.ä. bin ich aber leider sehr skeptisch… obwohl gynny mich ja anscheinend nichts kostet (neben meinen Einkäufen natürlich), da wäre es ja nicht so tragisch, wenn mein Bonus doch irgendwie verloren geht. Hm. Vielleicht macht das mehr Mut, sich auf Hilfsprojekte, von denen man selbst, neben dem guten Gefühl, nichts hat, einzulassen?

Das Spanferkel hab ich auch gerade entdeckt - hey, sie haben schon mehr als ein Drittel zusammen! :wtf:

Na ja. Es gibt bestimmt die Gefahr, das Aktionen für einen guten Zweck zum Schluss doch nicht so gut sind oder das die jeweiligen Seiten irgendwann so mit privaten Luxusproblemen wie diversen Reisen, teuren Haustieren etc. überfüllt sind, dass einem die Lust auf die Unterstützung anderer Personen vergeht… aber an sich klingt das schon nach einer vielversprechenden Sache, das wird auch bestimmt noch zunehmen.

Hmmm… ich glaube der Fairness halber, muss ich mal kurz einwerfen, dass ja eigentlich ich diejenige war, die frecherweise einfach für ein Projekt geworben hat und sogar direkt dazu aufgefordert hat, bei Gefallen vielleicht sogar mitzuunterstützen. ^^;
Na ja, schön zu sehen, dass mir deshalb niemand böse ist. :D
Im Übrigen hat Mine auch ihr Ziel erreicht, was mich wirklich freut.

Wow, Amanda Palmer auch? Ich habe die Dresden Dolls ja wirklich geliebt. Aber seit Amanda als Solokünstlerin tätig ist, habe ich sie irgendwie ein bisschen aus den Augen verloren. Das Konzert, auf das ich gehen wollte, wurde dann leider (aus guten Grund) auch abgesagt.

Chapeau Claque hat ihr letztes Album auch über startnext finanziert - so wie ich das sehe, ist startnext ja genau dasselbe wie kickstarter, nur speziell für den deutschsprachigen Raum?

Ich denke auch, dass diese Crowdfunding-Seiten einfach am besten für den kreativen Bereich geeignet sind - bei so Dritte-Welt-Projekten bin ich einfach auch viel zu skeptisch, ob das Geld wirklich da ankommt, wo es ankommen soll. :/ Und wie sinnvoll die Projekte dann sind, darüber lässt sich teilweise auch streiten…