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Aquarellbuntstifte: Welche mögt ihr und von welchen würdet ihr abraten?

Ah, gut zu wissen, vielen Dank für die Erklärung und fürs extra Ausprobieren! Wie gesagt, ich hab da null Ahnung (seit weit mehr als 10 Jahren keine mehr benutzt und auch dann kaum). Ich denke mal, dann werden es die Inktense werden. Vielen Dank für die Hilfe! :-)

Hallo, ich hoffe es gibt hier noch welche, die mit Aquarell Buntis colorieren und mir helfen könnten.

Ich überlege mir nun auch hochwertige stifte zuzulegen. Nun frage ich mich aber, welche.

Die Inktense hören sich interessant an, da sie nach dem vermalen kräftige Farben haben sollen, allerdings sind sie nach dem trocknen ja nicht mehr vermischbar. Wie sieht es denn vor dem ersten Wasser aus? Wenn ich alle schichten nebeneinander anlege und dann mit Wasser vermale? Dann dürften die stifte schon mischbar sein, oder?

Irgendwie tendiere ich aber auch zu den Albrecht Dürer stiften, da mich die Polys von Faber Castell überzeugen. Weiß jemand wie gut die untereinander mischbar sind?

Danke sehr :-)

Die sind schon recht gut mischbar, allerdings war ich immer etwas unzufrieden, weil ich die nie gänzlich vermalt bekommen hab, immer war der gemalte Strich/ die Schraffur an sich dicker als die vermalte Farbe und ich fands ein wenig krumpelig. Vielleicht liegts auch nur daran, dass ichs einfach falsch gemacht hab, aber ich war jetzt nich so überzeugt.
Mein Kasten liegt hier bereits seit 3 Jahren ungenutzt herum.

Danke erinys für die Antwort. Vielleicht sollte ich lieber wieder mit den billigen stiften üben, ehe ich mir die teuren zulege und dieselben Probleme bekomme, wie du.
Danke.

Also ich habe Derwent Inktense und Albrecht Dürer. Die Inktense haben wirklich intensivere Farben.
Generell kann ich wenig dazu sagen weil ich noch nicht sooo viel damit gemacht habe, allerdings kann ich mir gut vorstellen dass du mit billigerem Material nicht weit kommst.
Einerseits ist es wirklich ziemlich blöd wenn man sich teure Stifte zulegt und nacher merkt, dass man nicht mit ihnen umgehen kann - allerdings sehe ich bei Billigmaterial die Gefahr dass einem das Medium richtig madig gemacht wird.
Wenn ich daran denke was ich mit Wasserfarben in der Schule fabriziert hab… brrr. Als ich keinen Kunstunterricht mehr hatte, flog der sofort in den Müll. Und ich wollte nie wieder irgendetwas mit Pinseln anfassen. Es war einfach zu demotivierend.

Ich habe einen kleinen Albrecht Dürer Kasten und benutze die Stifte teilweise für Details oder ich reibe ein bisschen Produkt auf meine Palette und nehme die Farbe von dort aus mit dem Pinsel auf. Sehr intensive Ergebnisse erzielt mal, wenn man den Stift selbst befeuchtet und damit auf das Papier geht.

Danke auch euch.
@Naraya
Sind die beiden StiftSorten eigentlich untereinander mischbar? Wegen den leuchtenden Farben, würde ich nämlich zu den Inktense tendieren, Nachteil ist, dass man sie nicht einzeln nachkaufen kann,was bei den Albrecht Dürer gegeben ist.
Und wie gut sind eigentlich die Inktense untereinander vermalbar?

Ich hab einen ganzen haufen Aquarellstifte,
meine Lieblings sind da die ‘Albrecht Dürer’ von FaberCastell, die Lyra rembrandt, und die von Kooh-i-noor.

ich nehme aber mit dem pinsel die farbe von der miene, also ich zeichne nicht dierekt auf papier damit, das macht die oberfläche so kratzig :D

Uff… Kann ich gerade schwer sagen. Ich benutze beide eigentlich auch eher als Ergänzung zu Aquarellfarben im Näpfchen.
Manchmal hab ich sie schon zusammen verwendet, und für meine Zwecke reicht es Dicke. Ich versuch aber meistens auch erst eine Schicht trocknen zu lassen bevor ich mit einer anderen Farbe drübergehe. Mischen tu ich mit den Stiften eigentlich nicht.

Ich hab’ unter anderem auch die Inktense und die Dürer… ich mag sie beide aber weil ich Tusche generell liebe sind die Inktense schon was Besonderes für mich.
Die Inktense lassen bei mir auch ne Spur zurück vom Abrieb am Papier (das kann man aber ganz gut vermeiden wenn man halt nicht zu stark aufdrückt/gleichmässig malt), was die Dürer nicht tun, allerdings kommt an die kräftige, leuchtende Farbe der Inktense für mich nichts heran… da bekommt man von einem kleinen Fleck so viel Farbe raus…

Mischen lassen sich beide gut, und im feuchten Zustand, bzw nebeneinander gemalt, kannst du Inktense und Dürer auch gemischt verwenden, sieht gut aus!

Also ich benutze die Aquarellbuntis von Staedler (werd ich jetzt verbrannt? ..)
Und ich bin mit ihnen wirklich zufrieden. Irgendwie sind das die einzigen mit denen ich klar komme <.< Ich hatte schon welche von Farber Castell und auch von Eber, aber irgendwie…ich verzweifle mit denen .
. Deswegen hab ich sie meiner Freundin geschenkt und bin wieder los gezogen um mir die von Staedler zu holen.

Ich mag die Intensität der Farben mit und ohne Wasser. Teilweise male ich sogar mit ihnen ohne Wasser…was nicht der Sinn ist, aber ich liebe die Farben einfach xD
Außerdem mag ich diese weiße Ummantelung die verhindert das die Mine schnell bricht.
Gibts hier eigentlich noch jemanden der mit Staedler arbeitet oder bin ich ein Individium? xD

Ich hab Staedler ErgoSoft Aquarellstifte:

http://www.bueroartikel24.de/bilder/produkte/normal/Farbstifte-12-Farben-Staedtler-ergoSoft-aquarell-156-im-Etui.jpg

Die sind total weich und die Farbe ist schön, allerdings bin ich allgemein noch nicht so auf den Geschmack gekommen, sie für ein ganzes Bild zu benutzen. Bisher habe ich nur mit Aquarell aus Näpfen gearbeitet und Buntis maximal dazu benutzt, die Konturen in ähnlichen Farben wie das Motiv zu ziehen, damit diese etwas weicher werden. Allerdings habe ich gerade eine Karte in der Hinterhand, in der ich die mal richtig ausprobieren könnte.

Benutze auch die von Koh-i-Noor sehr gerne ,sehr Farbintensiv und gut vermischbar.Zudem habe ich von früher noch ein 24er Set Goldfarber Stifte,leider gibts die nicht mehr, nur noch die Colorgrip die wenig gemeinsam haben,den die Goldfaber sind sehr leuchtend.

Wer noch eine andere Marke sucht: Ich kann auch sehr die Aquarellfarbstifte von Caran d’Ache empfehlen.
Die Schweizer sind nicht nur gut bei Kräuterbonbons, Uhren und Taschenmesser. Auch ihre Farbstifte können sich sehen lassen.
Unter der großen Auswahl an wasserlöslichen Farbstiften sind sie mir sogar persönlich am liebsten. Dabei ist zu allerdings zu beachten, dass es unterschiedliche Künstlersortiments von Caran d’Ache (mit verschiedenen Härtegraden!) gibt: die sog. Prismalo I haben eine recht harte Mine (und sind weniger stark pigmentiert), die Supracolor II Soft dagegen sind schön weich.
Hier sollte man einfach schauen, was man lieber mag und probieren, womit man besser arbeiten kann. Und halt aufpassen, dass man nicht versehentlich die falschen erwischt.
Ich find’s dabei gut harte und weiche Farbstifte zur Auswahl zu haben. Wer mag, kann sich wie ich Stifte beider Sortimente zulegen und problemlos zusammen verwenden. Die Farben der verschiedenen Sortimente sind nämlich alle hervorragend aufeinander abgestimmt (gleiche Farben tragen auch gleiche Nummern/Namen und sind tatsächlich auch gleich), ein Fakt, der mir an den Caran d’Ache Produkten auch gut gefällt.
Zudem gibt es übrigens noch das (besonders teure) Museum Artist Sortiment von Caran d’Ache. Ursprünglich waren das besonders hoch pigmentierte Vollminenstifte in eingeschränkter Farbwahl, mittlerweile gibt’s die scheinbar auch in Stifte gefasst. Lohnt vielleicht ebenfalls 'nen Blick.

Übrigens: Noch eine Bemerkung zu den Derwent Inktense:
Superschöne Stifte, die eine tolle Leuchtkraft haben und mich daher auch schon fasziniert haben, so dass ich mir mehrere davon zulegen wollte. Doch dann habe ich gesehen, dass laut Herstellerangaben nicht ein einziger Rotton als wirklich lichtbeständig angegeben wird (alle Rottöne haben meist nur Werte von 3-4 und max. 5 in Blue Wool Scale), was mich dann doch recht erschreckt hat. Hat da jemand mit Erfahrung, wie schnell+stark die wirklich ausbleichen?
Ich meine, es ist ja normal, dass in einer Farbstift-Palette auch allerlei nicht lichtbeständige Farben drin sind, aber wenn man auf Lichtbeständigkeit achten will und dadurch alle Rottöne wegfallen würden, fände ich das nämlich schon etwas arg…

Ich benutze ebenfalls die Inktense-Stifte von Derwent und finde sie super. Das sind wirklich die einzigen Aquarellbuntstifte, die ich nicht zu blass finde und die auch nach dem Anlösen mit Wasser nicht zu schmuddeligen Streifen verkommen, wie viele andere Aquarellbuntstifte.

Erinys hat schon recht - sie haben eine recht weiche Mine und man kann damit evtl. nicht so gut Details ausarbeiten. Die Nicht-Lichtbeständigkeit ist natürlich auch ein Faktor, den man evtl. bedenken sollte. Aber für mich überwiegen die übrigen Eigenschaften diese Nachteile.

Ich kann Lacerta nur zustimmen!
Die Stifte von Caran D’ache sind sehr farvintensiv und lassen sich super vermalen
Ich habe ein 30er Set Supracolor soft vor ein paar Jahren geschenkt bekommen.
Da bei 30 Stiften halt doch nicht alle Farben dabei sind, habe ich mir auch stifte dazu grkauft. Diese dann allerdings von Farber Castell ( Albrecht Dürer) da der Laden der die Caran D’ache führte, schließen musste.
Mit den Aqua Buntis von Farber Castell bin ich zwar auch zufrieden, aber ich finde sie kratzen viel mehr, und nach dem verwaschen sieht man einzelne Striche noch viel deutlicher. Kann auch ein toller Effekt sein, aber bei Flächen und Farbverläufen würde ich auf jedenfall die Schweizer Marke Caran D’ache bevorzugen!

Ich habe(jetzt nicht mehr so oft) Aquarellbuntis von Chibo genutzt und mein Urteil ist eigentlich recht psitiv. Sie könnten noch ein bisschen besser beim Farbauftrag sein, aber da ich eine “besondere” Technik bei ihnen anwende, fällt das nicht so auf:
Ich male zuerst alles aus(leicht und härter aufdrücken), dann vermale ich es mit Pinsel und Wasser, dann nehme ich, wenn mir die Farben noch u blass erscheinen, mit dem Pinsel von der Spitze des Siftes Farbe, sodass diese Stärker konzentriert ist und bessere die Stellen nochmal aus…
Ich denke nicht, dass das so außergewöhnlich ist, aber nur nochmal um klar zu machen, dass bei dieser Technik die Stifte recht gut geeignet sind.
Brechen tun sie allerdings leicht, da sie nicht nochmal innen verleimt sind, schätze ich. Der Preis lag bei ca. 12 Euro für 24 Stifte in einem Metallkoffer.

Ich weiß, dass das nicht so richtig hierher passt, aber da sich doch hier Aquarellstiftexperten befinden, kann mir vllt. jemand beantworten, ob nun die Dürer Aquarellstifte oder Polys besser sind^^
Ist schon eine schwierige Entscheidung…
LG MiniMouse +

@ MiniMouse

Wenn du Aquarellbuntstifte suchst, dann sind Polys so richtig wie mit einem Pferd beim Paddelturnier anzutreten, Polys sind nämlich ölbasiert und nicht wasserlöslich.
Meine Vorredner hatten über Can Dache geredet, sehr positiv sogar, auch vergleichend mit Albrecht Dürer. Vielleicht guckst du dir die mal an ^^

Wenn du unvermalbare Buntstifte suchst, solltest du vielleicht in einem anderen Thread schauen. Wir können uns aber auch per PN darüber unterhalten. Ich bin nicht der Mega Pro, aber ich habe Polys und weiß, wo ich nach Infos suchen muss.

Ich benutzte Steadtler Aquarellbuntis und noch irgendwelche anderen Aquarell Farben. Die Aquarellstifte gehen super toll mit normalen Farber Castel Buntstiften oder normalen Steadtler Buntstiften zu kombinieren. Hat jemand vielleicht noch einen Tipp für gute Aquarellstifte?

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