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Aquarellbuntstifte - in Schichten zeichnen?

Huhuuu! ~

Ich habe wieder einmal eine Frage und zwar geht es um “Schichten”. Ich habe jetzt schon des öfteren gelesen das manche mehrere Schichten benötigt haben. Bzw. auch noch das fertige Bild bearbete können. Und jetzt frage ich mich halt was genau ist mit Schichten gemeind & wie weit geht das? Und kann man fertige Zeichnungen wirklich noch ausbessern? Wenn ja wie weit geht das? Ich stell mir das bei Aquarell so schwierig vor, da waren meine normalen Buntis leichter zu hand haben. ^-^

Mit Schichten ist, so hab ich es verstanden, gemeint, dass du erst eine Farbe aufs Papier malen kannst, wenn die trocken ist kannst du mit noch einer Farbe drüber und so weiter und so weiter :) Wenn die beiden Farben schön hell sind, da mit mehr Wasser als Farbe gearbeitet ist, dann scheinen die Schichten, die so entstanden sind, eben durch einander durch :) In dem Video, das mir Hier (colomethoden - #182 von Neflite) empfohlen wurde, kann man das schön sehen :) Watercolor Painting Lessons - Glazes - YouTube

Wie viele Schichten man aufeinander setzen kann, ist von verschiedenen Faktoren abhängig, Papier, Farbe, Pinsel, Geduld :D

Da die meisten Aquarellfarben sich mal mehr mal weniger wieder anlösen, also mit Wasser auch nach dem Trocknen vermalen lassen oder eben wieder flüssig gemacht werden können (mit nem Taschentuch kann man sie dann wegmachen/‘heller’ machen), kann man vieles auch nochmal angehen, wenn einem das Bild ‘fertig’ erscheint ^^ Wenn du allerdings mit wasserfesten Materialien nachgearbeitet hast, zB mit normalen Buntis, dann wirds schwerer, da die ja nicht wasserlöslich sind :) Oder wenn du Fixativ oder ähnliches nutzt, dann geht das auch nicht mehr, das fixiert die Farbe und soll sie eben ‘wasserfest’ machen.

Soviel zu so früher Zeit von mir dazu :D Wenn ich das heute nachmittag nochmal lese, hoffe ich mal, dass es mir nicht unsinnig erscheint :D Ich versuch mich auch grad in diesem Lasieren, dem Arbeiten in Schichten ^^

Ganz wichtig bei Aquarellbuntis: Das Papier muss wieder knochentrocken sein bevor man mit den Aquarellbuntis (oder normalen Buntis) nochmal drangeht. Sonst macht man sich a) ganz schnell das Papier kaputt und b) nimmt es dann nicht wirklich Farbe auf weil es zu weich für einen guten Abrieb ist.

Oh also gabs dazu schon einen Beitrag! Das wusste ich nicht, tut mir leid ich hoffe das man mir hier nicht all zu böse ist. Aufjedenfall Danke für das Video & den Link zum Thread & danke für deine Erklärung. :>

Das mit dem Taschentuch vetstehe ich nicht ganz. Bei Buntstifzen ist mir der “Effekt” klar, aber bei Aquarellfarben ergibt es auch einen Effekt? :O

Danke dir, du hilfst mir wirklich überall :))

Wie ist das eig. Mit dem weißen Aquarellbuntstift? Kann man den zb. für einen Schleier verwenden? Habt ihr Erfahrung damit? Bzw. einen nutzen? :))

Wenn du Farbe wieder angelöst hast kannst du sie vom Papier wegtupfen, dann wird die Stelle, die nass war, heller :)

Mit dem weißen Stift kannst du es ja mal ausprobieren, ein wenig außerhalb deines Bildes einfach eine Fläche mit einer Farbe bemalen und später dann mit dem Weißen Stift ausprobieren wie der darauf malt, ob es eher aufhellt oder was sonst bei rauskommt :) Ich nutze für deckendes weiß keine Aquarellbuntstifte sondern Tinte/Tusche :)

Ahh ok. Jetzt verstehe ich das. Ich bin etwas schwer von Begriff ^-^

Ok dann werd ichs einfach ausprobieren, danke nochmal :))

Knochentrocken müssen nicht alle sein,aber es ist sinnvoll um ungewünschte Verläufe zu verhindern.Kommt allerdings auf das Papier an.Das eine verträgt “literweise” Wasser und kannst immernoch drin rum matschen ohne auszufasern ( ab 300 g/m² Büttenpapier) und andere brauchste nur anzuniesen und wellen sich und sind schnell unbrauchbar.Gut zum einstieg sind die Canson ,Schöllershammer und Hahnemühle Papiere.Fein trocknet rasch kannst aber schwerer nach korigieren,vorallem bei Bristol musste sicher sein was du malen willst,was wiederum aber schönere Körnung für feine Arbeiten hasst.Grob ist fürn einstieg besser und kannst öfter drüber malen und franst weniger aus.

Bezüglich der Aquarellbuntstifte,es braucht bisschen Übung damit umzugehen,hab selbst eniges in meiner Galerie das so gemalt wurde.Wenn du fest auftrocknende Aquarelle willst besorg dir Inktense von Derwent die werden Nass gemalt zu tusche die wasserfest auftrocknet im Material und mit allem übermalt werden können zb auch wieder wasslösslichen normalen Aquarellbuntstiften.Je nach Marke sind die mehr oder wenigeren leuchtend.Ich Mag die Mondeluz von Kooh -i-noor aber Albrecht Dürer sind auch toll ,aber auch teurer.
Hab vor einiger Zeit mal den Tipp bekommen ,mit einem Nassen Pinsel die pigmente direkt vom Stift abzunehmen statt auf dem Papier aufzustreichen,habe gemerkt das so einen sehr ähnlichen effekt wie normale Aquarellfarben hin bekommt, vorallem bei kleinen Karten ungemein handlich wenn nicht so viele töne mischen muss.