Hey Leute ich coluriere mit Stabilos, da ich kein Geld für Copics habe, aber es wird immer so Streifig und ich wollte mal fragen ob jemand Ahnung hat wie das nicht mehr so schlimm ist oder weg geht. Ich hoffe ihr könnt mir Helfen
Wenn du länger Freude an deinen Bildern haben willst kann ich von Stabilos nur abraten, die sind nämlich nicht farbecht.
Ich hab ganz früher mal nen Comic mit denen gemacht, früher war der schwarz- inzwischen ist er dunkelgrün, hat n knappes halbes Jahr gedauert.
Es gibt keine Möglichkeit, mit Stabilo Filzschreibern flächig zu malen. Und wie erinys sagt, es braucht nicht mal UV-Licht, damit die Dinger innerhalb kürzester Zeit sterben.
Ich kan den Anderen nur zustimmen. Es gibt keine Möglichkeit mit den Stabilos wie mit Copics zu malen, bzw damit die Fläche gleichmäßig aussieht. Und da sie nicht gerade sehr Lichtbeständig sind, ist ein Stabilobild auch eher als Kellerbild zu gebrauchen - wenn überhaupt. Es gibt aber trotzdem eine schöne Technick um mit Stabilos zu malen- schraffier eine beliebige Fläche und vermale die dann mit Wasser. Die alten Stabilos haben sich immer in ihre Bestandfarben aufgelöst, was gerade bei schwarz sehr schön aussah.
Das stimmt tatsächlich nicht so ganz.Man kann mit Stabilos sehr wohl flächig arbeiten, wenn man sie zusätzlich mit Wasser vermalt. Schau vielleicht einfach mal in die Gallerie von DoraShizca, sie malt ihre Karten teilweise auch mit Stabilos.
Edit: Ah. Total überlesen, dass Falbell das auch scho erwähnt hat :D
Das Problem dabei ist aber tatsächlich, dass du nicht lange Spaß an deinen Karten haben wirst…die Farben verändern sich wahnsinnig schnell.
Ich habs ne Zeit lang auch mit Stabilos probiert,aber mir ist ebenfalls missfallen das die Farben sich so schnell verändern.
Außerdem hatte ich immer schnell das Gefühl das meine Stabilos leer sind xD
ich persönlich würde dir ja zu Aquarellfarben raten
lass dich von den teuer erscheinenden Preisen nicht abschrecken denn du brauchst nicht so viel Farbe um nen schönen Effekt zu erreichen. Einige meinen man braucht nur 3 Farben (rot,blau, gelb) um alle weiteren mischen zu können, ich würde dir dennoch raten als Start so ne kleine fertige Palette zu kaufen.
ähnlich den Copics lassen sie sich schön ineinander mischen und man bekommt weiche Übergänge, außerdem verzeiht Aquarell leichter Fehler weil man die Pigmente mit Wasser auflösen kann
Zum Anfang reichen mMn auch Buntstifte. Da haben die meisten schon Vorkenntnisse aus Kindergarten und Schule, meist besitzt man auch schon ein kleines Kontingent.
Zudem kann man die auch günstig erwerben, um mal wieder die allseits geschätzten Fantasia/ Rex von Aldi zu erwähnen.
Es gibt einige Künstler hier, die richtig tolle Sachen mit Buntstiften machen- und wenn man dann sicherer mit dem Medium geworden ist, kann man über andere Medien nachdenken.
Meine 2 Cent nochmal zum Thema.
Wenn es dir nur um schwarz geht und den durchgängigen Linien kann ich dir http://www.amazon.de/gp/product/B004L87XRA empfehlen. Oder alternativ http://www.amazon.de/gp/product/B002EDY5VG (Round Stic grip von BIC)
Gerade Stifte von BIC bekommst du hinterher geschmissen.
Hallo Lilienmaid,
Nun, Stabilo sind ein Medium mit vielen Tücken und Nachteilen, einen davon - nämlich die streifige Coloration - hast du ja selber schon entdeckt.
Wie kiwinyo schon erwähnt hat, arbeite ich auch gelegentlich mit ihnen (danke, kiwi <3) und daher noch meine drei Knödel dazu:
Die schlechte Lichtbeständigkeit wurde schon angesprochen. Sie werden nach einiger Zeit verblassen und ihre Farben verändern, das Schwarz ganz besonders. Krasser ist dieser Effekt eigentlich nur noch mit Leuchtmarkern. Bisher haben meine Zeichnungen und Mitschriften etc. aber immer 2-3 Jahre sehr gut überstanden bis man dann die ersten Spuren sehen konnte, die meisten meiner Blätter, die ich finden konnte, sogar deutlich länger. Von einem halben Jahr Licht-“beständigkeit” wie eriny schreibt, hab ich bisher nichts bemerkt, aber da klopfe ich mal auf Holz, dass das so bleibt.
Die Linien bekommt man kaum vollständig weg. Mir persönlich gefallen Schraffurtechniken, daher macht es mir nichts aus, aber wer schön ebenmäßig arbeiten möchte, ist mit Stabilos auf dem Holzweg. Eine Mögilchkeit dies einzudämmen ist zum einen sie mit Wasser zu vermalen, was auch schon erwähnt wurde. Das funktioniert nicht auf allen Papieren gleich gut und sollte schnellstmöglich nach dem Auftragen geschehen. Bis man dann wieder drübergehen kann, muss das Papier vollständig getrocknet sein, sonst kann man die neue Farbe nicht mehr anlösen.
Außerdem sieht man die Schraffuren bei dunklen Farben weniger, bei denen in kurzer Zeit mehrere Farbschichten übereinandergelegt wurden. Das funktioniert leider nur auf kleineren Flächen. ( z.B. hier bei der Kleidung )
Ein großer Nachteil bei der Wassermethode ist die Aufsplittung der Pigmente. Vor allem von billigen schwarzen Filzern werden es alle kennen: Bei Kontakt mit Wasser (oder gar Alkohol) entstehen giftgrüne und magentafarbene Farbränder. Dazu kommt, dass man oft erst beim Vermalen bemerkt, dass das Schwarz nicht Schwarz sonder ganz, ganz, ganz dunkles Grün war. Das ist bei Stabilos weniger der Fall, die Farben sind toll und beim Auftragen stabil. Andere Marken weniger.
Im Grunde ist die Arbeitsweise, die ich eben beschrieben habe ähnlich der mit Aquarellbuntstiften, sehr ähnlich sogar. Die nächste “Evolutionsstufe” in Richtung Marker sind Tuschestifte, wie die Pitt, und dann kommen ohnehin die richtigen Marker.
Ich persönlich schätze die Stabilos wegen ihrer Farbintensität und der Möglichkeit Verläufe innerhalb dünner Linien zu machen. (Die Farben der Copic Multiliner sind hingegen weniger grell. ) Darüberhinaus dienen sie mir als transportabler Aquarellersatz und Schreibmaterial. Ein Medium für dauerhafte, professionelle Arbeiten sind sie vielleicht nicht.
Wenn dir die Arbeitsweise Spaß macht, denke ich, kannst du ruhig weiter damit experimentieren. Vielleicht verändert sich dein Interesse ja doch eher zu Markern oder Aquarell. Eine günstige Ergänzung wäre ein Schuldeckkasten (z.B. Pelikan), um damit große Flächen zu colorieren und die Stabilos vorerst für die Details zu behalten.
Davon hab ich nicht ein Wort geschrieben.
Weil das hier im Thread so rüber kommt: Stabilos schlecht und nicht lange haltbar, Copics gut… kurz eine Frage: Ich dachte Copics wurden zum Skizzieren entwickelt und haben ebenfalls keine gute Lichtbeständigkeit und verblassen ebenfalls sehr schnell, so wie Stabilos? Oder ist das mittlerweile anders?
Ich liebe es übrigens diesen alt Effekt von Schwarzen Stabilos, wenn ich mir handgeschriebene Texte nach Jahren wieder ansehe, die sehen immer so schön ausgewaschen und altmodisch aus :)
Für meine Karten nehme ich weder Copics noch Stabilos, sondern Wachsmalkreiden. (um mal noch eine Alternative zu nennen :P )
Lichtechtheit und Farbechtheit sind zwei paar Stiefel.
Copics verblassen im Licht - nicht aber wenn sie “weggesperrt” sind. Meine alten Bilder, deren LInes ich mit schwarzem Stabilo Fineliner gemacht hatte, haben sich mittlerweile braun oder grün verfärbt und die Lines sind teils ausgefranst, bei Bunten Lines haben sich die Farben teils zersetzt und in ihre Bestandteile aufgelöst (seltsamerweise nicht bei pink xD). Obwohl sie keinem Licht ausgesetzt waren. Unterschied klar?
Ah, so ist das also. Ja, Unterschied klar, danke Nelia für die Erklärung! :)
Jemand mal versucht den ganzen Kram mit Fixativ einzusprühen? Alternativ geht auch Haarspray.
Nein, Haarspray geht nicht alternativ.
Dazu bräuchtest du sehr spezielles UV-Schutzfirnis, aber ich bezweifle, dass das Firnis die Farben nicht angreift. Das ist eher sinnvoll bei Aquarellen, bei denen unter anderem mit nicht-lichtechten Farben gearbeitet wurde.
Guck mal hier, da bekommst du einen sehr guten und ausführlichen Vergleich: http://online-zeichenkurs.de/materialien/ultimative-markertest-copic-touch-alpha-delta-stylefile-molotow-und-gundam-994.html
Entschuldige, bitte erinys, ich hab deinen Post falsch interpretiert. Tut mir leid.
Und ich hab Licht- und farbechtheit verwechselt. Sorry >.<
Mal eine dumme Frage: von welchen stabilos ist hier eigentlich die Rede?
Ich habe lange Jahre die filzstifte Pen 68 von stabilo genutzt und nie große Probleme gehabt. Meine Flächen waren nie groß strichig und innerhalb und 2/ 3 Jahren hat sich die Farbe auch nicht groß verändert (wir haben in der 5. DKlasse Mandalas ausgemalt, die bis Ca zur 7. Klasse unser Klassenzimmer schmückten).
Ich habe gerade richtig Lustwieder mit meinen alten filzstiften zu malen ;-)
Also ich kann nur von den Point 88 sprechen. Also den klassischen Finelinern mit dem orangen Körper.
Ich hab auch einige Filzer, aber nachdem ich die Stabilo gern für feine Sachen hernehme, verwende ich sie kaum und kann nicht viel dazu sagen.
