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Aquarell

Jo, je nach Papier kann ich direkt drübermalen oder muss ein paar Minuten warten. Nur wenn ich Rubbelkrepp auf Farbe verwend wart ichn bissl länger, je nach Papier bis zu ner 3/4 Stunde.
Auf dem Hahnemühle Cezanne z.B. kannst direkt weitermalen, die Farbe ist da recht schnell sicher auffm Papier. Auffm Canson Montval hab ich sehr lang gewartet, bis ich da ne zweite Schicht drübergemalt hab, außer ich hab fließend ineinander gemalt.

Mir ist grade was komisches passiert. Ich habe bei einer Karte Rubbelkrepp verwendet und als ich es weggerubbelte hat sich die Farbe verändert! Es sieht jetzt nicht schlecht aus, aber unerwartet wars halt. Ist das normal oder passiert das öfter?

Sagen wir mal so: ich warte tatsächlich pro Schicht mehr als 24 Stunden. Da kann man dann ziemlich sicher sein, dass sich nichts wieder anlöst, wenn man nicht gerade zu sehr mit dem Pinsel schrubbt. Früher wieder drüberzugehen klappt höchstens bei sehr dünnen Farbschichten, und auf den meisten Papieren würde die untere Farbschicht zumindest zum Teil wieder angelöst. Teilweise will man diesen Effekt ja, dann ist das okay - aber für saubere Lasuren braucht man halt doch etwas mehr Geduld.

@ Watanudon: inwiefern “verändert”? Wenn die Farbe nur heller geworden ist, ist das normal… Wenn sich jetzt aber dein Grün in Knallpink verwandelt haben sollte, hast du ein kleines Problem. ;)

Ah ok. Ein mittleres blau ist etwas heller geworden.

Dann würde ich davon ausgehen, dass einfach ein Teil der Farbe am Rubbelkrepp festgeklebt ist und mit abgerubbelt wurde. Unschön, aber nicht weiter erstaunlich.

Ich habe mir auf der Connichi ein Starterset von den Pebeo Colorex Aquarelltuschen zugelegt.

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FARBSORTIMENT:
Das Farbsortiment erscheint mir im Großen und Ganzen ausgewogen. Wichtig ist, dass es Cyan, Magenta und primäres Gelb gibt, aus denen man dann alle anderen Farbtöne Mischen kann.
Mein Starterset enthält die Farben Cyan, Magenta, primäres Gelb, Kobaltblau, Violett, Sepia, Sanguine (ein Rotbraun), Schwarz und Weiß. Mir fehlt hier eigentlich noch ein Grünton. Man kann ihn sich zwar gut aus Gelb und Cyan selbst mischen, aber irgendwie fehlt er einfach.

Allerdings stört mich ein Fakt etwas, der eigentlich als „hilfreich“ deklariert ist: Die drei Grundfarben Cyan, Magenta und primäres Gelb sind als einzige Farben der Reihe nicht komplett wasserlöslich. Einmal durchgetrocknet, kriegt man die Farben nicht mehr angelöst. Andererseits kann man so auch ziemlich gut ticksen (Violette Schatten aus Cyan und Magenta und gelbes Licht gehen nie mehr weg beim Übermalen, höhöhö). inwieweit mich das behindert oder mir hilfreich ist, muss ich erst noch durch weiteres Gebrauchen der Farben eruieren. Alle anderen Farben kann man nach dem Trocknungsvorgang wie auch bei „normalem“ Aquarell wie gewohnt wieder mit etwas Wasser anlösen. Solange die Farben aber noch feucht sind, lassen sie sich allesamt noch mit Wasser bearbeiten.

FARBINTENSITÄT:
Sehr intensive Farben, wie erwartet. Jedoch können sie in keinster Weise mit den Ph.Martins Aquarelltuschen mithalten, die ich ebenfalls kurz antesten durfte (im direkten Vergleich wirken die Colorex-Farben direkt stumpf - aber die PH-Martins verursachen ja auch fast schon Augenkrebs… und ich hatte nicht die selben Farben zur Verfügung wie bei meinem Ph-Martins-Testbild.). Aber dennoch sind die Farben intensiver oder gleich intensiv wie bei anderen mir bekannten Aquarellprodukten. Das Grün, das ich aus Gelb und Cyan gemischt habe, kreischt schon fast. Die Brauntöne und Mischungen mit Braun werden allerdings sehr schnell stumpf, was schade ist, aber das liegt wohl einfach am Braun und somit in der Natur der Sache.

VERARBEITUNG UND MALVERHALTEN:
Die Fässchen, die ich habe, sehen stabil aus, allerdings wirken sie auch etwas billig. Die „richtigen“ Fässchen samt Pipettendeckel kann ich mangels Vorliegen nicht beurteilen.
Die Farben fließen wunderschön auf angefeuchtetem Papier und sie lassen sich prima vermalen. Pur sind die Farben sehr kräftig, man kann sie sehr gut mit Wasser verdünnen. Verläufe lassen sich gut erstellen. Die Farben sind sehr ergiebig.

TRANSPARENZ:
Die Farben sind allesamt transparent. Lasieren ist ohne Probleme möglich.

LICHTECHTHEIT:
Keine der Farben ist sonderlich lichtecht, was auch auf der Verpackung angegeben wird. Man soll nach Fertigstellung laut Hersteller am besten einen UV-Schutzfirnis auftragen. Einzelne Lichtechtheitsangaben konnte ich auf den Fässchen und auf der Homepage des Herstellers nicht finden.

DEKLARATION:
Auf einigen Fässchen fehlen die Farbbezeichnungen in Worten und auch der Farbcode. Angaben zur Lichtechtheit und Zusammensetzung der Farben fehlen, diese kann man auch nicht auf der Homepage des Herstellers einsehen. Die Fußnoten der Farbkarten auf der Homepage enthalten zwar Sternchenbewertungen für die Lichtechtheit, bei den Farben in der Farbkarte selbst lassen sich diese jedoch nicht wiederfinden.
Grade für Menschen, die Wert auf Kenntnis der verwendeten Pigmente und Lichtechtheit der Farben legen, ist das ein Nogo. Für Otto-Normal-Hui-Schau-mal-Aquarelltusche!-Nutzer ist das allerdings zu verschmerzen. (bei Copics weiß auch keine Sau, was eigentlich drin ist und lichtecht sind sie auch nicht hust)

PREIS-LEISTUNGS-VERHÄLTNIS:
Die Farben halten definitiv, was sie versprechen. Beim Preis von 16 Euro für 7 Farbtöpfchen á 20ml plus je ein 20 ml-Töpfchen in Schwarz und Weiß und 20 ml Rubbelkrepp und 3 Pipetten ist wirklich nichts verkehrt. Jedoch sei dazu gesagt, dass ich das ganze zum Messe- und Einführungspreis ergattern konnte, dieses Einsteigerset kostet normal 28 Euro (meinmangashop.de). Ein 45-ml-Fässchen kostet je nach Bezugsquelle zwischen 5 und 7 Euro (meinmangashop.de, gerstaecker.de, amazon.de,…)
Man sollte sich nur noch ein paar Pipetten und eine Mischpalette (zur Not leere, gereinigte Toffifee-Packung) zulegen, weil man die Pipetten definitiv nicht wirklich farbfrei bekommt, und die Farben dann zu verunreinigen wär ne ziemlich blöde Idee. Und niemals mit einem Pinsel in die Farbfässchen gehen. Anders als Näpfchen und Tuben lassen sich Farbreste nämlich gar nicht erst entfernen :/ weil flüssig und so.

Eventuell liefern andere Papiere auch andere Ergebnisse die Leuchtkraft und Anlösbarkeit betreffend, aber ich hatte gerade nur das Hahnemühlepapier Echtbütten rau zur Hand und das hat (mal wieder) ganz bös gefusselt. Ich werde den Test dann noch entsprechend updaten, wenn mir nach dem Bekleckern von anderen Papiersorten noch was auf- oder einfällt.
Schwarz (Eigentlich China-Tusche und keine Aquarellfarbe), Weiß und das Rubbelkrepp habe ich noch nicht getestet, werde ich dann aber ebenfalls hier updaten :D

Hier noch mein kleines Testbildchen auf einem Postkartenaquarellpapier, von dem ich nicht weiß, woher es kommt oder wie es heißt, aber icc meine es könnt Fabriano sein… (Die Farben leuchten mehr als auf dem Hahnemühle und es fusselt vor allem nix…):
http://31.media.tumblr.com/252bed5a3c4af9b7b3221cc573343cf2/tumblr_mta5haZtxf1s3dfv4o3_1280.jpg](

FARBSORTIMENT:
Das Farbsortiment erscheint mir im Großen und Ganzen ausgewogen. Wichtig ist, dass es Cyan, Magenta und primäres Gelb gibt, aus denen man dann alle anderen Farbtöne Mischen kann.
Mein Starterset enthält die Farben Cyan, Magenta, primäres Gelb, Kobaltblau, Violett, Sepia, Sanguine (ein Rotbraun), Schwarz und Weiß. Mir fehlt hier eigentlich noch ein Grünton. Man kann ihn sich zwar gut aus Gelb und Cyan selbst mischen, aber irgendwie fehlt er einfach.

Allerdings stört mich ein Fakt etwas, der eigentlich als „hilfreich“ deklariert ist: Die drei Grundfarben Cyan, Magenta und primäres Gelb sind als einzige Farben der Reihe nicht komplett wasserlöslich. Einmal durchgetrocknet, kriegt man die Farben nicht mehr angelöst. Andererseits kann man so auch ziemlich gut ticksen (Violette Schatten aus Cyan und Magenta und gelbes Licht gehen nie mehr weg beim Übermalen, höhöhö). inwieweit mich das behindert oder mir hilfreich ist, muss ich erst noch durch weiteres Gebrauchen der Farben eruieren. Alle anderen Farben kann man nach dem Trocknungsvorgang wie auch bei „normalem“ Aquarell wie gewohnt wieder mit etwas Wasser anlösen. Solange die Farben aber noch feucht sind, lassen sie sich allesamt noch mit Wasser bearbeiten.

FARBINTENSITÄT:
Sehr intensive Farben, wie erwartet. Jedoch können sie in keinster Weise mit den Ph.Martins Aquarelltuschen mithalten, die ich ebenfalls kurz antesten durfte (im direkten Vergleich wirken die Colorex-Farben direkt stumpf - aber die PH-Martins verursachen ja auch fast schon Augenkrebs… und ich hatte nicht die selben Farben zur Verfügung wie bei meinem Ph-Martins-Testbild.). Aber dennoch sind die Farben intensiver oder gleich intensiv wie bei anderen mir bekannten Aquarellprodukten. Das Grün, das ich aus Gelb und Cyan gemischt habe, kreischt schon fast. Die Brauntöne und Mischungen mit Braun werden allerdings sehr schnell stumpf, was schade ist, aber das liegt wohl einfach am Braun und somit in der Natur der Sache.

VERARBEITUNG UND MALVERHALTEN:
Die Fässchen, die ich habe, sehen stabil aus, allerdings wirken sie auch etwas billig. Die „richtigen“ Fässchen samt Pipettendeckel kann ich mangels Vorliegen nicht beurteilen.
Die Farben fließen wunderschön auf angefeuchtetem Papier und sie lassen sich prima vermalen. Pur sind die Farben sehr kräftig, man kann sie sehr gut mit Wasser verdünnen. Verläufe lassen sich gut erstellen. Die Farben sind sehr ergiebig.

TRANSPARENZ:
Die Farben sind allesamt transparent. Lasieren ist ohne Probleme möglich.

LICHTECHTHEIT:
Keine der Farben ist sonderlich lichtecht, was auch auf der Verpackung angegeben wird. Man soll nach Fertigstellung laut Hersteller am besten einen UV-Schutzfirnis auftragen. Einzelne Lichtechtheitsangaben konnte ich auf den Fässchen und auf der Homepage des Herstellers nicht finden.

DEKLARATION:
Auf einigen Fässchen fehlen die Farbbezeichnungen in Worten und auch der Farbcode. Angaben zur Lichtechtheit und Zusammensetzung der Farben fehlen, diese kann man auch nicht auf der Homepage des Herstellers einsehen. Die Fußnoten der Farbkarten auf der Homepage enthalten zwar Sternchenbewertungen für die Lichtechtheit, bei den Farben in der Farbkarte selbst lassen sich diese jedoch nicht wiederfinden.
Grade für Menschen, die Wert auf Kenntnis der verwendeten Pigmente und Lichtechtheit der Farben legen, ist das ein Nogo. Für Otto-Normal-Hui-Schau-mal-Aquarelltusche!-Nutzer ist das allerdings zu verschmerzen. (bei Copics weiß auch keine Sau, was eigentlich drin ist und lichtecht sind sie auch nicht hust)

PREIS-LEISTUNGS-VERHÄLTNIS:
Die Farben halten definitiv, was sie versprechen. Beim Preis von 16 Euro für 7 Farbtöpfchen á 20ml plus je ein 20 ml-Töpfchen in Schwarz und Weiß und 20 ml Rubbelkrepp und 3 Pipetten ist wirklich nichts verkehrt. Jedoch sei dazu gesagt, dass ich das ganze zum Messe- und Einführungspreis ergattern konnte, dieses Einsteigerset kostet normal 28 Euro (meinmangashop.de). Ein 45-ml-Fässchen kostet je nach Bezugsquelle zwischen 5 und 7 Euro (meinmangashop.de, gerstaecker.de, amazon.de,…)
Man sollte sich nur noch ein paar Pipetten und eine Mischpalette (zur Not leere, gereinigte Toffifee-Packung) zulegen, weil man die Pipetten definitiv nicht wirklich farbfrei bekommt, und die Farben dann zu verunreinigen wär ne ziemlich blöde Idee. Und niemals mit einem Pinsel in die Farbfässchen gehen. Anders als Näpfchen und Tuben lassen sich Farbreste nämlich gar nicht erst entfernen :/ weil flüssig und so.

Eventuell liefern andere Papiere auch andere Ergebnisse die Leuchtkraft und Anlösbarkeit betreffend, aber ich hatte gerade nur das Hahnemühlepapier Echtbütten rau zur Hand und das hat (mal wieder) ganz bös gefusselt. Ich werde den Test dann noch entsprechend updaten, wenn mir nach dem Bekleckern von anderen Papiersorten noch was auf- oder einfällt.
Schwarz (Eigentlich China-Tusche und keine Aquarellfarbe), Weiß und das Rubbelkrepp habe ich noch nicht getestet, werde ich dann aber ebenfalls hier updaten :D

Hier noch mein kleines Testbildchen auf einem Postkartenaquarellpapier, von dem ich nicht weiß, woher es kommt oder wie es heißt, aber icc meine es könnt Fabriano sein… (Die Farben leuchten mehr als auf dem Hahnemühle und es fusselt vor allem nix…):
http://31.media.tumblr.com/252bed5a3c4af9b7b3221cc573343cf2/tumblr_mta5haZtxf1s3dfv4o3_1280.jpg)

Oh, zu den Aquarelltuschen kann ich ein wenig ergänzen, habe sie mir auch auf der Connichi angeschafft.

Weder das Weiß noch das Rubbelkrepp werden bei mir Verwendung finden und zwar aus folgenden Gründen:

Das Rubbelkrepp hab ich an mehreren Bildern auf unterschiedlichen Papieren (unter anderem Hahnemühle Universalpapier und Bamboo) ausprobiert und jedes mal hat es mir beim Abrubbeln (ich konnte noch so vorsichtig sein) das Bild zerstört, da sind ganze Fetzen vom Papier mit abgegangen.

Das Weiß eignet sich lediglich zum Mischen mit den anderen Tuschen um pastellige bzw. milchige Töne zu bekommen. Zum setzen von Highlights sind sie definitiv nicht zu gebrauchen, da die Tusche dafür zu dünn ist.

Wenn wir schon grade bei Highlights setzen sind kann ich allgemein noch sagen, dass die Tusche die Farbe von Gelstiften förmlich aufsaugt, da ist es nötig mehrmals über die selbe Stelle zu gehen, dass es halbwegs weiß ist.

@ Rieko_Okuda: Rubbelkrepp auf Hahnemühle Bamboo ist generell eine schlechte Idee, egal welche Marke das ist. Die Überfläche ist einfach zu empfindlich dafür. ;-) Hatte das Drama auch schon… ^^; Das Universalpapier verträgt - sofern ich jetzt den richtigen Block vorliegen und im Kopf habe - auch nicht gerade gut Rubbelkrepp. Auf anderen Sorten wiederum, die stärker verleimt sind (ich meine, daran liegt es), funktioniert es besser. Aber das liegt wie gesagt am Papier und nicht am Rubbelkrepp.

Ich hatte auch noch andere Papiere, das waren jetzt nur grade die zwei die mit noch aus dem Kopf eingefallen sind… das Zeug ist im Vergleich zum Schmincke-Rubbelkrepp seeeehr flüssig und ich hab das Gefühl das frisst sich richtig ins Papier…

Also ich empfinde das Weiß nicht als schlechter als das meines Gelstiftes. Und ich glaub das mit dem Aufsaugen hat auch nix mit den Tuschen zu tun, ich hab seit jeher mit Weiß Probleme auf Aquarellpapier.
Das Rubbelkrepp wirkt aber in der Tat zu flüssig für meinen Geschmack, ich bin mal gespannt, wie es sich benutzt. Ich wollte es eigentlich auf meinem Bild einsetzen, an dem ich gerade arbeite, aber wie du das beschreibst, ist das wohl eher keine gute Idee.
Wenn man das Rubbelkrepp dünn, aber nicht zu dünn aufträgt, lässt es sich prima abrubbeln. Allerdings benutze ich auch grad kein Hahnemühlepapier, mit denen bin ich eh beleidigt, weil da echt ALLES fusselt, ganz egal, was ich anstelle…

Ich hab generell das Gefühl das Hahnemühle Papier, besonders das Bamboo Rubberlkrepp nicht besonders gut ab kann.
Überall höre ich seit einiger Zeit, dass das Bamboo nachgelassen hat, ich hab es eine Zeitlang auch benutzt und war damit sogar sehr zufrieden, habe mir nach dem verbrauch meines Blocks, sogar einen zweiten gekauft, und der hat gefusselt wie sau… es war wie ein anderes Papier, sehr eigenartig.
Ich habe jetzt das Canson Montval und bin damit sehr zufrieden.

Ich benutze ziemlich häufig Rubbelkrepp und egal ob ich bereits darunter coloriert habe oder eine ganz unberührte Stelle damit abdecke, kaputt geht da nie was, es sei denn ich benutze eine zu dicke schicht, oder es bleibt zu lange drauf.
Ein dünne Schicht reicht und beim abrubbeln leicht drüber rubbeln, ohne viel Druck, so geht das am besten finde ich. :)

Na ihr macht mir ja freude, meine Bambooblöcke sind fast leer, da hab ich nach den Vermutungen hier direkt mal weniger Lust, mir neue zu kaufen…

Kann ansonsten nur sagen: Bamboo und Hahnemühle Cézanne und auch noch 2 andere Sorten aus meinem Testblock mit glatterer Oberfläche sind wunderbar mit Rubbelkrepp zu verwenden. Allerdings bin ich inzwischen auch vorsichtiger geworden bei der Anwendung, und benutz das von Schmincke. Schweineteuer, aber da zahl ich gern für den Namen drauf und erhoffe mir Qualität.

Welche Stärke hat dein Papier, wenn ich mal fragen darf? :)

Das mit der schwindenden Quali ist mir noch garnicht in den Sinn gekommen. Ich dachte echt, es läge einfach an einer brutaleren Colorationsweise meinerseits dass meine Leute auf Bildern seit neuestem immer nen Vollbart und Haare auf der Brust bekommen, aber egal wie ichs anstelle- immer haben die Motive irgendwann nen Pelz. :starr:
Könntest echt gut Recht haben- früher habe ich Bamboo geliebt, heute würd ichs nichtmal in der Pfeife rauchen.

nick nick
Ich benutze auch das Rubbelkrepp von Schmincke und hatte noch nie das oben genannte Problem, egal welches Papier ich verwendet hab.

Ja, das kann ich nur so unterschreiben. ich nehme auch nur das von Schmincke. :)
Ich hatte erst immer das klare im Gläschen, ich hab mir dann irgendwann das gefärbte in der Tube geholt, weil ich mir einerseits nicht immer Pinsel(auch wenn es nur ausgediente Pinsel waren) ganz schrotten wollte und andererseits weil ich immer Reste übersehen habe und mich dann über Lücken in der Colo geärgert habe.
Jetzt nehme ich nur noch gefärbte in der Tube, da mich das echt überzeugt hat. :)
Kleinestelle ziehe ich dann mit einem Zahnstocher aus den größeren Flächen heraus, klappt super. :)
Ich liebe mein Rubbelkrepp. :)

Auf dem Bamboo kam ich früher auch wunderbar damit zurecht, aber auf dem neuen Block geht das überhaupt nicht, das ist was ich meine, dass es wie ein anderes Papier ist, auf den ersten Blick nicht, aber sobald man darauf arbeitet und ich mach nichts anders als sonst. :-/
Von meinem Block ist ein Blatt runter und nun liegt er in der Schublade…
Mal schauen was er zu meinen Polychromos sagt, hab ich mir vorgenommen mal auszuprobieren.
Ich nehme gern gelegentlich Aquarellpapier mit wenig Struktur für Polychromos. :)

Das Canson Montval hat genau 200g/m², ist Säurefrei und ohne Aufheller, trotzdem relativ weiß und kostet bei Ebeling -,15cent(!) das Blatt, die haben einen 100 Blatt Block für ca. 15€.
Der wurde mir wärmstens empfohlen und ich hab ihn blind gekauft und wurde nicht enttäuscht.
Sehr gute Qualität, aber Canson ist generell gutes Papier. :)

Bamboo und Polychromos finde ich persönlich keine tolle Kombo - die Farben leuchten klasse darauf, aber nach kürzester Zeit verwandelt sich das Papier in einen Haufen Fussel.
Vielleicht habe ich auch zu fest aufgedrückt, aber ich würde wirklich erstmal etwas “rumschmieren”, bevor man sich ein schönes Motiv versaut.

Dragora:
ja, ich hätte erst rumgeschmiert, danke für den Tipp. :D
Ich hätte mich nie getraut blind bei dem Bamboo, was bei mir eh schon in “Ungnade” gefallen ist, an einem besseren Bild als einer Skizze zu experimentieren, so mutig bin ich dann doch nicht. ^^

Gibts verschiedene Montvals? Meins hat 300g o.o

Ja, scheinbar.
Das ist meins: http://www.danielledaws.com/2011/07/in-my-stash-watercolour-paper.html

Ich hab gerade im Netz noch nen Ringblock gefunden, der ist 300g.
http://www.theartshop-watergategallery.co.uk/papers_watercolour_pads_canson.html

Ebeling hat glaub ich nur den 200g Block, wenn mich nicht alles täuscht, in meinem lieblings Künstlerladen in Düsseldorf haben die eine ganze Regalwand nur mit Canson und davon eine ganze Etage Aquarellpapier. Da muss ich mal gucken was sie noch haben. Leider haben sie keine Testblöcke mit verschiedenen Bögen, schon gefragt. :(
Das wäre aber mal interessant.

@ Rieko_Okuda: Hm, das klingt in der Tat so, als würde das ein seltsames Zeug sein… o.O Ich kann für mich nur bestätigen, dass der Schmincke-Rubbelkrepp prima ist - und Hahnemühle ein wenig tricky ist in Verbindung damit. Zumindest für mich. Aber ich habe auch nicht so viel Übung damit… ^^;

@ Canson Montval: Ist ein schönes Papier, seit kurzem habe ich einen Postkartenblock davon und habe schon etwas herumgeschmiert. Allerdings saugt das ganz schön schnell und viel, kann das sein? Das fand ich etwas ungewöhnlich, dass die Farbe so schnell getrocknet ist. Für jemand so ungeduldigen wie mich nicht schlecht, aber eben ungewöhnlich.